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Titelverteidiger SC Bad Königshofen schließt die Saison 2014/15 in der Frauen-Bundesliga mit Platz drei ab – Ein Bericht von REGINA VOSSENKAUL

 

Spannung bis zur letzten Runde haben die Schachspielerinnen des SC Bad Königshofen in der Frauen-Bundesfrauenschachliga-Saison 2014-15 versprochen, und das haben sie eingehalten, obwohl unfreiwillig. Im finalen Duell gegen die drittplatzierten Schwäbisch-Haller verlor das Bad Königshöfer Team den fast sicher geglaubten Vizemeistertitel auf den letzten Metern.

 

Die letzte Doppelrunde fing schon hektisch an, denn dem stressfreien Abend und gemeinsamen Vorbereitungen am Freitag beim Ausrichter SF 1981 Friedberg standen Zugverspätungen und Flugausfälle entgegen. Anastasia Savina kam nicht wie geplant am Freitag nach Frankfurt, sondern musste die Nacht am Flughafen in Moskau verbringen und landete erst am Samstagmorgen in Frankfurt. Maria Schönes Zug hatte über 70 Minuten Verspätung und so kam sie abgehetzt und unkonzentriert kurz vor Spielbeginn ans Brett 4. Nicht viel besser ging es dem Gegner. Ebenfalls wegen Zugverspätungen blieb das Brett 4 ihrerseits 40 Minuten unbesetzt, nach Ablauf der Karenzzeit von 30 Minuten führte somit Bad Königshofen bereits 1:0 – Glück für Maria, die noch einmal durchatmen konnte.

 

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Carlsen gewinnt, Anand beeindruckt, Kramnik fährt Achterbahn

 

 Untertitel und Titelfoto deuten bereits an, dass das kein “konventioneller” Bericht wird – “Ave Carlsen Halleluja” steht zur Genüge im IAnand2nternet, wobei Anand durchaus auch gewürdigt wurde. Einen vierten Spieler kann ich nicht auch noch in den Untertitel einbauen: Wesley So, der anfangs um den Turniersieg mitspielte, dann jedoch zurückfiel – im Gegensatz zu Anand der in der zweiten Hälfte aufdrehte. Von ihm hatte ich bereits ein Foto, heute nochmals Anand – mit Caruana der eine turnier-mitentscheidende Nebenrolle spielte. Fotoquelle wie immer die Turnierseite.

 

Am Ende stand es so: Carlsen 7/9, Anand 6, So und Caruana 5, Kramnik und Mamedyarov 4, Adams, Giri, Vachier-Lagrave, Mamedov 3,5. Noch Fragen? Ja, man kann durchaus fragen, wie Carlsens 7/9 zustande kamen und warum Anands in einem für ein Turnier dieser Kategorie überragende 6/9 nur für Platz zwei reichten. Bevor ich das Turnier insgesamt zusammenfasse, zunächst noch Runde 6-9. Zur Erinnerung: Anands Durchstart in der zweiten Turnierhälfte begann bereits in Runde 5 mit einem schön herausgespielten Sieg gegen Wesley So.

 

Turnierseite Partien Videos Runden 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Facebook

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Zehnjähriger Vincent Keymer düpiert beim Pfalz-Open mehrere Großmeister

 

Von Hartmut Metzmetz
„Ein deutsches Jahrhunderttalent?“, titelt die belieb- teste deutsche Webseite www.chessbase.de begeis- tert mit Blick auf Vincent Keymer. „Er ist erst zehn Jahre alt und damit jetzt schon weiter, als es Magnus Carlsen im gleichen Alter war“, vergleicht Autor André Schulz das Talent mit dem norwegischen Weltmeister. Grund für die bundesweite Euphorie: Keymer trumpfte beim Pfalz-Open in Neustadt erstaunlich auf. Der Knabe vom SK Gau-Algesheim blieb im A-Open in den neun Runden ungeschlagen und belegte mit 6,5 Punkten Platz acht – gleichauf mit Elo-Favorit Wladimir Baklan (2652) aus der Ukraine und dem Serben Ivan Ivanisevic (2638). Den Hobby-Fußballer spülte es in Neustadt aber nicht – wie es manchmal in Open Amateuren mit etwas Glück passiert – durch zwei Schlussrunden-Siege zufällig nach vorne. Keymer bezwang zum einen den russischen Großmeister Aleksander Karpatschew und remisierte mit IM Juri Boidman, GM Mathias Womacka und vor allem auch dem jungen deutschen GM Dennis Wagner! Damit nicht genug: …Mehr

Herbert Bastian, Präsident des DSB, ohne Stellvertreter und Präsidiumsmitglieder

 

Michael Woltmann war der letzte der Vize-Präsidenten, der vor kurzem seinen Rücktritt erklärte. Eine Begründung wollte er nachliefern. Dass ausgerechnet auf der Nachrichtenseite des Hauptsponsors des DSB seine Begründung steht, ist schon etwas merkwürdig. Michael Woltmann, hauptberuflich Organisationsleiter einer großen Versicherung und Bausparkasse, kritisiert ganz offen den amtierenden Präsidenten des DSB. Auch der für Finanzen zuständige Michael S. Langer lässt kein gutes Haar an Herbert Bastian. Ob das ein guter Stil ist sollte jeder für sich entscheiden.  Ich finde es skandalös. Wenn schon vor der nächsten Präsidiumssitzung über die Rücktritte berichtet und kritisiert wird, dann sollte man auch den Kritisierten zu Wort kommen lassen. Die Sichtweise von Herbert Bastian wird sicher eine andere sein. Ein Präsident des DSB hat es nicht leicht. Egal wer dieses Amt ausübt. Es ist ein Ehrenamt. Der Präsident ist umzingelt von Klugscheißern und Besserwissern. Es wird wohl nie einen ehrenamtlichen Präsidenten geben, der es allen recht macht. Es ist ein Amt ohne Macht.

Lesen Sie auf Chessbase von Herrn Langer und Herrn Woltmann die Stellungnahmen. Veröffentlicht am 24.4.2015.  Interessant auch der Tätigkeitsbericht von Herrn Michael Woltmann auf der Seite des Landesschachbund Brandenburg. Veröffentlicht am 27.4.2015.

 

WoltmannLanger

 

PS.: Da ich erst jetzt erfahren habe, daß sich Herr Bastian in China aufhält, drängt sich der Verdacht auf, dass die Abwesenheit des DSB-Präsidenten bewusst genutzt wurde.

„Die Falle“ Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Statrzaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren bereits 42. Folge wir heute veröffentlichen.

 

In der heutigen Folge gibt es ein seltenes Motiv zu bestaunen. Schwarz am Zug, hat eine Figur weniger, möchte aber gerne dem etwas luftigen weißen König zu Leibe rücken. Oder zumindest sein geopfertes Material zurückgewinnen. Was Schwarz gespielt hat und warum das Video den Titel “Die Falle” trägt, können Sie selbst herausfinden!

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

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billionphotos-1209956_128x128Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test.

Überraschungen und Spannung bei der Mannschafts-WM

 

Wenn Aserbaidschan mit der Organisation eines Superturniers parallel zur ebenfalls hochkarätigen Veranstaltung im Nachbarland beabsichtigt hat, dieser die Medienaufmerksamkeit zu stehlen, dann haben sie ihr Zietournament halll weitgehend erreicht: Die einschlägigen kommerziellen Schachseiten berichten sparsam bzw. wenig aussagekräftig – Chessbase hat eigentlich nur Fotos und Ergebnisse, chess.com und chess24 bisher fast gar nichts. Zwei Länder – Russland und vielleicht auch Gastgeber Armenien – haben womöglich nichts dagegen. Was Fotos betrifft: die Turnierseite (da bedieneliven sich alle, ich auch) zeigt vor allem die bekanntesten bzw. nominell stärksten Spieler. Da diese allerdings bisher alle kaum überzeugten, zeige ich stattdessen den Turniersaal und später noch ein paar Bilder von Tsaghkadzor und Umgebung.

 

Das Konzept für diesen Artikel “stand” eigentlich schon nach der vierten Runde, während der heutigen fünften Runde wurde es dann ein bisschen Makulatur. So steht es vor dem Ruhetag (Mannschafts- und in Klammern Brettpunkte): Ukraine 8(13), China 8(12,5), Israel 7(12), Kuba 7(11,5), Indien 5(9), Russland 4(10,5), Ungarn und Armenien 4(8,5), USA 2(8,5), Ägypten 1(5,5). Nach menschlichem Ermessen sollten die ersten vier Teams die Medaillen unter sich verteilen. Ukraine und China zählten zu den Favoriten, Israel war bei Mannschaftswettbewerben auch oft erfolgreich, mit Kuba hatte wohl niemand gerechnet. Russland und Armenien zählten auch zu den Favoriten.

Turnierseite Partien

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Nach Michael S. Langer erklärte am Montag [20. April] auch DSB-Vizepräsident Manfred Woltmann ein weiterer DSB-Vizepräsident seinen Rücktritt

 

woltmann

Woltmann (Foto privat)

Ich gebe zu, dass mich die folgende Nachricht mit der Schlagzeile „Weiterer Rückzug!“ [warum das Rufzeichen?], die am gestrigen billionphotos-1209956_128x128Dienstag um 14:56 Uhr auf der DSB-Webseite veröffentlicht wurde, doch mehr als überrascht hat.

 

Tags zuvor hatte der   Vizepräsident für Verbandsentwicklung Michael Woltmann dem DSB-Präsidenten Herbert Bastian und dem Sprecher der Landesverbände Achim Schmitt in einen kurzen Schreiben mitgeteilt, dass er nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht.

 

In seiner Mitteilung an die Landesverbände heißt es:

 

Liebe Schachfreunde,

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+++ Georgiens Frauen und Israels Männer führen nach der drei Runden bei der Team-WM   +++ Jan Gustafsson taucht beim Thai Open in Bangkok auf – und Nigel Short gewinnt +++ Teilnehmer der Offenen Team-WM stehen fest +++ Zehn „Kleine“ ermitteln ihren Europameister +++ Magdeburg sieht Endrunde um DSB-Pokal +++

 

BANGKOK. Ich würde darauf wetten: Wenn es ein sehr gut besetztes Turnier in Asien gibt oder auch anderswo auf der Welt, dann ist dort ein Großmeister mit Sicherheit anzutreffen. Na, wissen Sie es? Klar, es ist Nigel Short, der 1993 sogar Garri Kasparow in London um die Schachkrone herausforderte – und verlor. Aber das ist eine andere Geschichte.

 

Foto: Alexandra Samaganova (Kirgisistan)

Foto: Alexandra Samaganova (Kirgisistan)

Jetzt war der noch 49-Jährige [1. Juni 1965] beim Thai Open in Bangkok erfolgreich, wo Chinas Großmeister Wang Hao [Elo 2713] die Setzrangliste anführte. Den Turniersieg sicherte sich der nimmer schachmüde Engländer – jüngst war er sogar bei der Senioren-Teashotm-WM im Dresden am Spitzenbrett seiner Auswahl in der Kategorie 50 plus im Einsatz. Wie der Inder Surya Shekhar Ganguly und der Pole Kamil Dragun kam er auf 7/9, hatte aber am Ende die beste Wertung. Auf Platz 10 landete der beste Deutsche. Und Sie werden es kaum glauben. Es war Jan Gustafsson [6,5/9], der 2011 zu unserem Männer-Mannschaft gehörte, die sensationell den EM-Titel gewonnen hatte. Dem in Thailand „Aufgetauchten“ brachte es ganz nebenbei noch ein Elopunkt Zuwachs ein, womit der Hamburger, der in der Bundesliga für den zehnfachen deutschen Meister OSG Baden-Baden aus acht Einsätzen 6,5 Punkte [+5 =3 – 0] holte, nun ab 1. Mai mit 2640 geführt wird, was Platz fünf in der nationalen Rangliste bedeutet. Einen ausführlichen Beitrag über diese Veranstaltung in Südostasien mit Partien zum Nachspielen   hat mein Kollege Johannes Fischer für ChessBase geschrieben [Link: http://de.chessbase.com/post/nigel-short-gewinnt-thai-open]. Auf Platz 20 in der Abschlusstabelle finden wir übrigens den inzwischen 63-jährigen Eugenio Torre [ http://de.wikipedia.org/wiki/Eugenio_Torre ]. Der populärste Schachspieler der Philippinien, der mit 22 Teilnahmen den Rekord bei Schacholympiade hält und 1981 bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft in Bochum dabei war, kam auf 6/9. Wenn Sie noch mir Informationen wünschen, dann empfehle ich Ihnen den Besuch der Veranstalter-Webseite http://bangkokchess.com/ .

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Carlsen kann sich bei Anand bedanken

 

– viAnand-Carlsenelleicht, dass Vishy ihn im direkten Duell verschont hat, in jedem Fall dafür, dass Anand Carlsens direkten Konkurrenten besiegte. Wer gemeint ist, da muss sich der Leser noch ein kleilivenes bisschen gedulden. Carlsen kann sich auch bei zwei anderen Spielern bedanken, dazu komme ich im Laufe dieses Berichtes. Zunächst gebe ich, wie immer, den Stand vor dem Ruhetag: Carlsen 4/5, So 3.5, Anand 3, Kramnik und Mamedyarov 2.5, Giri, Vachier-Lagrave, Caruana und Mamedov 2, Adams 1.5. Später kommt, zum Teil schon ein bisschen angedeutet, wie dieser entstand.

 

Beim Titelbild (Fotoquelle Turnierseite) mache ich es wie Chessbase – die zeigen heute auf der deutschen Seite Carlsen, und für das englischsprachige Publikum Anand. Da ich nur auf Deutsch schreibe und Fotos meistens eher sparsam verwende und da immer zwei Spieler an einer Partie beteiligt sind, bringe ich beide zusammen. Wenn man das Bild vergrössert, erkennt der eine oder die andere vielleicht auch, welche Eröffnung aufs Brett kam, der Rest muss dafür

 

Turnierseite Videos Runden 1 2 3 4 5 6 7 8 Facebook

 

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Meyer [1567] – Kock [1851] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

In douier Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

In der heutigen Folge Videocoaching analysiert Niclas die Partie von Andreas Meyer, der mit den weißen Steinen spielte. Nach einer atypischen Eröffnungsphase, in der Schwarz sich früh auf den schwarzen Feldern schwächte, erreicht Weiß eine schöne Stellung mit Raumvorteil. Niclas geht auf typische Pläne in dieser Rubinstein-ähnlichen Struktur ein. In der Partie opfert Weiß eine Figur, um den schwarzen König zu entblößen. Ob sich der Angriff als erfolgreich erweist, könnt Sie hier im Video sehen:

 

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Dr. Dirk Jordan (Foto) hat mit dem UKA GERMAN MASTERS ein neues Turnierformat erfunden, das beim Schachfestival in Dresden im August Premiere hat

 

Dieser Mann, der promovierter Mathematiker ist, hat Ideen für mehr als ein Leben. Und was an Dr. Dirk JordDr-Dirk-Jordanan dazu noch bemerkenswert ist: Er lässt nicht als Erfinbillionphotos-1209956_128x128der andere für sich machen, sondern wird stets auch Macher bleiben!

 

– Der Women Chess Cup, der anlässlich der Fußball-WM in Deutschland im Sommer 2006 ausgetragen wurde und bei dem das „Traumfinale“ Zsuszsa Polgar [USA] gegen Elisabeth Pähtz gewann.

 

– Die Weltmeisterschaften der Behinderten Schachspieler [Blinde, Taube und körperlich Versehrte „sprechen eine Sprache“ – Schach!], zunächst als Test und jetzt offiziell

 

– Oder das Projekt Kinderschach in Deutschland [Webseite www.kinderschach-in-deutschland.de ]

 

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Aufsteiger Schwäbisch Hall bezwingt Titelverteidiger Bad Königshofen und holt Silber – Ein Text-Bildbericht von DR. THOMAS MARSCHNER

 

Zur letzten Doppelrunde der Frauen-Bundesliga in Friedberfrauenschachg traten die gastgebenden Burgfräuleins und Reisepartner Schwäbisch Hall gegen die Rodewischer Schachmiezen und Vorjahresmeister SC Bad Königshofen an. Während es für Friedberg und Rodewisch nur noch um die Plätze ging, kämpften Aufsteiger Schwäbisch Hall und Bad Königshofen noch um die Vizemeisterschaft.

 

Am Samstag trafen beide zunächst im Fernduell gegen Friedberg bzw. Rodewisch an, und es gab jeweils ein überraschendes 3:3-Unentschieden. Dadurch war zum Einen klar, dass Schwäbisch Hall am Sonntag gegen Bad Königshofen gewinnen musste, um noch Vizemeister zu werden, da der Titelverteidiger um die Winzigkeit eines halben Brettpunkts vorne lag. Zum Anderen stand durch die Punktverluste des Verfolger-Duos Baden-Baden nach dem 4:2-Sieg gegen den USV Volksbank Halle Halle vorzeitig zum neunten Mal als deutscher Meister fest, woran vor der letzten Doppelrunde aber kaum noch jemand gezweifelt hatte.

 

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Juliusz Orlowski gewinnt – Ein Abschlussbericht von Gerhard Meiwald

 

Derbysieger 2015 vlnr Joachim Doehring-Juliusz Orlowski-Hubertus Voss-TL Klaus Gohde

Derbysieger 2015 vlnr Joachim Doehring-Juliusz Orlowski-Hubertus Voss-TL Klaus Gohde

In der Zeit vom 15.-19. April 2015 wurde das 14.Deutsche Senioren-Derby mit 42 Teilnehmern inzwischen traditionell in dem kleinen Heidedorf Wesel-Undeloh mitten in der schönen Lüneburger Heide ausgerichtet. Spielberechtigt waren Männer des Jahrganges 1955 und Frauen des Jahrganges 1960. Turnierleiter war der frühere Seniorenreferent des DSB Klaus Gohde, der dieses einmalige Turnier in seiner Amtszeit auch ins Leben gerufen hat. Bereits zum dritten Mal mussten die Teilnehmer in 9 Runden den Deutschen Seniorenderbysieger ermitteln.

 

Gespielt wurde mit einer Bedenkzeit von 1,5 Std. für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie.

 

Zum engeren Favoritenkreis zählten sicherlich Klaus Frieser (SK Kehlheim), Hubertus Voss (Spvg Hamm) und Joachim Doehring (Wiesbadener SV).

 

Teilnehmer Ergebnisse Endstand

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Gashimov Memorial und Mannschafts-WMlive

 

Die absolute Weltelite hatte einige Zeit Pause, nun sitzen sie demnächst wieder am Schachbrett und zwar in Tsaghkadzor und Shtsaghkadzoramkir. Tsaghkadzor (auf Deutsch offenbar Zaghkadsor) war mir gar kein Begriff – ich muss doch nicht jedes armenische Dorf mit 1600 Einwohnern kennen. Es ist zwar offenbar ein Wintersportzentrum (siehe auch das Titelfoto) – aber wenn ich überhaupt Ski laufe, dann nicht dort. Allerdings ist es ab Samstag Austragungsort der Mannschafts-WM für Schachspieler. Um da mitspielen zu dürfen, muss man nicht nur selber gut sein sondern auch aus einem starken Schachland kommen. Das Nachbarland Aserbaidschan hat dann beschlossen, dass Spieler aus anderen Ländern nicht faul zu Hause im Internet zuschauen müssen, sondern parallel bzw. schon einige Tage davor auch Schach spielen dürfen – neben Norwegen konnten sich schliesslich auch Itbillionphotos-947132_16x16alien, die Niederlande, Frankreich und England nicht für die Mannschafts-WM qualifizieren. Shamkir würde ich, obwohl es immerhin etwa 40,000 Einwohner hat, auch nicht kennen – aber es war bereits letztes Jahr Austragungsort des Gashimov Memorials, und nun wieder. Wenn ich nicht Deutscher mit Wohnsitz in den Niederlanden wäre und/oder Schachspieler, dann wären Wijk aan Zee und Baden-Baden vielleicht auch kein Begriff – Schach bildet! Man kann es natürlich auch kritischer sehen, dass Aserbaidschan während der Mannschafts-WM im Nachbarland (Ort und Termin seit langem bekannt) ein Superturnier ausrichtet – einige Spieler mussten sich damit entscheiden wo und für wen, ihr Land oder sich selbst, sie spielen. Das Teilnehmerfeld in Shamkir habe ich bereits angedeutet und beginne nun mit dem Gashimov Memorial:

 

Turnierseite Videos Runden 1 2 3 4 5 6 7 8 Rundenbeginn ab 17.4. um 12 Uhr Facebook
Turnierseite Männermannschafterschaft LIVE

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Vom sechsten und letzten Qualifikationsturnier der 14. Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Kassel berichtet RALF MULDE

 

Es war diesmal beim letzten Qualifikations-Turnier [Moment: dieser SUwe Kersten am Microaison …] der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM[, als gäbe es nur einen Schachclub in Kassel (es sind aber drei) und als habe der „Heimvorteil“, der sich ja auch rasch als Belastung entpuppt, bei dessen Spielern enorme Kräfte freigesetzt. Zumindest in der „Königsklasse“, also der A-Gruppe, schubsten die Kasseler fast alle von den vorderen Plätzen, die von wer weiß woher kamen. http://www.ramada-cup.de/kassel/

 

Und dann lieferte Uwe Kersten (Foto rechts) als Leiterschach … nein … Leistungsschach-Referent des Hessischen Schachverbandes auch noch eine witziges Grußwort seiner Hessen ab, bevor er sich ans Brett setzte und „so mal eben“ als an Eins Gesetzter mit 3,5 aus fünf Dritter wurde und sich damit sicher für das Finale im Juni in Niedernhausen (liegt bei Wiesbaden) qualifizierte. Das machte nämlich jeder. Also jeder, der in seiner Gruppe Platz 1-6 belegte. Tja, der Uwe Kersten … könntest Du das? Eben. Deshalb spielt jetzt ja auch er in Wiesbaden.

 

Turnierseite

 

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USV Volksbank Halle verteidigt Platz 4 – Ein Text-Bildbericht von Halles Mannschaftsleiter JÜRGEN LUTHER

 

Am Samstag trafen wir in Markranstädt auf den Tabellenführer und Favoriten aus Baden –Baden frauenschachAn allen Brettern hatten unsere Gegnerinnen ein deutliches ELO-Plus. Wir versuchten trotzen, solange wie möglich gegen zuhalten. Leider ging Baden-Baden nach einer halben Stunde bereits 1:0 in Führung. Die Bahn brachte uns mit einer technischen Störung auf ihren Gleisen und somit mit einer Zugverspätung von Claudia Borriss von mehr als drei Stunden ins Hintertreffen. Schade, aber nicht zu ändern. An allen verbleibenden Brettern sah es lange Zeit recht ordentlich aus.

 

Tatjana Melamed , Natalia Straub und Josefine Heinemann erkämpften ein sicheres Remis. Andrea Glaser und Constanze Jahn verloren ihre Partien erst nach drei bzw. viereinhalb Stunden Gegenwehr. Der Sieg von Baden-Baden jedoch geht voll in Ordnung. Wie sich später herausstellte, bedeutete dieser Erfolg gegen uns bereits den Gewinn der Deutschen Meisterschaft für die Frauen aus Baden-Baden. Herzlichen Glückwunsch!

 

Partien

 

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Die OSG Baden-Baden gewinnt Titel Nummer 9 in der Frauen-Bundesliga mit 11 aus 11 – Ein Abschlussbeitrag von RAYMUND STOLZE

Wer häDM_2015_FBL_1tte das gedacht: Die Meisterschaft war bereits vor der finalen Runde für diefrauenschach OSG Baden-Baden entschieden. Und das kam so: Der Vizemeister der letzten Saison bezwang den USV Volksbank Halle deutlich mit 4,5:1,5, während sich die beiden Verfolger Ausrutscher leisteten. SK Schwäbisch Hall patzte gegen die Rodewischer Schachmiezen – am Ende hieß es trotz eines kampflosen Punktes nur 3:3, und auch Titelverteidiger SC Bad Königshofen kam gegen die Schachfreunde Friedberg ebenfalls mit einem abgeschenkten Zähler über das gleiche Resultat nicht heraus. Entscheidende war sicherlich in diesem Fall, dass den Königshöferinnen von der Bestbesetzung mit Zhao Xue, Walentina Gunina, Marie Sebag, und Olga Girya gleich ein Quartett fehlte sowie Elisabeth Pähtz gegen die befreit aufspielende Elena Levushkina an Brett 2 überraschend verlor. Mit drei Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter, der bis dahin jedes der zehn Punktspiele gewonnen hatte, waren alle die Messen gelesen. Für das Duo ging es am Sonntag nur noch um Platz 2, den der Sieger in jedem Fall sicher hatte. Immerhin könnte der die Fahrkarte zum Europapokal der Landesmeister im Herbst bedeuten. Und da haben die Mädels aus Bad Königshofen eigentlich gute Erinnerungen an ihre internationale Premiere im Vorjahr.

 

Ergebnisse/Tabelle

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Die Mädels aus der Ukraine wollen mit Weltmeisterin Maria Musitschuk beim der Team-WM den Titel verteidigen – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

Anna und Maria Musitschuk (Ukraine)

Anna und Maria Musitschuk (Ukraine)

Im Gegensatz zu den Männern [siehe den Beitrag „Weltelite im Kaukasus” meines Kollegen Thomas Richter – Link http://www.chess-international.de/Archive/37358#more-37358 ] , haben die Frauen in den kommenden livezwei Wochen nicht die Qual der Wahl. Die fünfte Team WM im chinesischen Chengdu – der Veranstalter wirbt mit dem Slogan „The City of Mind Sports“ ist natürlich die sportliche Herausforderung vom 18. bis 29. April. Dass also die Ukrainerinnen Anna und Maria Musitschuk [OSG Baden-Baden], die Polinnen Monika Socko und Klaudia Kulon [Hamburger SK], die Russinnen Walentina Gunina und Olga Girya, die Armenierin Lilit Mkrtchjan [alle SC Bad Königshofen] sowie die Schach-Amerikanerin Sabina-Francesca Foisor [SF Deizisau] am kommenden Wochenende [18./19. April] ihren Bundesliga-Vereinen beim Finale nicht zur Verfügung stehen werden, versteht sich.

 

Titelverteidigerin sind die Mädels aus der Ukraine, denen es vor zwei Jahren in Astana/Kasachstan gelang, den bis dahin dreifachen Weltmeister China und Russland auf die Plätze 2 und 3 zu verweisen. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte seinerzeit die amtierende Weltmeisterin Anna Uschenina. Und auch diesmal wird das von Michael Brodski betreute Quintett eine Schachkönigin in ihren Reihen haben, denn Maria Musitschuk hat gibt sich in Chengdu – bereits 2009 bei den zweiten Titelkämpfen war mit Ningbo   eine chinesische Metropole Gastgeber – die Ehre. Es wird der erste Auftritt der 22-Jährigen sei, die das Finale der K.o.-WM in der Olympiastadt Sotschi gegen die Russin Natalja Pogonina mit 2,5:1,5 für sich entschieden hatte.

 

Turnierseite

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Eine Einschätzung von KLAUS DEVENTER (Foto links), Internationaler Schiedsrichter und DSB-Referent für Leistungssport, zum Protestfall Wesley So

 

Wesley So (by Lennart Ootes)

Wesley So (by Lennart Ootes)

In unserer Nachbetrachtung zur US-Landesmeisterschaft 2015 [ http://www.chess-international.de/Archive/37310 ] sind wir auch auf den deventer_klaus_2012_potsdam_kaiserbahnhof_blindsimultan_2Protestfall Wesley So eingegangen.
Auf seiner Facebook Fan-Page erläuterte Wesley So seine Sicht der Ding wie folgte:Ich hatte Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren, und machte mir deshalb auf einem Blatt Papier (nicht meinem Partieformular) eine Notiz … sie lautete: zwei Mal, drei Mal prüfen, nachdenken. Akobian sah das und beschwerte sich beim Schiedsrichter und die Partie wurde als kampflos verloren gewertet. Es tut mir Leid, ich wusste nicht, dass dies gegen die Regeln war…”

 

Uns war völlig klar, dass wir zur Bewertung einen absoluten Experten brauchen. Und so haben wir uns an Klaus Deventer gewendet, der in der Ausgabe 4/2015 der Zeitschrift JugendSchach bereits seine 70. Regelecke veröffentlicht hat. Und das aus gutem Grund. Klaus ist nicht nur DSB-Referent für Leistungssport, sondern auch ein geschätzter Internationaler Schiedsrichter. Wir freuen uns sehr, dass er sofort zusagte hat. Hier ist nun seine Einschätzung zum Protestfall Wesley So, für die wir ihm ausdrücklich danken möchten!

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Alexej Schirow holt mit OSG Baden-Baden zehnten Titel in Folgemetz

 

Von Hartmut Metz
Der „Hexer von Riga“ ist „froh, dass ich seit zehn Jahren hier spielen darf“, betont Alexej Schirow. Wolfgang Grenke, Sponsor der OSG Baden-Baden erweist sich als Schach-Gourmet und ist ebenso „froh, dass wir einen Spieler wie Schirow haben, der immer aufregende Partien spielt“. Während der Lette offensichtlich ein starkes Herz fern der Infarkte zu haben scheint und ungerührt am Brett sitzt, genießen die Fans die Thriller mit für sie ungewissem Ausgang. Schirow bot solch ein Schauspiel erst wieder am Sonntag in Baden-Baden gegen Marcin Szelag. Der für Rostock spielende Pole wusste nicht, wie ihm geschah, und genoss später gebannt wie entspannt die Analyse seiner Niederlage mit dem Vizeweltmeister von 2000. Schirow ist aber nicht nur zusammen mit Wassili Iwantschuk der unberechenbarste Weltklasse-Großmeister. Der in Anlehnung an seinen großen Landsmann und Weltmeister Michael Tal ebenfalls „Hexer von Riga“ getaufte 42-Jährige dürfte vermutlich auch der erfolgreichste Vereinsspieler der Welt sein… Mehr

Prophylaxe II Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in defhn Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 41. Folge wir heute veröffentlichen.

 

Wie auch in der letzten Folge, geht es in der Partie Karjakin–Navarra erneut um das Thema „Prophylaxe“. Weiß am Zug, hat einen wunderschönen Freibauern auf b6, doch auf der anderen Brettseite versucht Schwarz im Trüben zu fischen. Wie unterband Karjakin das schwarze Gegenspiel? Findet Sie es heraus!

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Vom sechsten und letzten DSAM- Qualifikationsturnier der Saison 2014/15 berichtet RALF MULDE

 

Hubert Walkewitz

Hubert Walkewitz

„Jetzt wird’s psychologisch, meine Herren“, sind die unvergessenen Wort des Kaleu in „Das Boot“. Hey! Das ist es im Schach doch vom ersten Zug an! Wettkampf der Nerven und des Geistes, vom ersten Hinsetzen bis zum letzten Aufstehen. Da kann mal sehen, was das für famose 359 Spielerinnen und Spieler sind, die heute das letzte Quali-Turnier der Saison der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM], begonnen haben – und so ganz nebenbei für dieses Turnier an diesem Standort schon wieder einen knorrigen, neuen Teilnahme-Rekord aufgestellt haben [[http://www.ramada-cup.de/].

 

FM Uwe Kersten, Kasseler SK 1876, ist mit Elo 2300 an der Oberkante für die DSAM angelangt. Ein Elo-Punkt mehr und er hätte nicht mehr mitmachen dürfen: Teilnahmeberechtigt sind Spieler bis TWZ 2300. Die können eben rechnen, die Hessen. Und der kann noch viel mehr, der FM Kersten [das wissen die Besucher des Schach-Tickers auch, den jeden Freitag erscheint seine „Online-Kombiecke“ bei uns]. So ganz nebenbei, hastenichgesehen, übernahm nämlich er es als Referent für Leistungssport des Hessischen Schachverbandes, den Spielern und Ausrichtern das Grußwort seines Verbandes entgegen zu bringen. Und das war wirklich witzig!

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die billionphotos-1209956_128x128Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisutten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test… Mehr

 

Vom letzten Qualifikationsturnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaften in Kassel berichtet RALF MULDE

 

Anmelden2014 ging viel schneller als man denkt

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Kassel. Schach. DSAM. Das ist zwar auch über die langen Jahre seit 2001 noch nicht ganz die Kette geworden, die sich jedem des Schäfermatts Kundigen automatisch aufdrängt, aber: Es ist vielleicht knapp davor. Über dem RAMADA -Hotel steht eine riesige Statue: Das ist Herkules [nicht, wie manche meinen, einer der DSB-Präsidenten]. Und der wacht darüber, dass bei der Eröffnung des letzten von insgesamt sechs Qualifikationsturnieren der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] alles glatt gehen wird [http://www.ramada-cup.de/]. Gespielt wird vom 17. bis 19. April 2015 im Kasseler RAMADA-Hotel. Trotz schönen Wetters: Die Partien finden im Saal statt.

 

Der Kasseler SK 1876 hat zwar (hoffentlich) keine Keule wie der Mann auf dem Berg, ist aber momentan Vorreiter des Schachsports in dieser Region, allen voran reitet jedenfalls in der Setzliste des Turniers FM Uwe Kersten. Der hat Elo 2300 … ein Pünktchen mehr und er hätte nicht mehr mitmachen dürfen, denn es gilt die Obergrenze der TWZ 2300, und die hat in der A-Gruppe auch FM Bernd Laubsch von Post SV Uelzen erreicht. Zur Erinnerung: TWZ ist die höhere Zahl der möglichen DWZ- oder Elo-Ratings.

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12. bis 19.4.2015 – Mit GM Jan Gustafssonshot

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

live1 GM Wang Hao CHN 2713 2 GM Vallejo Pons Francisco ESP 2696 3 GM Short Nigel D ENG 2678 4 GM Gustafsson Jan GER 2639 5 GM Socko Bartosz POL 2628 6 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2619 7 GM Dragun Kamil POL 2576 8 GM Horvath Jozsef HUN 2522 9 GM Gomez John Paul PHI 2520 10 IM Ghosh Diptayan IND 2512 11 GM Rasmussen Allan Stig DEN 2507 12 GM Laylo Darwin PHI 2496 13 GM Barbosa Oliver PHI 2489 14 IM Illingworth Max AUS 2489 15 GM Kunte Abhijit IND 2477 16 GM Deepan Chakkravarthy J. IND 2475 17 IM Sunilduth Lyna Narayanan IND 2464 18 GM Torre Eugenio PHI 2460 19 GM Schebler Gerhard GER 2451 20 IM Sammalvuo Tapani FIN 2450 …

Turnierseite Resultate

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Fernschach-Duell zwischen der Schachgruppe der JVA Straubing und dem Wissenschaftler Robert Schwarz am Südpol wird fortgesetzt – „Kleine Schachpost“ jetzt mit elektronischer Variantebillionphotos-1024707_small500

 

Das Fernschach-Duell  über zwei Partien zwischen der Schachgruppe der JVA Straubing und dem Wissenschaftler Robert Schwarz, der fast ein halbes Jahr eine Arbeitspause an seinem eigentlichen Aufenthaltsort einlegen musste, war deswegen shotunterbrochen. Doch seit März ist Robert wieder am Südpol, und so können die beiden Partien fortgesetzt werden.

 

Ob es jemals so ein „Fernschach-Match“ gegeben hat, weiß ich nicht, aber bekanntlich gibt es ja immer das berühmte erste Mal.

 

Am 13. April um 17:39 Uhr hat Robert mir bei der Zugübermittlung mitgeteilt:

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Ostern war hier ned viel, jeder hatte ein Plastikosterei vorm Zimmer mit eine paar Jelly Beans, aber ansonsten nix Besonderes.
Vorgestern hatten wir das erste mal -72C, aber 24h später waren es nur wieder -47C. Kann schnell gehen, wenn der Wind dreht und Wolken kommen

 

Viele Grüße, Robert … Weiter

N.N. [1720] vs. N.N. [1876] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, wasghj die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

In der 24. Folge analysiert Niclas die Schwarzpartie von einem Spieler, der gerne ungenannt bleiben möchte. In einem Wolga-Gambit bekommt Schwarz früh den geopferten Bauern zurück und erreicht eine sehr vielversprechende Stellung. Er wickelt in ein Endspiel mit Mehrbauer ab, das ihm gute Siegchancen verspricht. Doch hier beginnen die schwarzen Schwierigkeiten. Niclas geht auf mehrere wichtige Endspielprinzipien ein und zeigt auf, wo das schwarze Spiel verbessert werden konnte. Schauen Sie selbst, was Sie aus diesem instruktiven Endspiel mitnehmen können!

 

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Die Damen des OSG Baden-Baden werden sich den neunten Titel sichern – Ein Vorbericht auf den letzten Spieltag der Frauen-Bundesliga von RAYMUND STOLZE

 

Rückblende ins Jahr 2003. In der Frauen-Bundesliga trägt sich mit dem SC Baden-Oos – der Verein wird dann durch Beschfrauenschachluss der Mitgliederversammlung im Dezember 2004 in OSC Baden-Baden und 2008 in OSG Baden-Baden umbenannt werden – erstmals in die Chronik der Deutschen Mannschaftsmeister ein. In Heft 4/2005 der Zeitschrift SCHACH titelt Sibylle Heyme ihren Abschlussbericht „Vom Aufsteiger zum Meister“. Mit 21:1 Mannschaftspunkten – lediglich dem Dresdner SC mit Elisabeth Pähtz an Brett 1 und nur vier Spielrinnen gelingt zum Auftakt ein 3:3-Unentschieden ist es ein fast perfekter Triumph für die bis dahin stärkste Mannschaft, die bis dahin jemals in der Beletage des deutschen Frauenschachs gespielt hat.

 

Und das sind die Badenerinnen, denen der Durchmarsch von der Regionalliga bis zur Meisterschale gelang: Ketino Kachiani-Gersinska [7,5/11], Almira Skriptschenko [4/6], Jekaterina Kowalewskaja [4/6], Nino Chirtsidse [3/3], Jekaterina Borulja [7,5/10], Tamara Klink [3,5/5], Elvira Sachatowa [3/4], Jessica Nill [8/10], die aktuell bei den Karlsruher SF spielt, und Ianze Tammert [5/6].

 

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