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Liebe Schachfreunde,

 

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was ist ein RSS-FEED? Ganz einfach ausgedrückt ist es eine Möglichkeit in einer Vereins- oder Verbandssseite, außer den Vereins- oder Verbandsnachrichten, internationale und nationale Turniere auf kleinstem Raum einzubinden. Die Nachrichten werden automatisch aktualisiert, so dass man keinerlei Arbeit damit hat. Auch das Einbinden in eine Vereinsseite ist in wenigen Minuten geschafft. Sie erhöhen damit die Attraktivität ihrer Vereinsseite. Angezeigt werden die Schlagzeilen der im Moment aktuellen Schachnachrichten. Empfehlenswert sind 5 bis 10 Ereignisse. Ihre Besucher brauchen Ihre Seite nicht verlassen und können sich auf Ihrer Vereinsseite über das internationale und nationale Schachgeschehen informieren. Ein zusätzlicher Effekt ist, dass dieses Angebot die Besucherzahlen Ihrer Vereinsseite erhöht.

 

Wie in meine Vereins- oder Verbandsseite einbinden?

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Senioren-WM mit Überraschungen – Gute Organisation (Ein Zwischenbericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann)

 

Jefim Rotstein gegen Yuri Balashov

Jefim Rotstein gegen Yuri Balashov

Bei der Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren 2015 in Dresden liegt in der Sektion Ü50 das Team der Slowakei mit 11:1 Punkten etwas überraschend in Front vor England (mit Nigel Short am Spitzenbrett!) und Deutschland (beide 10:2 Punkte), die sich in Runde 7 um den Kampf um Platz 2 gegenüber sitzen. Thüringen (ebenfalls 10:2 Punkte) kämpft gegen Tabellenführer Slowakei und hofft auf einen Überraschungscoup.

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Die Sektion Ü65 wird erwartungsgemäß von Russland dominiert (u.a. mit GM Vasiukov und GM Balashov), obwohl in Runde 6 das Team “KAISSA Deutschland” mit Jefim Rodstein, Boris Khanukov, Sergeij Salov und Boris Gruzman fast die Sensation gegen das Team aus der alten Heimat geschafft hätte. Das Bild zeigt die chancenreiche Partie von Jefim Rotstein gegen Yuri Balashov, die letzlich Remis endete. Schlussstand: 2,5:1,5 für Russland. In Runde 7 kann Russland (12:0 Punkte) mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten Finnland (10:2 Punkte) den WM-Titel fast schon perfekt machen. Das Verfolgertrio Deutschland, Moldavien und Katernberg (alle 9:3 Punkte) kann sich dann bestenfalls noch Hoffnungen auf die Vizeweltmeisterschaft machen. In Runde 7 werden in den Begegnungen Deutschland gegen Katernberg und Moldavien gegen Berlin die Vorentscheidungen fallen.

 

Das Organisationsteam mit Turnierdirektor Dr. Jordan an der Spitze ist sehr zu loben und auch die Turnierseite lässt keine Wünsche offen.

 

Turnierseite Foto: Copyright Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

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Eine Norm, immerhin

 

Lars Ootes (alle Fotos Bas Beekhuizen)

Lars Ootes (alle Fotos Bas Beekhuizen)

Schach ist mehr als Superturniere, aber man kann unmöglich über alle Turniere berichten, bei denen kein Teilnehmer Elo 2700 oder auch “nur” Elo 2600 hat. Dafür braucht man einen konkreten Grund, im gegebenen Fall habe ich gleich drei Gründe: die besondere Atmosphäre vor Ort, die Tatsache dass ich die selbst schnuppern konnte, und ich kenne einige Teilnehmer und andersweitig Beteiligte bzw. lernte sie kennen. Der “Reisebericht” bezieht sich auf Runde fünf von neun, aber das bringe ich erst gegen Ende dieses Artikels.

 

Vergleichbare Turniere gibt es auch anderswo, zum Beispiel vor kurzem in Aarhus mit deutschen Erfolgen oder 2013 in Bremen. Sinn und Zweck der Sache ist auch, dass “eigene” oder vielleicht auch andere Spieler Titelnormen erwerben können. Auch beim Batavia-Turnier hatten wohl einige Spieler vor und auch während dem Turnier mehr oder weniger berechtigte Hoffnungen, dass es für eine ihrem “Status” entsprechende Norm reichen könnte – also für IMs eine GM-Norm, bzw. für FMs oder Titellose eine IM-Norm. Am Ende schaffte es einer, der deswegen das Titelfoto bekommt – auch wenn er wohl weder international noch national der bekannteste Teilnehmer ist: Lars Ootes erzielte am Ende eine IM-Norm. Alle Fotos stammen von Bas Beekhuizen, der auch eine eigene Foto-Webseite hat.

 

Damit Normen möglich sind, braucht man auch drei Spieler die keine GM-Normen mehr brauchen. Diese drei erwähne ich nun zunächst, neben dem GM-Titel haben sie noch etwas gemeinsam: alle drei sind nicht nur durch ihre Erfolge am Schachbrett bekannt. Dimitri Reinderman ist auch durch seine oft bunten Haare bekannt – diesmal waren sie nicht gefärbt, daher hatte ich ihn zunächst nicht erkannt. Roland Schmaltz spielte früher auch sehr viel im Internet, bevorzugte Zeitkontrolle Bullet. Ist das auch Schach? Diese Frage beantworte ich, was mich selbst betrifft, mit einem entschiedenen Jein.

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27.2. bis 7.3.2015

 

Auszug aus der Teilenehmerliste:

 

1 Khenkin,Igor 2590 GM 2 Halkias,Stelios 2527 GM 3 Graf,Felix 2485 IM 4 Teske,Henrik 2483 GM 5 Karpatchev,Alexandr 2472 GM 6 Romanishin,Oleg 2472 GM 7 Pap,Misa 2459 GM 8 Lampert,Jonas 2454 IM 9 Skembris,Spyridon 2429 GM 10 Gutman,Lev 2426 GM 11 Mainka,Romuald 2423 GM 12 Roeder,Matthias 2414 IM 13 Pezerovic,Edin 2413 IM 14 Cebalo,Miso 2400 GM 15 Pirrot,Dieter 2376 IM 16 Grimberg,Boris 2373 IM 17 Wichmann,Cliff 2363 FM 18 Estremera,Sergio 2353 IM 19 Rudolf,Anna 2319 WGM 20 Friedrich,Norbert 2336 FM 21 Melamed,Tatjana 2279 WGM …

 

Für ein Open dieser Größenordnung eine miserable Turnierseite. Keine Live-Übertragung. Keine Partien. Nur Ergebnisse und Tabellenstand. Es gibt Bulletins als PDF-Datei. Ohne Rundenberichte. Nur Ergebnisse- und Partien in gedruckter Form.

15-jähriger Wei Yi beeindruckt selbst Weltmeister Carlsen
Von Hartmut Metz

 

Wei Yi

Wei Yi

Das Chinesische Schach ist im Reich der Mitte noch immer weit populärer als das „Internationale Schach“, wie die Chinesen die weltweit verbreitete Version nennen. Beide Spiele sind eng miteinander verwandt, haben aber auch Unterschiedemetz: So zieht die „Kanone“ zwar wie ein Turm, schlägt indes die gegnerischen Figuren durch Überspringen (ähnlich wie beim Damespiel). Der König ist zwar auf einen Bereich mit neun Feldern limitiert, letztlich geht es aber auch im Chinesischen Schach darum, ihn mattzusetzen. Die Förderung des im Westen verbreiteten Schachsports führte dazu, dass zunächst die Frauen mit Xie Jun als erster Weltmeisterin 1991 auftrumpften. Heute überragt die erst 20-jährige Hou Yifan, die 2010 zum ersten Mal den Titel gewann, alle Konkurrentinnen. Bei den Männern schickt sich China inzwischen ebenso an, an die Spitze vorzustoßen.

 

Eine lebende Legende betont: „Die sind eine Macht und werden immer stärker“, glaubt der deutsche TV-Kommentator Vlastimil Hort nicht nur wegen des Sieges bei der Schach-Olympiade 2014, quasi der Mannschafts-WM.

 

Unter den Top 35 stehen inzwischen fünf chinesische Großmeister, wobei Ding Liren auf Position 14 am höchsten notiert ist – noch! Als potenziell größte Herausforderung sieht Weltmeister Magnus Carlsen jedoch ein anderes Talent, auch wenn es in der neuen Weltrangliste mit 2 706 „nur“ auf Platz 43 auftaucht: Wei Yi. Der Junge ist allerdings erst 15 und wurde wie der Norweger bereits mit 13 Jahren Großmeister! Henrik Carlsen, Vater des Weltmeisters, findet: „Mit Wei Yi steht ein großes Talent in den Startlöchern. Deshalb muss man einen chinesischen Topspieler … Mehr

 

 

Absurd, aber genial! – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie an einer Universität in Baltimore in 34den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 34. Folge mit dem Titel „Absurd, aber genial!“ wir heute veröffentlichen.

 

Diesmal zeigt Niclas Ihnen wirklich ein witziges Beispiel. Der Weißspieler steckt in einer Fesselung mit seinem Läufer und gleichzeitig ist seine Dame angegriffen, die im Moment noch alles zusammenhält. Die Art und Weise, wie Weiß dieses Problem löst, ist absurd, aber genial! Doch sehen Sie selbst …

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„Ich spiele auf Sieg!“ – Zum 80. Geburtstag von Bent Larsen [4. März 1935 – 9. September 2010]

 

Als der HamburgeBent_Larsenr Großmeister Karsten Müller und ich an unserem gemeinsamen Buch „Zaubern wie Schachweltmeister Michail Tal …“ [Deutschsprachige Ausgabe Edition Olms, 2010] arbeiteten, wollten wir für die Rubrik „Zwischenzüge“ unbedingt auch einen persönlichen Beitrag von Bent Larsen [http://de.wikipedia.org/wiki/Bent_Larsen ].Der Aufgabe, ihn zu kontaktieren fiel mir zu. Da er regelmäßig für die Zeitschrift „KAISSIBER“ in der Rubrik „Ohne Krawatte“ u.a. originelle Beiträge zu Leserfragen veröffentlichte, kontaktierte ich Herausgeber Stefan Bücker, um zu erfahren, wie denn der besten dänische Schachspieler aller Zeiten in Buenos Aires vielleicht telefonisch zu erreichen wäre. Dort hatte Larsen seine spätere Frau Laura, eine promovierte Juristin und Rechtsanwältin, 1980 kennen gelernt, und seitdem und lebte seitdem in der argentinischen Hauptstadt. Ich bekam die Festnetznummer und konnte es kaum fassen, dass ich im Frühjahr 2009 Bent am Telefon hatte, der noch dazu ein einwandfreies Deutsch sprach. Nach einem Smalltalk, wo ich vor allem sein Buch „Ich spiele auf Sieg!“ zurecht euphorisch lobte – diese kämpferische Einstellung zum Schach war stets sein Markenzeichen –, rückte ich mit meinem Wunsch heraus. Es war für einen spürbaren Augenblick am anderen Ende der Leitung völlig still, und dann kam die unmissverständliche Antwort „NEIN!“.

 

Ich habe nicht weiter nachgefragt, warum er sich so konsequent entschieden hat. Ein Grund könnte vielleicht das WM-Kandidaten-Halbfinale 1965 gewesen sein, das Larsen gegen den Magier aus Riga höchst unglücklich mit 4,5:5,5 verloren hatte, nachdem er zur Halbzeit noch 3:2 in Führung lag. Diese Niederlage hatte bei ihm wohl doch Spuren hinterlassen …

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Tomaschewski „fliegt“ in Tbilissi zum Turniersieg und führt in der Grand-Slam-Serie, Grischuk stürzt ab – Ein Abschlussbericht von RAYMUND STOLZE

Tomashevsky, Jewgeni - Copyright:  M. Emelianova

Tomashevsky, Jewgeni – Copyright: M. Emelianova

 

„Man kann das Leben nur rückwärts verstehen,

aber leben muss man es vorwärts.“
Søren Aabye Kierkegaard

 

Was für ein weiser und doch zutreffender Ausspruch des großen dänischen Philosophen, Essayisten, Theologen und religiösen Schriftstellers, der auch auf das Abschneiden von Alexander Grischuk beim dritten Turnier der FIDE-Grand-Prix-Serie 2014-15 zutrifft. Da war der 31-jährige Russe mir sowohl Optimismus und sibillionphotos-1209956_128x128cherlich auch Selbstbewusstsein nach Tbilissi angereist, um dann tief zu fallen. Wie konnte das bloß geschehen, wird er sich fragen, um dann irgendwann zur Tagesordnung überzugehen. Schließlich gibt es noch eine finale Veranstaltung in Chanty Mansijsk. Und obwohl Saschas Chancen, sich einen der beiden ersten Plätze in der Gesamtwertung zu belegen, die gleichzeitig die Qualifikation für das Kandidatenturnier 2016 bedeuten, gegen Null tendieren, wird er alles geben – da bin ich mir mehr als sicher …

 

Mein Kollege Thomas Richter hat in seinem zweiten Zwischenbericht auf der DSB-Webseite nach eigenen Worten „bereits ein bisschen spekulative Ursachenforschung betrieben, warum es für diverse Spieler läuft bzw. nicht – aber das kommt dann im Abschlussbericht. Heute nur so viel: Gibt es einen 2800-Fluch? Auch Caruana brauchte mehrere Anläufe, um sich darüber zu etablieren – und steht nun wieder auf der Kippe. Grischuk, Giri und – in Zürich – Nakamura waren kurz zu Besuch in diesem Club. Radjabow war mal sehr nahe dran mit live Elo 2799.6, später ging es steil bergab. Morosewitsch hatte 2008 auch mal immerhin 2798.9 und verlor damals dann zwei Partien hintereinander, bei ihm war es der Gipfel einer ewigen Berg- und Talfahrt.“ … Weiter

Turnierseite Partien

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angjleboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

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Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test… Weiter

 

43783_Bn320x180.jpgDas größte Schachturnier in Frankreich findet statt vom 28. Februar bis zum 7. März

 

Das Cappelle-la-Grande Open ist ein Schachturnier das jedes Jahr im Februar stattfindet. Ununterbrochen seit 1985. Es hat sich über die Jahre zu einem der am stärksten besetzten Turniere in der Welt entwickelt. Die meisten Teilnliveehmer hatte das Open im Jahr 2001 zu verzeichnen. 702 Spieler kämpften um den Sieg und zahlreiche Ratingpreise. Zu Beginn des heute weltbekannten Open 1985, waren es nur 68 Teilnehmer. Über 600 Teilnehmer sind dieses Jahr vorangemeldet. Darunter vieleTitelträger aus aller Welt.

 

Cappelle-la-Grande ist eine französische Gemeinde mit 8022 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) im Département Nord in der Region Nord-Pas-de-Calais. Das Open wir ausgerichtet von dem Schachklub L’Echiquier Cappellois und findet im Palais des Arts von Cappelle-la-Grande statt.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

1 g DING Liren 2717  Sen CHN 2 g ITURRIZAGA Eduardo 2645  Sen VEN 3 g NEGI Parimarjan 2638  Sen IND 4 g GUPTA Abhijeet 2630  Sen IND 5 g SUMETS Andrey 2628  Sen UKR 6 g GANGULY Surya Shekhar 2623  Sen IND 7 g DANIN Alexandre 2606  Sen RUS 8 g VOVK Andrey 2605F Sen UKR 9 g AZAROV Sergei 2603  Sen BLR 10 g KRAVTSIV Martyn 2601  Sen UKR 11 g FIER Alexandr 2595  Sen BRA 12 g VOROBIOV Evgeny E. 2590  Sen RUS 13 g VAZQUEZ IGARZA Renier 2577  Sen ESP 14 g BACHMANN Axel 2575  Sen PAR 15 g GUREVICH Mikhail 2574  Sen TUR 16 g KOVACEVIC Aleksandar 2572  Sen SRB 17 g PIORUN Kacper 2570  Sen POL 18 g BURMAKIN Vladimir 2568  Sen RUS 19 g PETKOV Vladimir 2566  Sen BUL 20 g CORNETTE Matthieu 2566  Sen FRA …

 

Turnierseite Ausschreibung u. Zeitplan

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Drei Bundesligen in St. Veit!

 

Diesen Donnerstag setzt die 1150225_bl_stveit_ank. Bundesliga mit Runde 5 ihre Meisterschaft fort. Am Freitag steigen liveauch die Frauenbundesliga und die 2. Bundesliga Mitte ins Geschehen ein, womit sich gleich drei Bundesligen in der St. Veiter Blumenhalle – auch Austragungsort des 34. St. Veiter Jacques Lemans Open (11.-18. 7. 2015) zusammen finden. 86 Partien werden parallel gespielt. Für tolle Atmosphäre ist also gesorgt. In der 1. Bundesliga jagt ein Hit den anderen. So  kommt es am Donnerstag gleich zur Schlagerpaarung Erster gegen Zweiter – Jenbach gegen St. Veit. Man darf gespannt sein ob Jenbach so souverän wie am ersten Spielwochenende agieren wird oder können die St. Veiter ihren Heimvorteil nutzen?! Die Partien der 1. BL werden am Donnerstag ab 16.00 Uhr von Karl Theny live ins Internet übertragen. (wk, Info/Text/Foto: F. Knapp)

1. Bundesliga 2. Bundesliga Mitte Frauen-Bundesliga

Ein Bericht von einer ungewöhnlichen Turnierserie im Olsberg im Sauerland von CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

 

Copyright: Thorsten Kalkuhl!

Copyright: Thorsten Kalkuhl!

Als ich noch kein Kind hatte und noch nicht regelmäßig Training gegeben habe, konnte ich ohne Probleme Turniere spielen, wann immer ich wollte. Heute ist die Freizeit knapp und das Angebot an Turnieren begrenzt, weil sowohl die Entfernung von zu Hause als auch die schulfreie Zeit beachtet werden muss.

 

Damit bleiben wenige Veranstaltungen übrig:

 

Zwischen den Feiertagen organisiert der SV Unna ein Turnier [www.svunna.de], an dem ich in den letzten Jahren regelmäßig teilgenommen habe.

 

Im letzten Jahr habe ich auch das Open des SV Unser Fritz in Herne gespielt [ www.sv-unser-fritz.de ] .

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N.N. [1793] vs. N.N. [1821] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

In der Serie Videocozraching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

In der 17. Folge dieser Trainingsserie analysiert Niclas die Weißpartie von einem Spieler, der gerne anonym bleiben möchte. Aus der Englischen Eröffnung entsteht eine geschlossene Bauernstruktur, in der Weiß am Damenflügel seine Bauern nach vorne schiebt und Schwarz sein Heil im Königsangriff sucht. Niclas geht auf verschiedene positionelle Fehler ein, die der Weißspieler begeht. Auch das Thema Prophylaxe ist in der Partie von wichtiger Bedeutung. Doch sehen Sie selbst!

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Rekordteilnahme mit 88 Teams – Ein Vorbericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

 

Vladimir Zhelnin (Russland) und Andreas Dückstein (Wien), hier bei der ESSM 2013 in Dresden, sind auch diesmal wieder dabei.

Vladimir Zhelnin (Russland) und Andreas Dückstein (Wien), hier bei der ESMM 2013 in Dresden, sind auch diesmal wieder dabei.

Nach der Europäischen Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren im Jahr 2013 (ESMM 2013), damals unter Schirmherrschaft der ECU, findet in Dresden vom 24.2. bis 4.3.2015 nun die Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren unter Schirmherrschaft der FIDE statt.

 

liveDas Turnier wird gemäß den FIDE-Regularien in den Sektionen 50+ („Jungsenioren“) und 65+ („Veteranen“) mit der Rekordteilnahme von insgesamt 88 Viererteams und mehr als 400 Spielern und Spielerinnen durchgeführt.

 

In der Sektion 50+ sind England (mit Short, Nunn, Arkell und Speelman), Deutschland (mit Bönsch und Bischoff) und die Slowakei (mit Ftacnik, Stohl und Timoscenko) die Favoriten.

 

Da nur vier Frauenteams teilnehmen (nämlich Russland, Lettland, Deutschland I und II) wurden diese der Sektion 50+ zugeschlagen und werden separat gewertet; hier dürften die russischen Frauen mit Galina Strutinskaia am Spitzenbrett favorisiert sein.

Turnierseite Fotos von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

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Wird der Russe Alexander Motyljow als Erster seinen EM-Titel in Israel verteidigen? – Eine Vorschau auf die 16. Europameisterschaften von RAYMUND STOLZE

 

Gerade ist in Zürich die Chess Chellange mit dem Sieg vouizin Exweltmeister Viswanathan Anand im Klassischen Schach zuende livegegangen, bis 27. Februar läuft in Tbilissi noch das dritte Turnier der FIDE-Grand-Prix-Serie 2014-15, da wartet mit den Europameisterschaften (23.2. bis 9.3.2015) in Israel die nächste hochkarätige Veranstaltung. Die 16. kontinentalen Titelkämpfe wurden nach Jerusalem vergeben, und immerhin werden mit Emil Sutovsky [Israel/2001]. Dieter Liviu Nisipeanu [Rumänien/2005], Zdenko Kozul [Kroatien/2006] sowie die Russen Jan Nepomnjaschtschi [2010], Wladimir Potkin [2011], Alexander Moiseenko [Ukraine/2013] und Alexander Motyljow [Russland/2014] sieben ehemalige Sieger die Reise antreten. Wird der russischen Landesmeister von 2001, der phasenweise die Elo-Schallmauer von 2700 durchbrochen hat [Juli bis September 2009 höchster Wertzahl bei 2710] als Erster seinen zweiten Titel holen? Bei den Damen hat das nach Tatjana Kosinzewa [Russland/2007, 2009] und Pia Cramling [Schweden/2003, 2010] zuletzt seine Landsfrau Walentina Gunina geschafft, die nach 2012 in Gazinatep zwei Jahre später in Plowdiw erneut europäische Schachkönigin wurde.

Ein Blick auf die Chronik zeigt auch, dass seit der Premiere 2000 – die Männer spielten in Saint-Vincent, die Frauen in Batumi – bis auf fünfmal [2003 Silivri, 2006 Kusadasi, 2007 Dresden, 2008 Plowdiw und 2010 Rijeka] die EM immer an getrennten Orten stattfand. Das wird auch in diesem Jahr so sein, denn die Damen treffen sich vom 18.-31. Mai in Chakvi/Georgien.

Turnierseite Zeitplan (Minus 1 Stunde) Foto: Jerusalem – Copyright: Usuario Bienchido (Wikipedia)

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Mein „Held“ Alexander bricht in Tbilissi unerklärlich ein und Jewgeni Tomaschewski hat beste Chancen auf den Turniersieg – Ein zweiter Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE

 

Tomashevsky, Jewgeni - Copyright: Tazo Giorgadze

Tomashevsky, Jewgeni – Copyright: Tazo Giorgadze

Runde 5, Freitag, den 20. Februar 2015

 

live„Schach ist deshalb so schwer, weil es eine Suche nach der Wahrheit ist…“, lautet für den Berliner Autoren Christoph Brumme in seiner „Hommage an das königlichste aller Spiele“ der 99. von insgesamt „111 Gründe, Schach zu lieben“ [sein gleichnamiges lesenswertes Buch ist im vergangenen Herbst bei Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen]. „Die Wahrheit ist nicht subjektiv auslegbar, sondern objektiv gegeben, wenn auch vielleicht dem menschlichen Verstand nicht immer zugänglich …“

 

Mich würde schon interessieren, was Alexander Grischuk dazu zu sagen hat, denn ich halte in für einen echten Wahrheitssucher auf dem Schachbrett. Mag sein, dass er deshalb auch immer wieder an die Grenzen des ihm zur Verfügung stehenden Zeitfensters für seine Partien geht…. Kompletter Artikel

Turnierseite

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Zweite Liga: Erfurter SK gewinnt im Osten und könnte aufsteigen +++ Im Süden Griesheim und Hofheim im Gleichschritt +++ DJK Aufwärts Aachen ist im Westen nicht aufzuhalten +++ Im Norden wittert König Tegel Berlin Morgenluft +++  

 

„Im Osten geht die Sonne auf, im Süden ist ihr Mittagslauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen.“

 

Das offizielle Siegerfoto des Erfurter Teams vor dem Bindlacher Rathaus

Das offizielle Siegerfoto des Erfurter Teams vor dem Bindlacher Rathaus – Copyright: Klaus Steffan

Ergebnisse 1. u. 2. Bundesliga

Was diesen Kinderreim angeht, so trifft er vor allem in Liga 2 auf die Gruppe Ost zu, denn die sind der Zeit voraus – hier haben wir bereits seit dem vergangenen Wochenende [21./22. Februar] Feierabend, und die Meisterfeier gibt es in Thüringens Landeshauptstadt. Wieder einmal hat es der Erfurter SK geschafft. Nach dem klaren 6:2 gegen die SG Pang Rosenheim am Sonnabend wurde tags darauf sechs Stunden lang erbittert gegen Verfolger MSA Zugzwang gerungen. Dass es letztlich acht Remisen wurden, geht in die Statistik ein, aber sie spiegelt natürlich nicht den erbitterten Kampf wieder. Die Münchner hatten aus ihrer Sicht bereits tags zuvor leider gegen das unberechenbare Team von Bindlach-Aktionär einen wichtigen Punkt liegen gelassen. So kam man am Ende zwar wie die Erfurter auf 44 Brettpunkte, aber es fehlte halt ein Mannschaftszähler. Und die entscheiden nun einmal!

 

Allerdings wird das Team aus Thüringen, wie mir Kollege Klaus Steffan der das empfehlenswerte Onlineportal http://www.steffans-schachseiten.de betreibt, in einem Telefonat mitteilte, das Aufstiegsrecht in die Bundesliga nicht wahrnehmen. Und das dürfte auch auf den MSA Zugzwang zutreffen. Beide Vereine können wohl nicht die finanziellen Mittel für das Abenteuer 1. Liga aufbringen. Lachender Dritter wäre in diesem Fall der SC Forchheim, wo diese Hürde kein Hindernis wäre. Sollten aber auch die Franken verzichten, so würde Tabellenplatz 13 in der höchsten deutschen Spielklasse schon die Bundsliga sichern und nur drei Teams absteigen.

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U16-Team gewinnt bei deutscher Meisterschaft Bronze
Von Hartmut Metz

 

Die Schachfreunde Sasbach haben sich zu einem der stärksten Nachwucmetzhsclubs der Republik entwickelt. Dies gipfelte jetzt in zwei Teilnahmen an deutschen Meisterschaften: Das U14-Team der Mädchen belegte in Regensburg Platz sechs. Noch mehr trumpften die Jungs der U16 auf. Das Quintett von Trainer Nikolaus Sentef gewann in Magdeburg die Bronzemedaille – und die Sasbacher streckten sogar die Hand nach dem Titel aus! Doch in der letzten Runde unterlag der Nachwuchs des rührigen Verbandsligisten dem von Doppelbauer Kiel. Die Nordlichter setzten sich durch das 2,5:1,5 mit 11:3 Punkten durch vor dem ungeschlagenen Düsseldorfer SK (10:4). Immerhin reichten Sasbach die 9:5 Zähler dank der besten Brettpunkte für den dritten Rang vor der SG Leipzig, Topfavorit Lübecker SV und München Südost. Spitzenspieler Thilo Ehmann holte vier Punkte aus sieben Partien. Marco Riehle kam dahinter auf 4,5 Zähler. Dominik Bohnert musste sich mit drei Punkten bescheiden. Am letzten Brett trumpfte Raphael Zimmer mit stolzen 6:1 Siegen auf – weiterlesen

Zusammenspiel! – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Brzzaltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei dieser kreativen Ideen des bald 23-Jährigen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 33. Folge mit dem Titel „Zusammenspiel!“ wir heute veröffentlichen.

 

Weiß hat deutlichen Materialvorsprung, doch Schwarz steht bereit, im nächsten Zug seinen h-Bauern zur Dame umzuwandeln. Auf den ersten Blick scheint es so, als müsste sich Weiß mit dem Dauerschach begnügen. Doch David Bronstein, der Weltklassespieler der 1950er- und 1960er- Jahre, findet einen wunderschönen Weg, um die Partie für sich zu entscheiden. Doch sehen Sie selbst!

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Samstag ab 14 Uhr und Sonntag ab 10 Uhr

Samstag ab 14 Uhr und Sonntag ab 10 Uhr

Am 21./22. Februar finden die 10. und 11. Runde der Saison 2014/15 statt. Entnehmen Sie dem folgenden Beitrag alle Infos zu den Kämpfen an den Spielorten München, Berlin, Hamburg und Eppingen.
Von IM Georgios Souleidis

 

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In München findet der Spitzenkampf des Wochenendes statt. Bremen trifft am Sonntag auf Schwäbisch Hall und möchte mit einem Sieg den zweiten Platz verteidigen. Gleichzeitig möchte Bremen die kleine Chance wahren, Baden-Baden an der Spitze noch einzuholen. Spannung verspricht ebenfalls der Kampf zwischen Schwäbisch Hall und Emsdetten, während die Gastgeber in beiden Kämpfen klarer Außenseiter sind.

 

Spielort: Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1, 80809 München

 

Bericht Runde 10 Bericht Runde 11 Autor: IM Georgios Souleidis Ergebnsse 1. und 2. Bundesliga

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Geddfgdfanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test… Mehr

Gesamtsieger Hikaru Nakamura (USA)

Gesamtsieger Hikaru Nakamura (USA)

Armageddon-Partie entscheidet Turniersieg

 

Nach fünf dramatischen Schnellschachrunden war der erste Schritt geschafft:
Hikavideo_grossru Nakamura hatte gegen den bislang führenden Viswanathan Anand eingeholt. Grundlage dafür war sein Sieg im direkten Duell der Runde drei des Schnellschachdurchgangs. Beide Spieler beendetet das Turnier mit neun Punkten in der Gesamtwertung und mussten den Turniersieg in einer einzigen Armageddon Blitzpartie ausspielen. Der Inder wählte die weißen Steine und  war so gezwungen die Partie gewinnen. Doch Nakamura schlug Anands Königsangriff schnell zurück und drang entscheidend mit seinen Schwerfiguren auf dem Damenflügel ein. Der weiße Versuch den Druck durch Figurentäusche zu verringern scheiterte. Nakamura fand stets die richtige Antwort und siegte verdient in der entscheidenden Partie.

 

Vladimir Kramnik war der beste Schnellschachspieler an diesem Tag. Mit 3.5 Punkten gewann er das Schnellschachturnier vor Levon Aronian und Hikaru
Nakamura (beide 3/5).

Turnierseite Alle Fotos Copyright: Eteri Kublashvili

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Elmar Hennlein gibt eine erstaunliche Chronik über die Schach-Olympiaden der Frauen von 1957-2012 heraus – Eine ernst gemeinte Empfehlung von RAYMUND STOLZE

 

„Weil auch Frauen exzellent Schach spielen können“ ist für den Berliner Autoren Christoph Brumme in seiner „Hommage an das königlichste aller Spiele“ der 43. der insgesamt „111 Gründe, Schach zu lieben“ [sein gleichnamiges lesenswertes Buch ist im vergangenen Herbst bei Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen]. Nur schade, dass „Frauenschach“ selbst in den einschlägigen Schachzeitungen bislang bestenfalls eine stiefmütterliche Rolle spielt.

 

Ich will den Sachbuchautoren Elmar Hennlein nicht als „Don Quichotte“ bezeichnen, aber es gehört schon gehöriger Mut dazu, sich diesem Thema anzunehmen. Und das hat der Mann bereits 2010 mit dem Band „Die Schach-Weltmeisterschaften der Frauen“ getan, der allen Titelkämpfe von 1927 bis 2008 chronologisch ein Kapitel widmet. Um dieses Buch zu veröffentlichen, wurde von seiner sympathischen Ehefrau Gudrun Sender-Hennlein extra der Damen-Verlag   gegründet und die hintersinnige Cover-Signalfarbe Lila ausgewählt , dessen postalische Anschrift Sternstraße 4, 42275 Wuppertal, lautet. So etwas nenne ich Eigeninitiative, die es an dieser Stelle zurecht zu loben gilt!

 

Der Vorteil des inhaltlichen Konzeptes liegt auf der Hand: In Bälde wird es nämlich eine extra Broschur die sicherlich erwartete Ergänzung geben.

 

Dass dieses wichtige WM-Buch nicht die einzige Publikation zur Geschichte des Frauenschachs bleiben sollte, war Elmar Hennlein schon seinerzeit klar. Allerdings schien die vor ihm stehende Herausforderung vom Schwierigkeitsgrad her noch wesentlich höher zu sein. Doch den Mann uns seine ihm zur Seite stehende Partnerin haben sich nicht abschrecken lassen und sich auf den Weg gemacht. Im Ergebnis wird nun im Frühsommer ein vierbändiges Werk mit dem Titel „Die Schach-Olympiaden der Frauen …“ vorliegen, von denen Teil I [1957-1974] und Teil II [1976-1990] auf die neugierigen Leser[-innen] bereits warten.

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Anand gewinnt das Turnier
Von Marc Lang

 

Copyright: Georg Kradolfer

Copyright: Georg Kradolfer

In der heutigen letzten Runde der klassischen Begegnungen hatten die Spieler ihre letzte Chance noch einmal zwei Punkte für liveeinen Sieg zu gewinnen. Schon ab morgen beim Blitzschach wird nur noch ein Punkt für den Sieg verteilt. Und so war zu erwarten, dass Spieler, die nicht als Schnellschachexperten gelten, heute noch einmal alles geben.

 

Die erste beendete Partie was das Match zwischen Hikaru Nakamura und Levon Aronian. Diese Partie zeigte einmal mehr, warum die Berliner Verteidigung in der Spanischen Partie auch als Berliner Mauer bezeichnet wird. Zwar zeigte Nakamura schon im sechsten Zug eine Neuerung, doch auch so konnte er keinen Eröffnungsvorteil erringen. Komplikationslos spielten sich beide durch das Mittelspiel ins Endspiel. Nach 44 Zügen letztlich einigen sich die Kontrahenten auf ein Remis.

 

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Der Weltranglisten-Zweite verfällt beim dritten Turnier der Grand-Prix-Serie in Tbilissi wieder in alte Zeitnot-Sünden und hat Pech & Glück – Ein Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE

 

Grischuk, A. – Jobava, B.  Foto: Offizielle Seite

Grischuk, A. – Jobava, B. Foto: Offizielle Seite

liveWarum ich mich nach Gelfand und Caruana für Grischuk entschieden habe, hatte ich ja schon in meiner Vorschau auf dieses dritte Turnier der Grand-Prix-Serie 214/15 erklärt

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/35051#more-35051 ]. Und so war ich natürlich gespannt, wie er seine Auftaktpartie in Tbilisi – im Deutschen hat sich für die georgische Hauptstadt Tiflis durchgesetzt, die mehr als 1,1 Millionen Einwohner zählt – gegen den FIDE Exweltmeister Rustam Kasimdshanow absolvieren würde. Früher hatte Sascha unter der klassischen Bedenkzeit geradezu gelitten, „weil dort die häusliche Vorbereitung alles entscheide und den Kampf im Keime ersticke. Er machte mit Weiß zynische Kurzremisen und betonte mehrfach, dass er Schnell- und Blitzschach präferiere“, schreibt Wladimir Barski in seinem Turnierbericht für SCHACH über das Petrosjan-Memorial in Moskau, dass der 31-Hährige souverän gewann und damit seinen Trend andeutete: Auf zu neuen Ufern! [Heft 12/2014, Seiten 54-58].

Turnierseite Beginn der Partien um 12 Uhr. Die letzte Runde ab 10 Uhr

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Mit Bullet-Weltmeister GM Roland Schmaltz und IM Andreas Heimann

 

Copyright: Bas Beekhuizen

Copyright: Bas Beekhuizen

Das 7. Batavia Schachturnier wird vom 20. Februar bis zum 1. März im Cafe Batavia (Amsterdam) ausgetragen. Das Hauptereignis ist ein Rundenturnier mit 10 Spielern. Hier geht es um Normen und weniger um satte Geldpreise. Vorausgehen wird ein Blitzturnier mit einer Bedenkzeit von 3  Minuten plus 2 Sekunden pro liveZug. Das Ereignis wird live über das Internet übertragen.

 

Die Teilnehmer:

GM Dimitri Reinderman (2586) NED, IM Andreas Heimann (2539) GER, GM Roland Schmaltz (2527) GER, IM Jorden Van Foreest (2494) NED, GM Daniel Gormally (2489) ENG, IM Stef Soors (2407) BEL Lars Ootes (2366) NED, Nico Zwirs (2358) NED, IM Etienne Goudriaan (2349) NED und FM Robby Kevlishvili (2347) NED

Das Preisgeld wird wie folgt vergeben: 500 € / 300 € / 200 €, während der Sieger des Blitzturnier 100 € erhält Schönheitspreis von 150 € für die beste Spiel wird von der Firma De Melker Partner gesponsert. Die Jury besteht aus GM .Die Voraussetzung für eine GM-Norm sind Punkte. Eine IM-Norm Punkte.

Turnierseite Partien Blitz Beginn der Partien täglich um 14 Uhr. Letzte Runde um 12 Uhr. Ruhetag ist der 25. Februar.

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Viswanathan Anand übernimmt die Fühtung durch einen fulminanten Sieg gegen Bulletkönig Nakamura

 

Anand gegen Nakamura

Anand gegen Nakamura

In Runde vier trafen endlich die beiden ungeschlagenen Führenden des Turniers aufeinander. Viswanathan Anand spielte mit den weißen Steinen gegen Hikaru Nakamura, den er bis dahin noch nie geschlagen hatte! Und so stellte sich die Frage des Tages, ob die Erfolgsserie des Amerikaners hielt oder der Inder seinen Angstgegner besiegen und die Führung im Turnier liveübernehmen konnte. Und diese Partie hielt, was sie versprach! In den ruhigen Wassern  eines Damengambits präsentierte Anand einen scheinbar stillen Königszug (15. Kg2) statt einen direkten Angriff einzuleiten. Wie sich erst in der  Analyse herausstellte, hätte nun der Amerikaner mit energischem Spiel das Heft an sich reißen müssen. Doch er zögerte und von da an gehörte das Spiel  dem Exweltmeister. Zug um Zug verbesserte er seine Position, trieb seinen Gegner vor sich her und erlegte den schwarzen König im Mattangriff.

 

Die Partie zwischen Levon Aronian und Fabiano Caruana war ein hoch theoretisches Duell. Die Lasker Verteidigung des Damengambits hat den Ruf einen blutigen Kampf zu vermeiden. Und auch diese Begegnung wurde dieser Bewertung gerecht. Zwar versuchte Aronian den Italiener unter Druck zu setzen, aber ein klarer Vorteil auf dem Brett war für keinen der Spieler zu entdecken. Im gleich stehenden Endspiel angekommen, einigten sich die Spieler auf ein
Remis.

Turnierseite Chess-News Beginn der Partien um 15 Uhr

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Jürgen Meyer [1961] vs. Gerd Bader [2104] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, wouias die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

In der heutigen 16. Ausgabe analysiert Niclas die Partie von Jürgen Meyer, der mit Weiß gegen Gerd Bader spielte. Meyer erhält dank starker Eröffnungsvorbereitung ein klar gewonnenes Endspiel mit zwei Mehrbauern. Wie in den beiden vorherigen Videocoachings ist es das große Thema auch dieser Folge, anschaulich zu demonstrieren, wie man gewonnene Stellungen letztendlich gewinnt. Niclas geht dabei vor allem auf die psychologischen Aspekte ein. In der Partie begeht Weiß mehrere Ungenauigkeiten und macht sich somit das Leben schwerer. Ob Weiß es doch noch schafft, den Vorteil nach Hause zu bringen, können Sie jetzt sehen!

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6. SCHACHWOCHE des Hamburger SK von 1830 in Kooperation mit drei Harburger Vereinen im Phoenix-Center der Hansestadt ist der Schach-Ticker-Tipp der Woche

 

Auuschreibungen

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Anmeldung zum Schnellturnier

Dass Christian Zickelbein gegenwärtig alle Hände zu tun hat, weil der Countdown zur 6. Schachwoche im Phoenix-Center der Hansestadt läuft, versteht sich. Der 77-jährige 1. Vorsitzende des Hamburger Schachklubs von 1830 liebt nämlich keine halben Sachen. Und diese nun schon traditionelle Veranstaltung ist ihm mehr als wichtig, weil sich dieses Format nicht zuletzt als eine erstklassige Möglichkeit erweist, in der Öffentlichkeit für die Sportart Schach wirkungsvoll zu werben. Wen wundert es da, dass er mich gebeten hat, nach einer Möglichkeit zu suchen, auf diesen Event hinzuweisen, was wir hiermit gern tun.

 

Vom 21. bis 28. Februar steht der „Einkaufstempel“ in Hamburg-Harburg ganz im Zeichen des Königlichen Spiels. Und damit das ein voller Erfolg wird, hat der mit fast 700 Mitgliedern größte deutsche Schachklub mit dem SV Diagonale, SW Harburg und SK Marmstorf noch drei Vereine vor Ort in diesem Projekt eingebunden. Gemeinsam ist man stärker, so die Devise. Und was das siebentägige Programm angeht, so zählt darüber hinaus der HSK-Anspruch „Königlich in Fantasie und Logik“. So werden denn auch Großmeister und Trainer des Klubs vor Ort sein, die Moderation liegt in den Händen des Internationalen Meisters Jonathan Carlstedt, der gerade in Aarhus seine erste GM-Norm geschafft hat.

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