Verbessern Sie Ihr Schach online!

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Und wenn Sie eine Veranstaltung verpassen, steht sie als Streaming Video oder auch zum Download zur Verfügung.
Das Programm der nächsten Tage:
Der Frauen-Grand-Prix in Dilijan (Armenien) wird wohl eines der am stärksten besetzten Frauen GM-Turniere aller Zeiten. Neun Großmeisterinnen, zwei WFM und
eine Internationale Meisterin, mit einer durchschnittlichen Elozahl von 2505 machen das Turnier zu einem Higlight im Jahr 2013. Die amtierende Weltmeisterin Anna Ushenina sowie Ex-Weltmeisterin Antoaneta Stefanova geben dem Turnier eine besondere Note. Gespielt werden 11 Runden.
Die Spielerinnen:
Koneru, Humpy g IND 2597 Muzychuk, Anna g SLO 2593 Dzagnidze, Nana g GEO 2550 Stefanova, Antoaneta g BUL 2531 Khotenashvili, Bela m GEO 2531 Kosintseva, Tatiana g RUS 2526 Cmilyte, Viktorija g LTU 2511 Ushenina, Anna g UKR 2499 Harika, Dronavalli g IND 2492 Danielian, Elina g ARM 2475 Girya, Olga wg RUS 2436 Batchimeg Tuvshintugs wg MGL 2316
| Turnierseite |
Genf 2013 |
Partiebeginn: 13 Uhr |
Foto: Anna Ushenina (Quelle Facebook) |
Zum Gedächtnis an einen „Außerirdischen“ – Tal-Memorial erlebt mit erstklassiger Besetzung seine achte Auflage in Moskau
12. bis 23.6.2013
Ohne K
enntnis der Vergangenheit ist die Gegenwart nicht zu verstehen. Diese fundamentale Erkenntnis gilt unbestritten auch für das Jahrtausende alte Königliche Spiel. Der Schach-Ticker hat deshalb im Januar 2013 damit begonnen. eine Chronik der bedeutenden Schachturniere zu veröffentlichen. Der erste Beitrag dieser Serie war aus gegebenem Anlass dem 75-jährigen Jubiläum der nach Hastings wohl wichtigsten Turnierserie der Welt in Wijk aan Zee gewidmet. Es folgte das Gibraltar Chess Festival und Baden-Baden, wo mit dem 1. GRENKE Chess Classic im Februar eine Tradition in der berühmten Kurstadt fortgesetzt wurde. Teil 4 widmeten wir den Gedenkturniere an Alexander Aljechin. Nun wird diese Chronik mit einem Beitrag zum Tal-Memorial fortgeschrieben, dessen achte Auflage am Mittwoch (12. Juni) in Moskau beginnt…
Natürlich hat der Michael Nechemjewitsch Tal (9.11.1936 bis 26. Juni 1992) eine solche Veranstaltung verdient. Und das nicht nur, weil er mit seinem mutigen Spiel „Millionen Anhänger auf der ganzen Welt gewann und den Ruhm eines rastlosen Poenten erwarb, der mit Leichtigkeit die als unerschütterlich geltenden Fundamente der positionellen Schule hinwegfegte, die von Botwinnik und Smyslow gelegt wurden. Er verkörperte ohne Zweifel die lichtesten Hoffnungen der poststalinistischen Gesellschaft – eine in dieser Form nie gesehene Freiheit!“, so Garri Kasparow in Band 4 von Meine großen Vorkämpfer…
| Turnierseite |
Partien Blitz |
Ergebnisse Blitz |
2012 |
2011 |
2010 |
2009 |
2008 |
Foto: Michail Tal – Quelle: Wikipedia |
Bei der 1. Blindenschach-Mannschafts-WM in Saragossa ist es leider nicht nach Plan gelaufen – Ein Bericht von RALF MULDE
Der Bremer Ralf Mulde ist als Öffentlichkeitsarbeiter nicht nur bei der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft unentbehrlich. Ich kenne den Mann seit ein paar Jahren auch beim Deutschen Email Schach Club [DESC - Webseite www.-desc-online.de ] durch die wöchentliche DESC-Newsletter, die einem frei Haus geliefert werden. Als Ralf für einige Monate die Verantwortung für diese informative „Verbandszeitung“ aus der Hand gab, u etwas kürzer treten wollte, da wurde schnell klar: Ohne Ralf der auch als Schiedsrichter und Spieler und Mannschaftsleiter aktiv ist, geht es wohl doch nicht. Nun hat er wieder die Feder sprich den Computer in die Hand genommen und sorgt dafür, dass Woche für Woche unser Mitteilungsblatt erscheint. Diesmal mit einem Bericht über die Mannschafts-Weltmeisterschaft der Sehbehinderten in Spanien. In der Vorschau auf diese Premiere hatte uns Anton Lindenmair angekündigt; „Wenn alles klappt, so werde ich natürlich so aktuell wie möglich aus Saragossa berichten.“ [http://www.chess-international.de/?p=16408#more-16408]
Hat es aber nicht, und so nutzen wir einfach die Chance, bei anderen zu lesen und veröffentlichen hier gern Ralf Muldes Artikel, den er für die aktuelle DESC-Newsletter Nummer 25 vom 18. Juni geschrieben hat….
Hannes Hlífar Stefánsson (Foto) wird bei 13 Starts zwölfmal Landesmeister von Island,
wo es weltweit die meisten aktiven Großmeistern pro Einwohner gibt
Ich würde mich nicht wundern, wenn Günther Jauch in seinem Quiz „Wer wird Millionär?“ eines Tages beispielsweise folgende Frage stellt: Welches Land hat die meisten aktiven Großmeister pro Einwohner weltweit? Hand aufs Herz: Wissen Sie auf Anhieb die richtige Antwort, oder müssen Sie jetzt einem Joker einsetzen???
Nun, die Lösung lautet: Island, denn in der Icelandic Chess Federation [Skaksamband Islands heißt das in der Landessprache] sind gegen gewärtig elf Schachspieler mit dem Titel eines Großmeisters geführt.1 Macht bei rund 320.000 Einwohner auf der zweitgrößten europäischen Insel nach dem Vereinigten Königreich auf 29.000 einen. Bei uns Deutschen ist dieses Verhältnis gerundet mal eben 1: 1.000.000.
Den ältesten aktiven Großmeister Island habe ich im Vorjahr beim Treffen der Schachlegenden in Dresden getroffen. Ein wichtiges Kriterium für die Einladung zu dieser faszinierenden Veranstaltung, deren zweite Auflage vom 15.-17. August in der Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen stattfindet, war neben dem GM-Titel das Erreichen des 75. Lebensjahres. Zur Premiere dieses außergewöhnlichen Events, die durch die PEGASUS Courtyard Dresden GmbH und seines schachbegeisterten Geschäftsführers Dr. Rainer
PRAG. Hou Yifan gewinnt den Wettkampf der Geschlechter, der von der Prager Schachgesellschaft organisiert wurde. Nach vier Partien der ČEZ CHESS TROPHY 2013, die im Michna Palast der tschechischen Hautstadt ausgetragen wurde, stand es zwischen der Exweltmeisterin der Frauen und David Navara 2:2. Alle Partien endeten dabei remis. Die Entscheidung in dem von der Prager Schachgesellschaft um Pavel Matocha organisierten Matches fiel dann Blitztiebreak, wobei die 19-jährige Chinesin nach einem 1:1-Zwischenstand erst in der Entscheidungspartie mit Schwarz das bessere Ende für sich hatte. Ein willkommener Nebeneffekt für Hou Yifan ist ein Elo-Zuwachs um 4,8 Zähler auf 2599,8 Punkte, womit sie wiederum auf Platz 2 der Live-Ratingliste hinter der unangefochten führenden Judit Polgar [2696,0] liegt. Zum Auftakt hatte sie ein Simultan mit 19:1 gewonnen.
Offizielle Seite
| Name | Ti | NAT | Rtng | 1 | 2 | 3 | 4 | Total | Perf |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Navara, David | g | CZE | 2707 | ½ | ½ | ½ | ½ | 2 | 2595 |
| Hou, Yifan | g | CHN | 2595 | ½ | ½ | ½ | ½ | 2 | 2707 |
Schach-Ticker startet Spendenaktion für eine WM-Reise der talentierten deutsche Nachwuchsspielerin in die Vereinigten
Arabischen Emirate
Von der diesjährigen deutschen Nachwuchs-Einzelmeisterschaften in Oberhof hat für die Besucher des Schach-Ticker My Linh Tran berichtet, die in der Königsklasse der Mädchen U18 Platz 5 belegte. Ihre erklärtes Ziel, endlich einen Einzeltitel in ihrem letzten Jugend-Jahr zu holen, hat sie damit zwar verfehlt, „aber immerhin habe ich mich trotzdem für die EM/WM qualifiziert, da ich noch Mitglied im Deutschen Kader bin. Der Deutsche Kader bietet für die Platzierung unter den Top 8 doch noch einen Platz für die EM/WM als Selbstzahler“.
Und genau da beginnt das Problem von My Linh, die ihren 18. Geburtstag am kommenden Sonnabend (15. Juni) feiert.
„Ob ich an einem dieser internationalen Titelkämpfe teilnehmen werde, weiß ich noch nicht. Es hängt nämlich davon ab, was ich nach meinem Abitur mache. Die WM findet dieses Jahr in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt – da würde ich echt gerne hin. Die sicher größte Hürde sind aber die anfallenden finanziellen Aufwendungen. Für so eine Weltmeisterschaft fallen bestimmt wieder zwischen 1500 und 2000 Euro an. Mein Verein SC Ladja Roßdorf hat mir in der Vergangenheit immer alles finanziert (aus der Vereinskasse, durch Bücherverkauf beim Dorffest, durch Spendenaufrufe), sodass mein Eigenanteil nur noch 500 Euro war. Aber die wollen auch erst einmal aufgebracht sein…“
Tal Memorial vor dem ersten Ruhetag
Autor: Thomas Richter
Überall gibt es Berichte zum Tal Memorial, was kann ich dem hinzufügen? Nicht etwa tiefgreifende Analysen, denn dafür fehlt mir sowohl die Zeit als auch die Spielstärke (und Houdinis Meinung zu bestimmten Stellungen kann der Leser ja auch selbständig herausfinden). Stattdessen ein paar allgemeine Eindrücke und zwischendrin eine Info, die meines Wissens auf Deutsch oder Englisch bisher nirgendwo im Internet steht.
Drei Runden sind bisher gespielt, aber ich tue zunächst mal als ob das Turnier noch nicht begonnen hat (Tag minus eins). Wer sind die/meine Favoriten für den Turniersieg? Carlsen, natürlich Carlsen – aber für mich ist er nicht der haushohe oder einzige Favorit. Da wären auf jeden Fall Kramnik, Karjakin und Caruana, die alle bereits bewiesen haben, dass sie in _manchen_ (wenn auch nicht in allen) Superturnieren mit ihm mithalten können. Vielleicht auch noch Nakamura, wobei der bisher nur ein Superturnier gewonnen hat (Wijk aan Zee 2011) und ansonsten zwar öfters vorne mit dabei war, aber etwa genauso oft 50% oder z.T. deutlich weniger holte. Natürlich ist er ein hochinteressanter Spieler – mit Licht aber eben auch mit Schatten. Anand (Foto)? Wenn er die Form und Motivation aus ebenfalls Wijk aan Zee, diesmal meine ich 2013, wieder findet, muss man auch mit ihm rechnen. Wenn nicht, dann eher nicht. Dann wäre da auch noch Mamedyarov, der das Turnier auch schon einmal (geteilt) gewonnen hat.
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Partien Blitz |
Ergebnisse Blitz |
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Aktuelle Partien, kommentiert von GM Arkadij Naiditsch.jpg)
Und wieder konnten wir diese Woche bei großartigem Schach zuschauen. Hauptereignisse in dieser Woche waren die Weltmeisterschaften im Blitzschach und im Schnellschach, die in Chanty-Mansijsk ausgespielt wurden. Ein Teilnehmerfeld voller Super-GMs, die um die Titel kämpften.
Weltmeister im Schnellschach wurde Shakhriyar Mamedyarov mit 11,5/15. Auf den zweiten Platz kam Ian Nepomniaschtschi mit 11/15. Der dritte Platz ging an Alexander Grischuk mit 10,5/15. Die Blitz-Weltmeisterschaft gewann Quang Liem Le mit 20,5/30. Der zweite Platz ging an Alexander Grischuk, der dritte an Ruslan Ponomariov. Wir sahen viele großartige, auch spektakuläre Partien und natürlich haben wir einige dieser Weltmeisterschaftspartien für Sie! Das Sberbank Großmeister-Schnellschachturnier gewann Karjakin mit 6,5/9. Zweiter wurde Topalov mit 6/9, Dritter Leko mit 5,5/9.
Beim Blitzturnier des Tal-Gedächtnisturnieres holte sich Nakamura mit großartigen 7/9 den Sieg. Auf dem zweiten Rang landete Anand mit 6,5/9. Der dritte Platz ging an Kramnik mit 5,5/9. Wir sind sehr neugierig auf die kommenden Partien mit normaler Bedenkzeit. Das Match Iwantschuk gegen Giri entschied Iwantschuk mit 8,5:7,5 für sich. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem Schach in Ihrer CEWN Nr. 68!
Arkadij Naiditsch & Csaba Balogh
Erster deutscher Schachmeister vor 250 Jahren geboren (Zeichnung: Wikipedia)
Von Hartmut Metz
Napoleon Bonaparte musste eine seiner ersten Niederlagen gegen ihn hinnehmen. Doch die erlitt der franzö
sische Kaiser 1809 noch auf einem der kleinsten Schlachtfelder: dem Schachbrett. Am Wiener Hof trat Napoleon zum Zeitvertreib gegen den Schachautomaten an – und verlor in 24 Zügen. Der Automat von Baron Wolfgang von Kempelen galt als Sensation, konnte sich doch niemand erklären, warum die Maschine „denkt“. Sie war jedoch ein Wunderwerk der Mechanik. Der Tüftler von Kempelen hatte darin einen kleinen Schachmeister versteckt, der durch Hebel die Figuren auf dem Brett bewegte. Hinter diesem saß eine mit Turban orientalisch gekleidete Figur, der „Türke“. Vor jeder Vorstellung öffnete der Erfinder mehrere Türen des Schachautomaten, so dass die Schaulustigen niemanden im Kasten unter dem Brett wähnten.
In Schönbrunn 1809 saß vermutlich Johann Baptist Allgaier im „Türken“. Der vor 250 Jahren – am 19. Juni 1763 – geborene Schussenrieder ist der erste bedeutende deutschsprachige Schachmeister. Ihm gefiel das von seinem Vater Georg nahegelegte Studium der katholischen Theologie wenig, weshalb der Württemberger nach Polen auswanderte und dort von einem Juden das königliche Spiel erlernte. Bei einem Wettkampf Ende der 1780er Jahre in Wien gewann Allgaier die stattliche Summe von 1 500 Gulden und galt fortan als bester Spieler der Kaiserstadt.
15. bis 25.6.2013
Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Postny Evgeny ISR 2645 2 GM Melkumyan Hrant ARM 2635 3 GM Andriasian Zaven ARM 2610 4 GM Hovhannisyan Robert ARM 2610 5 GM Ter-Sahakyan Samvel ARM 2582 6 GM Arutinian David GEO 2543 7 GM Gabuzyan Hovhannes ARM 2533 8 GM Kotanjian Tigran ARM 2529 9 GM Minasian Artashes ARM 2505 10 GM Hayrapetyan Hovik ARM 2502 11 GM Babujian Levon ARM 2488 12 IM Gorovets Andrey BLR 2470 13 FM Aghasaryan Robert ARM 2470 14 IM Mkrtchian Lilit ARM 2466 w 15 GM Chibukhchian Artur ARM 2450 16 IM Kalashian David ARM 2419 17 WGM Batsiashvili Nino GEO 2390 w 18 IM Baghdasaryan Vahe ARM 2387 19 FM Harutyunian Tigran K. ARM 2359 20 FM Petrosyan Tigran S. ARM 2356…
Karen Asrian war ein armenischer Großmeister, der im Alter von 28 Jahren offenbar an einer Hirnblutung starb, als er im Auto unterwegs war. Seine höchste Elo-Zahl lag bei 2646 (Quelle: Wikipedia).
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Ausschreibung |
Resultate |
Eine Serie des Schach-Tickers mit der Berliner Schachlegende Kurt Richter (Foto) als scharfsinnigen und unverwechselbaren Schachlehrer
Zugegeben – genau so haben wir uns die Resonanz auf unsere neue Serie „Wir lernen kombinieren…“ [Teil 1 wurde am 1. Juni veröffentlicht http://www.chess-international.de/?p=16213#more-16213] vorgestellt. Ist ja eigentlich auch kein Wunder. Wenn „Schach zu 90 Prozent Taktik ist“ (Reuben Fine), dann sind wir allemal gut beraten, uns intensiv mit der Kombination zu beschäftigen, die sicher die schwierigste Form der Schachtaktik ist. Aber Bange machen gilt nicht, denn mit der Berliner Schachlegende Kurt Richter (24. November 1900 bis 29. Dezember 1969) haben wir einen scharfsinnigen und unverwechselbaren Schachlehrer.
Also, auf geht es zu den nächsten beiden Aufgaben, die wie auch die folgenden vom Sehen handeln… weiter
Magnus Carlsen (Foto) gewinnt zum vierten Mal in Folge den Schach-Oscar für den besten Spieler des Jahres
Bei dieser Auszeichnungsveranstaltung geht es zwar nicht zu elitär zu wie alljährlich in L.A., wenn die amerikanische Filmwelt zur glamourösen Oscar-Nacht bittet. Und natürlich gibt es auch nicht Auszeichnungen in verschiedensten Kategorien. Aber das dürfte dem besten Schachspieler des Jahres völlig egal sein, der den Schach-Oscar erhält.
1968 wurde diese Ehre erstmals offiziell Bent Larsen zuteil – das ist der dänische Großmeister, der immer auf Sieg spielte – , nachdem er zuvor schon einmal inoffizieller Gewinner war.
44 Jahre später ist es wiederum ein Nordländer, und das bereits zum vierten Mal in Folge, was vor ihm nur von Anatoli Karpow überboten wird, der zwischen 1973 und 1977 fünfmal diesen Preis gewann, der anfangs von Journalisten vergeben wurde, die in der Association Internationale de la Presse Echiqueene (ATPE) organisiert waren.
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Das Programm der nächsten Tage:
13.06. IM Frank Zeller: Spanisch für Vereinsspieler
Senioren ermittelten ihren Meister in Oppenau
Am 1.und 2.Juni 2013 fand im Waldhotel Haus Wasserfall in Oppenau die 19.Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Senioren statt.
Der Seniorenreferent Helmut Escher begrüßte 15 durchaus spielstarke Teilnehmer überwiegend aus dem Hessischen und Süddeutschen Raum die an 2 Tagen den Schnellschachmeister ausspielten.
Gespielt wurden 11 Runden Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 30Minuten je Spieler und Partie.
Souverain geleitet wurde das Turnier vom DSB Vizepräsidenten Joachim Gries.
Favorit war der Deutsche Seniorenmeister 2010 FM Clemens Werner vom (Karlsruher SF) vor seinen FM Kollegen Dr.Reinhard Zunker(SV 1920 Hofheim) und Wolfgang Schmid (Stuttgarter SF).Zum erweiterten Favoritenkreis zählte auch der spätere Sieger Helmut Kaulfuss(SV 1920 Hofheim), Dieter Hottes(Stuttgarter SF) , Thomas Falk( SV Oberursel) und Rudolf Müller( Karlsruher SF).
Wegen der ungeraden Teilnehmerzahl entschied sich DSB Seniorenreferent Helmut Escher ebenfalls zur Teilnahme um es den Teilnehmern zu ersparen gegen den unbeliebten Schachfreund „Spielfrei“ antreten zu müssen.
Da sich das Teilnehmerfeld mit Ausnahme von 2 etwas DWZ Schwächeren überwiegend um das Rating 2000 oder darüber befand konnte sich kein Teilnehmer leisten, die ersten Runden nicht ganz so ernst zu nehmen.
| Auf dem Foto vlnr Helmut Escherm, FM Wolfgang Schmidt, FM Dr.Reinhard Zunker, Helmut Kaulfuss,- -FM Clemens Werner |
Spannende Blitz-WM, Sieger Le Quang Liem, fünfter Nguyen Ngoc Truong Son.jpg)
Um mal mit dem Fazit zu beginnen: Die Blitz-WM, ebenfalls in Chanty-Mansiysk, verlief vielleicht weniger dramatisch als die Schnellschach-WM. Aber auch hier war es bis zur letzten Runde extrem spannend und vor allem Silber, Bronze und Blech wurde im Fotofinish entschieden.
Der angehende Blitz- gegen den frischen Schnellschach-Weltmeister [Endstand war 2-0 für Vietnam] (Foto Kirill Merkuryev – Turnierseite)
Gespielt wurden fünfzehn doppelte Runden nach Schweizer System, acht am Sonntag und sieben am Montag. Die erste Zwischenbilanz ziehe ich bei Halbzeit des ersten Tages – nach Runde 8 führte das Quartett Le Quang Liem, Nguyen Ngoc Truong Son, Moiseenko und Dreev mit jeweils 6.5 Punkten. Als Berichterstatter muss ich ohnehin neutral sein, aber hier waren aus diversen Gründen meine Sympathien gleichmässig verteilt. Für die beiden Vietnamesen spricht, dass es durchaus erfrischend ist wenn nicht nur "Sowjets" ganz vorne mitmischen. Dreev gönne ich es da ich selbst Jahrgang 1967 bin und Sympathien empfinde für "alte" Schachspieler. Und Moiseenko sammelte Pluspunkte mit seinem T-Shirt, Aufschrift "Jubiläumsturnier 10 Jahre OIBM Bad Wiessee" – damit war Deutschland in Chanty doch ein bisschen vertreten! Generell war die Kleiderordnung lässig bzw. es gab keine. Auf der Fotogalerie der Turnierseite sieht man diverse bunte T-Shirts, und die beiden Vietnamesen erschienen zwar im Anzug aber das war jeweils ein patriotischer Trainingsanzug. Ist Schach denn Sport? In den Turnierregeln steht übrigens "FIDE may provide a dress code for the event and officials will comply with the dress code."
| Turnierseite
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Partien Blitz |
Redaktionelle Zusammenfassung:
Und wieder hatten wir eine Woc
he voller Schach – Mit den vier besten Partien der letzten Woche – Viele Schachaufgaben und Kombinationen
Dominguez gewann den FIDE Grand Prix in Griechenland mit 8/11. Auf dem zweiten Rang landeten Kamsky und Caruana mit jeweils 7,5/11. Für Dominguez war es das beste Ergebnis in seiner bisherigen Schachkarriere.
Das Sberbank GM-Schnellschachturnier in Kiew gewann Karjakin mit 6,5/9. Der zweite Platz ging an Topalow mit 6/9, der dritte an Leko mit 5/9.
Die französische Mannschaftsmeisterschaft dominiert das Team Clichy, dessen Sieg kaum mehr zu verhindern ist.
Ian Nepomniaschtschi siegte bei der Weltmeisterschaft im Schnellschach in Chanty-Mansijsk.
Zurzeit läuft in Leon der Freundschaftskampf zwischen Giri und Iwantschuk.
Wie immer bringen wir euch die neuesten und interessantesten Partien der letzten Woche.
Viel Spaß mit der CEWN Nr. 67!
Arkadij Naiditsch & Csaba Balogh
LEON. Beim 26. Leon Masters sah alles nach einem Matchsieg von Anish Giri aus. Nach zwei Partien im Normalschach (1,5:0,5) und vier im Schnellschach (3,5:0,5) hatte er gegen Wassili Iwantschuk eine beruhigenden 5:1-Führung erkämpft. Doch am vergangenen Sonntag (9. Juni) stand ja noch der dritte Akt auf dem Programm, denn im Match der Generationen warteten auf beide noch zehn Blitzschach-Durchgänge. Und da drehte der Ukrainer völlig unerwartet auf und ließ dem noch 18-Jährigen niederländischen Jungstar russisch-nepalesischer Herkunft – Giri wurde am 28. Juni 1994 in St. Petersburg geboren – nicht die Spur einer Chance. 7,5:2,5 hieß es am Ende in dieser Teildisziplin, und damit konnte der „Altmeister“ auch die Gesamtwertung mit 8,5:7,5 für sich entscheiden.
10. bis 18.6.2013.png)
Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Petrosian Tigran L. ARM 2649 2 GM Iturrizaga Eduardo VEN 2645 3 GM Hracek Zbynek CZE 2625 4 GM Vajda Levente ROU 2617 5 GM Grigoryan Avetik ARM 2605 6 GM Svetushkin Dmitry MDA 2605 7 GM Gupta Abhijeet IND 2600 8 GM Solak Dragan TUR 2598 9 GM Nevednichy Vladislav ROU 2580 10 GM Nabaty Tamir ISR 2579 11 GM Parligras Mircea-Emilian ROU 2565 12 GM Solodovnichenko Yuri UKR 2565 13 GM Spasov Vasil BUL 2565 14 GM Chatalbashev Boris BUL 2560 15 GM Mareco Sandro ARG 2557 16 GM Rusev Krasimir BUL 2556 17 GM Vidit Santosh Gujrathi IND 2554 18 GM Sengupta Deep IND 2548 19 GM Grandelius Nils SWE 2544 20 GM Mekhitarian Krikor Sevag BRA 2544 …
| Turnierseite |
Resultate |
BERLIN. Am Wochenende sicherte sich die SG Porz zum zehnten Mal die Deutsche Pokalmeisterschaft. Im vorgezogenen Endspiel bezwang das Hilgert-Team im Halbfinale die OSG Baden-Baden knapp mit 2,5:1,5. Matchwinner war dabei Loek van Wely, der in einem Damenendspiel Rustam Kasimdshanow im wahrsten Sinne des Wortes niederrang, nachdem alles schon ein Blitz-Verlängerung erwartet hatte. Das Finale wurde dann gegen den Gastgeber SC Kreuzberg mit 4:0 eine klare Angelegenheit für den Rekord-Pokalsieger, die in der Besetzung van Wely, Wladimir Baklan, Jan Timman und Christopher Lutz antrat. Letzterer war übrigens schon beim Sieg der Porzer im Jahre 2004 dabei. Der amtierende Deutsche Meister holte im kleinen Finale gegen die SG Leipzig zumindest Platz 3, aber tat sich beim 2,5:1,5-Sieg doch schwerer als erwartet.





















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