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+++ Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, 8.Runde: Vachier-Legrave-Giri, Tomaschewski-Dominguez beide Remis, Gelfand-Swilder 1-0, Jobava-Nakamura 0-1, Grischuk-Karjakin 1-0, Caruana-Jakowenko 0-1 +++ Tabellenspitze: 1.-3. Dominguez, Caruana,Nakamura je 5,0, 4.-6. Gelfand, Jakowenko, Karjakin je 4,5 +++ Zweiter Ruhetag am Sonnabend [23. Mai] +++ Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, 8.Runde: Vachier-Legrave-Giri, Tomaschewski-Dominguez beide Remis, Gelfand-Swilder 1-0, Jobava-Nakamura 0-1, Grischuk-Karjakin 1-0, Caruana-Jakowenko 0-1 +++ Tabellenspitze: 1.-3. Dominguez, Caruana,Nakamura je 5,0, 4.-6. Gelfand, Jakowenko, Karjakin je 4,5 +++ Zweiter Ruhetag am Sonnabend [23. Mai] +++ Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, 8.Runde: Vachier-Legrave-Giri, Tomaschewski-Dominguez beide Remis, Gelfand-Swilder 1-0, Jobava-Nakamura 0-1, Grischuk-Karjakin 1-0, Caruana-Jakowenko 0-1 +++ Tabellenspitze: 1.-3. Dominguez, Caruana,Nakamura je 5,0, 4.-6. Gelfand, Jakowenko, Karjakin je 4,5 +++ Zweiter Ruhetag am Sonnabend [23. Mai] +++

Der etwas andere Bericht vom finalen Turnier der dritten FIDE-Grand-Prix-Serie in Chanty Mansijsk von RAYMUND STOLZE

 

Ohne Bart, wobei ihm sein erster Sieg frisch rasiert gegen Maxime Vachier-Lagrave [rechts] in Runde 7 gelang!

Ohne Bart, wobei ihm sein erster Sieg frisch rasiert gegen Maxime Vachier-Lagrave [rechts] in Runde 7 gelang!

Ich hatte es in meiner Vorschau auf die finale Etappe des FIDE-Grand-Prix-Serie 2014-15 schon angedroht: Nach Boris Gelfand [Baku], Fabiano Caruana [Taschkent] und Alexander Grischuk Tbilissi] fokussiere ich mich diesmal auf Hikaru Nakamura [ http://de.wikipedia.org/wiki/Hikaru_Nakamura ]. Nun also Teil 3 mit den Runden 5-8.

 

Dienstag, 19. Mai, Runde 5
 

 

Wer ist nach dem Ruhetag in kämpferischer Stimmung. Von bisher 24 Partien sind nur sechs entschieden worden. Es gab jeweils drei Siege für Weiß und Schwarz.

 

Hier die Ergebnisse der Paarungen in Runde 5: Grischuk – Gelfand 1/2, Caruana–Jobava [Turmendspiel mit einem „Doppel“-Bauern mehr für Weiß, der allerdings wenig wert ist] 1/2, Jakowenko–Vachier-Lagrave [Eine Ungenauigkeit von MVL 19…Lxh6 bringen Schwarz deutlich in Nachteil, der dann mit 39…Kf5 noch einen unverzeihlichen Fehler einstreut] 1-0, Giri–Dominguez 1/2, Karjakin–Tomaschewski [99 Züge brauchen die beiden Nachsitzer, kann nur für Sergej gut sein, denn der trifft morgen auf Jobava, und er ist der Geduldigere, was sich für ihn auszahlt] 1-0.

 

TurnierseiteLIVEResultateBeginn der Partien am Donnerstag um Uhr   (Foto: Kirill Merkurec/FIDE)

 

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Am kommenden Sonnabend [23. Mai] werden in Willingen die Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2015 eröffnet – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

Musik verleiht Vincent im doppelten Sinn Flügel ...

Musik verleiht Vincent im doppelten Sinn Flügel …

Fragt man die Nachwuchsspieler hierzulande, was sie denn alljährlich zu Pfingsten machen, dann werden die Besten von Ihnen einstimmig antworten: Wir fahren zu den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften! Und natürlich ist das auch in diesem Jahr so. Am kommenden Sonnabend [23 Mai] werden in Willingen die Titelkämpfe 2015 eröffnet werden. In jeweils fünf Altersklassen [U10, U12, U14, U16, U18] ermitteln dann im Wintersport- und Wanderparadies in den Bergen des Sauerlandes bereits zum zehnten Mal seit 2002 Mädchen und Jungen ihre Meister und Medaillengewinner. Für die Besten von ihnen warten als Auszeichnung auch Nominierungen zu den Europa- und Weltmeisterschaften.

 

Was Willingen angeht so war zuletzt 2010 das Sauerlandhotel Austragungsort, danach ging es dreimal nach Oberhof und im letzten Jahr machte die größte Veranstaltung der Deutschen Schachjugend [DSJ] in Magdeburg Station.

 

Turnierseite

 

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Elisabeth Pähtz, Zoya Schleining und Filiz Osmanodja vertreten Deutschland bei den 16. Frauen-EM in Chakvi/Georgien – Ein Vorbericht von RAYMUND STOLZE

 

Elisabeth Pähtz

Was die kontinentalen Einzelmeisterschaften angeht, so gehen Männer bzw. die Offene Klasse und Frauen zumeist, billionphotos-1867157was den Austragungsort angeht, getrennte Wege. Nur bei fünf von inzwischen 16 Titelkämpfen – 2003 Silivri, 2006 Kusadasi, 2007 Dresden, 2008 Plowdiw und 2010 Rijeka – war das nicht so. Die Damen kehren übrigens in diesem Jahr nach Georgien zurück, wo sie im Jahr 2000 ihre EM-Premiere hatten. Und die wurde von Natalja Schukowa gewonnen. Die erste Europameisterin wurde übrigens in Dresden am 5. Juni 1979 geboren, denn die Hauptstadt des heutigen Freistaates Sachsen war seinerzeit der Standort ihres Vaters, der bei der Sowjetarmee diente.

 

Die inzwischen fast 36-Jährige, die auf dem Papier wohl noch immer mit Alexander Grischuk verheiratet ist, dem das „Biest“ Jekaterina Lagno den Kopf verdrehte, hat in ihrer sportlichen Karriere fast alle Titel geholt, die es zu gewinnen gab: Zweimal Jugend-Europameisterin [1993/U14, 1994/U16] im gleichen Jahr Jugend-Weltmeisterin U16, 1999 EU-Meisterin, bei der ersten Frauen-EM, die noch im K.o-Modus ausgetragen wurde, bezwang sie im Finale Jekaterina Kowalewskaja 2,5:1,5. Seit 1996 nahm sie mit der ukrainischen Nationalmannschaft an zehn Schacholympiaden teil und holte 2006 Gold in Turin, dazu kommt der WM-Titel bei der Team-Weltmeisterschaft 2013. Schließlich spielte sie alle acht bisherigen Frauen-Mannschafts-Europameisterschaften, wo es ebenfalls 2013 Gold gab. Was für eine außergewöhnliche Frau, die lediglich niemals Weltmeisterin wurde, aber als Teamplayerin wahrlich unverzichtbar ist.

 

TurnierseiteResultateZeitplanLIVE Beginn der Partien um 13 Uhr

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den m80eisten Fällen richtig liegen.

 

billionphotos-1209956_128x128Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test… Mehr

Wie letztes Jahr, aber eine (halbe) Nummer grösser

 

BevofedorchukPortret02r ich es vergesse – soviel los in der Schachwelt, und die Zeit vergeht schnell: Nächstes (langes) Wochenende ist Pfingsten, und damit die nächste Auflage des BPB (Bruls Prefab Beton) Limburg Opens in Maastricht. Im Prinzip dasselbe Format wie letztes Jahr (und einige Jahre davor): sieben Runden nach Schweizer System, und zwar eine Freitag abend und dann jeweils zwei Samstag, Sonntag und Montag. Allerdings etwas grösser, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Für viele Leser zählen wohl Elozahlen und Schachtitel, also beginne ich mit diesen nackten Fakten: Wie letztes Jahr haben sechs Spieler Elo 2500-2600; allerdings war damals Erwin l’Ami der einzige mit Elo über 2600 und recht klarer Elofavorit, diesmal hat er drei etwa gleichwertige Konkurrenten. Da ich Erwin l’Ami gerade erst hatte (Sieg beim Blitzturnier in Rabat), gönne ich das Titelfoto dem Elofavoriten Sergey Fedorchuk – Ukrainer, spielt für Discendo Discimus aus Den Haag in der zweiten NL-Liga. Quelle Turnierseite – wer sich die anderen GMs anschauen will, findet sie dort (auf der niederländischen Seite unter “Uitgelicht”).

 

Ich nenne mal die top12 der Setzliste, dann habe ich auch noch den nominell besten deutschen Teilnehmer: GM Fedorchuk, GM l’Ami, GM Bauer, GM Socko, GM Dragun, GM Bok, GM Ernst, IM Van Foreest, GM Johannessen, IM Hovhannisyan, GM Dambacher, IM Henrichs.

 

TurnierseiteFacebook

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Es stand in der Online-Ausgabe vom 20.5. der Frankfurter Allgemeinen: Aserbaidschan kauft Deutschlands besten Spieler

 

Zuletzt hat Arkadij Naiditsch Weltmeister Magnus Carlsen zweiArkadij Naiditschmal besiegt. Nun wird er aber nicht mehr für Deutschland starten. Dennoch herrscht beim deutschen Schach-Verband Erleichterung.

 

Arkadij Naiditsch will nicht mehr für Deutschland ans Brett gehen. Dass der 29 Jahre alte Schachprofi am Pfingstwochenende in Baku einen gutdotierten Vertrag mit dem aserbaidschanischen Verband unterschreibt, gilt als Formsache. Damit verliert der Deutsche Schachbund sein sportliches Aushängeschild. Zuletzt gelangen Naiditsch zwei Siege gegen Weltmeister Magnus Carlsen. Mit dem Norweger hat er im Februar in Baden-Baden beim seit langem bestbesetzten Turnier in Deutschland den ersten Platz geteilt. Mit einer Weltklasseleistung führte er das deutsche Team 2011 zum überraschenden EM-Sieg. Er ist hierzulande der Erste und Einzige, der mit über 2700 Elopunkten in der Weltrangliste geführt wird, und seit gut zehn Jahren die nationale Nummer eins … Der komplette Artikel: fazlogo_ressort

 

Lesen Sie auch: Blick nach vorne ! Eine Vorausschau und ein Rückblick des neuen Prtäsidiums des DSB

 

Schachprinz Matthias Blübaum (Foto) hat nach sechs Runden das zweite Ziel im DSB-Schachjahr erreicht

 

Copyright: SV Werder Bremen

Copyright: SV Werder Bremen

Sicherlich ist die 2600er-Elomarke nicht die Besteigung des Mount Everest. Einem solchen Vergleich mit dem höchsten Berg der Erde – sind es nach dem furchtbaren Erdbeben in Nepal jetzt noch 8848 Meter? – würde der 2800er-Schallmauer entsprechen. Und da liegt aktuell mit Weltmeister Magnus Carlsen, Fabiano Caruana und Exweltmeister Viswananthan Anand nur ein Trio darüber.

 

liveAber wenn man ein „Schachprinz“ ist, und in dem ersten DSB-Schachjahr zwei Ziele hat – nämlich Großmeister zu werden und eben möglichst in diesen zwölf Monaten zwischen dem 1. Juli 2014 und 30. Juni 2015 diese verdammte Elo-Schallmauer von 2600 zu erreichen – dann sind das schon Herausforderungen.

 

Matthias Blübaum [18. April 1997] aus Lemgo hat den ersten Teil dieser Aufgabe noch vor seinem 18. Geburtstag geschafft – der Titel wurde ihm von der FIDE Ende April in China endgültig verliehen wie auch seinen beiden Mitstreitern Dies Wagner [19. Juni 1997] und dem ein Jahre jüngeren Alexander Donchenko [22. März 1998].

 

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5 Sterne – was will man mehr? – Ein Erlebnisbericht von Uwe Ritter

 

Thomas Pähtz - Weltmeister der Amateure

Thomas Pähtz – Weltmeister der Amateure

Sicherlich kennen Sie das, Sie unterhalten sich mit Freunden und man unterhält sich über den letzten Urlaub. Man war tauchen, segeln oder Ski laufen. Nur ich war mal wieder am Mittelmeer und hatte nichts besseres zu tun, als Schach zu spielen. Was ist daran nur so schön, könnte man fragen.

 

Nun ja, sofern es Sie interessiert, hier das Rezept. Man nehme ein bisschen Meer in sonnigen Gefilden, ein Hotel mit 5 Sternen, eine überdurchschnittliche mediterane Küche und als Nachtisch ein kleines aber feines Rahmenprogramm. Anschliessend verpackt man dies in ein bezahlbares Preisleistungsverhältnis und schon haben Sie ein Wohlfühlpaket der allerbesten Kategorie. Ich übertreibe, werden Sie nun denken, nun gut, dann man muss man halt ein bisschen überzeugen.

 

Im 4. Jahr ihres Bestehens lud die ACO nach KOS ein. Spielort war das 2009 erbaute Helona-Resort-Hotel im Osten der Insel. Wie immer wenn die ACO ruft, ist ein Hotel schnell ausgebucht, so dass zum wiederholten Mal vorzeitig ein Anmeldestopp verhängt werden musste. 240 Teilnehmer sind mehr als ein eindeutiger Vertrauensbeweis für den Veranstalter, der sich im vierten Jahr seinen Schaffens bereits einen excellenten Ruf erarbeitet hat.

 

Turnierseite

 

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Herbert Bastian für eine dritte Amtszeit gewählt

 

Die Schmähbriefe der Vize-Präsidenten Woltmann und Langer auf der Plattform des Hauptsponsors ChessBase haben dem Schachbastian_herbert_2011_foto_wolfgang_maier-f2f91354 im allgemeinen zwar geschadet, aber die Wiederwahl von Herbert Bastian nicht verhindert.

 

Der 103. Bundeskongress des Deutschen Schachbundes hat den jetzigen Präsidenten Herbert Bastian mit 109 Stimmen bestätigt. Es gab 29 Enthaltungen und zwei ungültige Stimmen (?). Insgesamt waren es 216 Stimmberechtigte. Herbert Bastian wurde vom Landesverband Rheinland-Pfalz nominiert. Gegenkandidat Joachim Gries vom Hessischen Landesverband bekam 76 Stimmen.

 

Michael Woltmann und Michael Langer fuhren schwere Geschütze gegen den in China weilenden Präsidenten auf. Dass ausgerechnet der Hauptsponsor ChessBase den beiden Herren seine News-Plattform zur Verfügung stellte, ist mehr als merkwürdig. Die beste Antwort auf diese unseriöse Vorgehensweise der beiden Herren Langer und Woltmann war die Wiederwahl von Herbert Bastian. Es spricht für Herbert Bastian, dass er trotz der schweren Vorwürfe angetreten ist.

 

Der Schach-Ticker gratuliert herzlich Herrn Herbert Bastian zur Wiederwahl.  Hier noch einmal ein Rückblick

Bericht auf der Seite des DSBTwitter

16.5.2015 – Am heutigen Montag [18. Mai] erreichte den Schach-Ticker ein Statement von DSB-Präsident Herbert Bastian, das wir gern veröffentlichen:

 

“Ich bedanke mich bei den Delegierten für ihr großartiges Engagement und für ihre Disziplin, mit der sie diesen schwierigen Kongress durchgestanden und zu einem tragfähigen Ergebnis gebracht haben. Für die kommende Periode appelliere ich an alle, sich auf unser gemeinsames Ziel der Förderung und Verbreitung des Schachsports zu besinnen und die vor uns liegenden Aufgaben mit Mut und Sachverstand anzupacken. Persönliche Befindlichkeiten dürfen uns nicht als Alibi dafür dienen, die Lösung der Sachfragen zu vernachlässigen.“

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Die Sieger stehen fest…

 

Nach neun Tagen Turnierschach mit 167 Teilnehmern aus 21 Nationen stehen beim Int. Bodensee-Schachopen in Bregenz die Sieger im Open und Seniorenturnier fest.
Großmeister Sebastian Bogner (SUI) gewinnt dank besserer Feinwertung mit 7½ Punkten aus 9 Partien vor dem punktegleichen Großmeister Philipp Schlosser (GER). Den dritten Rang holt Großmeister Vladimir Sergeev (BLR) mit 7,0 Punkten.

 

Erfreulich sind auch die Spitzenergebnisse der Vorarlberger Spieler. Auf Rang vier landet Fidemeister Luca Kessler (SK Dornbirn), der ebenso ohne Niederlage blieb wie die beiden erstplatzierten. Rang acht holt der Internationale Meister Georg Fröwis aus Lustenau (er musste leider aus familiären Gründen eine Runde aussetzen). Hauchdünn eine noch größere Sensation verpasste Fabian Matt (Bregenz), der in der letzten Runde am Spitzenbrett gegen den Turniersieger die Gewinnchance verpasste, und so wie die beiden anderen Denksportler aus dem Ländle mit 6½ Punkten, auf dem neunten Rang landete.

 

shotEine weitere Talentprobe legte der erst neunjährige Leopold Franziskus Wagner (Wolfurt) mit 5½ Punkten und einer Performance von Elo 2143 ab.
Das Seniorenturnier gewinnt der Internationale Meister Henryk Dobosz (Bregenz) mit 8,0 Punkten aus 9 Partien vor dem Internationalen Meister Nedeljko Kelecevic (Winterthur 7½ Pkt.) und Fidemeister Ates Ulker (Istanbul 6½ Pkt.).

 

Sichtlich angetan waren die Teilnehmer von der Landeshauptstadt Bregenz mit seinen vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, und dem Hotel Mercure als Turnierort in bester Lage. Als weiterer Höhepunkt wurde eine Runde im Festspielhaus ausgetragen, wo die Teilnehmer direkten Zugang zur Seebühne mit „Turandot“ hatten.

 

TurnierseiteErgebnisseErgebnisse - SeniorenPartienPartien Senioren

Weltmeister deklassiert Rivalen beim Gaschimow-Gedenkturnier – Eine Kolumne von Hartmut Metz

 

Carlsen – Mamedjarow: Weiß setzt Matt in Eins

Magnus Carlsen hat das Interesse an Schach weltweit befeuert. In Norwegen führt das Interesse am Superstar inzwischen sogar dazu, dass selbst Turniere ohne ihn gleich im Fernsehstudio von TV 2 ausgetragen werden! Sechs Spieler kämpfen um den Freiplatz, den es beim Turnier „Norway Chess“ in Stavanger gibt. Der Wett- bewerb ist eine der drei Stationen auf der mit einer Million Dollar dotierten „Grand Chesmetzs Tour“. Carlsen ist sich dabei nicht zu schade, bei dem Qualifikations-Wettbewerb in Oslo als Kommentator zu fungieren und gegen Prominente eine Blitzpartie in der Schach-Show von TV 2 auszutragen. Seine Klasse bewies der Welt- meister im vergangenen Monat einmal mehr in Aserbaidschan. In Schamkir fand das Wugar Gaschimow Memorial statt, das an den ehemaligen Weltranglistensechsten erinnert, der 2014 mit nur 28 Jahren an einem Gehirntumor gestorben war. Carlsen deklassierte die Rivalen deutlich.

Mit 7:2 Punkten lag er einen vollen Zähler vor Ex-Weltmeister Viswanathan Anand und zwei Punkte vor Fabiano Caruana und Wesley So. Die beiden Letzteren sorgten im Übrigen zuletzt für Aufsehen, weil sich der Italiener und der Filipino dem US-Verband anschlossen. Die Amerikaner sind nun heißer Anwärter auf alle Mannschaftstitel, denn mit Hikaru Nakamura haben sie einen dritten Top-Ten-Spieler in ihren Reihen.
Einer der drei Schach-Amerikaner könnte durchaus der nächste WM-Herausforderer von Carlsen werden. Doch einstweilen thront der 24-Jährige weit über allen anderen. In der Weltrangliste steht er kurz vor einer neuen Bestmarke und besitzt mit 2876 Elo beachtliche 72 Ratingpunkte mehr als Anand. Der Inder (2804) schob sich dank des zweiten Platzes in Aserbaidschan knapp vor Caruana (2803) und Nakamura (2799).
Der Sieg von Carlsen über Lokalmatador Schachrijar Mamedjarow ist ein brillantes Beispiel für die Kunst des Weltmeisters: Präzise erhöht er mit glänzenden Bauernzügen den Druck – bis der Gegner zusammenbricht…  Weiterlesen …..

Dr.Matthias Kierzeck gewinnt – Ein Bericht von Gerhard Meiwald

 

Turniersieger vlnr TL Michael Jung-FM Berthold Bartsch-Dr.Matthias Kierzek-Pim Ghisen-SR Dr.Ulrich Zimmermann

Turniersieger vlnr TL Michael Jung-FM Berthold Bartsch-Dr.Matthias Kierzek-Pim Ghisen-SR Dr.Ulrich Zimmermann

Am 09.Mai 2015 eröffnet der Hauptturnierleiter und Seniorenreferent des Hessischen Schachverbandes Dr. Ulrich Zimmermann die 11. Offene Senioreneinzelmeisterschaft von Hessen, die bis zum 17.05.2014 im schönen Mozartsaal der Kur – und Kongresshalle Bad Sooden-Allendorf stattfindet. Er freut sich über den wieder einmal großen Zuspruch der über 210 Teilnehmer und wünscht allen einen erfolgreichen Turnierverlauf.

 

Die Grüße der gastgebenden Stadt Bad Sooden-Allendorf überbringt Bürgermeister Frank Hix und wünschte allen Teilnehmern einen angenehmen Aufenthalt im schönen Bad Sooden-Allendorf. Michael Jung der Vorsitzende des gastgebenden Schachklubs freut sich viele bekannte, aber auch neue Schachfreunde begrüßen zu können, insbesondere die 101 Teilnehmer die bereits das Nestorenalter überschritten haben. Selbstverständlich freute er sich auch über den mit 17 Teilnehmerinnen großen Anteil der Schachspielenden Damen.

 

Im großen Teilnehmerfeld waren wie schon in den vergangenen Jahren viele Niederländische Schachfreunde mit einigen Meisterspielern die durchaus Titelambitionen anmelden durften.

 

Darunter Vorjahresmeister Ad van den Berg (Aas Alsmaar), Pim Ghijsen (VAS Amsterdam) Ben van Geffen (Meesemaaker 74), Peter Holscher (SC Artswoud) und Pierre Smeets (HMC Hertogenbosch) Aber auch aus Belgien und der Schweiz wurden Teilnehmer begrüßt.

 

Ergebnisse/Teilnehmer/TabelleAusschreibung

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Der etwas andere Bericht vom finalen Turnier der dritten FIDE-Grand-Prix-Serie in Chanty Mansijsk von RAYMUND STOLZE

 

Ich hatte es in meiner Vorschau auf die finale Etappe des FIDE-GranHikaru Nakamurad-Prix-Serie 2014-15 schon angedroht: Nach Boris Gelfand [Baku], Fabiano Caruana [Taschkent] und Alexander Grischuk Tbilissi] fokussiere ich mich nun auf Hikaru Nakamura

 

Der 27-jährige vierfache US-Landesmeister [9. Dezember 1987] hat in den letzten Monaten durch stabile Leistungen auf hohem Niveau überzeugt und liegt mit seiner aktuellen Elozahl von 2799 [Stand 1. Mai 2015] immerhin auf Platz 4 der FIDE-Weltrangliste. Und was für ihn viel wichtiger ist: Mit einem alleinigen Sieg in Chanty Mansijsk hätte „Naka“ sehr gute Aussichten auf einen der beiden Qualifikationsplätze für das Kandidatenturnier im Frühjahr 2016 in St. Louis.

 

Ich setzte also kühn zu Beginn auf Sieg, nachdem Hikaru in Baku zum Auftakt [2.-14. Oktober 2014] mit den Russen-Quartett Sergej Karjakin, Alexander Grischuk, Peter Swidler und Jewgeni Tomaschewski die Punkte für Platz 3-7 teilte [82 wurden da gut geschrieben]. Es folgte unmittelbar danach beim zweiten Turnier in Taschkent [21. Oktober bis 2. November 2014] hinter dem alleinigen russischen Sieger Dimitri Andrejkin Platz 2-3 gemeinsam mit Schachrijar Mamedjarow, was ihm schon 125 Punkte brachte. In Tbilissi [15.-27. Februar 2015] war er turnusgemäß nicht dabei und musste aus der Ferne zuschauen, wie Tomaschewski – er gewann überzeugend mit 1,5 Punkten Vorsprung vor seinem Landsmann Dimitri Jakowenko – unerwartet die Gesamtführung mit 252 Punkten übernehmen konnte.

 

TurnierseiteLIVEResultateBeginn der Partien am Donnerstag um Uhr   (Foto: Hikaru Nakamura – Copyright: Stefan64)

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Diermair schlägt Elofavorit Onischuk

 

Vom 14. bis 22. Mai findet in Ungarn nahe des Plattensees das 34. Zalakaros Schach Festival statt. Im bärenstarken Open mit Spielern über 2300 Elo sind mit Ragger, Diermair, Schreiner, Schachinger, Kreisl, Mesaros und Dragnev sieb150516_zalakaros_diermairen ÖSB Spieler am Start. Während Ragger, er ist hinter dem Ukrainer Onischuk die Nummer zwei der Setzliste, um den Turniersieg kämpft, sind Normen das Ziel der anderen Österreicher. In der ersten Runde gewinnen Ragger, Diermair und Schreiner ihre Partien aus der Favoritenrolle, während Kreisl, Mesaros und Dragnev gegen elostärkere Gegner Niederlagen einstecken müssen. Ein Auftaktremis gegen einen “Riesen” gelingt Mario Schachinger. Er setzt den Ungarn Ferenc Berkes (2654) stark unter Druck, ein Mehrbauer ist im Endspiel mit ungleichen Läufern aber unverwertbar. Die Partien des Hauptturniers werden Live übertragen. Organisator des Festivals ist Tamas Horvath. Er ist Vizepräsident im ungarischen Verband und als langjähriger Top-Spieler des steirischen Vereins Gleisdorf in Österreich ein guter Bekannter. (wk)

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

1 GM Onischuk Vladimir UKR 2669 2 GM Ragger Markus AUT 2668 3 GM Berkes Ferenc HUN 2664 4 GM Efimenko Zahar UKR 2656 5 GM Melkumyan Hrant ARM 2654 6 GM Kovalenko Igor LAT 2650 7 GM Adhiban B. IND 2636 8 GM Zubov Alexander UKR 2613 9 GM Erdos Viktor HUN 2610 10 GM Pantsulaia Levan GEO 2603 11 GM Hovhannisyan Robert ARM 2599 12 GM Grigoriants Sergey RUS 2594 13 GM Papp Gabor HUN 2594 14 IM Bluebaum Matthias GER 2594 15 GM Banusz Tamas HUN 2590 16 GM Grigoryan Karen H. ARM 2590 17 GM Smirnov Pavel RUS 2588 18 GM Burmakin Vladimir RUS 2585 19 GM Kovchan Alexander UKR 2585 20 GM Prohaszka Peter HUN 2582 …

 

Open über 2300 EloB-TurnierFotosLIVE

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L’Ami vor Mamedyarov und Fridman

 

Ob diesten Geuzendam - l'Ami - Shorte drei Herren (gemeint sind die im Titel, nicht die auf dem Foto) bei einem hochkarätigen Wettkampf über 42,2km Laufen ganz vorne landen würden, wage ich zu bezweifeln. Aber das ist schliesslich eine Schachseite, Programm im marokkanischen Rabat waren 21 Blitzpartien. Nach jeder Runde konnten sich die Teilnehmer kurz ausruhen und sammeln, und bei Halbzeit gab es eine Stunde Mittagspause. Dennoch war es sicher anstrengend, nicht nur weil die erste Runde bereits um 9:00 morgens begann (beim Laufsport gibt es das mitunter, im Schach ist es ziemlich selten). Wie immer zunächst der Endstand: L’Ami 18.5/21, Mamedyarov 18, Fridman 16, van Wely 15, Heberla und Shirov 14.5, Fedorchuk und Larino Nieto 14, Dourerassou, Peralta, Libiszewski, Le Huec und Mounib 13, usw. (insgesamt 100 Teilnehmer).

 

Wie das Titelfoto zeigt, haben sich die Ausrichter des Rabat Blitz nicht nur beim Teilnehmerfeld (11 GMs) Mühe gegeben: Es ist ein Schnappschuss vom Sieger-Interview in der Liveübertragung, l’Ami wird eingerahmt von Moderator Dirk Jan ten Geuzendam und Kommentator Nigel Short.

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13 Großmeister kämpfen um den Sieg und Geldprämie Ein Bericht von VERENA ZIER

 

Turnierseiger GM Arturs Neiksans (by Klaus Steffan)

Turnierseiger GM Arturs Neiksans (by Klaus Steffan)

Neben den altbekannten Gesichtern tummeln sich 2015 auch einige Wunsiedelerstlinge unter den 244 Teilnehmern. Aufgrund einiger Lastminute-Absagen konnte dieses Mal die 250 Teilnehmermarke leider nicht geknackt werden. Der Motivation und der Freude der Schachspieler tut dies allerdings keinen Abbruch und so rauchten pünktlich ab kurz nach 11 Uhr die Köpfe in der Fichtelgebirgshalle.

 

Im Meisterturnier konnten sich die Topspieler überwiegend durchsetzen. Einzig Thomas Günther (gegen GM Ernst) und Maximilian Mätzkow (gegen GM Kovalev) gelang ein Remis. Auch WFM Doreen Troykes Sieg (!) gegen GM Meister reiht sich in die Reihe der Favoritenstürze ein. Prognosen kann man hier noch keine abgeben, die Topgesetzten, allen voran GM Gawain Jones aus Großbritannien, setzten sich souverän durch.

 

Im Amateurturnier geht es traditionell gleich in der ersten Runde richtig zur Sache. DWZ- und ELO-Zahlen schrecken hier niemanden ab. Die Überraschungen der Runde fingen hier gleich an Brett 2 und 3 an. Felix Durmaier besiegte die Nummer 2 der Setzliste und Niklas Rohne tat es ihm am Nachbarbrett gleich. Da es bereits unter den ersten 10 Brettern mehrere Überraschungen gab, verweise ich an dieser Stelle auf die Ergebnisliste. Eines steht jedoch fest: im Amateurturnier wird gekämpft und nichts und niemand ist hier sicher!

 

TurnierseiteLIVEPartien

Der Zugzwang Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie ein7657er Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren inzwischen 45. Folge wir heute veröffentlichen.

 

In dieser Ausgabe „Unglaubliche Züge“ zeige ich eine weitere von einem Zuschauer eingeschickte Partie – und zwar die von Benjamin Aldag. In einem Endspiel mit Türmen und ungleichfarbigen Läufern ist Schwarz fast völlig bewegungsunfähig. Doch der Läufer hält im Moment den gesamten Laden zusammen. Auf den ersten Blick gibt es kein Durchkommen für Weiß. Aldag findet jedoch eine schöne Möglichkeit, seinen König zu aktivieren. Können Sie den richtigen Plan finden?

 

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Schach-Ticker hat Umfrage nach der Alterstruktur unserer Besucher gestartet

 

Wer eine Tageszeitung oder ein Nachrichtenmagazin abonniert hat, dem flattern mit schöner Regelmäßigkeit ein Umschlag ins Haus. Wenn an ihn dann öffnet, gibt es zumeist einen Fragebogen, der nach Möglichkeit schnell beantwortet werden soll, und wbillionphotos-1898085enn man mitmacht, werden einem sogar Preise angeboten. Und das sind nicht nur edle Kugelschreiber und Füllfederhalter – wer schreibt mit diesem Gerät von Ihnen eigentlich noch? -, sondern sogar attraktive Reisen in ferne Länder.

 

Wir haben am heutigen Sonnabend [16. Mai] auch eine Umfrage gestartet. Und das aus gutem Grund, weil uns nämlich die Altersstruktur unserer Besucher interessiert.

 

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FM Hans Werner Ackermann hieß am Ende der Sieger – Ein Bericht von Gerhard Meiwald

 

Deutsche Seniorenschnellschachmeister vlnr TL Helmut Escher-WIM Brigitte Burchardt-FM Hans Werner Ackermann

Deutsche Seniorenschnellschachmeister vlnr TL Helmut Escher-WIM Brigitte Burchardt-FM Hans Werner Ackermann

Am 14. und 15.Mai 2015 fand im wunderschönen hessischen Städtchen Bad Sooden-Allendorf die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Senioren statt. Helmut Escher, Seniorenreferent des DSB zeigte sich bei der Begrüßung hocherfreut, dass 54 Teilnehmer den Kampf um den Meistertitel aufnahmen, darunter auch 8 Frauen. 24 Teilnehmer verfügten über eine Zahl von über 2000 ELO-Punkten, Einer der Topfavoriten FM Clemens Werner(Karlsruher SF 1853) ELO 2341 führte diese Rangliste an vor FM Juri Ljubarskij (Hannover 96) ELO 2283 und FM Hans – Werner Ackermann(SSC Rostock) ELO 2260. Aber auch FM Gottfried Schumacher (HTC Bad Neuenahr-Ahrweiler) ELO 2246 und FM Michael Schulz(SC Empor Potsdam), sowie die spielstarken Nestoren FM Dr.Reinhard Zunker (SV 1920 Hofheim) und Dieter Hottes (Stuttgarter SF) wollten bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden.

 

Bestimmt nicht ohne Chance ging WIM Brigitte Burchardt (SC Rotation Pankow) ELO 2126 ins Rennen. Gespielt wurden 9 Runden mit einer Bedenkzeit von 20Minuten je Spieler und Partie. Am ersten Spieltag wurden 5 Runden bewältigt und in der Entscheidungsphase am 2.Spieltag 4 Runden. Die Turnierleitung lag in den Händen des DSB Seniorenreferenten Helmut Escher und Hauptschiedsrichter Gerhard Meiwald.

 

TeilnehmerErgebnisseEndstandAusschreibung

 

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Ein Exklusiv-Interview des Schach-Ticker mit Alexander Donchenko, der gegen64wärtig mit 17 Jahren der jüngste deutsche Großmeister ist

 

Am 5. Mai war auf der DSB-Webseite zur lesen, dass beim ersten FIDE Presidential Board Meeting, das parallel zu den Team-Weltmeisterschaften der Frauen in Chengdu/China stattfand, sich die Anzahl dbillionphotos-1623961er deutschen Großmeister um vier erhöht hat. Zu den nunmehr 88 aktiven GM gehören auch die drei Schachprinzen Matthias Blübaum, Dennis Wagner und Alexander Donchenko. Mit Alex [22. März 1998] – er ist mit seine gerade 17 Jahren nicht nur der Jüngste, sondern mit der stattlichen Größe von 1,95 Meter körperlich auch der Gößte dieses Trios das derzeit in Ungarn am stark besetzte Open des XXXIV. Zalakaros Chess Festival teilnimmt – führte Schach-Ticker-Autor RAYMUND STOLZE das folgende Exklusiv-Interview.

 

Wie fühlt man sich, mit gerade einmal 17 – da hat man bekanntlich noch Träume – Großmeister zu sein, zumal Du hierzulande auch derzeit der jüngste bist?

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

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UWE KERSTEN

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

billionphotos-1209956_128x128Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test… Weiter

… DSB-Präsidenten Herbert Bastian – FIDE-Delegation wird am 19. Juni in Lausanne von IOC-Präsident Thomas Bach empfangen

 

Auf der Webseite des Deutschen Schachbundes wurde am heutigen Mittwoch [13. Mai] gemeldet, dbastian_herbert_2012-2a9ecc58as eine FIDE-Delegation , der auch DSB-Präsident Herbert Bastian angehört, am 19. Juni vom höchsten Repräsentanten des Internationalen Olympischen Komitee Dr. Thomas Bach empfangen wird [ http://www.schachbund.de/news/ioc-praesident-thomas-bach-trifft-sich-mit-fide-delegation.html ]. Aus aktuellen Anlass beantwortete Herbert Bastian, der sich am 16. Mai in Halberstadt auf dem 103. DSB-Bundeskongress zur Wiederwahl in seinem Amt stellen wird und seit August 2014 auch einer der FIDE-Vizepräsidenten ist, Schach-Ticker-Mitarbeiter Raymund Stolze die folgenden drei Fragen …

 

Warum geht es bei diesem Termin?

 

Die komplette Agenda liegt mir noch nicht vor, aber ich weiß, dass versucht werden soll, Schach in das Programm der Olympischen Winterspiele aufzunehmen. Anscheinend gibt es eine ganze Reihe Nationaler Olympischer Komitees, die dem zustimmen würden.

 

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„Der Millonäros-Cup“ ist in Oslo mit einem Ausscheidungsturnier gestartet worden – eine Betrachtung zum Projekt „Grand Chess Tour“ von RAYMUND STOLZE

 

Seiner Kolumne von SCHACH Heft 3/2015 titelte Dirk Poldauf mit der Frage „Kommt die Golden Leagbillionphotos-941172ue?“, um dann Stand Februar 2015 zu schreiben: „Fest steht, dass Garri Kasparow einer der Initiatoren dieses Projektes ist und dass derzeit Verhandlungen mit Weltklassespielern geführt werden. Norway Chess in Stavanger (Juni), der Sinquefield Cup in St Louis (August/September) und die London Chess Classic (Dezember) gehören dazu sowie 2016 eine Veranstaltung im indonesischen Jakarta. Die neun besten Spieler der Weltrangliste sollen an allen Etappen teilnehmen plus ein vom jeweiligen Ausrichter Nominierter …“

 

Im Mai hat das Projekt an Fahrt aufgenommen heißt nun „Grand Chess Tour“ und ist mit einen Gesamtpreisfonds von einer Million Dollar ausgestattet. Indonesien ist bei der Premiere doch nicht dabei, für die auf Grundlage der FIDE-Ratingliste vom 1. Januar 2015 Weltmeister Magnus Carlsen [Nummer 1], Fabiano Caruana [2], Alexander Grischuk [3], Wesselin Topalow [4], Viswanathan Anand [5], Levon Aronjan [6], Anish Giri [7], Hikaru Nakamura [9] und Maxime Vachier-Lagrave [13] auf Grundlage der FIDE-Ratingliste gesetzt sind.

 

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Die Grabstätte der deutschen Schachlegende Kurt Richter auf dem Evangelischen Friedhof in Berlin-Karlshorst ist bis 4. Januar 2028 gesichert – ein Beitrag von RAYMUND STOLZE

 

Filmliebhaber unter Ihnen werden natürlich schnell schalten und sich an den AgententhrDSC00792iller „Mission:  Impossible“ mit Tom Cruise in der Hauptrolle erinnern, dem auf Teil 1, der im Jahre 1996 Premiere hatte, inzwischen vier Fortsetzungen gefolgt sind.

 

Als ich durch den in Hamburg lebenden Autor Michael Dombrowsky bei dessen Recherche für den Band “Berliner Schachlegenden …“ [Edition Marco 2013] gebeten wurde, mal nachzudenken, ob mir etwas zu Kurt Richter einfällt, der seit dem 1. April 1935 im Ostteil der ab 1961 geteilten deutschen Hauptstadt im beschaulichen Karlshorst in der Dönhoffstraße 29 bis zu seinem Tode am 29. Dezember 1969 wohnte, da habe ich mich gefragt: Wo ist denn der „Scharfrichter von Berlin“ beerdigt worden. Meine erste Annahme, dass es der Evangelische Friedhof in der Karlshorster Robert-Siewert-Straße sein muss, war gleich ein Volltreffer.

 

Also Anruf beim zuständigen Verwalter, und Bernd Thürling hatte er aber eine schlechte und eine gute Nachricht – Sie kennen das sicherlich schon.

 

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Der Moskauer Schachtrainer Aleksej Erofeev will sein Freiwilliges Soziales Jahr verlängern – Ein Beitrag von REGINA VOSSENKAUL

 

Der Schachclub 1957 Bad Königshofen hat mit Aleksej Erofeev aus Moskau, der in der Kurstadt ein Freiwilliges Soziales Jahr [FSJ] absolviert, einen „guten Fang“ gemacht, bestätigt der Vereinsvorsitzende und internationaler Schiedsrichter Jürgen Müller in einem Gespräch. Als kompetenter Trainer steht er in der Karpow-Schachschule in Bad Königshofen für den Unterricht zur Verfügung und begeistert Kinder und Jugendliche für die Sportart.

 

Erofeev ist ein Sozialpädagoge mit Schwerpunkt Schachausbildung hat bereits drei Jahre lang für das russische Kulturzentrum in Moskau gearbeitet, insgesamt konnte er sogar sieben Jahre Erfahrungen in seinem Beruf sammeln, bevor er den Weg nach Deutschland antrat. Seit September 2014 ist er für den SC Bad Königshofen tätig und unterrichtet nach den Methoden des ehemaligen Weltmeisters Anatoli Karpow.

 

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Wird sich der vierfache US-Meister beim Finale der FIDE-Grand-Prix-Serie 2014-15 für das Kandidatenturnier 2016 in St. Louis qualifizieren? – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

Beginnen wir diesmal ausnahmsweise mit dem Blick auf eine Tabelle – Sie zeigt uns den aktuellen Stand vor dem finalen vierten Turnier [13.-27. Mai] der FIDE-Grand-Prix-Seite 20014-15:

 

SpielerElo-Zahl*BakuTaschkentTiflisChanty-MansijskGesamt
Jewgeni Tomaschewski270182170252
Fabiano Caruana280115575230
Alexander Grischtschuk27898240122
Hikaru Nakamura278282125207
Sergei Karjakin27778275157
Maxime Vachier-Lagrave27687540115
Anish Giri27584075115
Leinier Domínguez2756107585
Şəhriyar Məmmədyarov27563512575235
Boris Gelfand274815515170
Dmitri Jakowenko274730140170
Peter Swidler27328220102
Dmitri Andreikin27222017010200
Baadur Dschobawa27177540115
Teymur Rəcəbov27175050110210
Rustam Kasimjanov2706351575125
TurnierseiteLIVEResultateBeginn der Partien am Donnerstag um Uhr

 

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Schul-Schach fördert Intelligenz und Fantasie! Oder die Schachgabel einmal anders … – Eine Kolumne von ROSEMARIE J. PFORTNER

 

Natürlich ist das Internet ein idealer Platz, um neue Ideen und AnregungenSchul-Schach-Plakat-01-SchachTicker zu finden. So ist unser Webmaster Franz Jittenmeier auf das Portal KUNST & SCHACH [http://www.kunstundschach-rjp.com/] von RoseMarie J. Pfortner gestoßen. Unsere Anfrage, ob Sie nicht monatlich eine Kolumne zu diesem Thema schreiben könnte, fand sofort ihre Zustimmung, und so erschien am 15. Oktober ihr erste Beitrag [ http://www.chess-international.de/Archive/29323 ] in der gleichnamigen Kolumne. Heute nun folgt mit Schul-Schach fördert Intelligenz und Fantasie! Oder die Schachgabel einmal anders … ihre bereits achte Geschichte.

 

Die eine Gabelspitze zeigt auf die Intelligenz: Das Denken, das Voraus-Denken, das räumliche Denken; die andere auf die Fantasie. Beide nur bedingt miteinander verwandt, aber beide – mal mehr, mal weniger – der Kunst dienlich…

 

Betrachtet man alte Schachgemälde aus dem frühen Mittelalter, bestand die damalige Kunst darin, das Gesehene so realistisch wie möglich wiederzugeben bzw. künstlerisch darzustellen. Diese in realistischer Manier gemalten Bilder sind Zeitzeugen erster Klasse. Ein Malstil, der Dinge bezeugen kann, wie heutzutage nur die Fotografie – oder eben immer noch dieser Malstil. Berühmt, berüchtigt, verkannt, verdammt, verschmäht – unter dem Namen „Fotorealismus“.

 

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+++ Erneut Double für Baden-Baden +++ Hou Yifan fährt in Aserbaidschan „Achterbahn“ +++ Teilnehmer der Offenen Team-WM stehen fest +++ Moskauerinnen im Zielspurt Russischer Mannschaftsmeister +++ DSJ sucht Spieler des Jahres – Filiz und Fiona verteidigen ihren Titel +++

 

Hou Yifan

Hou Yifan

MAGDEBURG. Dass die OSG Baden-Baden in diesem Jahr erneut das Double schaffen würde, galt als sicher. Nach dem zehnten Meistertitel infolge ging es am vergangenen Wochenende [9./10. Mai] in Magdeburg um den Pokal. Und hier war die Frage nur: Wie viele Punkte würde Baden-Baden im Final Four von acht möglichen abgeben. Am Ende war es lediglich einer, denn im Halbfinale wurde der SC Kreuzberg Berlin mit 4:0 weggefegt. Im Finale gegen Zweitliga-Aufsteiger SC Rotation Pankow ebenfalls aus der deutschen Hauptstadt hieß es 3:1 für den Favoriten. Der trat mit Liviu Dieter Nisipeanu [1,5/2], Arkadij Naiditsch [2/2], Rustam Dautov [2/2] und Fabian Döttling [1,5/2] an. Das kleine Finale gewann Kreuzberg gegen das Gastgeberteam der SG Aufbau Elbe mit 2,5:1,5, das immerhin an beiden Tagen mit Josefine Heinmann, Tatjana Melamed und der „Bundesligaspielern der Saison 2014-15“ Maria Schöne ein Frauen-Trio einsetzte. Und das war sicherlich ein Novum in der DSB-Pokal-Chronik. Einen Bericht mit Bildern und Partien finden Sie auf der DSB-Homepage unter dem Link http://www.schachbund.de/news/baden-baden-verteidigt-den-pokal.html.

 

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In Erinnerung an Michail Moissejewitsch Botwinnik (Foto), der vor 20 Jahren am 5. Mai 1995 in Moskau verstarb

 

(Foto: by Gerhard Hund)

Er gilt immer noch als der Partriarch des der Sowjetischen Schachschule: Michail Moissejewitisch Botwinnik [17. August 1911 bis 5. Mai 1995]. In unserer schnelllebigen Zeit fällt einem das Erinnern schwer, ansonsten hätte wir nicht vergessen, dass   der sechste Weltmeister der Schachgeschichte vor genau zwei Jahrzehnten in Moskau verstorben ist. Garri Kasparow hat ihn in Band 3 der deutschsprachigen Ausgabe seines Jahrhundertwerkes „Meine großen Vorkämpfer“ [erschienen 2004 bei der EDITION OLMS] als zweifellos einen der größten Weltmeister, einen wahren Neuerer des Schachs, charakterisiert, der eine ganze Epoche dieses Spiels verkörpert.

 

 

„Sein Stil ist gekennzeichnet durch eine tiefe Strategie, die auf einer seriösen eröffnungstheoretischen und psychologischen Vorbereitung beruht, eine hohe Technik und präzis abgewogene positionelle und kombinatorische Entscheidungen. Obwohl er, wie auch Euwe, auf einem anderen Fachgebiet – der Elektrotechnik – wirkte und hier den Doktortitel erwarb, erlangte er die allerhöchste Professionalität gerade im Schach. Seine wissenschaftliche Herangehensweise erlaubte es Botwinnik, ein bisher nie da gewesenes System der Wettkampfvorbereitung zu schaffen, das grundlegende eröffnungstheoretische Ausarbeitungen, das systematische Studium des Stils der Gegner und eine strenge Analyse der eigenen Partien bis hin zu deren Publikation einschloss, damit sie einer Kritik durch andere zugänglich wurden“, so der 13. Schachweltmeister.

 

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