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Exweltmeister eröffnet am Sonnabend seine zweite Schachschule in Deutschland und spielt eine Lebendschach-Partie gegen Elisabeth Pähtz

 

Als ich heute mit dem Bad Königshofener Teamchef Jürgen Müller über die neue Frauen- Bundesliga-Saison sprach und anstehende Veränderungen in der Meistermannschaft, da sagte er mir zum Abschluss: „Schau doch im Internet einmal bei www.mainpost.de vorbei. Da gibt es einen Beitrag über unser großes Schachevent am kommenden Wochenende.  Antoli Karpow besucht uns nämlich und wird seine zweite Schachschule in Deutschland eröffnen."

 

Der Artikel von Regina Vossenkaul steht seit   heute [22. Juli]  9:49 Uhr Online unter dem Link http://www.rhoenundsaalepost.de/lokales/aktuelles/art2826,198842. Und wie zu lesen ist, wird es wirklich ein ereignisreiches Schachwochenende werden, auf den sich nicht nur der Schachclub 1957 Bad Königshofen freuen kann.
 

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Deutschland Vierer der Jungen wurde bei der U18-Team-EM im rumänische Iasi Sechster – Der Titel ging an die Favoriten aus der Türkei

 

Lassen Sie uns zu Beginn einfach einmal ein Planspiel machen. Es betrifftmatthias blbaum die gerade zuende gegangenen  U18-Mannschafts-Europameistschaft im rumänischen Iasi. Also, ich wäre als Teamchef mit dem folgenden Quartett angetreten, das ich bewusst in alphabetische Reinfolge nenne: Matthias Blübaum [Elo per 1. Juli 2510], Alexander Donchenko [2499], Rasmus Svane [2494], Dennis Wagner [2485]. Sie haben richtig vermutet, es sind unsere Schachprinzen – drei [Matthias, Rasmus und Dennis] sind 17, Alexander sogar noch ein Jahr jünger.

Foto: Matthias Blühbaum

Nun raten sie einmal, wer sich bei den Jungen mit großer Wahrscheinlichkeit  den Titel geschnappt hätte? Bingo, natürlich auch Deutschland! Die Setzrangliste führte Ungarn [Elo-Durchschnitt 2382] vor Polen [2361] und der Türkei [2327] an, die allerdings mit Michail Gurewitsch den wohl besten Trainer vor Ort hatte.
 

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+++ Ruben zum Fünften +++ 90 Jahre FIDE +++ Loek & Anna sind Meister +++ Für Matthias und Dennis hat das Schachjahr begonnen +++

 

PRESIDENCIA ROQUE SÁENZ PENA. Zuerst eine ganz aktuelle News. Am vergangenen Wochenende  ging in Roque Saenz Peña – die Stadt liegt in der  Ebene der Provinz buecher Chaco und in ihrem Umfeld ist nach wie vor eines der Zentrum des argentinischen Baumwollanbaus – die 89. Landesmeisterschaft zuende [Link zur Turnierseite http://fechajedrez.org/wp/]. Im Hotel Atrium Gualok wurde der Sieger allerdings erst nach einem Blitztiebreak gekürt. Den entschied Ruben Felgaer [ mit 3:1 gegen Federico Perez Ponsa für sich und holte sich damit seinem fünften Titel. Beide hatten nach 13 Runden 9,5 Punkte gesammelt. Der Setzranglisterste Mareco Sandro [Elo 2592] belegt mit 7/13 nur Platz 4-6.   Felgaer [4. April 1981], der einst bei Juniorenweltmeister Óscar Panno trainierte,  war mit 21 Jahren Großmeister geworden und hat Argentinien zwischen 2002 und 2012  sechsmal bei der Schacholympiade vertreten.  In Europa ist er hauptsächlich in Spanien aktiv. So spielt er regelmäßig in der spanischen 1. Liga (für Unio Gracienca d'escacs – UGA) und gelegentlich in der katalanischen Meisterschaft [ http://de.wikipedia.org/wiki/Rub%C3%A9n_Felgaer ]. Seine höchste Elozahl betrug 2624, womit er im Oktober 2005  immerhin auf Platz 86 in der FIDE-Weltrangliste lag.
 

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Der heimliche Star eine junge Frau aus dem Reich der MitteGMT_Players_Group-1_03


Das Schachfestival in Biel ist seit Jahren ein Höhepunkt in der Schweiz. Diesmal kämpfen 5 Großmeister und eine Großmeisterin um Sieg ulive2nd Prämie. Heimlicher Star ist die Chinesin und amtierende Weltmeisterin Yifan Hou, die mit einer Elo von 2629 durchaus für die teilnehmenden Männer eine ernsthafte Konkurrenz ist. Die männlichen Teilnehmer sind der Franzose Maxime Vachier-Lagrave, das niederländische Talent Anish Giri, der Pole Radoslaw Wojtaszek, der Inder Pentala Harikrishna und der Russe  Alexander Motylev.
Gespielt wird doppelrundig.

Neben dem Goßmeisterturnier gibt es eine Reihe von Turnieren aller Klassen und Disziplinen. Tradition ist ein Schach-Tennis Turnier.
Alle Spiele des GM-Turniers werden Live über das Internet übertragen. Die Informationen der Turnierleitung sind vorbildlich. Die Turnierseite übersichtlich und in mehreren Sprachen.

Turnierseite

 

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Caruana und So Sieger, Kramnik und Nepomniachtchi Siebter

 

Zwei von drei Superturnieren hatten heute ihre letzte Runde (in Biel werden noch vier Runden gespielt) – Zeit, Bilanz zu ziehen. Fabiano CaruanaWer hier und dort gewinnen würde, war bereits relativ klar. Ebenso war schon einige Runden vor Turnierende klar, dass die jeweils an zwei gesetzten Spieler kein gutes Turnier erwischt hatten – aber dann kam es noch schlimmer.

 

Endstand in Dortmund: Caruana 5.5/7, Meier und Leko 4, Naiditsch und Adams 3.5, Ponomariov 3, Kramnik 2.5, Baramidze 2.

 

Endstand in Bergamo: So 4.5/6, Jobava 3.5, Sutovsky und Almasi 3, Vocaturo und Brunello 2.5, Nepomniachtchi 2.

 

Ich beginne in Dortmund – Caruana-Foto ebenfalls Turnierseite. Trotz fünf (von acht) entschiedenen Partien in den letzten beiden Runden änderte sich die Tabellensituation kaum. Das lag daran, dass Naiditsch, Ponomariov und Adams jeweils 50% holten (sprich Sieg und Niederlage), und Caruana ohnehin vorne lag. Relativ verbessert hat sich demnach nur Georg Meier, und Kramnik fiel noch weiter zurück.

 

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Rainer Ise war für den Schach-Ticker gestern in Dortmund. Für seinen Kurzbericht und Fotos herzlichen Dank !!

 

Ein heißer Tag in Dortmund mit Temperaturen durchweg über 30°C. Da tut die angenehme Kühle im Orchesterzentrum richtig gut. Die heutigen Paarungen der 6-ten und somit vorletzten Runde lauteten:

Caruana, Fabiano - Adams, Michael 1-0 48 C67 Ruy Lopez Berlin
Naiditsch, Arkadij - Ponomariov, Ruslan 1-0 49 C95 Ruy Lopez Breyer
Kramnik, Vladimir - Leko, Peter ½-½ 41 E14 Queens Indian
Baramidze, David - Meier, Georg ½-½ 38 E01 Catalan

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Im Pressezentrum des Sparkassen Chess-Meetings erzählt Schachlegende Vlastimil Hort, der auch im letzten Jahr in Dortmund zu Gast war, von einem Jahre zurückliegenden Ereignis am Bahnhof Köln-Deutz. Dann widmet er sich wieder dem königlichen Spiel und kommentiert auf die ihm eigene, angenehme Art die Eröffnungen. Besonders viel weiß er zur „Berliner Mauer“, die heute von Michael Adams, dem Vorjahressieger gegen Fabiano Caruana gespielt wurde.
 

Turnierseite Programmheft

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Der Schach-Ticker TV-Tipp: Das Duell Karpow gegen Kasparow in der Reihe „Geschichte im Ersten“

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Wenn Sie ein echter Schachfan sind, dann sollten Sie sich am kommenden späten  Montagabend  nichts vornehmen, denn dann wird die Dokumentation „Krieg am Schachbrett – Das Duell Karpow gegen Kasparow“ in der Reihe „Geschichte im Erstenjhkh“  ab 23:30 Uhr in der ARD ausgestrahlt.


Noch nie in der Schachgeschichte haben zwei Kontrahenten so lange, so oft, so zäh und so verbissen gegeneinander Schach gespielt. Noch nie gab es  aber auch so viel Feindschaft zwischen zwei Schachweltmeistern, und noch nie gab es so viele Schlagzeilen über ihre Begegnungen am Schachbrett, die das Wort Krieg“ benutzen. Vor genau 30 Jahren begann das legendäre Duell dchesstheatreer beiden Schach-Giganten.

 

Sie waren wie Tiere. Sie starrten sich an und haben einander beschnuppert“, erinnert sich ein Beobachter an den Beginn der Schach-WM in Moskau am 10. September 1984. Punkt 14.00 Uhr besteigen die zwei Männer die Bühne wie einen Boxring.
 

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Caruana und Meier starten in Dortmund fulminant

Von Hartmut Metz

 

Das traditionsreichste deutsche Schachturnier hat gleich mit Paukenschlägen begonnen: Nationalspieler Georg Meier bezwang zum Auftakt in Dortmund Wlmetzadimir Kramnik. Ein Kunststück vor allem auch deswegen, weil der immer exzellent vorbereitete Ex-Weltmeister aus Russland kaum eine Partie mit dem weißen Anzugsvorteil verliert und Rekordsieger bei dem Wettbewerb ist. Auch für den früheren Dortmunder Arkadij Naiditsch begann das Heimspiel beim Sparkassen Chess-Meeting verheißungsvoll mit einem Sieg und zwei Remis. Nur der Italiener Fabiano Caruana lag bei Redaktionsschluss der Schachspalte mit 2,5:0,5 Punkten vor den beiden Baden-Badener Bundesligaspielern.

 

Das Duo verpasst durch den Einsatz in Dortmund eine andere beliebte Veranstaltung ihres Klubs: Die OSG lädt heute ab 15 Uhr zum Mannschafts-Simultan in der Trinkhalle ein. 150 Amateure messen sich beim Kurhaus mit mehreren Stars des deutschen Serienmeisters. Ex-Weltmeister Viswanathan Anand (Indien) schreitet abwechselnd mit den Großmeistern Etienne Bacrot (Frankreich), Francisco Vallejo Pons (Spanien), Jan Gustafsson, Roland Schmaltz und Philipp Schlosser die Reihen ab. Zudem ziehen wohl mehrere Spielerinnen aus dem Kader der Damen-Bundesliga wie die Balgerin Iamze Tammert, die Muggensturmerin Ketino Kachiani-Gersinska oder die Kurstädterin Katja Borulya für das OSG-Team. Die Asse rücken zwar schneller als bei einem herkömmlichen Simultan an und verkürzen die Bedenkzeit – dafür fassen sie zuweilen andere Pläne als der Vordermann und patzen eher. Daher haben die Amateure eher Chancen auf ein Remis oder gar einen Sieg.
 

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Teilnehmerinnen des I.  Internationalen Erfurter  Frauenschachfestivals vorgestellt: Heute Anastasia Bodnaruk [Russland] und Sarah Hund  [Schweiz]  

 

Öffentlichkeitsarbeit ist unverzichtbar für ein großes Schachevent – und die musshots schon Monate vorher einsetzen, und zwar wie ein Erdbeben beginnen und sich dann steigern!

Wie diese Herausforderung klasse umgesetzt wird – und das sowohl informativ als auch kreativ – beweist das Org.-Team des 1. Internationalen Erfurter Frauenschachfestivals [24. bis 31. August] um Thomas Pähtz. Ich kann nur empfehlen: Einfach einem auf der von Klaus Steffan sehr schön gestalteten Webseite des Veranstalters vorbeischauen  [ http://www.frauenschachfestival-erfurt.de/include.php?path=start ].

 

Für alle noch unentschlossenen Mädchen und Frauen kann ich nur einen heißen Tipp geben: Nutzt die Chance, die Internationale Offene Deutsche Meisterschaft mitzuspielen. Anmeldeschluss ist der 23. August, zumal das Meldeprocedere Online möglich ist [Link: http://www.frauenschachfestival-erfurt.de/content/images/140825_0831_IODFEM%20Erfurt_2014_final.pdf ].  Bisher sind 32 Registrierungen eingegangen, aber einen Monat vor Beginn der Titelkämpfe ist noch Luft nach oben!
 

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Elo-Favoriten führen, Überraschungen dahinter

 

Ich verfolge alle drei Turniere, aber die Berichterstattung darüber hapert etwas. Dafür gibt es zwei Gründe: 1) Es ist nicht einfach, “sinnvoll” zu berichten – da es zum Teil drunter und drüber ging an den Schachbrettern. 2) Jahreszeitlich bedingt: die Sonne scheint kräftig, Strand und Nordsee rufen auf Texel! Daher verwende ich meine Zeit auch anderweitig, aber nun ein Zwischenfazit – bevor es zu spät ist, bevor die Entscheidungen definitiv fallen. Vielleicht sind sie allerdings an der Spitze schon gefallen?

 

Wie im Untertiel angedeutet: Vorne liegen (Dortmund) Fabiano Caruana, (Biel) Maxime Vachier-Lagrave und (Bergamo) Wesley So. Aber die jeweils an zwei gesetzten (Kramnik, Giri und Nepomniachtchi) haben nicht einmal 50%. Vorrede und Artikel halte ich eher knapp, steigen wir ein ins Geschehen von Nord nach Süd:

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven – nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!
 

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Der etwas andere Bericht von den 15. Frauen-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw von RAYMUND STOLZE [Teil 9 und Schluss]

Donnerstag,  den 17. Juli 2014gfhfgh

 

live_transparentHeute hat Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren 60. Geburtstag. Ob sie wohl mit ihrem Professor Zuhause ab und zu Schach spielt? Helmut Schmidt, der dieses Amt von 1974 bis 1982 ausübte, ist bekanntermaßen ein echter Anhänger des Königlichen Spiels, wobei überliefert ist, dass seine Frau „Loki“ im Schach ihrem Mann meistens unterlag, ihn aber an der Tischtennisplatte auspunktete. Aber in diesen Familien-Duellen – egal ob auf dem Schachbrett oder  mit dem Zelluloidball ging es bestenfalls um die Ehre – anders sieht es bei der Schach-EM aus.

 

Heute also die elfte und letzte Runde, und die beginnt schon zwei Stunden früher um 13 Uhr Ortszeit. Ob die Damen damit Probleme haben, denn bei uns ist es eine Stunde früher, also „Zwölf Uhr mittags“ [„High Noon“/1952]? Schach kann jedenfalls genauso spannend und dramatisch wie Western sein,

 

Turnierseite Partien Foto: Vordergrund rechts: Judith Fuchs und hinten rechts Zoya Schleining

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Der etwas andere Bericht von den 15. Frauen-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw von RAYMUND STOLZE [Teil 8]

Mittwoch,  den 16. Juli 2014

 

500.000 gestern in Berlin auf der Fanmeile zum Empfang unserer stolzen Weltmeister – wow, was für ein begeisterndes Finale und für diejenigen, die dabei waren, bestimmt ein Moment für die Ewigkeit!

 

Aber splive_transparentätestens ab heute beginnt das Leben nach der Weltmeisterschaft, wobei das ja nicht ohne Fußball sein muss. Die Einschaltquoten der Live-Übertragungen aus Brasilien signalisieren  jedenfalls: Unter den TOP 10 aller Zeiten sind vier Spiele der WM 2014, und 34,60 Millionen beim Finale Deutschland–Argentinien wird es sobald nicht wieder geben. Rang 2 belegt das Halbfinale  Deutschland-Brasilien mit 32,54, immerhin Platz 6 Deutschland-Ghana aus der Vorrunde  [29,30], und das Achtelfinale Deutschland – Algerien ist Neunter [28,13].

 

Apropos Einschaltquoten, auch wir sind wirklich stolz, denn in der ersten Julihälfte gab es keinen Tag unter 15.900 Besucher. Mit 15.937 fand der 13. Juli die geringste  Resonanz, aber das war ja der Tag des WM-Endspiels. Für den 12. Juli können wir dagegen mit 19.065 unseren Monatsrekord vermelden.  Im Durchschnitt wurden 16.950  Besucher gezählt!  Da sind wir wirklich sprachlos und deshalb auch an Sie persönlich ein großes Dankeschön!

 

Turnierseite Partien

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Der etwas andere Bericht von den 15. Frauen-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw von RAYMUND STOLZE [Teil 7]

Dienstag,  den 15. Juli 2014

 

live_transparentKaum zum glauben, aber heute ist schon der zweite Tag ohne ein WM-Spiel. Fast könnte man sagen, dass wir uns in vier Jahren in Russland wieder sehen. Aber heute gibt es erst einmal den großen Empfang auf der Berliner Fanmeile für unsere  „Helden von Rio de Janeiro“…

 

Für alle Fußballfans unter Ihnen, kommen als Service – den habe ich allerdings von der aktuellen Newsletter  vom Deutscher Email Schach Clubs [DESC] kopiert – hier die kompletten Aufstellungen und Torfolgen  aller  Finals, in denen wir den WM-Titel holten. Danke Jörg Kracht!

 

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Gemeinsamkeiten und Unterschiede nach zwei RundenSONY DSC

 

Ein in Dortmund ausgebildeter Spieler schoss das goldene Tor im WM-Finale der Fußballer, und die Zahl sieben spielte eine Rolle in beiden Turnieren – Grund genug für einen “etwas anderen Bericht” am ersten Ruhetag. Italien enttäuschte bei der Fußball-WM, aber keinesfalls beim Dortmunder Turnier. Russland bleibt hier wie dort hinter den Erwartungen zurück. Deutschland zählt in Dortmund nicht zum engeren Favoritenkreis, holte aber immerhin insgesamt drei Punkte aus sechs Partien – etwas ungleich über drei Spieler verteilt.

Was die Zahl sieben betrifft: Bei der Fußball-WM spielten vier von zweiunddreissig Teams sieben Partien, in Dortmund dürfen oder müssen alle acht Spieler siebenmal antreten. Unwahrscheinlich ist, dass einer dabei sieben Tore schiesst – aber wer hätte das Ergebnis im WM-Halbfinale (Deutschland-Brasilien 7-1) erwartet?

Bevor ich ins Detail gehe, hier der aktuelle Stand im Turnier: Caruana 2/2, Meier und Naiditsch 1.5, Leko und Adams 1, Kramnik und Ponomariov 0.5, Baramidze 0.

Foto: Caruana gegen Ponomariov (Quelle Turnierseite)
 

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Der etwas andere Bericht von den 15. Frauen-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw von RAYMUND STOLZE [Teil 6]

Montag  den 14. Juli 2014

 

In Plowdiw war gestern der einzige Ruhetag – und bei mir auch, zumindest halbwegs vom Schach. Abends war Public Viewing ganz in Familie angesagt.  Auf die Fanmeile am Brandenburger live_transparentTor, wo die Kulisse auf bedrohliche 250.000 angewachsen war und diese wegen Überfüllung geschlossen werden musste, hätten mich keine zehn  Pferde hinbekommen. Fußball gucken Zuhause auf einem großen Bildschirm ist doch am schönsten! Und ehrlich gesagt, war Deutschland im verlängerten Endspiel beim 1:0 sicherlich die glücklichere Mannschaft, aber es ist, was das gesamt WM-Turnier angeht, durchaus verdient gewesen. Ganz besonders gegönnt habe ich diesen „vierten Stern“ Joachim Löw. Im Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL ist in der aktuellen Ausgabe von heute zu lesen: „Vielleicht regt der Titel allzu laute, besserwisserische Fußballfans zu tieferem Nachdenken an. Jogi Löw ist der wertvollste (Fußball.)Botschafter, den unser Land sich derzeit wünschen kann.“

 

Nun raten Sie einmal, wer einen so klugen Leserbrief geschrieben hat? Natürlich eine Frau, und dieser Elisabeth Riehemann aus München kann ich nur zustimmen!

 

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+++ Lew Polugajewski zu Ehren +++ Deutschland bei Team-EM U18 dabei +++ Inder dominieren Commenwealth Championsships +++ Yasser Seirawan & Zhu Chen ein unschlagbares Mixed-Team +++

 

SAMARA. Vielleicht ist es auch für die Turnierveranstalter hierzulande eine gute Anregung. In Russland findet nämlich jährlich ein Cup statt, bei dem dann einige Events in die Gesamtwertung eingehen. Die fünfte Station des Cup of Russia fand in Samara statt. Das Lew Polugajewski Memorial [Tournament website], dbuecheras bereits zum vierten Mal ausgetragen wurde, war dementsprechend gut besetzt. Unter den 140 Teilnehmern,  waren 15 mit einer Elozahl jenseits von 2500, davon fünf sogar mit über 2600.  Der Sieg und das Preisgeld von 150.000 Rubeln [rund 3200 Euro] holte sich der Setzranglistendritte Sanan Sjugirow [Elo 2643] nach Wertung vor Alexej Goganow. Beide kamen auf je 7,5/9. 

 

IASI.   Bei der Team-EM U18 wird Deutschland in der Offenen Klasse dabei sein. Für die Titelkämpfe  im rumänischen Iasi [14. bis 22. Juli] hat Nachwuchsbundestrainer Bernd Vökler  den deutschen Vizemeister U18 Johannes Carow sowie Thorben Koop, Mark Kvetny und Emil Powierski   nominiert. Diesem Quartett [Elo-Durchschnitt 2307], das auf vier hinter Ungarn [2382]
 

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Persönliche Gedanken zu dem beeindruckenden Buch Mannheim 1914 von Stefan Haas sowie ein Interview mit dem Autor  dieser  unglaublich informativen und  interessanten Turnierchronik

 

Der Autor Stefan Haas war mir  ehrlich gesagt nicht bekannt. Als ich aber für einen Beitrag in der Reihe Bedeutende Turnier der Schachgeschichte – einshote Chronik“ im Vorfeld des GRENKE Chess Classic Baden-Baden [7. bis 17. Februar 2013] recherchierte [ http://www.chess-international.de/Archive/13864#more-13864 ] war an seinem Buch zum BADEN-BADEN 1870 , das von der Schachzentrale Rattmann 2006 herausgegeben wurde, kein Vorbeikommen. Nicht zuletzt beeindruckte mich an diesem außergewöhnlichen schachhistorischen Werk, wie der Autor konsequent eigene konzeptionelle Wege geht, denn er ordnet die Veranstaltung in die zeitgeschichtlichen Ereignisse ein. Unmittelbar vor der dritten Runde  am 19. Juli 1870 begann der deutsch-französische Krieg.

 

Auf eine Analogie in der Schachgeschichte hatte ich damals auch hingewiesen, denn während des XIX. Kongress des Deutschen Schachbundes bricht am 1. August 1914 der Erste Weltkrieg aus. Im Gegensatz zu Baden-Baden, wo die  Veranstaltung weiter läuft, entscheiden sich die Verantwortlichen in Mannheim einen Tag nach Beginn der Kampfhandlungen für einen Abbruch.
 

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Zwei Meter Schach und mehr – zum Tode von Horst Ewald  [14. Mai 1923 bis 11. Juli 2014]

 

Kürzlich rief mich mein geschätzter Kollege Klaus Trautmann aus Frankfurt (Oder) an und wollte unbedingt wissen, ob ich ihm nicht helfen könnte bei einem Kontakt zu Dr. Fritz Baumbach. Es sei wichtig, denn der würde doch regelmäßig  Horst Ewald in Eberswalde besuchen, und dem gehe ist gesundheitlich überhaupt nicht gut.

 

Ich weiß nicht, ob es noch zu einem Treffen gekommen ist, denn am vergangenen Freitag [11. Juli] ist Horst Ewald im gesegneten Alter von 91 Jahren verstorben.

 

In seinem empfehlenswerten Band „Geküsst wird nach der Partie!“ [Neißemünde-Verlag 2013] hat Klaus einen sehr persönlichen Beitrag unter dem Titel  Zwei Meter Schach und mehr über das Schachurgestein geschrieben, den der Schach-Ticker mit freundlicher Genehmigung des Autors aus gegebenem Anlass gekürzt veröffentlich…

 

… Wer ist eigentlich  Horst Ewald?
 

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Schach-Historiker Stefan Haas arbeitet Turnier in Mannheim 1914 auf
Von Hartmut Metzmetz


Der XIX. Kongress des Deutschen Schachbundes in Mannheim hat für keinen Teilnehmer gut geendet. Mitten ins Turnier vor 100 Jahren platzte der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Die plötzlich „feindlichen“ Spieler wurden in Rastatt interniert. Während der Völkerschlacht wurde es für die Russen um Jefim Bogoljubow und den späteren Weltmeister Alexander Aljechin sehr ruhig – aber man war glücklicherweise fern der Front: „Das Leben im Gefängnis war ziemlich eintönig. Es gab keine Bücher, keine Zeitungen und natürlich auch kein Schach. Deshalb haben Bogoljubow und ich stundenlang Blindpartien gespielt“, erinnerte sich Aljechin. Aufregender hatte sich zuvor der DSB-Kongress bis zur elften der geplanten 17 Runden entwickelt. Aljechin führte mit 9,5 Punkten, hatte aber noch das schwierigere Restprogramm als die Verfolger Milan Vidmar (8,5) und Rudolf Spielmann (8). Der Karlsruher Schach-Historiker Stefan Haas hat sich rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum des Turniers einmal mehr ums badische Schach verdient gemacht… Mehr
 

Das Schachereignis des Jahres in Deutschland

 

Dortmund. Vom 12.- 20. Juli präsentieren die Stadt Dortmund und der Deutsche Schachbund die Weltelite des königlichen Spiels im Orchesterzentrum NRW, Brückstraße 47. Fünf internationale Großmeister und die drei Top-Spieler der deutschen Schachnationalmannschaft werden in Dortmund an den Brettern, die die Welt bewegen, sitzen.

 

 shotCAGGEZPIWegen unaufschiebbarer Sanierungsarbeiten im Dortmunder Schauspielhaus wird das Sparkassen Chess-Meeting in den kommenden Jahren in das Orchesterzentrum des Landes NRW umziehen. Das neue Domizil ist aufgrund seiner modernen Ausstattung für das Dortmunder Weltklasseturnier „wie geschnitzt“, wie es Veranstaltungsleiter Gerd Kolbe ausführt. Außerdem, so Kolbe weiter, wohnte in diesem Haus, das aufgrund eines anderen Gebäudezuschnitts damals Brückstraße 51 „hieß“,  etwa ab 1870 der Schneidermeister Salomon Elkan mit seiner Frau Rosalie.
 

 

Elkan ist Initiator und Mitbegründer des Dortmunder Schachvereins von 1875, dessen erster Vorsitzender und Ehrenvorsitzender er war. Damit ist er der wichtigste Schachpionier und praktisch der Begründer des Schachsports in Dortmund. Deshalb kann es nicht verwundern, dass das diesjährige Großmeisterturnier unter dem Motto steht „Chess is coming home“ und Salomon Elkan gewidmet sein wird. Sein Sohn Benno, der weltbekannte Bildhauer, ist übrigens der bedeutendste Fußballpionier und Vereinsgründer unserer Stadt. Er hat den DFC 95 (später DSC 95, heute TSC Eintracht 48/95) ebenso mitbegründet wie den FC Bayern München… weiterlesen

Turnierseite Programmheft

 

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Vom Finale der Deutschen Pokal- und Schach-Amateurmeisterschaft in Niedernhausen-Wiesbaden berichtet für den Schach-Ticker RALF MULDE

 

Antonia Ziegenfuss 01

28 zu (fast) allem bereite Burschen treffen in Niedernhausen bei Wiesbaden im Dähne-Pokal-Finale zusammen, um – verkürzt gesagt – den deutschen „Cupsieger"“ Im K.o.-Modus auszuspielen. Im gleichen Saal findet zugleich das von der Zahl her weit mächtigere 13. Finale der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] statt. Qualifiziert hatten sich dafür in sechs Turnieren jeweils die ersten sechs der sechs Leistungsgruppen, erwartet wurden also 63 = 216 Spielerinnen und Spieler, von denen auch tatsächlich 210 antreten.

 

Damit haben sich in den drei Turniertagen insgesamt 238, womöglich bis an die ersten, zweiten oder dritten Zähne mit Theoriewissen "bewaffnete" Schachsportler versammelt – es sind alle drei Generationen im Wettkampf vertreten. Eine der jüngeren unter ihnen ist Antonia Ziegenfuß, hier im Bild, die in der F-Gruppe] auf Titeljagd ist. Die Neunjährige Thüringerin vom SV Breitenworbis ist aber alles andere als eine Außenseiterin. Gerade ist sie bei den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften in Magdeburg bei den Mädchen in der Altersklasse U10 mit 7/11 Vizemeisterin geworden. Deshalb verwundert es auch nicht, dass Antonia mit Schwarz in Runde 1 mal eben den Setzranglistenersten Jasper Enno Stockter geputzt hat. Also, vielleicht können wir ja nach fünf Partien am Freitagmittag wieder eine weibliche Deutsche Meisterin feiern?!
 

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NORBERT BARTHLE: Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages sichert Zukunft von „Jugend trainiert für Olympia“ und hat auch ein Herz für den Schachsport

 

Es gibt sie also doch, die guten Nachrichten und vor allem vernünftigen Entscheidungen. Wie ChessBase auf seiner Webseite meldet, hat der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages laut Informationen der Stuttgarter Nachrichten die Entscheidung des BMI, Schach nicht mehr zu fördern, jetzt korrigiert. In einer Pressemitteilung vom 5. Juni schreibt Norbert Barthle, haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: „[W]ir Haushälter [haben] klar zu verstehen gegeben, dass die für 2014 vorgesehene Streichung des Bundeszuschusses für den Deutschen Schachbund … zurückgenommen wird.“ [ http://de.chessbase.com/post/eilmeldung-schachfoerderung-wird-fortgesetzt ]

 

Die Pressemitteilung vom 5. Juni hat folgenden Wortlaut:

In der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2014 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auch zwei sportpolitisch relevante Entscheidungen gefasst. Dazu erklärt der Sporthaushälter und haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Norbert Barthle:

 

Die Zukunft der beiden Schulsportwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ ist gesichert. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2014 am gestrigen Donnerstag dafür gesorgt, dass die Fördermittel ab dem Haushaltsjahr 2015 wieder auf das bisherige Niveau von zusammen 700.000 Euro (500.000 Euro JtfO; 200.000 Euro JtfP) erhöht werden. Auch für die kommenden Jahre soll er mindestens auf diesem Niveau verstetigt werden.

 

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24. Mai bis 3. Juni 2014

 

Eigentlich sind es nur 11 Mannschaften. Marseille hat zurückgezogen. Gespielt wird in der Stadt Saint-Quentin im Palais de Fervaques, dass den Spielern hervorragende Spielmöglichkeiten bietet. Es ist noch nicht lange her, da war Frankreich noch Entwicklungsland im Schach. Das hat sich in den letzten Jahren radikal geändert. Für viele Weltklassespieler ist die TOP 12 eine gute Adresse. Die Präsentation der Meisterschaft lässt keine Wünsche offen. Live-Übertragung und mehrere Schachportale berichten über das Top-Ereignis des Jahres. Zahlreiche deutsche Spieler verstärken die französischen Teams.
 

Maxime Vachier -Lagrave , Laurent Fressinet und Romain Edouard (alle Frankreich) sind nur einige einige internationale Stars wie auch der ukrainische GM Vassily Ivanchuk , der Russe Dmitry Jakovenko , oder der Pole Radoslaw Wojtaszek.

Turnierseite EuropeEchecs Partien

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Hypermoderner Revolutionär ändert seinen Stil radikal

Von Hartmut Metz

 

Die Eröffnung der Zukunft“ nannte Savielly Tartakower die neue Idee weitsichtig. Der Springerschritt von g1 nach f3 erfreut sich noch heute als erster Zug großer Beliebtheit und hält die Erinnerung an den Namen seines Erfinders wach: Reti. Der vor 125 Jahren geborene Namensgeber zählt zu den Größen, die am meisten zur Entwicklung des Schachs beitrugen. Die Ideen der sogenannten Hypermodernen aus den 20er Jahren prägen den Denksport.metz
 

Der am 28. Mai 1889 in Petschinok bei Bratislava geborene Ausnahmekönner galt dabei nicht als sonderliches Talent. Bei seinem ersten großen Turnier 1908 in Wien blamierte sich der 19-Jährige mit lediglich drei Remis in 19 Partien. Doch durch sehr viel Arbeit steigerte der Tscheche seine Spielstärke in den nächsten Jahren enorm und gewann nach dem Ersten Weltkrieg ein Dutzend Turniere – auch sein letztes in Stockholm. Am 6. Juni 1929 starb Reti mit nur 40 Jahren an Scharlach.
 

Sein Zuwachs an Spielstärke fußte auch darauf, dass er die Ideen der Hypermodernen wie Aaron Nimzowitsch oder seines Freundes Gyula Breyer aufsaugte und weiterentwickelte. Nachdem Reti in seinen Anfängen oft tollkühn angriff, verstand er es bei seinem radikalen Stilwechsel, wie wichtig flexible Eröffnungssysteme sind und dass man auch Figurendruck … Mehr

Die nächsten Teilnehmerinnen für die beiden geschlossenen Turniere beim 1. Internationalen Frauenschachfestival im Interview mit dem Veranstalter-Team

 

logo_frauenschachfestivalMit Lilit Mkrtchyan aus Armenien, die für das Großmeisterturnier ihre Meldung abgegeben hat und Alisa Frei, die bei den Juniorinnen an den Start gehen wird, sind bei Chef-Organisator Thomas Pähtz zwei weitere Teilnehmermeldungen für das 1. Internationale Frauenschachfestival in Erfurt [24. bis 31. August] eingegangen. Mit den beiden sprach das Veranstalter-Team dieser echten Deutschland-Premiere, denn einen solchen Event, der nur Mädchen und Frauen vorbehalten ist, har es hierzulande noch nicht gegeben.

 

LILIT MKRTCHYAN:Mein Ziel ist es, gutes Schach zu spielen…“

 

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Ein Überblick und Buchempfehlungen zum Frühjahrsprogramm 2014 des Joachim Beyer Verlages von RAYMUND STOLZE 2

 

Zunächst ist eine Berichtigung zu Folge 3 dieser Rubrik zu machen [ http://www.chess-international.de/Archive/24062#more-24062 ]. Der Schachversand Ullrich [hat nicht den Joachim Beyer Verlag [ www.beyerverlag.de ] erworben, sondern dieser ist ein Imprint des Schachverlages Ullrich. Auf diesen feinen Unterschied machte mich der Verleger zurecht aufmerksam, der mir bei einem längeren Telefonat zugleich anbot, jeweils ein Exemplar des das Frühjahrsprogramms 2014 zu schicken. Die Übernahme des Beyer-Schachprogramms im Jahre 2012 war vor allem eine wichtige strategische Entscheidung, denn nun hat Robert Ullrich mit seinem beiden Verlagen über 100 lieferbare Titel im Angebot. Der Prozess der Überführung und Neuausrichtung sei vor allem nicht überstürzt, sondern mit der entsprechenden Weitsicht erfolgt. Inzwischen werden vom Imprint-Unternehmen jährlich ca. 15 Titel veröffentlicht, wobei sich Neuerscheinungen und Nachauflagen in etwa die Waage halten…  Mehr

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