Interview mit GM Vitaly Kunin in der neuesten Ausgabe von Schachschachtitel_ticker

 

1983 in Moskau geboren, siedelte Vitaly (so möchte er auf Deutsch geschrieben werden) 2001 mit Eltern und Spdfchwester nach Darmstadt über. Später studierte er in Moskau Linguistik, kehrte nach Deutschland zurück, arbeitete auf dem Frankfurter Flughafen für eine Spedition und … beschäftigte sich doch im Grunde die meiste Zeit mit den Brettern, die ihm die Welt bedeuten. In unserem Fragebogen bekennt er sich zum Beruf Schachprofi! 2006 wurde Kunin in Osterburg Deutscher Vizemeister, was er 2015 in Saarbrücken wiederholen konnte. Er kratzt seit geraumer Zeit an der 2600er Elogrenze, ist viel unterwegs und spielte zuletzt mehrere Turniere am Stück. Vom Mitropa Cup in Prag (8/2016) und dem Bieler Schachfestival berichtete er für SCHACH. Kunin ist seit 2010 verheiratet und seit knapp zwei Jahren auch Vater eines Sohnes.

 

1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein?

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Viele Stunden intensiver Arbeit und Recherche sind nötig, einen solch informativen und umfangreichen Newsletter zu erstellen. Der Schachverband Württemberg veröffentlicht jeden Monat Informationen über Aktivitäten des vergangenen Monats. Brandaktuell wurde der sensationelle Sieg von Fiona Sieber bei den Jugend-Europameisterschaften heute um 11 Uhr noch eingefügt.  Download PDF (19 MB)

 

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 122

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 122. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 122. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Nehmen oder decken?“

 

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Der letzte Präsident des Deutschen Schachverbandes der DDR, Dr. Michael Schmidt ist tot. Er starb am 21. August 2016 nach langer schwerer Krankheit in einem Krankenhaus in Potsdam.

 

Michael Schmidt und Egon Ditt

Michael Schmidt und Egon Ditt

Schmidt führte nach der politischen Wende 1990 die Gespräche mit seinem westdeutschen Amtskollegen Egon Ditt vom Deutschen Schachbund, die am 29. September 1990 zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Verbände geführt haben. Ditt wurde danach Präsident des gesamtdeutschen Verbandes und Schmidt für kurze Zeit Vizepräsident. Sachsen’s Ehrenpräsident Dr. Gerhard Schmidt: „Vor allem in dieser Zeit hat er […] Hervorragendes für den deutschen Schachsport geleistet.“

 

Michael Schmidt wurde erstmals in den 1980er Jahren bekannter, als er an der Technischen Universität Dresden wissenschaftliche Kongresse zum Schach initiierte, so u.a. einen wissenschaftlicher Spezialkurs zur Bedeutung des Schachs vom 25. August bis 2. September 1988, bei dem sogar FIDE-Präsident Florencio Campomanes zu Gast war.

 

Gerhard Schmidt: „Eines Tages Mitte 1988 erschien bei mir ein Dr. Michael Schmidt und teilte mir mit, dass die breite Kritik der Basis an der Sportpolitik der DDR erste Möglichkeiten beim DTSB erschlossen habe, nichtolympischen Sportverbänden wie dem Schach mehr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Er forderte mich auf, selbst wieder als Funktionär aktiver zu werden. Er überzeugte mich derart, dass ich zunächst in Dresden die technische Leitung des Großmeisterturniers 1988 und im Jahr darauf des Internationalen Frauen-Schachturniers 1989 übernahm.“ … Weiterlesen

Von der 26. Jugend-Europameisterschaft in Prag berichtet für den Schach-Ticker JANA SCHNEIDER – heute Tagebuch Teil 2

 

21. August 2016 – 4. Runde

Prag_Panorama

Meine Gegnerin in der heutigen Runde ist erneut eine Polin. Doch diesmal werde ich hoffentlich gewinnen. Am Morgen spiele ich wieder ein bisschen Fußball als Ausgleichssport und bereite mich auf die Partie vor. Nach einem stärkenden Mittagessen und erholsamer Ruhe am frühen Nachmittag ist es dann so weit. An Brett 9 spiele ich mit den schwarzen Steinen gegen Patrycja Waszczuk. Nach vielen Stunden Kampf steht das Ergebnis dann fest: Remis. Ich bin nicht zufrieden mit meinem Spiel. Zu viele Ungenauigkeiten habe ich gemacht und kann mich am Ende mit dem Remis dann glücklich schätzen, denn ich habe ein schlechteres Endspiel mit Minusbauer gehalten. Auch Annmarie hat Unentschieden gespielt, und wir lassen den Abend ruhig ausklingen.

 

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Keymer und andere erfolgreich

Keymer

Aktuell hatten wir den Bericht von Frank Hoppe für schachbund.de übernommen – er hatte bereits gestern Zeit etwas zu schreiben und fasste sich relativ kurz. Aber dieses ungewöhnliche Turnier hat noch etwas mehr verdient – ungewöhnlich war vor allem der bunt gemischte Endstand, bei dem neben Vincent Keymer noch andere junge Spieler überraschten und überzeugten, im Gegensatz zu einigen etablierten Spielern: GM Ragger 8/9, IM Vetoshko und Keymer 7.5, GM Buhmann, GM Shengelia, IM Schreiner, IM Koop, GM Vorobiov, IM Rathnakaran, IM Nitin, IM Ponizil, FM Dauth 7, usw. . Von den 12 Spielern mit 6,5/9 erwähne ich nur einige: Wertungsbester ist der griechische GM Mastrovasilis (an drei gesetzt wurde er 13.), aus deutscher Sicht IM Baldauf, GM Hertneck und die zweite positive Überraschung WIM Josefine Heinemann, aus international-jugendlicher Sicht noch der titellose Türke Emre Emin Dedebas. Mit 6/9 unter anderem der Usbeke Javokhir Sindarov (wer ist das denn? dazu komme ich noch).

 

Das Titelbild (beide Fotos Turnierseite) bekommt nicht der Turniersieger Markus Ragger, sondern Vincent Keymer. Frank Hoppe hatte es für den Schachbund etwas zurecht geschnitten, aber auch so steht das Jungtalent optisch (schwarz-buntes T-Shirt) im Mittelpunkt. Ragger erfüllte seine Favoritenrolle, Keymer drehte nach leicht holprigem Start auf – beide verpassten ein anderes Eventualziel knapp, siehe unten. Wieder wähle ich als Format/roten Faden nicht „Runde für Runde“, sondern „Spieler für Spieler“ – fast nach Abschlusstabelle sortiert.

 

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„ZEIT-Schachwunder“ von Dr. Helmut Pfleger, veröffentlicht vom Verlag Edition Olms – eine Buchempfehlung von JULIA KIRST

 

ZEIT-SchachwunderTitelUnser geliebtes königliches Spiel ist den meisten großen Tageszeitungen oft nur eine Randnotiz wert. Zwar gibt es zahlreiche Schach-Blogs und über WM-Duelle sowie Kandidatenkämpfe wird ausführlich auf Seiten wie z. B. Spiegel online im Netz berichtet, aber im Printformat ist das Thema Schach große Mangelware. Und doch gibt es eine Ausnahme, die besonders erwähnenswert ist. Seit 1982 gibt es in der wöchentlich erscheinenden DIE Zeit eine Schachspalte, in welcher der deutsche Großmeister Dr. Helmut Pfleger den Lesern eine Taktikaufgabe stellt und nebenbei humoristische Anekdoten erzählt.

 

Über 30 Jahre hält sich die Schachspalte beständig in einer der populärsten deutschen Zeitungen, man kann also guten Gewissens behaupten, dass es sich hier um einen echten Evergreen handelt. Und alles, was erfolgreich ist, hat sich auch ein eigenes Buch verdient, so dachte zumindest der Verlag Edition Olms. In diesem Jahr veröffentlichte er das Buch „ZEIT-Schachwunder“ mit 120 Aufgaben und Lösungen aus der ZEIT von den vergangenen fünf Jahren, also 2011 bis 2015. Dies ist aber nicht das erste Mal: Zuvor erschienen bereits im gleichen Verlag die Bücher „ZEIT-Schachspalten“ und „Schach ZEIT-Knaller“.

 

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Dr. Dirk Jordan zum 60. Geburtstag am 24. August 2016 – Ein Beitrag von Norbert Heymann

 

Dr. Dirk Jordan

Dr. Dirk Jordan

Etwas über Dr. Dirk Jordan zu schreiben, hieße, die berühmten Eulen in das noch berühmtere Dresden zu tragen. Oder war das eine andere Stadt? Egal. Das deutsche Schach hat ihm sehr viel zu verdanken. Zu nennen ist hier nicht nur die Deutsche Amateurmeisterschaft, der Deutschland-Cup, ein großes Open sowie die Organisation zahlreicher Welt- und Europameisterschaften, deren Durchführung alle maßgeblich mit seinem Namen verbunden sind. Über allem steht natürlich die Olympiade 2008 in Dresden. Wenn ich mich recht erinnere, hatten unabhängig voneinander Schachfreunde aus Halle an der Saale die gleiche Idee zur Durchführung der Olympiade in Deutschland. Dankenswerterweise verzichteten die Schachfreunde um Dr. Günter Reinemann zugunsten des Nachbarn in Sachsen.

 

Natürlich „stemmt“ Dr. Dirk Jordan solche Mammutveranstaltungen nicht allein. Doch er besitzt die Gabe und das Geschick, Gleichgesinnte zu finden, zu motivieren und als Team zusammen zu führen. Doch nicht nur in der Theorie, sondern er packt auch gern mit an. Sei es, dass bei einem Turnier z.B. noch mal eben ein paar Bretter herangeschafft und aufgebaut, oder Paletten mit Spielmaterial abgeladen werden müssen. Am Brett ist Dr. Dirk Jordan ein gefürchteter Gegner. Er bevorzugt eher strategische Positionen und seine aktuelle Wertzahl beträgt 2136. Doch zum praktischen Spiel kommt der Jubilar recht selten. Allein die Deutsche Amateurmeisterschaft kostet gut 30 Tage Urlaub im Jahr mit Vor- und Nachbereitung.

 

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Ein Beitrag von Frank Hoppe, Webmaster des DSB

 

Von links: Ralf Chadt-Rausch, Franz Jittenmeier u. Herbert Bastian

Von links: Ralf Chadt-Rausch, Franz Jittenmeier u. Herbert Bastian

Nachdem am 29. Juli in Dresden der erste Schachpreisträger von 2015 Raymund Stolze zu seinem Pokal kam, fand nun heute auch der zweite Teil des Preises sein Ziel. Franz Jittenmeier, der erst allein und ab 2012 mit tatkräftiger Zuarbeit durch Raymund Stolze die Website chess-international.de zu einer der erfolgreichsten Schachseiten Deutschland’s machte, bekam am Mittag im Evangelischen Kinderheim seiner Heimatstadt Herne Urkunde, Pokal und Geld überreicht. DSB-Präsident Herbert Bastian und sein Vizepräsident Ralf Chadt-Rausch waren eigens in die Stadt im Ruhrgebiet gefahren, um Franz Jittenmeier den Preis persönlich zu übergeben. Der Geehrte, der in dem Kinderheim ehrenamtlich tätig ist, wünschte sich die Übergabe in einem kleinen Rahmen und dazu war das Kinderheim ideal geeignet.

 

Interview mit Franz Jittenmeier

 

Auf dem außerordentlichen DSB-Kongreß am 7. November 2015 in Leipzig wurde Dir und Raymund Stolze zu gleichen Teilen der Deutsche Schachpreis für die Verdienste bei der schachlichen Öffentlichkeitsarbeit mit der beliebten Website Schach-Ticker verliehen. Raymund Stolze bekam den Preis vor einigen Wochen zu Beginn des German Masters der Frauen überreicht. Nun hast Du Deinen Teil des Preises aus den Händen von DSB-Präsident Herbert Bastian und DSB-Vizepräsident Ralf Chadt-Rausch erhalten. Wie fühlt sich das an?

 

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Ein Ausflug mit der Familie nach Düsseldorf lohnt sich allemal. Feiern Sie mit!

 

Drei Tage lang, vom 26. bis 28. August 2016, werden 70 Jahre Nordrhein-Westfalen und 70 Jahre Landeshauptstadt Düsseldorf beim NRW-Tag 2016 gefeiert. Rund eine Millionen Gäste werden zu dieser größten Party des Landes erwartet. „So bunt wie das Land – so soll es werden: Nach mehr als eineinhalb Jahren Vorbereitungen freuen wir uns, L_NRW70D_Claim_Datum_4cnun unsere Gäste aus dem ganzen Land in der Landeshauptstadt willkommen zu heißen. Ein Wochenende lang wird in Düsseldorf die  SFK_Logogrößte Party des Landes gefeiert“, sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel kurz bevor die heiße Phase des Aufbaus rechts- und linksseitig des Rheins beginnt.

 

Oberbürgermeister Thomas Geisel der bei Schach für Kids Schirmherr für Düsseldorf ist, wird die NRW Tage gemeinsam mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Freitag den 26. August auf der Hauptbühne eröffnen. Von Samstag den 27. August bis zum Sonntag den 28. August sind dann die vielen Bürgermeilen aktiv.

 

Schach für Kids hat seinen Stand in der Kinder & Jugend.Meile. Diese befindet sich auf den Rheinwiesen bzw. Festwiesen am Kaiser-Wilhelm-Ring in der Nähe der Hausnummer 46. Der Stand wird viele Schachspiele, eine Kinder-Freischachanlage, vielen anderen Spielgeräten und einen Informationstheke haben.

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Saisonbroschüre

Im Rahmen seines 80-jährigen Jubiläums veranstaltete der SK Schwäbisch Hall am 20. August

Irina Bulmaga

Irina Bulmaga

in der Haller Fußgängerzone ein Sommerfest. Dabei spielte die internationale Meisterin Irina Bulmaga gegen ca. 20 Spieler simultan und GM Peter Michalik ließ sich im Handicapblitz mit 2 gegen 5 Minuten herausfordern – Ein Beitrag von Dr. Thomas Marschner

 

 

Zunächst wurde Irina als beste Nachwuchsspielerin (U23) der vorigen Saison der Frauenbundesliga geehrt, sie erhielt dafür einen Originaldruck der Hamburger Künstlerin Elke Rehder, gestiftet vom Schach-Ticker, mit einem Motiv aus Stefan Zweigs Schachnovelle. Schon in der Saisonbroschüre 2015/16 hatte Frank Zeller einen Artikel zur Schachnovelle und Elke Rehder geschrieben (nachzulesen ab Seite 58). Das Bild wird sehr schön in Irinas neue Wohnung passen, die sie in Kürze in Bukarest bezieht.

 

Danach wurde es dann ernst. Das Simultan bot die besondere Herausforderung, dass Irina nach jedem Durchgang die Steigung der neuen Straße bewältigen musste und an einigen Brettern auch in die Knie gehen musste. Auch das Wetter spielte nicht so gut mit wie in den Vorjahren – immer wieder gab es kleinere Regenschauer, bei denen dann die ein oder anderen Regenschirme zum Einsatz kamen. Neben einigen Remis konnten zwei Spieler ihre Partien gewinnen, insbesondere Jugendspieler Severin Bühler überzeugte mit einem schön herausgespielten Sieg. Daneben gewann noch der Schriftsteller und frühere Vereinsspieler Rainer Hoffmann. Die letzte Partie spielte wiedermal Micha Bahmann aus der 2. Mannschaft, er versuchte noch lange ein Läuferendspiel mit Mehrbauer zu gewinnen, die Partie endete aber dann doch mit einem Remis.

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Schlussbericht zu den Deutschen Senioreneinzelmeisterschaften (13.-21.8.2016) in Niedernhausen. Boris Khanukov vor Clemens Werner und Horst Degenhardt. Mira Kierzek verteidigt erfolgreich ihren Frauentitel.

 

Der mit drei Remisen sehr mäßig ins Turnier gestartete IM Boris Khanukov – übrigens Dr. der technischen Wissenschaften und „Meister des Sports der UdSSR“  –  ließ in den Runden 4 bis 9 eine Serie von  6 Siegen folgen, wobei er in der Schlussrunde den bis dahin führenden Hans-Werner Ackermann durch einen souverän heraus gespielten Weißsieg abfangen konnte und mit 7,5 Punkten aus 9 Runden Senioren- und(!) Nestorenmeister wurde.

 

DSEM2016_Khanukov_Gruzman_Werner_Degenhardt

Neuer Titelträger Boris Khanukov. Titelverteidiger Boris Gruzmann reicht dem neuen Vizemeister Clemens Werner die Hand zur Aufgabe. Horst Degenhardt erkämpft den dritten Platz

 

Khanukov wurde dadurch Doppel-Nachfolger von Boris Gruzman, dem im Vorjahr ebenfalls das Double gelang. Der Schnappschuss (mittleres Bild) zeigt die Schlusstellung und Gratulation an den neuen Vizeseniorenmeister Clemens Werner. Jungsenior Horst Degenhardt errang durch ein hart erkämpftes Remis in 123 Zügen  gegen Jefim Rotstein den dritten Platz.

 

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Karl Dahm mit seinem Portrait

Karl Dahm mit seinem Portrait

Rosemarie Pfortner: Im Auftrag des Schachclubs „SC Aljechin Emmersweiler 1985“ malte ich ein Clubmitglied namens KARL DAHM. Ein älterer Herr von über 80 Jahren, dem der Verein ein Geschenk machen wollte.

 

Über ein gemaltes Schachbild ist man auf mich aufmerksam geworden und fragte an, ob ich bereit wäre bei einer Weltneuheit : FERNSCHACH & KUNST – Symbiose aus Kunst und Fernschach – einem Projekt des Deutschen Fernschachbundes e.V. (BdF) mitzuwirken. Ich war mehr als bereit : Nach einem Jahr Schachunterricht (besser gesagt: hartem Training) bei einem Vereinsspieler und ehemaligem Schachtrainer wollte ich unbedingt Spielen. In dieser öffentlich ausgetragenen „Künstlerpartie“ des BdF sind mein Schachpartner und ich beide Künstler; zu jedem Zug gestalten wir ein Bild. Ich spiele mit den weißen Steinen, machte im Dezember 2013 meinen ersten Zug und die Partie läuft immer noch…

Zusätzlich spiele ich regelmäßig in einem Fernschachportal – doch Nahschachpraxis habe ich keine und wollte das unbedingt ändern. Ich recherchierte ein bisschen im Internet und stieß auf einen Verein mit dem wunderschönen Namen „SC Aljechin Emmersweiler 1985“ – keine fünf Autominuten von mir entfernt. Der Name „Aljechin“ – der berühmten Schachlegende – hatte es mir angetan und war auch mit ausschlaggebend mich hier anzumelden. Dass dies sogar der erste Verein des Präsidenten des Deutschen Schachbundes war, habe ich später erst erfahren…

 

In Bezug auf diesen Verein habe ich bis jetzt zwei Bilder gemalt und muss darauf achten die Balance SCHACH & KUNST zu halten… Die MALEREI ist eben die Hauptmotivation – doch das SCHACH-SPIELEN gewinnt immer mehr an Bedeutung für mich!

 

SCHACH & KUNST oder KUNST & SCHACH – zwei Formulierungen die für mich immer stimmen – ich liebe beide…

Die Meisterschaften beginnen heute und gehen bis Sonntag, den 28. August. Gespielt wird im Tropentheater in der Linnaeusstraat 2 in Amsterdam

 

Die Teilnehmer sind: Loek van Wely (Foto), Benjamin Bok, Erwin L’Ami, Dimitri Reinderman, Erik van den Doel, Jan Werle, Jorden van Foreest und Sipke Ernst. van Wely

 

Die Teilnehmer in der niederländischen Meisterschaft für Damen: Anne Haast, Anna-Maria Kazarian, Smaranda Padurariu, Iozefina Paulet, Arlette van Weersel Martliveine Middelveld, Hortensius Lisa und Linda Jap Tjoen San.

 

Die Partieen beginnen um 13:00 Uhr und werden live über das Internet übertragen. Am letzten Tag wird bereits ab 12 Uhr gespielt.

 

Die Eröffnung war Sonntag, 21. August um 15:30 Uhr. Danach gab es von 17.30 bis 18.00 Uhr ein Konzert mit einem Ensemble aus Mitgliedern des Royal Concertgebouw Orchestra. Der Besuch des Konzerts war kostenlos.

Turnierseite

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Deutsche Teilnehmer ohne Medaillenchancen

Xiong-1-1

Bei internationalen Jugendturnieren gilt des öfteren: Namen, Elozahlen, Schachtitel (FM/IM/GM oder auch der inoffizielle Titel „Prinz“) – alles Schall und Rauch. Entschepartienidend ist, wie man dann insgesamt – gegen bekannte und „unbekannte“ Gegner – spielt. So war es auch bei der Junioren-WM in Bhubaneswar (Ostindien): Zwar gewannen die beiden nominell besten Spieler Gold und Silber, allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Aber dahinter schnitten einige besser ab als erwartet (wenn Elozahlen das Mass aller Dinge sind), andere demnach schlechter. Alle Fotos von der Turnierseite – das Titelfoto zeigt natürlich den bereits genannten Sieger.

 

Das ist (oben) der Endstand: GM Xiong 10.5/13, GM Artemiev 9.5, GM Sunilduth und FM Xu Yi 9, GM Khartikeyan, IM Mosadeghpour, Xu Yinglun, IM Nasuta, IM Svane 8.5, GM Aravindh, Maghsoodloo, Ivekovic, IM Lorparizangeneh 8, usw. . Jeffery Xiong ist nicht etwa Chinese, sondern US-Amerikaner, geboren am 30.10.2000 in Plano/Texas – damit ist sein Erfolg in der Altersklasse U20 durchaus bemerkenswert. Ansonsten vermutet der Leser richtig: unter den genannten Spielern zwei Chinesen, drei Inder und drei Iraner. Das sind zusammen neun von dreizehn, der Rest kommt aus Europa (Rasmus Svane wird demnächst beim FIDE-Kongress offiziell GM). Von den vierzehn Spielern mit 7,5/13 nenne ich nur einige: den Wertungsbesten IM Christoph Menezes aus Österreich, den Inder FM (demnächst IM) Praggnanandhaa, den (noch) titellosen Inder Paul Srijit der sich um satte 166 Elopunkte verbesserte und (im Gegensatz zu zuvor erwähnten wohl nicht mit seinem Ergebnis zufrieden) GM Dennis Wagner. Praggnanandhaa, Jahrgang 2005, hat noch diverse Chancen um in dieser oder in anderen Altersklassen Weltmeister zu werden (der auf chess24 ebenfalls erwähnte Usbeke CM Sindarov spielt übrigens, wie der dort in Kommentaren erwähnte Vincent Keymer, momentan in Wien).

 

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Ragger führt nach sechs Runden

 

GM Markus Ragger

GM Markus Ragger

Markus Ragger führt nach der gestrigen Doppelrunde mit fünfeinhalb Punkten aus sechs Partien beim Vienna Chess Open allein vor fünfzehn Spielern mit je fünf Punkten. In der Gruppe der Verfolger sind neben den Co-Favoriten Rainer Buhmann und Dimitrios Mastrovasilis mit David Shengelia, Georg Fröwis, Georg Kilgus und Peter Schreiner auch vier Österreicher. Ragger besiegt gestern am Vormittag den Deutschen Gerald Hertneck mit einem Figurenopfer für viele Bauern und hält am Nachmittag gegen Rainer Buhmann mit Schwarz problemlos remis. Heute trifft Ragger ab 15:00 Uhr auf den camera-8Griechen Mastrovasilis, den dritten 2600-er neben ihm selbst und Buhmann im Feld.

 

Im Rahmen des Opens fand am vergangenen Donnerstag ein Kids-Turnier mit 50 Teilnehmern aus 16 Nationen statt. Gewonnen hat der Inder Magizhnan Nikhil mit sechseinhalb Punkten aus sieben Partien vor den Sindarov Brüdern Javokhir und Islombek aus Usbekisten. Bester Österreicher wurde Simon Lemsitzer am neunten Platz. Die Siegerehrung wurde von Wolfgang Gotschke, dem Geschäftsführer des Bundes-Sportförderfonds, gemeinsam mit Wiens Schachpräsident Christian Hursky und Organisator Johann Pöcksteiner vorgenommen. (wk)

 

Ein herzliches Dankeschön an GM Gerry Hertneck der uns viele Fotos für unser Fotogalerie zur Verfügung stellte. Besonders interessant die Fotos vom Zentralfriedhof Wien.

 

TurnierseiteResultateAusschreibungLIVEFotogalerie von Peter Kranzl

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Von der 26. Jugend-Europameisterschaft in Prag berichtet für den Schach-Ticker JANA SCHNEIDER – heute Tagebuch Teil 1

 

17. August 2016 – Anreise

Prag_PanoramaUm 10 Uhr geht es endlich los. Zur Jugend-Europameisterschaft 2016 in Prag (Tschechien). Wochenlang war ich aufgeregt, habe mich aber auch sehr auf dieses besondere Event gefreut, und heute ist es dann so weit. Zusammen mit Annmarie Mütsch (ebenfalls U14w-Spielerin) und meinen Eltern reise ich mit dem DB-Bus nach Prag. Wegen zwei Stunden Stau kommen wir erst um 20 Uhr im Top Hotel an und verpassen damit leider die Eröffnungsfeier. Trotzdem sind wir froh, endlich da zu sein und genießen die Atmosphäre der vielen Schachspieler um uns herum, von denen ich viele auch von anderen internationalen Turnieren kenne.

 

Das ist das besondere an internationalen Turnieren. Man lernt nicht nur neue Freunde kennen, sondern man trifft auch viele ehemalige Gegner und Schachspieler aus anderen Ländern, die man seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Am Abend packen wir unsere Sachen aus, spielen ein bisschen Karten und gehen ins Bett, denn morgen ist die erste Runde. Dann geht es richtig los.

 

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Vom 7. bis 22. August werden in Indien die Weltmeisterschaften der unter 20-Jährigen ausgespielt

 

GM Jeffery Xiong

GM Jeffery Xiong

liveNach dem unvergessenen Bobby Fischer hatte sich wenig getan in den USA. In den letzten Jahren hat sich das jedoch geändert. Viele Schachspieler mit ausländischen Wurzeln bereichern die Schachszene in den USA. Die Weltklassespieler Wesley So wechselte von den Philippinen ind die USA und Fabiano Caruana wurde möglicherweise mit Dollars geködert. Heimlich still und leise spielt sich jedoch ein Jüngling nach vorne, der die Schachwelt aufhorchen lässt. Gerade mal 15 Jahre alt ist GM Jeffery Xiong und erinnert schon stark an Bobby Fischer, der auch im Alter von 14 Jahren den GM-Titel errang. Die aktuelle Elozahl von Jeffery  beträgt  2633 und wird sich nach der U20-Weltmeisterschaft in Indien, die er überlegen vorzeitig gewann, erhöhen.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste A-Open:

1 GM Artemiev Vladislav 2665 RUS 2 GM Xiong Jeffery 2633 USA 3 GM Alekseenko Kirill 2582 RUS 4 Maghsoodloo Parham 2576 IRI 5 GM Wagner Dennis 2572 GER 6 IM Svane Rasmus 2546 GER 7 GM Aravindh Chithambaram Vr. 2543 IND 8 IM Henriquez Villagra Cristobal 2520 CHI 9 Xu Yinglun 2516 CHN 10 GM Sunilduth Lyna Narayanan 2515 IND 11 GM Karthikeyan Murali 2514 IND 12 IM Tabatabaei M.Amin 2489 IRI 13 GM Gagare Shardul 2486 IND 14 IM Lorparizangeneh Shahin 2478 IRI 15 IM Studer Noel 2477 SUI 16 IM Tran Tuan Minh 2473 VIE 17 Firouzja Alireza 2464 IRI 18 FM Gholami Aryan 2461 IRI 19 IM Basso Pier Luigi 2455 ITA 20 IM Nasuta Grzegorz 2442 POL …

 

Auszug aus der Teilnehmerliste Girls:

 

1 IM Khademalsharieh Sarasadat 2423 IRI 2 WGM Saduakassova Dinara 2423 KAZ 3 WIM Bivol Alina 2362 RUS 4 WIM Pratyusha Bodda 2329 IND 5 WIM Tokhirjonova Gulrukhbegim 2328 UZB 6 IM Rodriguez Rueda Paula Andrea 2321 COL 7 WIM Kiolbasa Oliwia 2319 POL 8 WIM Styazhkina Anna 2315 RUS 9 WIM Dordzhieva Dinara 2304 RUS 10 WIM Frayna Janelle Mae 2292 PHI 11 WIM Vaishali R 2284 IND 12 WIM Blagojevic Tijana 2267 MNE 13 WGM Buksa Nataliya 2261 UKR 14 WFM Injac Teodora 2252 SRB 15 WIM Gu Tianlu 2239 CHN…

Turnierseite

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Eine Betrachtung von Alexander Armbruster auf dem Schachblog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

 

Stadien mit Tausenden Zuschauern, die mucksmäuschenstill verfolgen, wie in der Mitte an einem Schachbrett Super-Großmeister grübeln und ziehen – das gibt es nicht. Zu den Bproxyundesliga-Wettkämpfen kommen einige Schach-Begeisterte, schon in der Zweiten Liga spielen die Spieler häufig sogar unter sich.

 

Es gibt Ausnahmen: Der legendäre deutsche Schach-Manager Hans-Walter Schmitt (ein Interview mit ihm darüber, wie Schach vermarktet werden kann, gibt es hier) hatte viele Jahre lang mit seinen „Chess Classic“ riesige Events auf die Beine gestellt – da gab es Turniere für jedermann, Simultan-Veranstaltungen und Wettstreits zwischen Weltklasse-Spielern inklusive Live-Kommentierungen durch erfahrene Großmeister. Mehrere hundert Zuschauer kamen beispielsweise in die Ballsporthalle nach Frankfurt-Höchst, als Schmitt dort im Jahr 1999 die beiden früheren Weltmeister und Dauerrivalen Kasparow und Karpow ans Brett brachte und man ihnen zusehen und zugleich die Partien auf Großleinwand verfolgen konnte!

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 121

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 121. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 121. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Vergiftet?“

 

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Eine in vielerlei Hinsicht aufregende Trainings- und- Turnierreise liegt hinter uns – Ein Beitrag von Eberhard Schabel

 

TuRa Schach

TuRa Schach

Dies begann schon mit unserer Anreise, als wir leider in einen kleinen Unfall verwickelt wurden und sich so unsere Weiterfahrt um ca 1,5 Stunden verzögerte. Auch die kommenden Tage standen Auto- Technisch nicht unter einem günstigen Stern, so dass wir es nach 4 Tagen wechseln mussten.
Auf unsere Teilnehme am Schachturnier hatte dies jedoch keine negativen Auswirkungen.

 

Bad Aibling war Gastgeber des ältesten Schach- Opens Deutschlands, dem Silberpokalturnier. Bereits zum 65x wurde es vom 09.08. bis 15.08.2016 ausgetragen und mit 154 Teilnehmern, natürlich aus Bayern, aber auch aus anderen Bundesländern, aus den benachbarten Ländern Österreich und der Schweiz sowie eine junge Spielerin aus Weißrussland.

 

Favorit war bayrische U 16 Spitzenspieler Bergauz, Noam, der das Turnier auch gewinnen konnte. Im Finale um den Pokal spielte er dabei gegen den Bruckmühler Schlichtmann, Robin Remis und konnte im Blitz gewinnen. So interessant das Turniersystem mit seinem Pokalcharakter auch war, so sehr wurde es vom schachlichen Aspekt her auch uninteressant, da man sehr oft beobachten konnte, dass in der KO- Phase viele Spieler sich auf ihr Blitzschachkenntnisse verließen und sich so schnell auf Remis einließen. Turnierseite

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richard_rapportDas Bundesligaportal ruft zu regen Teilnahme auf! Autor: Georgios Souleidis

 

Die Leser sind aufgerufen, die beste Partie der Saison 2015/16 zu küren. Von den vielen Höhepunkten haben wir 15 Partien ausgewählt. Unter allen Einsendern werden Gutscheine im Wert von insgesamt 100 Euro verlost. Einsendeschluss ist der 31. August 2016.

 

Die folgenden 15 Partien der Saison 2015/16 sind – nach Datum sortiert – nominiert. Der Sieger des Vorjahres Richard Rapport (Foto) dürfte dieses Jahr wieder einer der Favoriten sein, da er dank zahlreicher Glanzleistungen mit zwei Partien vertreten ist:

 

Gleich in der 1. Runde setzte der ungarische Star mit einem herrlich herausgespielten Sieg gegen den starken Großmeister Li Chao ein Ausrufezeichen… Weiterlesen

Sinquefield Cup etwas anders als bisher

 

So

Zum vierten Mal spendierte Rex Sinquefield einigen ausgewählten Spielern eine insgesamt sechsstellige Dollarsumme. Dreimal gab es einen dominanten Sieger – 2013 im Miniturnier (ausser ihm nur Nakamura, Aronian und der klare Aussenseiter Kamsky) Carlsen, 2014 Caruanas historischer Triumph, 2015 siegte Aronian ebenfalls souverän. Die hätten vermutlich auch gewonnen oder jedenfalls wieder vorne mitgespielt, wenn das Turnier direkt danach wiederholt würde. Dieses Jahpartienr bin ich mir da nicht so sicher – zumal mit anderer Auslosung, d.h. Gegner in anderer Reihenfolge mit teilweise vertauschten Farben. Ein fast „spiegelbildliches“ Turnier (dieselben Gegner mit vertauschten Farben) gibt es im Dezember in London – fast, da Ding Liren dann (inzwischen offenbar offiziell-definitiv) durch Michael Adams ersetzt wird.

 

„So“ wie das Turnier lief gewann am Ende Wesley So (alle Fotos von der Turnierseite bzw. ab da via Flickr). Er spielte wie zuvor in Paris, Leuven und Bilbao – betont solide, gewinnen wenn es sich ergibt – und das reichte. Endstand So 5.5/9, Aronian, Topalov, Caruana, Anand 5, Nakamura und Vachier-Lagrave 4.5, Ding Liren 4, Svidler 3.5, Giri 3. Ob dieser Ansatz bei nächster Gelegenheit wieder wunderbar funktioniert, muss man abwarten – 2015 spielte er in St. Louis mutiger und landete am Tabellenende, zuletzt wurde er (wie auch Nakamura) pragmatischer.

 

Auch dieser Bericht ist etwas anders als üblich. Bei nur einem Abschlussbericht ist „Runde für Runde“ schlichtweg zu viel. Die relativ vielen Remispartien ignoriere ich weitgehend – teilweise zu Unrecht, da einige durchaus dramatisch verliefen – und bringe nur das, was sonst am Ende kommt: „Einzelkritik“ bzw. zusammenfassende Bemerkungen zu allen Teilnehmern. Dafür eine etwas grosszügigere Auswahl aus insgesamt 917(!) Fotos – etwas willkürlich, etwas „thematisch“.

 

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Deutschland mit einer großen Delegation vertreten

 

Jana Schneider

Jana Schneider

Vom 17. bis 28.8. 2016 werden in Prag die Jugend-Europameisterschaften der U8, U10, U12, U14, U16, U18 ausgetragen. 40 Schüler/Jugendliche aus Deutschland werden versuchen eine gute Platzierung zu erreichen. In der Gruppe U8 hat Leonardo Costa durchaus Chancen Europameister zu werden, nimmt er doch in der Rangfolge den 3. Platz ein. Gespielt wird täglich ab 15 Uhr.

 

Alle deutschen Spielerinnen und Spieler:
3 Costa Leonardo GER 1600 B8 76 Hagner Bennet GER 0 B8 86 Nitsche Nikolai GER 0 B8 35 Tham Nam GER 1698 B10 40 Bui Bao Anh Le GER 1659 B10 41 Laux Dominik GER 1659 B10 47 Eilenberg Jonas GER 1634 B10 77 Prieb Robert GER 1470 B10 18 Nguyen Alex Dac-Vuong GER 2069 B12 19 Trifan Andrei Ioan GER 2069 B12 43 Dobrikov Marcliveo GER 1911 B12 48 Astner Sebastian GER 1893 B12 55 Koelle Tobias GER 1866 B12 72 Hommel Niclas GER 1816 B12 6 Engel Luis GER 2383 B14 31 Zimmer Raphael GER 2180 B14 60 Suvorov Alexander GER 2059 B14 62 Kopylov Daniel GER 2050 B14 31 FM Schroeder Kevin GER 2286 B16 46 Schmidek Emil GER 2223 B16 33 Grigorian Spartak GER 2340 B18 34 Sawlin Leonid GER 2322 B18 63 Beeck Mats GER 2196 B18 48 Peglau Dora GER 0 G8 4 Bashylina Luisa GER 1664 G10 7 Nguyen Phuong Thao Vivien GER 1578 G10 12 Butenandt Svenja GER 1501 G10 43 Schneider Anna GER 1332 G10 9 Ziegenfuss Antonia GER 1829 G12 63 Basovskiy Jana GER 1488 G12 9 Schneider Jana GER 2105 G14 15 Muetsch Annmarie GER 1966 G14 39 Moenster Madita GER 1808 G14 7 WFM Sieber Fiona GER 2173 G16 18 WFM Rogozenco Teodora GER 2071 G16 25 Koehler Inken GER 2008 G16 28 Waechter Nathalie GER 1993 G16 31 Leser Katrin GER 1979 G16 33 Boehm Jana GER 1954 G18 39 Weis Olga GER 1895 G18

 

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GM Jan-Christian Schröeder

GM Jan-Christian Schröeder

Vom 19. bis 28. August spielen in Barcelona (Spanien) fast 700 Spieler und Spielerinnen, in drei Gruppen, um gute Platzierungen und satte Geldpreise

 

Unter den ersten 20 der vorangemeldeten Spielern befinden sich zwei Deutsche. Es sind dies GM Vitaly Kunin  (2592) und GM Jan-Christian Schröeder (2523). Favorit ist der Inder Krishnan Sasikiran (2658) wenn man nach der Elozahl geht. Doch ein Open hat seine eigenen Gesetze.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 Krishnan Sasikiran India 2658 GM 2 Axel Bachmann Paraguay 2656 GM 3 Alexandr Fier Brasil 2627 GM 4 Qun Ma Xina 2621 GM 5 Jorge Cori Peru 2601 GM 6 Artyom Timofeev Rusia 2596 GM 7 Vitaly Kunin Alemanya 2592 GM 8 Chanda Sandipan India 2572 GM 9 Isan Reynaldo Ortiz Suarez Cuba 2564 GM 10 Krzysztof Jakubowski Polonia 2548 GM 11 Jules Moussard França 2539 IM 12 Chongsheng Zeng Xina 2538 GM 13 Cristhian Cruz Peru 2533 GM 14 Karen Grigoryan Armenia 2533 GM 15 Alvar Alonso Rosell Catalunya 2524 GM 16 Jan-Christian Schröeder Alemanya 2523 GM 17 Chen Lin Xina 2516 GM 18 Axel Delorme França 2514 IM 19 Lluis Comas Fabrego Catalunya 2507 GM 20 Deivy Vera Siguenas Perú 2496 IM …

 

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EU-Meister Maximilian Maetzkow und EU-Meisterin Lara Schulze

EU-Meister Maximilian Maetzkow und EU-Meisterin Lara Schulze

Zweimal Gold für Deutschland – Ein Beitrag von Christian Schulze

 

Bei der EU-Meisterschaft in steirischen Mureck dominierten in der Altersklasse U14 die Deutschen Spieler das Turnier und belegten in der männlichen und weiblichen Wertung jeweils den ersten Platz.  Gegen die starke Konkurrenz aus Irland, Österreich, Slowenien und Bulgarien konnten sich Lara Schulze und Maximilian Maetzkow am Ende durchsetzen.

 

Lara startete mit einer überraschenden Niederlage ins Turnier, um zwischenzeitlich mit sechs Siegen in Folge Platz 1 der gesamten U14 Wertung zu übernehmen. Für Lara Schulze war der Titel EU-Meisterin schon 2 Runden vor Schluss sicher. Maximilian musste noch weiter kämpfen. Schaffte aber in Runde 8 einen Sieg gegen Can-Elian Barth aus der Schweiz, um in der letzten Runde gegen Lorenz Schilay mit einem Remis den sicheren ersten Platz und damit den Titel EU-Meister zu erreichen. Lara kam in Runde 9 trotz guter Stellung in massive Zeitnot und verlor die Partie, was am Titelgewinn nichts änderte. Lorenz Schilay belegte Platz 4 in der männlichen Endtabelle.

 

Fotos hat uns Christian Mätzkow direkt aus Mureck geschickt.

TurnierseiteResultateLIVEJugendseite

 

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500 Schachspieler jagen Top-Star Markus Raggerviennachessopen

 

Markus Ragger

Markus Ragger

Das Vienna Chess Open startet am 16. August im Großen Festsaal des Wiener Rathauses bereits zum 20. Mal. Top-Star ist Österreichs bester Schachspieler Markus Ragger, der seinen ersten Titel in Wien holen will. Den Kampf sagen dem Kärntner über 500 Schachspieler aus über 50 Ländern an, darunter mehr als ein Dutzend Großmeister.

 

Nach 2015 findet das mit Abstand größte Schachturnier Österreichs bereits heuer wieder von 16. bis 23. August statt. Die 21. Auflage ist dann aufgrund der Umbauarbeiten im Wiener Rathaus erst für 2019 geplant.

 

Angeführt wird das Teilnehmerfeld des Vienna Chess Open 2016 von Markus Ragger. Österreichs Nummer 1 und aktuelle Nummer 53 der FIDE-Weltrangliste hat eine klare Zielsetzung. „Neun Runden in nur acht Tagen zu spielen wird eine besondere Herausforderung. Aber mein Ziel ist natürlich, meinen ersten Turniersieg in Wien zu holen!“ Ragger ist derzeit auch Nummer 1 der Setzliste, in der neben dem Kärntner noch weitere 14 Schach-Großmeister aufgeführt sind. Größter Konkurrent ist Rainer Buhmann. Der deutsche Olympia-Team-Spieler lebt in Österreich und ist deshalb auch ein wichtiger Trainingspartner Raggers.

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Vorbericht zur 28. Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft.   … und „Letzter Aufruf“!

Titelverteidiger: Boris Gruzman, Mira Kierczek

Titelverteidiger: Boris Gruzman, Mira Kierczek

An diesem Sonnabend [13.8.] beginnt in Wiesbaden-Niedernhausen die deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft (13.-21.8.16). Nach anfangs zögerlichem Anmeldeverhalten hat die Veranstaltung in den letzten Wochen erheblich Zulauf bekommen, so dass eine „ordentliche“ Teilnehmerzahl noch erreicht worden ist, zumindest in der A-Gruppe. Täglich gehen weitere Meldungen ein, bis heute sind es 138. Für die ELO/DWZ-begrenzte B-Gruppe liegen 74 Anmeldungen vor.

 

Das Starterfeld kann sich sehen lassen! Titelverteidiger FM Boris Gruzmann trifft auf die Ex-Seniorenmeister IM Yuri Boidman (2014), FM Dr. Christian Clemens (2011, 2009), FM Clemens Werner (2010), Erich Krüger (2008) und den mehrfachen Nestorenmeister FM Jefim Rotstein.

 

Topgesetzt ist FM Hans Werner Ackermann, der schon viele Turniersiege errungen hat, dem aber der deutsche Meistertitel noch fehlt.

 

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Vom 13. bis 21. August finden in Agen, einer Stadt in der französischen Region Aquitanien, die „Französichen Einzelmeisterschaften 2016, statt.

 

Infoheft

Eine Mammutveranstaltung und eine großartige Werbung für das Schachspiel. Über 800 SchachspielerInnen haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Gespielt wird in 8 Gruppen. In den Gruppen „National“ und „National Feminin“ spielt die Elite Frankreichs um den Titel. Noch zur Information: In der Gruppe Acccession dürfen die beiden Erstplatzliveierten im nächsten Jahr in der Gruppe „National“ mitspielen. Die Stad Agen bietet viele Freizeitmöglichkeiten. Viele mittelalterliche Gassen und Fachwerkhäuser werden sicher viele Schachspieler zum verweilen einladen.

 

Teilnehmer National:
01 GM Laurent Fressinet 2677 02 GM Romain Edouard 2647 03 GM Tigran Gharamian 2637 04 GM Sébastien Mazé 2627 05 GM Christian Bauer 2620 06 GM Sébastien Feller 2602 07 GM Matthieu Cornette 2581 08 GM Yannick Gozzoli 2573 09 GM Adrien Demuth 2545 10 MI Jean-François Jolly 2361

 

Teilnehmerinnen Frauen:
01 GMF Almira Skripchenko 2452 02 GMF Sophie Milliet 2354 03 GMF Nino Maisuradze 2297 04 MIF Andreea-Cristina Navrotescu 2297 05 GMF Silvia Collas 2296 06 MIF Natacha Benmesbah 2244 07 MIF Andreea Bollengier 2233 08 GMF Anda Safranska 2226 09 MFF Cyrielle Monpeurt 2136 10 MFF Julie Fischer 2071

TurnierseiteErgebnisse NationalErgebnisse Frauen

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Ein Beitrag von Alexander Armbruster auf dem Schachblog der Frankfurter Allegemeinen Zeitung

 

Während sich nun in Rio zu den olympischen Sommerspielen mehr als 11.000 Sportler in mehr als 300 Wettbewerben messen, ist eine Disziplin nach  wie vor nicht dabei: Schach. Schade finden das natürlich die Schachspieler selbst, die ihre Leistungen durchaus und – wie dieser Autor findet: zu Recht! – für Sport halten.faz

 

Es soll jetzt aber nicht darum gehen, was alles dafür spricht, Schach als Sportart anzusehen, die verdient hätte, eine offizielle olympische Disziplin zu sein, und was nicht. Vielmehr wollen wir einen Blick darauf lenken, dass der Weltschachbund Fide ebendeswegen seit vielen Jahren eigene Schach-Olympiaden ausrichtet, Wettkämpfe, in denen Mannschaften der Mitgliedsländer gegeneinander antreten. Die Fide selbst ist bekanntlich am 20. Juli 1924 in Paris ins Leben gerufen worden, als in der französischen Hauptstadt gerade die insgesamt achten olympischen Sommerspiele der Neuzeit ausgetragen worden waren. In jenem Sommer gab es dann auch zum ersten Mal Schach-Olympia – allerdings in einem eher seltsamen Modus, nicht vergleichbar mit den aus jeweils vier Spieler besehenden Mannschafts-Wettstreits, wie sie mittlerweile etabliert sind. Und noch nicht von der Fide selbst veranstaltet, sondern vom französischen Schachbund… Weiter auf dem neuen Schachblog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Meldung der Schachbundesliga

 

Ab der kommenden Saison bezieht die Schachbundesliga auch das „Unterhaus“ in den Newsbereich unserer Webseite mit ein und wird, neben aktuellen Berichten, insbesondere die Tabellen, Ergebnisse, Spielpläne und Statistiken der vier zweiten Bundesligen veröffentlichen.

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Die Einstiegsseite ist unter Menüpunkt 2. Liga zu finden; auf der Startseite dieses Bereiches finden Sie eine Schnellübersicht der Ligen mit direkten Links zu den Tabellen, Spielplänen und Ergebnisseiten. Zusätzlich finden Sie dort Runden- und Spielberichte sowie News rund um die Ligen. Hinsichtlich der Quantität sind wir im Augenblick auch von den jeweiligen Vereinen abhängig, die uns – hoffentlich – mit reichlich Material versorgen werden.

 

Die Erweiterung ist aktuell noch im Beta-Status, d.h. es werden noch einige Änderungen am Layout und der Funktionalität vorgenommen und es können durchaus auch noch Fehler auftreten. Wenn Sie auf einen „Bug“ stoßen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns diesen in den Kommentaren oder per E-Mail mitteilen könnten. Ebenso sind wir jederzeit offen für Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 120

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 120. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 120. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Verteidigung!“

 

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11. November – 13. November 2016 in Halberstadt

 

Domplatz Halberstadt

Domplatz Halberstadt

Ausschreibung

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schulschachinteressierte, liebe Schulschachreferentinnen und -referenten, die Deutsche Schachjugend und die Deutsche Schulschachstiftung laden zum 9. Schulschachkongress nach Halberstadt ein. Halberstadt ist die Heimat von zwei Deutschen Schachschulen und weitere Schulen werden durch ein Großprojekt in den nächsten Jahren dorthin gebracht. Ein guter Ort um sich über das boomende Schulschach in Deutschland auszutauschen. Zusammen mit der für Schach am Käthe-Kollwitz-Gymnasium verantwortlichen Lehrerin Christel Kliefoth haben wir den diesjährigen Kongress mit einem umfangreichen Schach- und Kulturangebot den ganzen Freitag über umgestaltet. Hauptsächlich findet das Pro-gramm am Freitag im Käthe-Kollwitz- Gymna-sium statt, das sich damit als hervorragende Schule und als Schachschule präsentieren kann.
Zusätzlich wird in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums mit Björn Lengwenus ein Re-kordversuch für die größte Schachstunde Deutschlands stattfinden. Über 250 Schülerin-nen und Schüler werden daran teilnehmen.

 

Mit dem Kulturprogramm stellt sich die Stadt Halberstadt vor, aber auch das berühmte Schachdorf Ströbeck, das während des Schachkongresses besucht werden kann. Der Kongress 2016 findet daher sowohl mit einem vielfältigen Programm im Käthe-Kollwitz-Gymnasium statt, als auch im Seminar- und Tagungshotel Spiegelsberge in Halberstadt. Wobei der eigentliche Kongress mit seinen rund 20 Workshops im Hotel stattfindet, die Eröffnung und das Rahmenprogramm aber im Gymnasium.

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Hat der sechsfache Weltmeister im Rudern Roland Baar, der von 1999 bis 2004 Mitglied des IOC gewesen ist, mit seiner These recht?

 

„Die Formel 1 hat wenig mit Sport gemeinsam“ titelte DER TAGESSPIEGEL in seiner Sonntagsausgabe [13. Oktober, 2013, Nummer 21 837] ein Gespräch „über Körper und Kolben“ mit Roland Baar, sechsfacher Weltmeister im Rude160808_olyrn und heute Professor für Verbrennungsmotoren an der Technischen Universität Berlin.

 

Und gleich seine dritte Antwort auf die Frage „Wie viel Maschine verträgt der Sport? 1908 gehörte sogar Motorbootrennen zum olympischen Programm. Die Formel 1 will das Internationale Olympische Komitee aber nicht aufnehmen.“ enthielt eine interessante These, die ich hier zur Diskussion stellen möchte.

 

Roland Baar, der als Aktiver mit dem Deutschland-Achter zwei olympische Medaillen gewann (1992 Bronze, 1996 Silber) und in seiner Zeit im IOC in der Programmkommission mitgearbeitet hat, erklärte nämlich:

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Im Alter von 13 Jahren trifft ein schüchterner Junge aus Norwegen eine Entscheidung: Eines Tages wird er der beste Schachspieler der Welt sein!

 

Heft

Heft

Der Dokumentarfilm MAGNUS zeigt den rasanten und einzigartigen Aufstieg des heute 25-jährigen Magnus Carlsen, bekannt als der „Mozart des Schachs“. Dabei gewähren dem Zuschauer erstmals veröffentlichte Archivbilder und private Aufnahmen Einblicke in die Gedankenwelt eines modernen Genies. Angefangen bei seiner Kindheit begleiten wir Magnus Carlsen auf seinem ungewöhnlichen Weg an die Spitze der Schachwelt, einem Weg, geprägt von persönlichen Opfern, außerordentlichen Freundschaften und einer fürsorglichen Familie.

Webseite

Regisseur Benjamin Ree erzählt eine Coming-of-Age-Geschichte, die inspiriert und nicht nur Schach-Fans in ihren Bann zieht.

 

Bereits als kleiner Junge unterscheidet sich Magnus Carlsen stark von seinen gleichaltrigen Klassenkameraden – gedankenverloren verbringt er viel Zeit alleine. Seine Eltern Henrik und Sigrun sorgen sich, bemerken allerdings schnell sein selektives Gedächtnis und starkes Interesse an Zahlen. Als sein Vater dem Fünfjährigen alle Regeln des Schachs beibringt, zeigt Magnus schnell sein außergewöhnlichesTalent.

 

Mit bereits 13 Jahren erlangt Magnus den Großmeistertitel, den „schwarzen Gürtel“ des Denksports. Magnus’ Vater, selbst leidenschaftlicher Schachspieler, weigert sich, seinem Sohn starre Lernmethoden aufzuzwingen und lässt ihm weiterhin seine spielerische Art. Magnus’ Neugier und Faszination für Schach wird somit ausgebaut und seine fabelhafte Intuition gestärkt… Weiterlesen im Heft

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Das weltbekannte Schach-Open in Bad Wiessee das letzte Mal an alter Stätte

 

Bereits zum 20. Mal findet dieses Jahr die Offene Internationale Bayerische Schachmeisterschaft statt. Bis dato war immer klar, wo sich die Schachprofis treffen. Doch ab kommendSchachspieler-am-See-740x494en Jahr müssen die Schachspieler auf die Wandelhalle verzichten. Und auch eine zweite große Veränderung steht an.

 

490 internationale Schachprofis, darunter einer der drei besten Schachspieler der Welt, treffen sich vom 28. Oktober bis zum 06. November in der Wiesseer Wandelhalle zur 20. Offenen Internationalen Bayerischen Schachmeisterschaft (OIBM).

 

Einzige Wermutstropfen: Mitbegründer Horst Leckner organisiert den Wettbewerb zum letzten Mal, und auch die Wandelhalle steht als Austragungsort heuer zum letzten Mal zur Verfügung. Dennoch: Der Wettkampf soll im Tegernseer Tal bleiben. Darüber waren sich die Teilnehmer des heutigen Pressegesprächs einig.  … Weiterlesen

Wenn ich in vielen Jahren 65 Jahre alt werde, dann werde ich mich wohl auf meinen Ruhestand vorbereiten, vielleicht eine Weltreise planen oder ich fahre nach Bad Aibling – Ein Beitrag von Eberhard Schabel

 

Für ein Schachturnier trifft dies natürlich zu. Wenn da ein Open zum 65. Mal ausgetragen wird, dann könnte man schon mal in die Historie deutscher Schachveranstaltungen gehen und wird feststellen, dass das 65. Silberpokal- Open DAS älteste OPEN in unserem Land ist. In der langen Geschichte des Turniers des SK Bad Aibling wurde es nur einmal nicht veranstaltet (1984), ansonsten läuft es immer zum gleichen Zeitpunkt (August) und immer mit dem gleichen Pokal- Modus.

 

Dieser Modus wird auf der WEB des Silberpokals wie folgt von Dr. Karlheinz Otto beschrieben:
„Seinen praktisch einmaligen Charakter hat das Turnier aber dadurch erhalten, daß es eine Kombination aus einem Pokalturnier und einem Rundenturnier darstellt.

 

Der Pokal wird, wie z.B. im Fußball auch, als KO-Turnier gespielt, nur daß das Elfmeterschießen nach einem Remis durch Blitzpartien ersetzt wird.
Der Gewinner beim Blitzen bleibt dann im Pokalwettbewerb, der Verlierer muß aber nicht wie im Fußball sofort „nach Hause gehen“, sondern spielt in dem parallel ausgetragenen Rundenturnier weiter, insgesamt acht Runden, die innerhalb 5-6 Tagen ausgespielt werden.“

Turnierseite

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Eine Betrachtung von Hans-Peter Oswald

 

Ich gehöre nicht zu den großen Fußballphilosophen wie Walter Jens oder Sepp Herberger („Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten“).

 

2Aber ich möchte doch ein paar Gedanken beisteuern: Fußball ist Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit, Kampf. Es gibt viele Gemeinsamkeiten zu anderen Sportarten z.B. der Leichtathletik.

Mach mit !!

Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten zwischen Fußball und Schach sowie anderen Strategiespielen. Lukas Podolski soll gesagt haben „Fußball ist wie Schach. Aber ohne Würfel“.

 

Der bekannte Bundesliga-Trainer Felix Magath hat sich zeit seines Lebens mit Schach und Fußball befasst.

„Sowohl im Fußball wie im Schach stehen sich zwei Mannschaften in einem abgegrenzten Feld gegenüber, und das jeweilige Ziel liegt auf beiden Stirnseiten in der Mitte“, erläutert Magath.“

 

Daraus leiten sich gleiche Taktiken ab. Im Schach sei es das wichtigste Ziel, die Mitte zu beherrschen.

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Immerhin zwei Neulinge im Turnier

Svidler-headshot

Die Partien beginnen um 20 Uhr

Ich habe schon die letzten Jahre etwas durchschimmern lassen, dass ich mich bei der Vorschau zu diesem und anderen Turnieren der Chess Tour etwas schwer tue – was soll ich denn schreiben? Schon wieder ein Treffen der absoluten Weltelite, immer dieselben Spieler …. . Diesmal haben zwei Teilnehmer abgesagt – einer hatte nie zugesagt, beim anderen kam etwas dazwischen, damit immerhin 20% frisches Blut im Turnier. Dabei sind Carlsen, Vachier-Lagrave, Kramnik, Caruana, Aronian, Nakamura, So, Anand, Giri, Topalov, Ding Liren und Svidler. Das Titelbild (Quelle Turnierseite) gebe ich dem Teilnehmer, der selbst erst seit kurzem Bescheid weiss und es ein kleines Wunder nannte, dass er als Russe so schnell ein Visum für die USA bekam – geholfen haben da offenbar einschlägige Kontakte von (Team) Rex Sinquefield.

 

Spieler genau so nach Elo sortiert ist noch etwas gewöhnungsbedürftig – MVL als Elofavorit, Topalov und Ding Liren fast am Ende der Elo-Hackordnung (die nach dem Turnier vielleicht wieder etwas anders aussieht). Bei MVL und Ding Liren liegt es daran, was sie im Juli schachlich anstellten; Topalov hatte seine Elozahl – letztes Jahr noch durchgehend 2798 oder mehr – schon zuvor nach unten korrigiert.

 

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Das 6. Internationale Schachfestival der Technischen Universität Riga findet vom 8. bis 14. August statt. Die Runden beginnen um 16 Uhr, Runde 9 schon um 10 Uhr.

 

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Es ist ein Festival  mit über 500 TeilnehmernInnen, darunter 35 GM und 74 Titelträger. Mit dabei ist unser Nationalspieler und Team-Europameister  (2011) GM Daniel Fridman (Foto). Insgesamt nehmen 8 deutsche Spieler teil. Das Preisgeld beträgt 18.600 Euro, wovon 2.300 Euro für den ersten Preis vorgesehen sind. Iliven diesem Jahr wäre der unvergessene Mikhail Tal  80 Jahre alt geworden. Diesem weltbekannten Schachzauberer ist dieses Festival gewidmet.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Bachmann Axel PAR 2656 2 GM Melkumyan Hrant ARM 2650 3 GM Naroditsky Daniel USA 2646 4 GM Hovhannisyan Robert ARM 2634 5 GM Kravtsiv Martyn UKR 2631 6 GM Goganov Aleksey RUS 2627 7 GM Fridman Daniel GER 2620 8 GM Neiksans Arturs LAT 2620 9 GM Kovalev Vladislav BLR 2608 10 GM Stupak Kirill BLR 2575 11 GM Aleksandrov Aleksej BLR 2563 12 GM Mastrovasilis Athanasios GRE 2555 13 GM Stocek Jiri CZE 2550 14 IM Chigaev Maksim RUS 2550 15 GM Bernadskiy Vitaliy UKR 2549 16 IM Moiseenko Vadim RUS 2533 17 GM Kveinys Aloyzas LTU 2509 18 IM Yuffa Daniil RUS 2507 19 GM Miezis Normunds LAT 2506 20 IM Ly Moulthun AUS 2501 …

 

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Ketino Kachiani-Gersinska gewinnt das German Masters der Frauen, Anton Demchenko das 24. IDT Open – Ein Beitrag von Laura Jordan

 

Trotz ihrer Niederlage in der letzten Runde konnte IM Ketino Kachiani-Gersinska den Sieg im Frauenturnier erringen. Auf Platz 2 und deutlich bewegt zur Siegerehrung folgt ihr IM Elisabeth Pähtz. Den 3. Platz DSC_2472 Top 3 German Masters der Frauen 2016konnte WGM Marta Michina (Auf dem Foto von links nach rechts) für sich beanspruchen.

 

Ausgezeichnet wurden die Frauen vom Geschäftsführer des Hauptsponsors UKA – Umweltgerechte Kraftanlagen – Gernot Gauglitz. Jede der Teilnehmerinnen konnte neben dem Preisgeld ein kleines Modell der Kraftanlagen der UKA mit nach Hause nehmen. Eine schöne Erinnerung an das ausgezeichnete Turnier.

 

24. IDT Open

 

Nach einer spannenden letzten Runde konnte GM Anton Demchenko (Russland) in der A Gruppe des IDT Open knapp den 1. Platz ergattern. GM Demchenko liegt damit, mit nur einem Buchholzpunkt, vor dem Verfolger GM Eduardo Pat Iturrizaga Bonelli (Venezuela). Beide erlangten die selbe Punktzahl (7,5) im A-Turnier. Platz 3 und 4 gehen an GM Zoltan Medvegy (Ungarn) und GM Dusan Popovic (Serbien), mit jeweils 6,5 Punkten.

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Stefan Löffler auf dem neuen Schachblog der Frankfurter Allgemeinen

 

Rex Sinquefield, der aus ärmlichen Verhältnissen kommend Milliardär wurde und das seinem am Schach geschärften Verstand zuschreibt, ist mindestens in der wschachblogestlichen Hemisphäre der bedeutendste Schachmäzen. Dank seiner Zuwendungen hat St. Louis die Weltstadt New York als Zentrum des amerikanischen Schachs abgelöst. Sein Geld hat den Ausnahemspieler Fabiano Caruana vom italienischen Verband zurück in die Vereinigten Staaten gelockt. Genauso wie Hikaru Nakamura hat Caruana nun eine Wohnung in St. Louis. Und Amerikas Nummer drei, der von den Philippinen abgeworbene Wesley So, hat sich nur ein paar Autostunden entfernt niedergelassen.

 

Im Jahr 2014 steckte Sinquefield mehrere Millionen in Garri Kasparows Anlauf, Kirsan Iljumschinow an der Spitze des Weltschachbunds Fide abzulösen. Kasparow unterlag mit 60 zu 111 Stimmen, hat aber seine Opposition nicht eingestellt, sondern in Konkurrenz zum mehr schlecht als recht funktionierenden Grandprix der FIDE im Jahr 2015 die Grand Chess Tour ins Leben gerufen… Weiterlesen

 

Aktuelles KARL-Magazin mit Schwerpunkt SCHACH & MATHEMATIK sowie Erinnerungen an „Schach der Großmeister“ von GERALD HERTNECK

 

Karl_2016_08_tit216„LIEBE KARL-LESER, bei Schach und Mathematik fällt den meisten wohl zuerst die Weizenkornlegende ein, auf die auch unser Titelblatt abzielt. Sie ist ein verblüffendes Beispiel für eine einfache progressive Zahlenfolge, die von einer sehr kleinen Einheit durch exponentielle Zunahme innerhalb kurzer Zeit zu einem monströsen Etwas heranwächst, das sich unserer Vorstellung entzieht. Unser vorliegendes Heft beschäftigt sich u.a. damit, wie man mit dem Schach mathematische Zusammenhänge anschaulich machen kann.“, so KARL-Herausgeber HARRY SCHAACK in seinem Editorial.

 

Ein sehr lesenswerter Beitrag außerhalb des Schwerpunkt-Themas stammt von GERALD HERTNECK. In „Wochenlange Vorbereitung“ erinnert er an einen denkwürdigen Abend im Juni 1991. Damals traf Hertneck in der WDR-Sendung „Schach der Großmeister“ auf die noch 14-jährige Judit Polgar.

 

Lesen Sie hier  „WOCHENLANGE VORBEREITUNG – Erinnerungen von Gerald Hertneck“ aus der KARL 2/2016!

 

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Eine Schach-Ticker Serie zum zehnten Todestag der sowjetischen Schachlegende am 5. Dezember 2016 – Von JULIA KIRST

 

Im Kalenderblatt [28] „Das Phänomen Bronstein …“ hatten wir angekündigt, dass unsere Autorin JULIA KIRST in diesem Jahre eine monatlich erscheinende Serie zum zehnten Todestag der Schachlegende veröffentlichen wird. Lesen Sie heute Folge 8!

 

Im Grünfeld-Inder entsteht nach den Zügen 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 d5 4. cxd5 Sxd5 5. e4 Sxc3 6. bxc3 c5 7. Lc4 Lg7 8. Se2 0-0 9. 0-0 cxd4 10. cxd4 Sc6 11. Le3 Lg4 12. f3 Sa5 13. Ld3 Le6 folgende Stellung:

 

Diagramm_Gruenfel_Qual_Opfer_Bronstein

Weiß am Zug opfert mit 14. d4-d5  die Qualität

 

Hier hat der Anziehende die Möglichkeit, den interessanten Zug 14. d5! zu spielen und damit die Qualität (Ta1 gegen Lg7) zu opfern. Dieses Qualitätsopfer ist im heutigen Computerzeitalter bis weit ins Mittelspiel analysiert – und bietet doch einige Fallstricke, die selbst für Großmeister nicht ohne sind. Ein falscher Zug – und alles ist womöglich vorbei. Wer diese Variante mit Weiß oder Schwarz spielt, sollte also lange Zugfolgen im Kopf haben.

 

Wissen Sie, lieber Leser, wer der Erfinder dieses Qualitätsopfers ist? Richtig, unser Held David Bronstein!

 

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Ein höchst seltenes Ereignis findet vom 14. – 20. August 2016 in Bremen statt: Nur alle 10 Jahre kommt der Kongress des Weltfernschachbundes ICCF nach Deutschland. Diesmal ist die Hansestadt der Veranstaltungsort, nach Dresden 2006 als zweite deutsche Metropole in diesem Jahrtausend! Der Ausrichter ist der Deutsche Fernschachbund e. V., der in diesem Jahr zugleich sein 70jähriges Bestehen feiert.

 

Auf dem Kongress des ICCF werden die Belange des Weltfernschachs diskutiert und entschieden. Es werden über 100 Spitzenfunktionäre des bbWeltfernschachs erwartet. Der Austragungsort ist das Radisson Blu in der Bremer Böttcherstraße.

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Einen besonderen Höhepunkt bildet der Montagmorgen ab 9:30 Uhr: Vor der feierlichen Eröffnung durch ICCF Präsident Eric Ruch wird es eine Ansprache durch Herbert Bastian, den Präsidenten des Deutschen Schachbundes e. V. sowie ein Grußwort durch den Präsidenten des Deutschen Fernschachbundes e. V., Dr. Uwe Staroske, geben.

 

Direkt im Anschluss findet die Titelverleihungszeremonie statt. Auch hier besteht für den Deutschen Fernschachbund e. V. ein besonderer Grund zu r Freude: Unter anderem nimmt das siegreiche Team der 18. Fernschacholympiade (Mannschaftsweltmeisterschaft) in der Besetzung P. Hertel, Dr. M. Kribben, M. Voss, A. Nickel, Dr. H.-D. Wunderlich und R. Moll seine Auszeichnungen entgegen, Uwe Nogga wird als Gewinner des XVI Weltpokals ausgezeichnet und mit Matthias Gleichmann wird ein neuer Fernschach-Großmeister geehrt.

 

Ab dem Beginn der Veranstaltung wird fortlaufend auf der Website des Deutschen Fernschachbundes e. V. über die Ergebnisse berichtet

 

Weitere Infos auf der Homepage des Fernschachbundes

22 deutsche Spieler beim stark besetzten Open in Vlissingen (Niederlande). 262 TeilnehmerInnen, darunter insgesamt 60 Titelträger. 14 Großmeister, 21 Internationonale Meister, 23 Fidemeister, 1 WFM und 1 CM

 

IM Irene Kharisma Sukandar aus Indonesien auf Schachreisen. ( Foto: Eric Rosen )

IM Irene Kharisma Sukandar aus Indonesien auf Schachreisen. ( Foto: Eric Rosen )

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

live1 GM Sasikiran Krishnan IND 2658 2 GM Van Wely Loek NED 2657 3 GM Oleksiyenko Mykhaylo UKR 2610 4 GM Van Foreest Jorden NED 2601 5 GM Landa Konstantin RUS 2597 6 GM David Alberto ITA 2561 7 GM Zeng Chongsheng CHN 2538 8 GM Ikonnikov Vyacheslav RUS 2536 9 GM Ernst Sipke NED 2535 10 GM Lin Chen CHN 2516 11 IM Leenhouts Koen NED 2491 12 GM Hausrath Daniel GER 2487 13 IM Stany George Anthony IND 2476 14 IM Liang Awonder USA 2465 15 GM Debashis Das IND 2459 16 GM Wan Yunguo CHN 2458 17 IM Admiraal Miguoel NED 2458 18 IM Rathnakaran Kantholi IND 2452 19 GM Venkatesh Marani Rajendran IND 2450 20 IM Zelbel Patrick GER 2445…

 

Gespielt wird vom 6. bis 13. August. Beginn der Partien täglich ab 18:30 Uhr. Am 13. August (letzte Runde) bereits um 11:30 Uhr.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 119

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 119. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 119. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Sieg in der Eröffnung“.

 

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Wir spielen Schach im Radio – Eine nicht ganz ernst gemeinte Geschichte – Ein Beitrag von Norbert Heymann

 

Zur Eröffnung der Roten Erde (13.06.1926) gab’s eine „lebende Schachpartie“ des Arbeitersports. (Archiv Kolbe)

Zur Eröffnung der Roten Erde (13.06.1926) gab’s eine „lebende Schachpartie“ des Arbeitersports. (Archiv Kolbe)

„Liebe Hörerinnen und liebe Hörer. Hier meldet sich Ihr Reporter Fritze Flink live aus dem großen Stadion. Es ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Schachpartie des Jahres, ach, was sage ich, des Jahrzehnts wird in wenigen Minuten beginnen. Wer in seinem Portemonnaie bis auf den Grund gegriffen und die vier weltweiten Verlosungsrunden überstanden hatte, der darf sich jetzt eines Sitzplatzes auf dem Rasen erfreuen. Die Schwarzmarktpreise toppen alles bisher Dagewesene. Nicht selten sind Einfamilienhäuser und Luxuslimousinen für eine einzige Karte geboten worden. Ein Fan wollte zusätzlich sogar noch die Scheidung von seiner Eheliebsten und danach selbige für eine VIP-Karte drauflegen.

 

Alles, was unser Land an A-Klassen-Prominenz zu bieten hat, die führenden Repräsentanten aus Staat und Gesellschaft, der Hoch- und Geldadel, sie alle sind hier und froh darüber, auf einem der Klappstühle nahe der in der Mitte des Rasens gelegenen Plattform zu sitzen. Dort, wo sich sonst der Anstoßkreis für Fußballspiele befindet, ist jetzt alles bereit auf der 30 Quadratmeter großen Bühne. Fast hätte ich gesagt Boxring. Der Stuhl für den Schiedsrichter, der Tisch, zwei Stühle für die Trainer und die beiden Sessel für die Spieler sind von Fotografen dicht umlagert. Alles wartet gebannt auf das Eintreffen der Schach-Titanen. Und da kommen sie schon. Die Sicherheitskräfte bilden ein Spalier, und tausende Hände strecken sich den Großmeistern entgegen.

 

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