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Ein Vorschau-Bericht zur 38. Internationale Deutsche Meisterschaft im Lösen von Schachproblemen von BERNHARD JEHLE

Vohlinschloss-Luft-1

Die 38. Internationale Deutsche Meisterschaft im Lösen von Schachproblemen findet vom 25. bis 27. April im Vöhlinschloß in Illertissen statt.

 

Die Ausrichtung hat die „Schwalbe“, die deutsche Vereinigung für Problemschach, übernommen [ www.dieschwalbe.de ]. Diese Vereinigung wurde am 10. Februar 1924 in Essen gegründet. Ihr Name leitet sich ab von einem berühmten Schachproblem von Johannes Kohtz und Carl Kockelkorn, dem die Verfasser das Motto: "Eine Schwalbe" beigegeben hatten. Die Vereinigung hat den alleinigen Zweck, das Problemschach zu fördern. Dieses geschieht insbesondere durch die Herausgabe ihrer Zeitschrift, durch Kompositions- und Lösungsturniere, durch ein fachbezogenes Literaturangebot, durch Tagungen und Kongresse. Seit 1972 ist „Die Schwalbe“ Mitglied des Deutschen Schachbundes.

 

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Als erste ausländische Spielerin hat Siegrun Macgilchrist (Elo 1781) aus Schottland für die Offenen Internationalen Deutschen Meisterschaften im Rahmen des Erfurter Frauenschachfestivals gemeldet.
 

logo_frauenschachfestivalFür die 69-Jährige wird es eine Rückkehr in die Heimat sein. Siegrun Macgilchrist wurde in Ohrdruf geboren und hat ihre Kindheit in der Drei-Gleichen-Region in Thüringen verbracht. Inzwischen lebt sie schon lange in Schottland, hat dort einst im Alter von 39 Jahren ihren ersten Schachclub besucht und seitdem sogar schon zweimal die Olympiade für ihre Wahlheimat mitgespielt. Von sich selbst sagt sie, sie sei ja "nur sehr schwach", aber es bereite ihr Freude an Turnieren ihrer Spielstärke teilzunehmen.

 

1. Was reizt Sie am Schachfestival und wie haben Sie davon erfahren?

 

Ich spiele ab und zu gern in einem Frauenturnier, weil es meistens sehr wenige Frauen gibt, die in meinen normalen Turnieren mitspielen. In Schottland bin ich oft die einzige Frau. Das Erfurter Turnier habe ich im Internet entdeckt und in meiner Schachzeitung.

 

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Marc Lang kann es nicht lassen

 

Er ist sicher nicht das erste Mal in Berlin, aber es ist sein erster Wettkampf gegen eine Berliner Mannschaft. Am 26. April will der Weltrekordhalter im Blindsimultanschach gegen den Schachverein Berolina Mitte antreten. Da die Heimstätte des Vereins, das "en passant" an der Schönhauser Allee, kaum für 46 Bretter ausreicht, wird sich die Weltrekordegalisierung auf die Disziplin Schnellschach beschränken. Hier steht der Rekord seit 3. November letzten Jahres bei 13 Brettern, aufgestellt in Zürich gegen den ältesten Schachklub der Welt.

 

13 Bretter sind es nun auch in Berlin, wobei Berolina gegenüber der Schachgesellschaft Zürich nicht viel Tradition zu bieten hat. Am 1. April 1949 hervorgegangen aus der Schachgruppe Prenzlauer Berg gehörte der Klub in den 1950er Jahren zu den stärksten in der DDR. Nach dem Abgang mehrerer Spitzenleute verschwand Motor Mitte, wie der Verein damals hieß, aber bald in der Versenkung. In den 1970er/80er Jahren war man froh, überhaupt noch eine Mannschaft ans Brett zu bekommen. Fünftklassig dümpelte der Klub vor sich hin.

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Weltmeisterin You Yifan gewinnt souverän das vierte Turnier der Frauen-Grand-Prix-Serie 2013/14 in Chanty Mansijsk und demonstriert einen Klassenunterschied zur Konkurrenz

 

Natürlich hat die Siegerin des vierten Turniers der Frauen-Grand-Prix-Serie 2013/14 bei der Siegerehrung keinen Musikwunsch frei. Und ebenso ist es unwahrscheinlich, dass die junge Dame ausgerechnet den Triumphmarsch aus Giuseppe Verdis Oper „Aida“ wählen dürfte. Aber so, wie sie in Chanty Mansijsk aufgetreten ist, feiern wir jetzt erst einmal die Schachkönigin aus dem Reich der Mitte eben mit dieser unsterblichen Melodie!

 

http://www.youtube.com/watch?v=y8A3f8AJkOw

 

Um nach andächtigem Zuhören von 4:03 Minuten den Abschlussbeitrag zu präsentieren…

 

Eingangs sei allerdings noch ein Rückblick gestattet. Zum Auftakt der mittlerweile dritten Grand-Prix-Serie der Frauen in Genf – das Turnier war mit einem Elodurchschnitt über 2500 bei zwölf Teilnehmerinnen das bis dahin stärkste der Frauenschachhistorie – war vor allem das Duell der damals amtierenden Weltmeisterin Anna Uschenina und ihrer Vorgängerin Hou Yifan von besonderem Interesse. Mit Platz 7 und 9 rissen beide zwar keine Bäume aus, aber die Ukrainerin entschied das wichtige Prestigeduell gegen ihre Herausforderin für sich. Die Chinesin blieb so sogar unter 50 Prozent, aber, wie Augenzeuge Adrian Mihaltschischin in seinem Bericht in SCHACH Heft 6/2013 schrieb, hatte das Gründe: „Möglicherweise nimmt sie ihr Studium der Politikwissenschaft an der Universität von Peking zu sehr in Anspruch. Bisher hat sie weder mit der Vorbereitung auf das anstehende WM-Match begonnen noch entschieden, mit wem sie arbeiten wird. Zunächst stehen für sie im Juli Prüfungen an, erst danach habe sie wieder einen freien Kopf.“

Turnierseite Partien


 

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Die Termine:
Schnellschach: 23., 24., 25. April – Runden 1-5, 6-10 und 11-15  und
Blitzschach: 26., 27. und 28. April – Runden 1-10, 11-20 und 21-30

 

Auszug aus der Teilenhmerliste:

1 Dronavalli Harika IND 2 Stefanova Antoaneta BUL 3 Muzychuk Anna SLO 4 Muzychuk Mariya UKR 5 Muminova Nafisa UZB 6 live2Kosteniuk Alexandra RUS 7 Krush Irina USA 8 Paehtz Elisabeth GER 9 Cramling Pia Ann Rosa-Della SWE 10 Zhao Xue CHN 11 Batchimeg Tuvshintugs MGL 12 Dzagnidze  Nana GEO 13 Khotenashvili Bela GEO 14 Shaidullina Sandugach RUS 15 Goryachkina Aleksandra RUS 16 Ambartsumova Karina RUS 17 Ushenina Anna UKR 18 Zhu  Chen QAT 19 Batsiashvili Nino GEO 20 Sukhareva Evgeniya RUS …

Direkt im Anschluss an das Grandprix Turnier der Damen in Khanty-Mansiysk findet an gleicher Stätte die Blitz- und Schnellschach WM statt. Titelverteidigerin im Blitzschach ist Walentina Gunina (Russland]  vor Alexandra Kostenjuk [Russland]  und Humpy Koneru [Indien]
Im Schnellschach: Antoaneta Stefanowa [Bulgarien] vor Natalja Schukowa [Ukraine] und Anna Musitschuk [Slowenien]
Von den Medaillengewinnern fehlt nur Humpy Koneru. Nicht am Start ist die Weltmeisterin im Klassischen Schach Hou Yifan [China]. Die letzte WM fand im Juni 2012 in Batumi statt. Elisabeth Pähtz belegte damals Platz 25 im Blitz und Rang 11 im Schnellschach.

Turnierseite Resultate Schnellschach Termine Resultate Blitzen

 

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Stelldichein der Weltklasse – einer fehlt und ist doch dabei

 

Ein paar Wochen war (bis auf die russische Mannschaftsmeisterschaft) Ruhe im Superturnier-Kalender; demnächst trifft sich die Weltelite in Shamkir, einer Kleinstadt (67.200 Einwohner) im Nordwesten von Aserbaidschan. Ein Spieler der gar nicht spielt – aber ohne ihn gäbe es dieses Turnier nicht – steht im Mittelpunkt: Vugar Gashimov (Foto Stefan64 – Wikipedia)

 

Er ist sicher noch präsenter als Tal beim Tal Memorial, da einige wenn nicht alle Teilnehmer ihn persönlich gut kennen. Bevor ich ihn im live2Rahmen meiner Möglichkeiten würdige (und dann erst auf die aktiven Teilnehmer eingehe), ein paar nackte Fakten: Im A-Turnier spielen Carlsen, Caruana, Nakamura, Karjakin, Mamedyarov und Radjabov – zum B-Turnier siehe unten. Gespielt wird ab Sonntag 20. April jeweils um 15:00 Ortszeit (12:00 für die meisten unserer Leser), am Freitag 25.4. ist Ruhetag und die letzte Runde am 30.4. beginnt anderthalb Stunden früher. Englischen Livekommentar gibt es unter anderem auf der Turnierseite (momentan nicht erreichbar, aber das ändert sich hoffentlich rechtzeitig) von Genna Sosonko und Gashimovs Trainer Viorel Iordachescu sowie auf chess24.com von Jan Gustafsson, Lawrence Trent und (last but not least) Peter Svidler. Wer Russisch versteht, kann sich auf der Turnierseite auch Sergey Shipov anhören – lohnt sich sicher auch wenn man denn Russisch kann.

 

Und nun zu Gashimov:

Turnierseite Partien

 

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Rumäne Dieter Nisipeanu wechselt zum Deutschen Schachbund

Von Hartmut Metz

 

Die Nachricht schlug Anfang April wie eine Bombe im deutschen Schach ein: Liviu Dieter Nisipeanu verstärkt die Auswahl des Deutschen Schachbundes (DSB). Der „Transfer-Hammer“, wie die DSB-Webseite titelte, steht auf Platz 58 der Weltrangliste und ist mit einer Ratingzahl vometzn 2 686 Elo hinter Arkadij Naiditsch die neue deutsche Nummer zwei. Als größter Erfolg des Neuzugangs gilt der Sieg bei der Einzel-Europameisterschaft 2005. Bundestrainer Dorian Rogozenco nominierte den 37-Jährigen auch gleich für die Schach-Olympiade im norwegischen Tromsö (1. bis 14. August). Mit der „Verstärkung“ Nisipeanu traut der Hamburger Großmeister der Auswahl durchaus einen Platz „in den Top Ten“ zu.

 

„Ich wollte schon seit ein paar Jahren für Deutschland spielen, aber mir fehlte einfach der Mut, mit jemandem vom DSB darüber zu sprechen“, gestand Nisipeanu, der nach einem Zwist seit 2009 nicht mehr für den rumänischen Verband ans Brett ging. Der Siebenbürgener mit deutschen Wurzeln macht sich nun auch Gedanken, ob er seinen Wohnsitz womöglich nach Baden-Baden verlegt. Schließlich geht er für die OSG seit Jahren erfolgreich auf Punktehatz. In der Bundesliga-Saison trug Nisipeanu mit sechs Siegen und fünf Remis wesentlich zum neunten Titel in Folge bei. So erfolgreich würde er auch gerne in der Nationalmannschaft mit den Vereinskameraden Naiditsch und Georg Meier spielen, denn: „So einen tollen Empfang seitens des DSB hatte ich nicht erwartet! Jetzt gilt es nur noch gut zu spielen, um mich dafür zu bedanken.“ … Weiter

Ein Erlebnisbericht von STEFANIE und STEFAN BECKER über ein außergewöhnliches Schach-Projekt in Südafrika

 

shot"Chess for Africa“ ist das Motto der in Lübeck ansässigen Deutschen Schachstiftung, unter dem diese sich bereits zum vierten Mal vom 29. März bis zum 11. April 2014 auf den Weg nach Johannesburg und die umliegenden Townships machte. Letztendlich ist es das Ziel der Stiftung, das Schachspiel in (süd-) afrikanische Schulen zu bringen und als Folge auch im Curriculum zu verankern, um dadurch die in unterschiedlichen Untersuchungen belegte Verbesserung der Konzentrations- sowie Leistungsfähigkeit der SchülerInnen zu erreichen. Demzufolge setzte sich die Delegation eben nicht nur aus SchachspielerInnen, sondern darüber hinaus auch aus LehrerInnenn, SchülerInnen, SpielpädagogInnen und einem Kamerateam zusammen. Neben dem Stiftungsvorsitzenden Matthias Dräger waren dies im Einzelnen Stefanie, Kajsa, Bentje und Stefan Becker (alle Lüneburg), Chris Schlegel, Axel Schramm (beide München), Björn Lengwenus (Hamburg, 1. Woche), Elisabeth Pähtz (Erfurt, 2. Woche) und Dr. Anita Stangl (MedienLB, 2. Woche). Vor Ort wurde dieses Team noch vom südafrikanischen Botschafter der Deutschen Schachstiftung, Jabulani Banda (Soweto), ergänzt.

 

In der ersten Woche sind an der in Soweto gelegenen Mambo Primary School fünfzig südafrikanische LehrerInnen mit verschiedenen Ansätzen zur Erteilung eigenverantwortlichen Schachunterrichts vertraut gemacht worden. Der Schulungsort Soweto ist dabei insofern mit Bedacht ausgewählt worden, als dass er auf drastische Art und Weise die Probleme (Süd-) Afrikas aufzeigt. Innerhalb weniger Quadratkilometer befinden sich in Johannesburg krasse Gegensätze zwischen Arm und Reich. Das Schachspiel hilft, diese Gegensätze zu überwinden, ist es für eine Partie von keiner Bedeutung, von welcher Herkunft die SpielerInnen sind. Auch werden die Kinder durch die Vorstellung von Schach als sinnvolle Freizeitmöglichkeit von den zahlreichen in den Townships angesiedelten Spielhöllen fern gehalten.

 

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Weltmeisterin Hou Yifan bezwingt beim 4. Turnier der Frauen-Grand-Prix-Serie 2013/14 in Chanty Mansijsk ihre Vorgängerin Anna Uschenina (Foto) und ist weiterhin Spitzenreiterin

 

Es gibt sie bei jeder Veranstaltung diese Prestigeduelle. Oft haben sie nicht einmal einen Einfluss auf das Schlussklassement, aber sie sind für die beteiligten Akteure von größter Bedeutung. So war es denn auch in Runde 7 beim 4. Turnier der Frauen-Grand-Prix-Serie 2013/14 in Chanty Mansijsk. Am gestrigen Mittwoch [16. März] standen sich dabei Hou Yifan und Anna Uschenina gegenüber. Und wie schon beim Duell um die Schachkrone ließ die 20-jährige chinesische Weltmeisterin ihre Vorgängerin am Ende keine Chance. Die Ukrainerin kam wie schon im WM-Match ziemlich schnell in Zeitnot, was eventuell Rückschlüsse auf ihre Eröffnungsvorbereitung schließen lässt. Als dann fast alle Probleme überstanden waren – 30…d5! wäre wohl der Riegel gewesen – unterliefen der 28-Jährige aus Charkow unter den Augen ihres ehemaligen Sekundanten Alexander Chalifman, der schachkundig stundenlang auf der Veranstalter-Webseite die sechs Begegnungen an jedem Spieltag kommentiert, eine Ungenauigkeiten. Und die darf man sich gegen eine Hou Yifan, deren Spiel mit einem Express verglichen wird, einfach nicht leisten. Aus und vorbei nach der Zeitkontrolle. Doch sehen Sie selbst.

 

Turnierseite Live Termine Zeit

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Deutschlands Nummer 1 Arkadij Naiditsch (Foto) ist vom 17. bis 21. April in Deizisau am Start!

 

Mit über 650 Teilnehmern ist das 18. Neckar-Open das stärkste Open Deutschlands. Der gesamte Preisfonds beträgt 16.500 Euro. Das alleine kann aber nicht der Grund für den großen Erfolg des Opens sein. Es sind die guten Spielbedingungen, die Organisation und die Umgebung mit den Freizeitmöglichkeiten. Um ein Open in der Größenordnung durchführen zu können bedarf es vieler Helfer, ohne die ein solches Open nicht möglich wäre. Hier stimmt einfach alles.

Von der Ausschreibung bis zum letzten Tag. Die gute Präsenz im Internet. Die Live-Übertragung und vieles mehr, sorgen dafür, dass Sponsoren bereit sind das Open finanziell zu unterstützen.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

GM Arkadij Naiditsch (GER, 2718) GM Richard Rapport (HUN, 2681) GM Viktor Laznicka (CZE, 2681) GM Eduardo Iturrizaga Bonelli (VEN, 2645) GM Ivan Ivanisevic (SRB, 2624) GM Andrey Vovk (UKR, 2610) GM Sabino Brunello (ITA, 2577) GM Axel Bachmann (PAR, 2577) GM Piorun Kacper (POL, 2570) GM Vitaly Kunin (GER, 2545) GM Vladimir Epishin (RUS, 2545) IM Matthias Blübaum (GER, 2525) IM Andreas Heimann (GER, 2522) GM Momchil Nikolov (BUL, 2515) IM Hagen Poetsch (GER, 2479) GM Ivan Farago (HUN, 2474) IM Dennis Wagner (GER, 2465) IM Tobias Hirneise (GER, 2459) GM Spyridon Skembris (GRE, 2451) IM David Lobzhanidze (GEO, 2451) … alle Titelträger

Turnierseite Partien LIVE Rückblick 2013 Rückblick 2012 Rückblick 2011 Rückblick 2010 Rückblick 2009

 

Schachanekdoten von ERWIN ROSENBLATT, Prag. HEUTE: „Wie ich zwei Damen auf einmal verlor!“

 

Wenn ich die Zeit habe, in meiner doch eher bescheidenden, aber trotzdem feinen Schachbibliothek zu verweilen, dann werde ich immer wieder dazu vbuechererführt, in den SCHACH-TASCHEN-JARBÜCHERN aus dem Siegfried Engelhardt Verlag in Berlin-Frohnau zu stöbern. Ich gebe zu, dass ich mitunter sogar einen Anflug von „süchtig“ verspüre. So habe ich alle daran gesetzt, den Premierenband für das Jahr 1951 antiquarisch zu erwerben. Und siehe da, meine Bemühungen waren im vergangenen Herbst dann doch von Erfolg gekrönt.

 

Das einleitende Zitat des französischen Schriftstellers und Historikers Charles Jean Francois Hénaut [8. Februar 1685-24. November 1770] zum Vorwort sollte für den Verleger auch für die kommenden Jahrgänge Programm sein: „Indocti discant, et ament meminisse periti.“ steht da in reinsten Latein, was auf Deutsch so viel heißt wie „Laien, die mögen hier lernen, und Kenner sich freun der Erinnerung…“ – so jedenfalls die erklärende Fußnote auf Seite 4.
 

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16. bis 26.4.2014
 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

1 GM Harikrishnalive2 P. IND 2726 2 GM Bu Xiangzhi CHN 2699 3 GM Kasimdzhanov Rustam UZB 2693 4 GM Sasikiran Krishnan IND 2680 5 GM Yu Yangyi CHN 2667 6 GM Ni Hua CHN 2654 7 GM Negi Parimarjan IND 2640 8 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2631 9 GM Gupta Abhijeet IND 2630 10 GM Wei Yi CHN 2629 11 GM Nguyen Ngoc Truong Son VIE 2621 12 GM Vidit Santosh Gujrathi IND 2610 13 GM Adhiban B. IND 2609 14 GM Lalith Babu M.R. IND 2594 15 GM Sandipan Chanda IND 2594 16 GM Wen Yang CHN 2581 17 GM Jumabayev Rinat KAZ 2580 18 GM Sethuraman S.P. IND 2576 19 GM Salem A.R. Saleh UAE 2561 20 GM Ghaem Maghami Ehsan IRI 2556 …

Auszug aus der Teilnehmerliste Frauen:

1 GM Harika Dronavalli IND 2507 2 WGM Tan Zhongyi CHN 2488 3 IM Munguntuul Batkhuyag MGL 2432 4 IM Tania Sachdev IND 2427 5 IM Karavade Eesha IND 2414 6 WGM Gomes Mary Ann IND 2386 7 WIM Abdumalik Zhansaya KAZ 2379 8 WGM Soumya Swaminathan IND 2336 9 WGM Pourkashiyan Atousa IRI 2335 10 IM Pham Le Thao Nguyen VIE 2332 11 WIM Gong Qianyun SIN 2327 12 WIM Ni Shiqun CHN 2325 13 WGM Sukandar Irine Kharisma INA 2319 14 WIM Nguyen Thi Mai Hung VIE 2312 15 WGM Khademalsharieh Sarasadat IRI 2292 16 WGM Hoang Thi Bao Tram VIE 2280 17 WGM Swathi Ghate IND 2269 18 WGM Nguyen Thi Thanh An VIE 2237 19 WIM Hoang Thi Nhu Y VIE 2207 20 WIM Gu Tianlu CHN 2162 …

Turnierseite Ergebnisse Männer Ergebnisse Frauen

 

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17. bis 21.4.2014

 

Auszug aus der Teilenehmerliste:

1. Bindrich, Falko GM 2592 GER 2. Bogner, Sebastian GM 2570 SUI 3. Neiksans, Arturs GM 2560 LAT 4. Maiorov, Nikita GM 2552 BLR 5. Pap, Gyula GM 2538 HUN 6. Chatalbashev, Boris GM 2533 BUL 7. Teske, Henrik GM 2525 GER 8. Lalic, Bogdan GM 2489 CRO 9. Simantsev, Mikhail GM 2479 UKR 10. Richter, Thomas IM 2470 GER 11. Kopylov, Michael IM 2460 UKR 12. Sipos, Istvan IM 2459 HUN 13. Meskovs, Nikita FM 2436 LAT 14. Feuerstack, Aljoscha IM 2431 GER 15. Neelotpal, Das GM 2427 IND 16. Kantans, Toms FM 2419 LAT 17. Pedersen, Christian Kyndel IM 2418 DEN 18. Fries-Nielsen, Jens Ove IM 2417 DEN 19. Yagupov, Igor GM 2388 RUS 20. Scheerer, Christoph IM 2363 GER …

Turnierseite

 

Ein Überblick und Buchempfehlungen zum Frühjahrsprogramm 2014 des Joachim Beyer Verlages von RAYMUND STOLZE 2

 

Zunächst ist eine Berichtigung zu Folge 3 dieser Rubrik zu machen [ http://www.chess-international.de/Archive/24062#more-24062 ]. Der Schachversand Ullrich [hat nicht den Joachim Beyer Verlag [ www.beyerverlag.de ] erworben, sondern dieser ist ein Imprint des Schachverlages Ullrich. Auf diesen feinen Unterschied machte mich der Verleger zurecht aufmerksam, der mir bei einem längeren Telefonat zugleich anbot, jeweils ein Exemplar des das Frühjahrsprogramms 2014 zu schicken. Die Übernahme des Beyer-Schachprogramms im Jahre 2012 war vor allem eine wichtige strategische Entscheidung, denn nun hat Robert Ullrich mit seinem beiden Verlagen über 100 lieferbare Titel im Angebot. Der Prozess der Überführung und Neuausrichtung sei vor allem nicht überstürzt, sondern mit der entsprechenden Weitsicht erfolgt. Inzwischen werden vom Imprint-Unternehmen jährlich ca. 15 Titel veröffentlicht, wobei sich Neuerscheinungen und Nachauflagen in etwa die Waage halten…  Mehr

16. bis 20.4.2014

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

1 GM Granda Zuniga Julio E PER 2685 2677 CAN 2 GM Peralta Fernando ARG 2615 2600 CAT 3 GM Perez Candelario Manuel ESP 2561 2552 EXT 4 GM Burmakin Vladimir RUS 2561 0 5 GM Matamoros Franco Carlos S. ECU 2537 2553 AND 6 GM Strikovic Aleksa SRB 2533 2530 GAL 7 GM Maiorov Nikita BLR 2522 0 8 GM Del Rio De Angelis Salvador G ESP 2507 2516 EUS 9 IM Forcen Esteban Daniel ESP 2498 2494 ARA 10 GM Paunovic Dragan SRB 2497 2487 GAL 11 IM Arribas Lopez Angel ESP 2476 2471 MAD 12 GM Campora Daniel H. ARG 2458 2470 AND 13 IM Rubio Mejia Luis Ignacio ESP 2457 2468 MAD 14 IM Barria Zuniga Daniel CHI 2452 2453 CAT 15 IM Antoli Royo Joaquin Miguel ESP 2410 2417 ARA 16 GM Suba Mihai ROU 2401 2388 AND 17 IM Dias Paulo POR 2401 2378 EXT 18 IM Ramiro Ovejero Juan Luis ESP 2382 2379 ARA 19 Garcia Jhoel PER 2367 2262 VAL 20 FM Aguera Naredo Javier ESP 2362 2331 AST …

Turnierseite Resultate

 

Eine Sternstunde für Schachweltmeister Dr. Emanuel Lasker – Das Internationale Schachturnier von St. Petersburg 1914 feiert sein 100-jähriges Jubiläum

 

Ohne Kenntnis der Vergangenheit ist die Gegenwart nicht zu verstehen. Diese fundamedfgdgntale Erkenntnis gilt unbestritten auch für das Jahrtausende alte Königliche Spiel. Der Schach-Ticker hat deshalb im Januar 2013 damit begonnen, eine Chronik der bedeutenden Schachturniere zu veröffentlichen. Der erste Beitrag dieser Serie war aus gegebenem Anlass dem 75-jährigen Jubiläum der nach Hastings wohl wichtigsten Turnierserie der Welt in Wijk aan Zee gewidmet. Es folgten das Gibraltar Chess Festival und Baden-Baden, wo mit dem 1. GRENKE Chess Classic im Februar eine Tradition in der berühmten Kurstadt fortgesetzt wurde. Teil 4 widmeten wir den Gedenkturnieren an Alexander Aljechin, Teil 5 dem Tal-Memorial, Teil 6 dem Internationalen Schachfestival in Biel und Teil 7 dem Schaakfestival Groningen, das seine 51. Auflage vom 21. bis 30. Dezember 2013 erlebte. Nun wird diese Chronik mit einem Beitrag zum Großmeisterturniers zu St. Petersburg, das in diesem Tagen sein 100-jähriges Jubiläum feiert.

 

Ein Blick in der Chronik der bedeutenden Schachturniere in der ersten Hälfte der zweiten Dekade des 20. Jahrhunderts lässt neben der Veranstaltung von 1911 im spanischen Badeort San Sebastian, wo José Raoul Capablanca seinen ersten großen Auftritt in Europa hatte, dem 2. Karlsbader Turnier im gleichen Jahr, das Richard Teichmann in imponierendem Stil mit 18/25 in

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Malakhit gewinnt vor allem dank Grischuk und Leko

 

Kurz & Knapp wurde das Turnier bereits erwähnt, aber aus meiner Sicht verdient es noch einen eigenen Artikel. Ich kann dabei unmöglich auf alle oder auch nur einige Partien näher eingehen – zum Teil wurde sehr kreatives und spektakuläres Schach geboten. Zum Beispiel stimmt zwar, dass Moskau und St. Petersburg in der letzten Runde gegeneinander 3-3 spielten mit sechs Remisen an sechs Brettern, aber “friedlich” (im Sinne von abgesprochene Kurzremisen) war es keinesfalls. Wenn der Leser sich nur eine (Remis)Partie anschauen will, kann ich Nepomniachtchi-Svidler am Spitzenbrett wärmstens empfehlen. Ebenso steht der Teamgedanke etwas im Hintergrund, stattdessen will ich einige Spieler individuell hervorheben – DER individuelle Sieger Alexander Grischuk (Foto) wurde von Kollege Raymund Stolze bereits mit einem Ausrufezeichen hinter seinem Einzelergebnis (“6/7!”) hervorgehoben, aber noch einige andere können mit ihrem Turnier persönlich zufrieden sein.

 

Die neue Nummer 3 der (Live-)Weltrangliste (alle Fotos ruchess.ru)

 

Einige Teamaufstellungen will ich kurz streifen, wobei “usw.” oft, bis runter zu Brett 6 oder den Reservebrettern, für GMs der Kategorie Elo 2600+ steht. Malakhit (Karjakin, Grischuk, Leko, Shirov usw.) vertrat die Region Swerdlowsk bzw. wurde von/aus dieser gesponsort. Karjakin twitterte hinterher stolz, dass dies sein vierter russischer Mannschaftstitel war, nach 2007 für Tomsk, 2010 für Moskau und 2012 wieder für Tomsk. Der Tomsker Geldhahn versiegte danach, und 2007 war er ja noch Krim-Ukrainer [aber, im Gegensatz zu z.B. Karjakin, verzichte ich (hier) auf politische Äusserungen]. Moskau spielte mit Nepomniachtchi, Morozevich usw. . St. Peter-Svidlerburg hatte ausserdem Vitiugov, Dominguez usw. . Die Überraschungsmannschaft von University Belorechensk hatte vorne Jobava, und die Schachmetropole Khanty-Mansiysk ein sehr homogenes Team mit Jakovenko, Tomashevsky usw. . Kasan hatte vorne Kamsky, dann spielten noch sieben Teams ganz ohne prominente Namen.

Nun die Abteilung positive Einzelkritik:

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+++ Doppelsieg für Deutschland in Polen +++ Einladung zum Schach auf der größten Adria-Insel+++ Russlands Mannschafts-Landesmeister stehen fest +++ Melanie Ohme ist Olympia-Botschafterin +++ Premiere für German Masters der Frauen in Dresden im Spätherbst +++

 

TRZCIANKA. Was machen eigentlich unsere Spitzenspieler nach der Bundesliga-Saison? Nun, sie suchen Herausforderungen in den Ligen anderer Länder oder bei diversen Open. Zur Erholung kommt dabei auch ein Schnellschach-Turnier wie das 4. Ferdynand Dziedzic Internationale Memorial gerade recht. Am vergangenen Sonntag [13. April] fand im polnischen Trzcianka diese Veranstaltung in Erinnerung an den erfolgreichen Trainer, Schiedsrichter und Begründer des Schachvereins in der Kleinstadt unseres Nachbarlandes statt. Was erstaunt ist, dass immerhin 244 Teilnehmer den Weg nach Schönlake fanden, so der deutsche Namen für Trzcinaka, dass nach ersten Teilung Polens zu Preußen kam. Dazu gehörten auch Arkadij Naiditsch und Daniel Friedman, die gerade für das deutsche Männer-Team für die Schacholympiade in Tromsö nominiert wurden. Deutschlands Nummer 1 Arkadij Naiditsch bewies dann in den neun Runden im Schweizer System mit jeweils 10 Minuten Bedenkzeit pro Partie plus einem Inkrement von fünf Sekunden pro Zug seine Klasse. Mit 8 aus 9 wurde er alleiniger Erster, was ihm an diesem „Schach“-Arbeitstag einen „Lohn“ von immerhin 1500 € einbrachte. Und es ist sogar ein deutscher Doppelsieg zu vermelden. Daniel Fridman war aus dem Verfolger-Quartett mit 7,5/9 nämlich der Wertungsbeste vor Radoslaw Wojtaszek, Rustam Kasimdshanow und Bartlomiej Heberla. Alle Platzierungen und weiter Infos finden Sie unter dem Link http://www.chessdom.com/arkadij-naiditsch-wins-4th-ferdynand-dziedzic-international-chess-memorial/ .

 

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7. Willi-Knebel-Gedenkturnier: FM Willy Rosen (Foto) knapp vor Jurij Vasiljev

Ein Bericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

 

Die offenen Ruhrgebietsmeisterschaften der Senioren, die zum 7. Mal als Willi-Knebel-Gedenkturnier firmierte, wurde mit der erfreulich großen Anzahl von 49 Teilnehmern wieder in Essen von den Sportfreunden Katernberg durchgeführt. Nach 9 spannenden Runden mit vielen Führungswechseln siegte FM Willy Rosen (Sportfreunde Katernberg) dank besserer Wertung vor Jurij Vasiljev (Schachfreunde Moers) – beide Spieler blieben ungeschlagen und erreichten 7 Punkte. Die Preisverleihung wurde von Frau Elfi Knebel durchgeführt, im Bild zusammen mit dem Turniersieger Willy Rosen. Die Plätze 3-5 erreichten mit jeweils 6,5 Punkten Manfred Achenbach (SC Mülheim), FM Bernhard Schippan (Schachklub Herne-Sodingen) und Heinz Schlefing (Velberter SG).

Die Willi-Knebelturniere haben ein besonderes Format, erstrecken sie sich doch über volle drei Wochen, wobei Montags, Dienstags und Mittwochs jeweils eine Runde gespielt wird, insgesamt also 9 Runden. Dank der relativ geringen Entfernungen können die Teilnehmer täglich zum Spielort anreisen; der Einzugsradius erstreckte sich in diesem Jahr sogar bis Aachen und Osnabrück! Als Spielsaal stand uns der bestens geeignete Gemeindesaal St. Bonifatius im schönen Essener Moltkeviertel zur Verfügung und die dankbaren Schachspieler erbrachten Spenden zur Restaurierung des maroden Kirchendaches. Das Ruhrgebiet ist halt nicht Köln und nicht Limburg!

Ausführliche Berichte zu allen 9 Runden gibt es auf den Seiten der Sportfreunde Katenberg: http://www.sfk-schach.de/willi-knebel-turniere.html
Außerdem gibt es eine kommentierte Fotostrecke: http://www.sfk-schach.de/senioren-113.html

Anand feiert beim WM-Kandidatenturnier grandioses Comeback

Von Hartmut Metz

 

Viswanathan Anand hat ein glanzvolles Comeback gefeiert. Nachdem er den WM-Kampf gegen Magnus Carlsen sang- und klanglos Ende 201

3 verloren hatte, schrieb ihn nicht nur die ganze Schachwelt ab. Auch der Inder haderte mit sich und erwog gar, das Kandidatenturnier in Sibirien abzusagen. Doch ein Gespräch mit seinem alten Rivalen Wladimir Kramnik bestärkte ihn, doch in Chanty-Mansijk mitzuspielen.

 

Der „Tiger von Madras“ stieg dabei wie Phönix aus der Asche empor! Als einziger blieb Anand in den 14 Runden ungeschlagen und deklassierte die Konkurrenz um einen vollen Punkt (das BT berichtete). „Ich leugne nicht, dass dieses Ergebnis zu den angenehmsten Überraschungen meiner Karriere zählt“, gestand der Ex-Weltmeister nach langer Durststrecke. Dank der 8,5:5,5 Zähler kletterte der Baden-Badener Bundesligaspieler auch in der Weltrangliste wieder auf Platz drei hinter Carlsen und Lewon Aronjan, nachdem der 44-Jährige zuletzt fast aus den Top Ten gefallen war. Favorit Kramnik, der mit sieben Punkten hinter seinem russischen Landsmann Sergej Karjakin (7,5:6,5) nur Dritter wurde, glaubt nun, dass Anand in dieser Form sogar Chancen bei der WM-Revanche gegen Carlsen besitzt. Der Zweikampf soll wieder im Herbst stattfinden. Ein Ausrichter wird noch gesucht… Mehr

Die Weltmeisterin aus China ist zum Auftakt des 4. Turniers der FIDE-Grand-Prix-Serie 2013/14 im russischen Chanty Mansijsk in TOP-Form

 

Was werden die zwölf Damen am ersten verdienten Ruhetag des 4.Turniers der FIDE-Grand-Prix-Serie 2013/14 am morgigen Sonntag wohl machen? Shoppen

dürfte im russischen Chantay Mansijsk wohl kaum angesagt sein. Also doch Schach spielen, wenn auch „piano“, sprich, sich auf die nächste Gegnerin vorbereiten?!

Eine von ihnen kann diese Pause nach vier Runden jedenfalls mehr als genießen. Die amtierende Weltmeisterin zeigt sich, wie der Zwischenstand beweist, in TOP-Form. Mit 3,5 aus 4 hat sie erst einmal einen schönen Abstand von einem halben zu Weltranglistenvierten Anna Musitschuk aus Slowenien geschaffen. In den ersten drei Runden legte die inzwischen 20-Jährige los wie in einem Bahnrad-Radsport-Verfolgungsrennen: Drei Wertungen hinter einander, sprich Siege, holt sie sich, um dann in der vierten Begegnung gegen Katarina Lagno aus der Ukraine mal eben einen Gang runter zu schalten und sich mit Schwarz mit einem kräftesparenden Remis durch dreifache Zugwiederholung zu begnügen.

Dieser Superstart tilgt natürlich ihre Pleite vom Auftakt in Genf vor elf Monaten, wo sie nur einen enttäuschenden achten Rang belegt hatte. Es sieht ganz danach aus, dass dieses Ergebnis aus der Wertung fällt, denn von insgesamt sechs Turnieren in dieser äußerst attraktiven Veranstaltung müssen die Damen an vier teilnehmen, wovon die besten drei für das Gesamtklassement zählen.
 

 

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12. bis 19. April 2014


Auszug aus der Teilnehmerliste:live_transparent

1 Vallejo Pons Francesco GM ESP 2693 2 Fedorchuk Sergey A. GM UKR 2636 3 Socko Bartosz GM POL 2635 4 Gustafsson Jan GM GER 2634 5 Barbosa Oliver GM PHI 2580 6 Atalik Suat GM TUR 2562 7 Gomez John Paul GM PHI 2524 8 Venkatsh M.R. GM IND 2515 9 Laylo Darwin GM PHI 2511 10 Liu Qingnan IM CHN 2500 11 Dzhumaev Marat GM UZB 2496 12 Karthikeyan Murali IM IND 2475 13 Thejkumar M.S. IM IND 2460 14 Schebler Gerhard GM GER 2451 15 Socko Monika GM POL 2450 16 Kuderinov Kirill IM KAZ 2448 17 Lazarev Vladimir GM FRA 2441 18 Kreisl Robert IM AUT 2435 19 Saptarshi Roy IM IND 2434 20 Torre Eugenio GM PHI 2427 ..

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Ein Abschlussbericht zur Schach-Frauen-Bundesliga aus Sicht des Mannschaftsleiters vom Hamburger SK ANDREAS ALBERS

Nach einer Saison, die schon denkbar unglücklich anfing, war vor dem letzten Wochenende klar: Drei Punkte mussten her, und zwar zwei am Samstag gegen Leipzig und einer am Sonntag gegen Rodewisch; dann – und nur dann – konnte die Frauenbundesliga-Truppe des Hamburger Schachklubs aus eigener Kraft den Klassenerhalt sichern. In jedem anderen Fall müssten wir auf die Ergebnisse der anderen Teams hoffen.

Welche Besetzung schickt man für solch ein entscheidendes Doppelmatch in den Ring? Ist es schlau, zwischen den Runden zu wechseln? Welche Optionen haben wir überhaupt?

Eine Nachricht an Shayesteh Ghader Pour wurde beantwortet mit: „Ich würde sehr gerne helfen, aber ich bin zur Zeit in den Vereinigten Staaten, 12 Stunden Flug, Zeitverschiebung und Flugtickets, das ist wirklich schlecht!“ Schöne Idee, aber nicht zu realisieren.

Dass Monika Socko in der polnischen Frauenmeisterschaft spielen musste, war klar (übrigens an dieser Stelle auch noch mal herzlichen Glückwunsch zum fünften Titel!), die gute Nachricht allerdings, dass zumindest auch das Spitzenbrett der Leipzigerinnen dort „gebunden“ war. Mehr

Dr. Thorsten Heedt gewinnt die 22. Schachmeisterschaft für Ärztinnen und Ärzte in Bad Neuenahr – Titelverteidiger Dr. Giampiero Adocchio landet nur auf Platz 17

 

Das Steigenberger Hotel im Kurort Bad Neuenahr ist seit einigen Jahren im Frühjahr Treffpunkt der Schach spielenden deutschen Ärztinnen und Ärzte, die bei einem zweitägigen Schnellschach-Open über neun Runden ihren Meister küren. Am vergangenen Wochenende [4. bis 6 April] fand das bereits 22. Championat dieser nach wie vor hierzulande angesehensten Berufsgruppe statt, und immerhin folgten 143 Männer und fünf Frauen der Einladung des Veranstalters „Deutsches Ärzteblatt“.

Als ich Helmut Pfleger im Vorfeld fragte, wie es denn zu dieser „Familiengründung“ kam – der Wahlspruch des Weltschachbundes FIDE lautet „Gens una sumus“ (Wir sind eine Familie),und der wird bei diesem alljährlichen Treffen stets mit Leben erfüllt – erzählte er: „Alles fing an mit der Gretchenfrage von Herrn Josef Maus, dem stellvertretenden Chefredakteur des Deutschen Ärzteblatts: ‚Wie halten es die Ärzte mit dem Schach?’ Ich war skeptisch, da sei oft eine Affinität zur Musik, mit dem Schachspiel hätten es wohl eher die Mathematiker und Juristen. Doch er ließ sich nicht abschrecken – und voilà! Keine andere Berufsgruppe hat etwas auch nur entfernt Vergleichbares zuwege gebracht.“
 

Endstand

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Bei den 16. Europa-Mannschaftsmeisterschaften der Senioren 2014 gewinnt die Schach-Nation Nummer 1 den Titel vor Kroatien und der Slowakei

 

Bei den Senioren sortiert sich die Schachwelt neu. Jedenfalls ist die Altersgrenze auch in dem Teamwettbewerben nach unten hin gefallen. Bei den Mannschafts-Europameisterschaften im kroatischen Sibenik – das liegt an der bezaubernden Adriaküste im Süden des Landes – waren erstmals die S50er-Spieler zugelassen, was von den insgesamt 36 Teams aus 16 Ländern weidlich genutzt wurde. Bei Russland 1, das natürlich die Setzrangliste anführte hatte mit Semen Dvoirys, Jewgeni Gleizerow und Alexej Gawrilow gleich einmal ein Großmeister-Trio aus dieser Altersklasse aufgeboten, dazu die beiden S65-Aktiven GM Juri Balaschow – das ist der Mann aus dem Karpow-Team, der mit seinem verblüffenden Gedächtnis seinerzeit alle Fischer-Partien in seinem Gehirn abgespeichert hatte – und IM Wladimir Zhelnin. Keine Frage, dass es nach dem mäßigen dritten Platz im Vorjahr in Dresden hinter Israel und Weißrussland nur ein erklärtes Ziel gab: Der EM-Titel musste wieder nach Russland! Vom Bronzemedaillen-Gewinner 2013 war dann auch nur noch Zhelnin im Aufgebot, und der wusste das in ihn gesetzte Vertrauen mit 3/3 zu rechtfertigen.

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+++ Bundestrainer nominierte deutsche Teams für die Schacholympiade in Trömso +++ Monika Socko und Radoslaw Wojtaszek sind polnische Landesmeister +++ Georg Meier holt in New York mit seiner Uni-Mannschaft den President’s Cup +++

 

HAMBURG. Bundestrainer Dorian Rogozenco hat wie angekündigt nach der Zentralen Bundesliga-Endrunde die deutschen Teams für die 41. Schacholympiade [1. bis 14. August] nominiert. Im norwegischen Trömso werden die Männer mit den Großmeistern Arkadi Naiditsch (Elo 2706), Liviu-Dieter Nisipeanu (Elo 2686), Georg Meier (Elo 2636), Daniel Fridman (Elo 2616) und GM David Baramidze (Elo 2610). folgenden Mannschaften gespielt werden. Exeuropameister Nisipeanu [2005 in Warschau], der mit der OSG Baden-Baden gerade erneut Deutscher Mannschaftsmeister wurde, ist nach seinem Föderationswechsel von Rumänien zum DSB fraglos eine echte Verstärkung der Nationalmannschaft, für die er erstmals zum Einsatz kommen wird. Das Frauen-Team bilden

 

IM Elisabeth Pähtz (Elo 2440) sowie die WGMs Tatjana Melamed (Elo 2389), Zoya Schleining (Elo 2370), Melanie Ohme (Elo 2347) und Sarah Hoolt (Elo 2330). Aktuelle Informationen zur Schacholympiade finden Sie im Internet auf der Homepage des Veranstalters unter https://chess24.com/de/schacholympiade2014 .

 

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