27. Juli 2016 – Alexander Armbruster schreibt auf dem neuen Schachblog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

 

Schach und die große Politik hängen seit Jahrzehnten immer irgendwie zusammen, manchmal mehr, manchmal weniger. Die Dauerrivalität der beiden früheren Wproxyeltmeister Garri Kasparow und Anatoli Karpow war ein schillerndes Beispiel – Karpow, der Liebling des sowjetischen Establishments gegen Kasparow, der schließlich sogar seinen eigenen Wettkampfverband auf den Weg brachte (und sich als stärkerer Spieler durchsetzte).

 

Dann natürlich das spektakuläre Weltmeisterschafts-Match zwischen den Amerikaner „Bobby“ Fischer und dem Russen Boris Spasski in der isländischen Hauptstadt Reykjavík im Jahr 1972. Der Kalte Krieg sozusagen auf 64 Feldern – besonders für die Sowjetunion, die Schach dominierte, ging es um viel. Fischer gewann bekanntlich spektakulär, der Zweikampf erregte Aufsehen über die Schachgemeinde hinaus. Medial ist dieser Kampf immer wieder inszeniert worden, jüngst zum Beispiel im Film „Bauernopfer“ … weiterlesen

Das Highlight: German Masters der Frauen (sponsored by UKA) – das Turnier der deutschen Spitzenspielerinnen

 

In diesem Jahr wird neben dem ZMDI Open zum zweiten Mal das German Masters der Frauen (sponsored by UKA) SchachsommerFlyer16im Wyndham Garden Hotel in Dresden ausgetragen. Die 10 besten deutschen Schachspielerinnen werden erneut um die Krone kämpfen. Die Liste der Teilnehmerinnen führt Elisabeth Pähtz (USV TU Dresden, ELO 2498) an. Im erstmals ausgetragenen German Masters treten 10 der besten Frauen Deutschlands, darunter die Nrn. 1-7, gegeneinander an. Sie spielen in 9 Runden um einen Preisfond von 10.000,- €.

 

Folgende Spielerinnen werden der Einladung des Deutschen Schachbundes, des ZMDI Schachfestival Dresden e.V. und Sponsor UKA Meißen nach Dresden folgen:

 

Elisabeth Pähtz (Foto); Elena Levushkina; Marta Michna; Filiz Osmanodja; Zoya Schleinig; Melanie Lubbe; Ketino Kachiani – Gersinka; Josefine Heinemann; Judith Fuchs; Natalia Straub;

Turnierseite

Weiterlesen

Interessanter Zweikampf zwischen dem Franzosen GM Maxime Vachier-Lagrave, der neuen Nummer 2 der Weltrangliste, und dem Russen GM Peter Svidler

 

Das Bieler Schachfestival ist eines der traditionsreichsten Schachturniere Europas. Austragungsort der verschiedenen Turniere ist das Kongresshaus im Zentrum der Stadt Biel. Vom reinen Amateur bis hin zum Großmeister fanden sich über 600 SpielerInnen zu zwei emotionsgeladenen Festivalwochen ein. Die wichtigsten Partien werden live im Internet übertragen sowie im Turniersaal auf Großleinwand projiziert.

Highlight ist der Zweikampf zwischen dem 2. der Weltrangliste GM Vachier-Lagrave   (Frankreich) unb GM Peter Svidler (Russland). Daneben gibt es zahlreiche Disziplinen wie beispielsweise Schach und Tennis und ein Meisterturnier mit vielen starken Spielern.

 

liveAuszug aus der Teilnehmerliste Meisterturnier:

 

Vitiugov,Nikita GM 2728   RUS Rodshtein,Maxim GM 2698   ISR Safarli,Eltaj GM 2678   AZE Shankland,Samuel L GM 2661   USA Saric,Ivan GM 2660   CRO Meier,Georg GM 2657   GER Sethuraman,S P. GM 2656   IND Bachmann,Axel GM 2649   PAR Bartel,Mateusz GM 2649   POL Edouard,Romain GM 2639   FRA Sasikiran,Krishnan GM 2639   IND Balogh,Csaba GM 2635   HUN Khairullin,Ildar GM 2629   RUS Baklan,Vladimir GM 2618   UKR Jumabayev,Rinat GM 2613   KAZ Salem,A R. Saleh GM 2608   UAE Kunin,Vitaly GM 2592   GER Brkic,Ante GM 2585   CRO…

Turnierseite

Weiterlesen

Fedor Dushatskiy ist Gesamtsieger. Dieter Villing schafft das Double und wird RLP-Senioren-  und Nestorenmeister. Als Schlussbonus gibt es für die Leser einen Rückblick in die 1970-er Jahre – Ein Bericht von KLAUS-PETER THRONICKE

 

RLP Senioren Open 2016: Fedor Dushatskiy und Dieter Villing

Fedor_Dushatskiy und Dieter Villing

Das 14. RLP-Senioren-Open 2016 (16. bis 24.07.2016) begann bei schönster Sommerhitze am 16.07.2016 im GDA Wohnstift (Seniorenstift) in Neustadt an der Weinstraße. Dank klimatisiertem Spielsaal konnten die 75 Teilnehmer das schöne Ambiente des gastgebenden GDA Wohnstifts ganz besonders genießen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen nicht nur aus Rheinland-Pfalz, sondern auch aus den benachbarten Bundesländern und  dem nahen Ausland.  Erneut war eine kleine Steigerung der Teilnehmerzahl zu verzeichnen.

 

Entsprechend dem Wunsch einiger Teilnehmer aus dem Vorjahr wurden erstmalig 9 Runden angesetzt. Gespielt wurde mit Fischerzeit, dies hat sich sehr bewährt. So konnten viele Partien ausgespielt werden, es gab nur äußerst selten Zeitüberschreitungen.

 

Weiterlesen

Offene „Niederländische Meisterschaft“ in Dieren vom 26. Juli bis 4. August

 

GM L'Ami, Erwin 2606

GM L’Ami, Erwin 2606

Gespannt sein darf man auf das Abschneiden der deutschen Teilnehmer. Besonders Igor Khenkin hat livedurch aus Chancen oben mitzuspielen. Gespielt werden 9 Runden mit einer Bedenkzeit von 90Minuten für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie zuzüglich 30 Sek. pro Zug. Die Partien beginnen um 13 Uhr. Am letzten Tag bereits um 12 Uhr.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM L’Ami, Erwin 2606 2 GM Reinderman, Dimitri 2584 3 GM Sandipan, Chanda 2568 4 GM Khenkin, Igor 2553 5 GM Ikonnikov, Vyacheslav 2538 6 GM Horvath, Csaba 2520 7 GM Hausrath, Daniel 2483 8 GM Pruijssers, Roeland 2463 9 GM Debashis, Das 2451 10 IM Sagar, Shah 2433 11 GM Milov, Leonid 2430 12 FM Beerdsen, Thomas 2414 13 IM Hendriks, Willy 2407 14 FM Van Dooren, Dirk 2390 15 Zwirs, Nico 2374 16 FM Maris, Ivo 2370 17 Van Foreest, Lucas 2367 18 Geurink, Jasper 2359 19 IM Beukema, Stefan 2355 20 IM De Jong, Migchiel 2342 …

Turnierseite

Weiterlesen

Von der U16 – Schacholympiade aus der Slowakei berichtet Bernd Vökler

 

Sieber- Schulze

Sieber- Schulze

Dieses Jahr sind drei deutsche Teams bei der Olympiade U16 in Poprad Tatry am Start. Poprad Tatry gehört zu den größeren Städten in der Slowakei. Sie ist für das Panorama auf die hohe Tatra, die restaurierte Fußgängerzone und den Wasserpark Aqua-City bekannt.

 

Die Rahmenbedingungen sind für dieses internationale Turnier völlig angemessen. Wir spielen in einer gut klimatisierten Arena mit Zuschauerrängen und übernachten in einem standardgemäßen 3* Hotel.

 

Alle Partien werden sogar live übertragen.

 

Germany 1 ( meine Mannschaft)

 

Runde 1 und 2 lief relativ problemlos mit Siegen gegen Island und Israel. Die Unentschieden gegen Weißrussland und Rumänien waren heiß umkämpft und hätten durchaus auch anders ausgehen können. Beispielhaft:

TurnierseiteVideoLIVE

Weiterlesen

Ein Beitrag vom 1. Tag von Thorsten Mueller

 

Müller, Oliver

Müller, Oliver

Das deutsche Team begann in 2 Gruppen trotz vorherigen Unwettern und tragischen Pressemitteilungen aus München ihre Reise nach Warschau. Gruppe 1 reiste mit dem Zug ab Berlin, Gruppe 2 mit dem Flieger von Frankfurt am Main. Die deutsche Delegation erreichte am frühen Abend ihr Domizil und traf gut gelaunt und voller Tatendrang ein. Vereinze1280px-BlindenschachHaendelte sprachliche Barrieren wurden bei einem kühlen Bier wegdiskutiert.
Tag 1: Es geht los. Um 11 Uhr tagte die technische Kommission. Diese hatte gleich mehrere kleine Überraschungen parat. Zum einen traten 13 Mannschaften an, wobei die Türkei nur zu dritt aufgrund Ausreisebestimmungen zugegen war, zum anderen musste, bedingt durch die ungerade Teilnehmerzahl, mit Freilos gespielt werden. Dies ist eigentlich nichts Besonderes, außer wenn man die Regularien für Mannschaftsturniere der FIDE genauer betrachtet. Das Freilos wird mit einem Mannschaftspunkt statt 2 für einen Sieg und 2 Brettpunkten anstelle von 4 Brettpunkten gewertet, was unweigerlich zu einer Verzerrung der Tabelle führen wird.

 

Aber nun zum Turniergeschehen:

ResultateTurnierseite

Es treten an Polen I, Polen 2, Russland, Spanien, Frankreich, Türkei, Niederlande, Bulgarien, Litauen, Ukraine, England, Kroatien und Deutschland.
Runde 1

Weiterlesen

Am Ende gm Pruijssers nach Wertung vor FM ten Hertog, nach Punkten vor den Favoriten

Pruijssers
„gm“ (Kleinbuchstaben) ist nicht etwa ein Tippfehler, sondern eine Art ‚Stilmittel‘: Roeland Pruijssers ist einer – von diversen – Spielern, die den GM-Titel haben aber aktuell elomässig kein GM-Niveau. Für den GM-Titel braucht man ja, neben mehreren (meistens drei) GM-Normen, auch Elo 2500, wobei einmal im Leben reicht und dann ist und bleibt man Grossmeister. Pruijssers hatte vor dem Turnier Elo 2463, danach (in ein paar Tagen auch offiziell) wieder 20 Punkte mehr – also hat er für seine aktuell-nominellen Verhältnisse sehr gut gespielt, wie auch sein Nachbar in der Abschlusstabelle. Andere „gms“ wären in den Niederlanden Ruud Janssen (auch wenn er aktuell Elo 2505 hat), Harmen Jonkman und Dennis de Vreugt; vergleichbare Spieler gibt es sicher auch in anderen Ländern. Bei Jonkman und de Vreugt war „GM werden“ quasi Höhepunkt der Schachkarriere (oder gar „Anfang vom Ende“ ebendieser?); Pruijssers hatte durchaus für längere Zeit Elo 2500+ und verliess dann wieder diese Zone.

 

Wie dem auch sei, das ist der Endstand in Leiden – bunt gemischt relativ bekannte und (jedenfalls international) unbekannte Namen: gm Pruijssers und FM Ten Hertog 7/9, GM Sandipan, GM Van Wely, FM Kevlishvili, IM Pijpers 6.5, GM Postny, Van Tellingen, FM Beerdsen, GM Ikonnikov, IM Sagar Shah, gm Pavlovic 6.5, usw. (64 Teilnehmer, nicht alle spielten bis zum Ende mit).

 

Die Turnierseite hat einige wenige Fotos, die ich teilweise im weiteren Bericht verwende, aber keines von Pruijssers – jedenfalls noch nicht, Fotos von der Siegerehrung sind noch nicht online. Daher stammt das Titelfoto von der NL-Meisterschaft 2015.

 

Weiterlesen

Schachtage im Breuningerland Ludwigsburg vom 25.-30.07. 2016

 

Sebastian Siebrecht

Sebastian Siebrecht

Bereits über 11.400 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Oberbürgermeister Werner Spec hat die Schirmherrschaft übernommen und wird zusammen mit Centermanger Torsten Keller den Eröffnungszug am Dienstag, den 26.Juli 2016 um 12.30 Uhr ausführen.

 

Täglich wird von 10.00 bis 20.00 Uhr ein reichhaltiges Programm angeboten. Im Mittelpunkt des Events stehen Kinder und Jugendliche. Mehr als 15 Kinder-, und Schulgruppen aus ganz Ludwigsburg und dem Umland des Landkreises werden einen bunten Parcours im Erlebnisschach durchlaufen. Von 10.00 bis 15.00 Uhr wird das Einkaufszentrum in einen lebendigen Schachunterricht verwandelt. Nach der Einführung in das königliche Spiel ist Showtime angesagt. Simultanschach mit der fünfmaligen deutschen Jugendmeisterin, Vizeeuropameisterin und Olympiateilnehmerin Anna Endreß, der Juniorennationalspielerin und dreimaligen deutschen Jugendmeisterin Sonja Bluhm, sowie dem Deutschen Schachlehrer des Jahres und internationalen Großmeister Sebastian Siebrecht, sorgen neben den ShowWettkämpfen wie „Schlag den Großmeister“ im Handicap-, und Konditionsblitz für Spaß und Bewegung. Das mehrfach ausgezeichnete Lehrprogramm Fritz & Fertig ist ebenfalls mit von der Partie.

 

Weiterlesen

Carlsen im Schongang zum Turniersieg

_MDA2009
Viel musste er nicht mehr zeigen: Die erste Turnierhälfte war ja nach Wunsch verlaufen, und Nakamura (dank Carlsen selbst erster Verfolger) versuchte nicht wirklich, noch eine Partie zu gewinnen – ein „historischer“ Sieg reichte ihm? Carlsen gewann noch eine Partie, und auch das war ein „historischer“ Sieg: Giri erwischte eine ziemlich schlechte zweite Turnierhälfte. Ich bleibe dabei, Carlsens Spiel so zu beschreiben wie ich es sehe. Anderen gefällt es, sei es generell sei es weil er damit erfolgreich ist, einige glorifizieren es, das mache ich nicht.

 

Endstand: Carlsen 17/30, Nakamura 12, So und Wei Yi 11, Karjakin 9, Giri 7. Das Titelbild ist vielleicht bezeichnend – Karjakin im Hintergrund, nur kleidungsmässig war er in dieser Runde Carlsen ebenbürtig. Aber ihr WM-Match beginnt beim Stand 0-0. Karjakin hatte ein generell mässiges Schachjahr 2015 und gewann den Weltcup, dann 2016 ein schlechtes Ergebnis im Januar in Wijk aan Zee nebst Sieg im Kandidatenturnier, und auch im November gilt dann: für den WM-Zyklus zählen nur Ergebnisse, die Teil des WM-Zyklus sind. Die meisten Fotos aus den Bilbao-Presseberichten, einige (die mit Aufdruck „Por Manu de Alba“) auch direkt von der Turnierseite.

 

Weiterlesen

23. u. 24.7.2016 – Elisabeth Pähtz bei der Deutschen Blitzmeisterschaft in Gladenbach – Ein Beitrag von ALISA FREY

 

Deutsche Blitzmeisterin 2016 Elisabeth Paehtz, 2. Platz Josefine Heinemann und 3. Platz Melanie Lubbe

Deutsche Blitzmeisterin 2016 Elisabeth Paehtz, 2. Platz Josefine Heinemann und 3. Platz Melanie Lubbe

Deutsche Frauen Blitzmeisterschaft 2016 in Gladenbach. Wie im vergangenen Jahr, wird am Wochenende die Deutsche Frauen Blitzmeisterschaft wieder in Gladenbach stattfinden. Etwas ungewöhnlich ist die Austragung dieser Meisterschaft im Juli, aber möglicherweise ist es genau dieser Termin, der so viele starke Spielerinnen auf den Plan gerufen hat. Mit 10 von 21 gemeldeten Spielerinnen ist fast die Hälfte mit Titel dekoriert.

 

Angeführt wird das Feld von keiner geringeren als Deutschlands bester Schachspielerin Elisabeth Pähtz, die einen weiteren nationalen Titel in ihre Sammlung aufnehmen möchte. Ernstzunehmende Konkurrenz hat sich allerdings ebenfalls angemeldet. Mit Marta Michna ist eine weitere starke Nationalspielerin und Blitzerin im Teilnehmerfeld, die sicherlich nach knapp verpasstem Titel im letzten Jahr, nun diesen Sonntag ganz oben stehen möchte. Apropos Titel des letzten Jahres, auch Gisela Fischdick hat sich als Titelverteidigerin zur Teilnahme gemeldet. Ebenfalls gespannt sein kann man auf das Abschneiden von Josefine Heinemann, in der vermutlich auch eine starke Blitzerin steckt. Nicht zu vergessen ist mit Sicherheit auch Melanie Lubbe. Ob sie Blitzen selbst zu ihren Stärken zählen würde oder nicht … … zumindest im öffentlich ausgeblitzen Namensduell gegen ihren Ehemann war der Ausgang trotz der Elodifferenz lange unklar. Außerdem sollte beim Blitzen auch immer ein Auge auf die erfahrene und starke Blitzerin Alina Rath aus Berlin geworfen werden, die bestimmt der ein oder anderen weniger erfahrenen Blitzerin – egal mit welcher Elozahl– gefährlich werden könnte. Ihre Blitz- ELo liegt nicht umsonst 200 Punkte über ihrer Zahl.

Weiterlesen

Russe muss aber Vachier-Lagrave den Turniersieg überlassen – Von Hartmut Metz

 

Vachier-Lagrave – Ponomarjow: Weiß setzt – dank schwarzem Humor – einzügig matt

Vachier-Lagrave – Ponomarjow: Weiß setzt – dank schwarzem Humor – einzügig matt

Boris Becker nennt Wimbledon bis heute sein „Wohnzimmer“. Hier spielte das Tennis-Ass am liebsten, hier feierte Becker seine größten Erfolge, hier begeisterte er die Fans. Was für „Bobbele“ Wimbledon war, ist für Wladimir Kramnik Dortmund. Der Ex-Weltmeister verpasste zwar vergangene Woche seinen elften Turniersieg beim Sparkassen Chess-Meeting, doch eine besondere metz Auszeichnung erfuhr Kramnik dennoch: „Der Wettbewerb 2017 wird ,Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting – Wladimir Kramnik-Turnier’ heißen!“, überraschte Bürgermeisterin Birgit Jörder den Russen. Die Dortmunder wollen damit die außerordentliche Treue des 41-Jährigen ehren, dessen kometenhafter Aufstieg 1992 mit dem Open-Sieg in Dortmund begann. Seitdem trat der Russe stets in der westfälischen Metropole an, nächstes Jahr zum 25. Mal! Ganz so rund wie sonst lief es für den Weltranglistenzweiten diesmal nicht. Kramnik spielte zwar eine brillante Angriffspartie gegen Rainer Buhmann – doch der Hockenheimer rettete sich am Schluss ins Remis. So musste der Dortmunder Dominator bis zur siebten und letzten Runde warten, ehe ihm ein Erfolg über seinen Landsmann Jewgeni Najer gelang.

 

Das reichte mit vier Zählern nur zum geteilten zweiten Rang mit dem Kubaner Leinier Dominguez Perez und Fabiano Caruana (USA). Der deutsche Spitzenspieler Liviu-Dieter Nisipeanu belegte mit einer ausgeglichenen Bilanz von 3,5:3,5 Rang fünf mit Ruslan Ponomarjow (Ukraine). Najer (2) wurde Siebter, den letzten Rang nahm Nationalspieler Buhmann (1,5) ein.

Weiterlesen

Und drei Matches auf Niveau 2700+ und noch mehr in Biel

andreikin

Ja, Bilbao beschäftigt alle (auch mich), und dann im August Sinquefield Cup – aber Schach ist für mich mehr als die top10. Als Spieler auch mittleres Amateurniveau, als Schreiberling zumindest auch die erweiterte Weltspitze. Deshalb will ich einiges zumindest erwähnen, auch wenn ich es nicht im Detliveail besprechen kann.

 

„Vorschau“ zu Poikovsky steht in Gänsefüsschen, da das Turnier heute bereits begonnen hat – dadurch habe ich es registriert, und erst seit heute weiss ich, wer alles dabei ist. Nach Elo sortiert Andreikin, Wojtaszek, Jakovenko, Matlakov, Smirin, Kovalenko, Motylev, Korobov, Bologan, Sutovsky. Die drei zuerst genannten haben aktuell Elo 2700+ – alle(!) anderen waren mal Mitglieder im Club 2700, wobei es zum Teil länger her ist und gerade so der Fall war.

 

Die Turnierseite hat originelle Spielerfotos – mal (bis auf Smirin) nicht in Schlips und Kragen. Bei Andreikin könnte man fast vermuten, dass er eigentlich bei der Olympiade mitmachen wollte (nicht die der Schachspieler in Baku, die für viele andere Sportarten in Brasilien). Das hat sich wohl erledigt (ohnehin war er wohl nicht im Kader), dann eben eine vorübergehende Verbannung nach Sibirien.

 

Weiterlesen

Im Blindsimultan ist Marc Lang einsame Spitze – Ein Beitrag von FRANK HOPPE

 

Im Neubau des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Laichingen, einer Kleinstadt in Baden-Württemberg, konnte FM Marc Lang am 16. Juli seinen eigenen Weltrekord im Blindsimultan-Schnellschach verbessern. An 14 Brettern hatten die Spieler je 20 Minuten Zeit, wobei der neue und alte Weltrekordmann 14 mal 20 Minuten als Bedenkzeit bekam. Lang erreichte 10½ Punkte, wobei ihm 7½ Punkte (mehr als 50%) für einen erfolgreichen Weltrekordversuch gereicht hätten

Copyright: Hans Vöhringer/svw.info

Copyright: Hans Vöhringer/svw.info

 

 

.
Eine Partie verlor Lang gegen Alexander Hermanns. Den Punkt teilte er mit Badens Präsident Uwe Pfenning, der auch Vizepräsident des Deutschen Schachbundes ist, mit Anita Felkel, Patrick Siewert, Jürgen Brunner und Marco Hrsak.

 

 

Für die Schachabteilung des TSV Laichingen gehörte das Blindsimultan zu einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen der Verein sein 50-jähriges Bestehen feiert.

 

Weiterlesen

Eberhard Schabel berichtet von einem Mammutereignis das seinesgleichen sucht

 

A- Turnier

A- Turnier

Es ist schon seit 2003 eine schöne Tradition, dass unser Verein in den Sommerferien liveTrainings/Turnierreisen anbietet und so wurde auch für 2016 mit den Reisen nach Pardubice (21. bis 31.07.) und Bad Aibling geworben.

 

Das Programm für Pardubice sah auch die Teilnahme am Czech-Open vor. Bei diesem Turnier hatten wir in den letzten Jahren schon öfter teilgenommen und empfanden die Organisation und die Atmosphäre vor Ort als sehr schön. Immerhin muss es dem Team um den Cheforganisator Jan Mazuch gelingen allein beim Schach über 1200 SchachspielerInnen gut durch das Turnier zu bringen.

 

Unsere Reisegruppe besteht in diesem Jahr aus

 

Weiterlesen

Infos

Österreich ermittelt seine Meister

 

Das Kultur- und Kongresshaus am Dom in St. Johann im Pongau ist für die Schach-Staatsmeisterschaften bereit. Vom 23. bis 31. Juli werden die Bewerbe der allgemeinen Klasse und der Frauen gespielt. Im Frauenbewerb gehört Titelverteidigerin Katharina Newrkla auch heuer wieder zum liveFavoritenkreis. Elofavoritin ist allerdings Newcomerin Elisabeth Hapala, die heuer bereits ein WIM Turnier in Tschechien gewinnen konnte und eine tadellose Europameisterschaft in Rumänien hinter sich hat. Gespannt darf man auch sein ob der Aufwärtstrend von Anna-Lena Schnegg weiter anhält. Beim Mitropacup in Prag konnte sie sich für die Olympiade im September qualifzieren. In der offenen Klasse führen die IM`s Georg Fröwis, Peter Schreiner und Mario Schachinger die Setzliste an. Insgesamt sind 46 Spieler vorangemeldet. Kurzentschlossen haben morgen noch bis 13:30 Uhr vor Ort Gelegenheit zu nennen. Um 13:45 wird Turnierdirektor Rudolf Berti im Beisein von Präsident Kurt Jungwirth die Staatsmeisterschaft eröffnen und fünfzehn Minuten später, um 14:00 Uhr, werden die Schiedsrichtern Hans Stummer und Gerhard Herndl den Startschuss zur ersten Runde geben. Alle Partien werden live übertragen. (wk, Foto: Günter Vorreiter)

 

TurnierseiteOffene KlasseFrauenLIVE

Der Poet unterm Schachbrett – Eine Rezension von ULLA HIELSCHER

 

Leseprobe

Auf der Suche nach einem Buch für eine Freundin stieß ich auf das Buch „Schwimmen mit Elefanten“ von der japanischen Autorin Yoko Ogawa. Der Titel lässt auf den ersten Blick keinen Bezug zum Schach erkennen, aber wenn man bedenkt, dass der Elefant (Alfil) eine Spielfigur aus dem persisch arabischen Schatrandsch war, die immer nur genau 2 Felder diagonal zieht, lässt sich ein Bezug herstellen. Jedenfalls hat mich der Klappentext des Buches neugierig gemacht. Ich habe es mir gekauft.

 

Zum Inhalt:
Das Buch beginnt damit, dass ein Junge mit seinem jüngeren Bruder und seiner Großmutter ein Kaufhaus besucht und dort auf dem Dach eine Gedenktafel entdeckt für einen Elefanten, der zur Eröffnung des Kaufhauses auf dem Dach lebte. Eigentlich sollte er nur wenige Tage dort bleiben, aber da die Kinder ihn so sehr mochten, wurde der Zeitpunkt verpasst und als er dann in einen Zoo gebracht werden sollte, passte er nicht mehr in den Aufzug. Die Elefantenkuh hatte den Namen Indira, eine der wenigen Figuren in diesem Buch, welche einen Namen hatte. Der Elefant, an den nur noch eine Gedenktafel erinnert, ist der erste imaginäre Freund des Jungen, der einfach nur „der Junge“ genannt wird. Die zweite Freundin des Jungen ist Miira (japanisch für Mumie), die der Sage nach als Kind in einen Häuserspalt gefallen ist.

 

Weiterlesen

Das Schachfestival in Pardubice (Tschechische Republik)  mit zahlreichen deutschen Spielern im A-Open

 

Tipsport Arena von Pardubice

Tipsport Arena von Pardubice

Ein Open der Superlative. Im A-Open tummeln sich fast 300 Spielerinnen und Spieler, darunter eine Unmenge an deutschen Spielern. Es ist ein Festival der Spiele. Unter anderem werden auch Bridge – Go-Turniere veranstaltet. Aufgrund der liveMasse der Teilnehmer wird in einer Sportarena gespielt.

 

Hier ein Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM GANGULY Surya Shekhar IND 2676 2 GM MOVSESIAN Sergei ARM 2666 3 GM LAZNICKA Viktor CZE 2654 4 GM KRAVTSIV Martyn UKR 2631 5 GM NABATY Tamir ISR 2622 6 GM KONONENKO Dmitry UKR 2621 7 GM GOPAL G.N. IND 2565 8 GM JAKUBOWSKI Krzysztof POL 2557 9 GM STOCEK Jiri CZE 2550 10 IM CHIGAEV Maksim RUS 2549 11 GM LINTCHEVSKI Daniil RUS 2548 12 GM BABULA Vlastimil CZE 2540 13 GM ZAKHARTSOV Viacheslav V. RUS 2532 14 GM BORUCHOVSKY Avital ISR 2531 15 GM NOVIKOV Stanislav RUS 2528 16 GM CVEK Robert CZE 2522 17 GM ALSINA LEAL Daniel ESP 2521 18 IM DEMIDOV Mikhail RUS 2514 19 GM KOVALEV Andrei BLR 2513 20 IM PONIZIL Cyril CZE 2510 …

 

TurnierseiteResultateFacebook

Weiterlesen

Vom 13.-23. August findet in Niedernhausen – gelegen im Naturpark Rhein-Taunus zwischen Wiesbaden und Frankfurt – die 28. Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft  statt. Bei bisher fast 200 Teilnehmern ist noch Luft für weitere Anmeldungen! 

 

DSEM_2016_logo

Vom 13. bis 21. August werden im Ramada-4-Sterne-Hotel Micador Senioren und Seniorinnen nicht nur um die Titel Seniorenmeister, Nestorenmeister und Damenmeisterin kämpfen, sondern auch eine gute Zeit miteinander verbringen, in der neben der sportlichen Anspannung an den Brettern auch die notwendige Erholung nicht zu kurz kommen wird.

 

Weiterlesen

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 117

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 117. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 117. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Drachenläufer“.

 

Weiterlesen

Wilhelm Neuhaus Schule Bad Hersfeld erneut mit dem Qualitätssiegel Deutsche Schachschule ausgezeichnet. – Ein Beitrag von WALTER RÄDLER

 

Die Wilhelm Neuhaus Schule Bad Hersfeld bekam zum zweiten Mal das Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ von der Deutschen Schachjugend verliehen. Die Überreichung war aber nicht nur von Freude gekennzeichnet, wurde sie doch im Rahmen der Verabschiedung des langjährigen W_N_Sch_George0004Schulleiters Karl-Heinrich George durchgeführt. Zur Freude aller Gäste hatte es Prof. Dr. Wilhelm Beier ebenfalls zur Feierstunde geschafft, welcher vor vielen Jahren die vorbildlichen Schulschachaktivitäten in Bad Hersfeld ins Leben rief. In seiner Laudatio betonte der Landesschulschachreferent Simon Martin Claus, welche Vorzeigefunktion die WNS in Bezug auf Schulschach hessenweit hat. Schach als Pflichtfach in Klasse 1 und danach freiwillig für alle Schüler sind die Grundlage für einen unübersehbaren Schachboom an der Schule. Egal wohin man schaut, überall wird man in der Schule an das Schachspiel erinnert.

 

Neben der Arbeit in der eigenen Schule bringt man Schach auch in die Öffentlichkeit, sei es durch das Lolls Open, die Osthessische Schulschachralley und weitere öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen. In den letzten Jahren hat die Schule unzählige Hessenmeistertitel bei den Schulschachmeisterschaften abgeräumt und ist Stammkunde bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften der Grundschulen. Um die erfolgreiche Arbeit an der WNS fortzusetzten wird eng mit den weiterführenden Schulen und dem örtlichen Schachverein kooperiert. Eine wesentliche Besonderheit ist ein eigener Förderverein für die Schachaktivitäten an der Schule mit eigener Homepage. Schach ist an der Wilhelm Neuhaus Schule ein fest zementierter erfolgreicher Bestandteil, der auch unter dem neuen Schulleiter fortgesetzt werden soll.

 

Weiterlesen

„Ich bin endgültig weg“ müsste eigentlich jetzt die Überschrift lauten. Raymund Stolze ist ab sofort, nachdem er schon einmal vor einem halben Jahr zurückgetreten war, nicht mehr für den Schach-Ticker tätig. Er geht auf eigenen Wunsch. Das ganze Team wünscht ihm eine gute Zeit nach dem Schach-Ticker, der ihm offensichtlich ans Herz gewachsen war. Raymund Stolze hat mit seinen Beiträgen das Gesicht des Schach-Tickers, mit vielen anderen freiwilligen und ehrenamtlichen Redakteuren, geprägt. Der Erfolg des Schach-Tickers ist jedoch die Summe der Aktivitäten aller Mitstreiter. Keiner steht auf der Käpitänsbrücke und keiner in der ersten Reihe. Alle sind in der Bewertung gleich , ob Vielschreiber oder Gelegenheitsschreiber.

 

Raymund Stolze hinterlässt natürlich eine Lücke im Schach -Ticker Team. Deshalb suchen wir Kollegen/Kolleginnen, die Lust am  Schreiben haben. Es wird kein Dienstverhältnis sein. Für den Schach-Ticker schreiben ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Schreiben wenn man Lust und Laune hat. Rufen Sie mich einfach an. Hier meine Rufnummer: 02323 46153  Handy: 0176 10986863.  Ich freue mich auf Ihren Anruf

 

Franz Jittenmeier

Eine Vorschau auf die U16-Olympiade in Poprad Tatry (Slowakei) von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

Eva Repkova aus Poprad Tatry – slowakische Nationalspielerin und 8-fache Olympiateilenehmerin – hat es offensichtlich verstanden, Mittel für die U16 Olympiade in der Slowakei (22. bis 29.7.2016) zu mobilisieren. Ca. 100.000,- € sollte der Etat schon umfassen. Davon lädt der Veranstalter jeweils eine Nationalmannschaft kostenfrei ein.

 

Eva Repkova

WGM Eva Repkova

Kevin Schroeder

Kevin Schroeder

Deutschland tritt mit drei Mannschaften an. Das erste Team besteht aus den besten U16 Spielern Deutschlands, mit dabei sind Roven Vogel, Konstantin Urban aus Sachsen, Kevin Schröder und Valentin Buckels aus NRW und Fiona Sieber (SAN). Wir sind an Platz fünf der Startliste gesetzt.

 

Im zweiten Team finden wir eine „Nordauswahl“ Luis Engel, Alexander Riess, Daniel Kopylov, Jakob Pajeken und Lara Schulze. Trainer ist hier Wolfgang Pajeken.

 

Aufgrund einer Initiative Mädchenschach im Deutschen Schachbund treten wir mit einer reinen Mädchenmannschaft als Deutschland 3 an.
Jana Schneider, Teodora Rogozenco, Annmarie Mütsch und Katrin Leser werden einige Jungenmannschaften aufmischen! Trainerin ist dort Tatiana Melamed aus Magdeburg.

 

TurnierseiteVideo

Weiterlesen

Der BSB (Bayerischer Schachbund) immer noch im alten Fahrwasser – Offener Brief von THOMAS STROBL 

 

strobl

Thomas Strobl

Liebe Schachfreunde,

 

wie sich inzwischen herumgesprochen haben dürfte, wurde ich vor zwei Wochen auf dem BSB-Kongress in Neukeferloh als Vizepräsident des BSB abgewählt. Das war eine inszenierte Intrige Münchner und oberbayerischermail Seilschaften und deshalb habe ich mich auch von meinem Amt als bayerischer Ausbildungsreferent zurückgezogen. Wie das im BSB noch immer läuft, möchte ich im Folgenden näher erläutern.

 

Dass Intrigen gegen mich laufen, war mir im Vorfeld bekannt. Hervorgetan haben sich dabei im Wesentlichen zwei Personen, ein altes oberbayerisches Ehrenmitglied des BSB und -wie schon öfter- die langjährige Münchner Bezirksvorsitzende.

 

Weiterlesen

Online spielen

Forum

Bundesliga-Statistik

de.wikipedia.org

Elo

DWZ/Vereinssuche

DWZ/Spielersuche

RSS-FEED

Archive

Kategorien