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GM Klaus Bischoff greift nach den Sternen
23. Oktober bis 5. November 2014

 

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GM Klaus Bischoff

 

Es ist schon erstaunlich, dass man im Schach schon mit 50 Jahren bei der Senioren-WM mitspielen darf. Während die Menschen in Deutschland immer älter werden und die Piloten mit 60, statt mit 55 Jahren, in Rente gehen sollen. Aber gut. Man muss zur Kenntnis nehmen, dass hier Funktionäre entscheiden, die ohnehin manche weltfremde Entscheidungen treffen. Es kann aber auch sein, dass man die Senioren als neue Zielgruppe entdeckt hat und den schrumpfenden Mitgliederzahlen entgegenwirken möchte.

 

Aus deutscher Sicht eine kleine Sensation. Der amtierende Deutsche Meister, kein Geringerer als GM Klaus Bischoff, mehrfacher Deutscher Meister im Blitz- und Schnellschach, spielt mit um den Titel eines Weltmeisters. Ausgerechnet Bischoff, der gesagt hat: “Mit 50 ist man als Schachspieler ein alter Mann!“ Mit diesem selbstironischen Kommentar kokettierte Schachplauderer Klaus Bischoff bei einer seiner Schachreportagen, damals selbst schon 50+. Ein paar Monate später gewann er mit 52 Jahren gegen die wesentlich jüngere Konkurrenz prompt die Deutsche Meisterschaft 2013!

 

Auszug aus der vorläufigen Teilnehmerliste:

1 GM Nunn John D M ENG 2602 2 GM Hebden Mark L ENG 2540 3 GM Vaisser Anatoly FRA 2531 4 GM Sturua Zurab GEO 2523 5 GM Sveshnikov Evgeny LAT 2517 6 GM Bischoff Klaus GER 2504 7 GM Movsziszian Karen ARM 2487 8 IM Kalegin Evgenij RUS 2474 9 IM Zhelnin Vladimir V RUS 2471 10 GM Arkell Keith C ENG 2450 11 GM Vasiukov Evgeni RUS 2448 12 GM Balashov Yuri S RUS 2429 13 IM Bruno Fabio ITA 2422 14 GM Kristiansen Jens DEN 2405 15 GM Kupreichik Viktor D BLR 2405 16 GM Suba Mihai ROU 2341 17 IM Rooze Jan BEL 2341 18 IM Van Riemsdijk Herman C. BRA 2339 19 IM Barle Janez SLO 2338 20 IM Shvedchikov Anatoli I. RUS 2331 …

Turnierseite

 

Ein Reisebericht voller Kontraste

 

Masterclass RomanishinUnd noch ein alliterierender Untertitel: Romanischin, Robert Ris-ing Stars und der rasende Reporter Rudi Thomas Richter. Ziemlich zu Anfang sollte ich erwähnen, dass dies quasi die Eröffnung der Amsterdam Chess Academy war, ein Projekt von IM Robert Ris. Auf deren Homepage fand ich auch das Titelfoto von Peter Doggers – zu sehen sind im Uhrzeigersinn Romanischin am Demobrett, hinten Robert Ris, zwei mir unbekannte Schachfreunde, ich selbst (mit rotem Pullover über dem Stuhl), noch ein Unbekannter und Yochanan Afek – IM, Endspielstudienkomponist, Schachtrainer, Journalist usw. , Romanischin begrüsste ihn zuvor mit “hello, my dear old friend!”. Dahinter, nicht auf dem Foto, noch eine Reihe Stühle, insgesamt waren es etwa ein Dutzend Zuschauer/Zuhörer. Als ‘Teaser’ vorab eine ganz kurze Zusammenfassung dessen, was Romanischin erzählte: Erinnerungen an alte Zeiten. Damals gab es noch die Sowjetunion und Hängepartien, damals gab es weder starke Schachcomputer noch Rauchverbot am Brett und anderswo. Sowjetunion wird im weiteren Bericht nur insofern erwähnt, dass fast alle gezeigten Partien aus sowjetischen Turnieren stammen, der Rest wird nach und nach einfliessen.

 

Kontrastprogramm bezieht sich darauf, dass ich vormittags den Amsterdam Marathon in drei Stunden lief und nachmittags vier Stunden meinem anderen Hobby widmete. Quatsch, erstens laufe ich maximal Halbmarathons, zweitens brauche ich auch für zwei Halbmarathons zusammen (mit dazwischen einigen Wochen Pause) mehr als drei Stunden, drittens könnte ich mich nach einem (Halb)Marathon nicht auf Schach konzentrieren. Ich war stattdessen doppelt Konsument, Zuschauer zuerst beim Marathon-Finish und dann im Cafe Batavia direkt gegenüber vom Amsterdamer Hauptbahnhof.

 

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GM NICLAS HUSCHENBETH

Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Da alle guten Dinge 3 sind, hat er die Trainingsserien Unglaubliche Züge und   Let’s blitz, erweitert. Seine dritte Rubrik heißt Taktikaufgaben lösen!, wobei wir Ihnen heute die siebte Folge anbieten möchten.

 

In dieser Serie, die immer am Dienstagabend erscheint, löst Niclas Taktikaufgaben auf chess24 und erklärt dabei sein genaues Vorgehen. Bitte versuchen Sie die Aufgaben zu lösen, bevor Niclas es tut, damit Sie dann Ihre Gedankengänge mit denen von Niclas vergleichen können und auf diese Weise am meisten mitnehmen werden. Viel Spaß beim Anschauen und Lösen!

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+++ „Podz-Blitz“ gewinnt in Münster+++ Das war [fast] nichts, Dennis! +++ Die Jugend bezwingt in Hoogeveen die Legenden +++

 

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IM Karl-Heinz Podzielny

MÜNSTER. Wieder einmal ein Turnier mit Tradition. Zum 32. Mal rief das Münsterland-Open [11.-18. Oktober]. Dass ausgerechnet am ersten Bundesliga-Wochenende die beiden finalen Runden ausgetragen wurden, hinderte allerdings den ein oder anderen starken deutschen Spieler, seine Zusage abzugeben. Lediglich der Setzranglistenerste Ilja Zaragatski, der in der Stammaufstellung an Brett 7 gemeldet ist, fehlt seinen Sportfreunden Katernberg, die mit 1:3 Mannschaftspunkten – einem 2,5:5,5-Niederlag gegen die SG Trier folgte tags darauf ein achtbares 4:4 gegen den SV Hockenheim – einen durchwachsenen Start hatten.

Doch gewonnen hat der 29-Jährige dennoch nicht.

 

Den Sieg holte sich Karl-Heinz Podzielny, der vor genau 40 Jahren Deutscher Jugendmeister in Bamberg wurde und bei der Jugend-EM 1974/75 Platz 2 hinter John Nunn belegte. Mit 7,5/9 bewies der gerade 60-Jährige IM – am 10. September hatte er seinen runden Geburtstag – dass ihn nicht nur eine überragende Spielstärke im Blitzschach auszeichnet, was im den Spitzennamen Podz-Blitz einbrachte. Auch bei seinem Heimatverein, dem SV Lethmathe, dürfte Freude über den unverhofften Erfolg aufkommen. Rang belegte Großmeister Aleksandr Karpatschev [SF Bad Mergentheim] mit einem halben Punkt Rückstand. Es folgte ein Quartett mit 6,5 Punkten, das in der Reihenfolge Ilja Zaragatski – der hatte in Runde 6 Podzielny geschlagen – Thomas Pähtz [Ilmenauer SV], Laurence Webb [SK Münster] und Jürgen Böhm [SF Brakel] durchs Ziel ging. Weiterlesen

Lu Shanglei und Alexandra Gorjatschkina sind die neuen Champions – U20-Weltmeisterschaft in Pune ohne deutsche Beteiligung

 

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IM Elisabeth Paehtz (2004)

Ursprünglich wollte ich von der diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaft [5.-20. Oktober] in Pune – mit mehr als drei Millionen Einwohner ist es die als neungrößte Stadt Indiens – nur eine Meldung in unserer Rubrik Kurz & Knapp veröffentlichen. Aber wäre das wirklich dem Ereignis angemessen?

 

Wenn man so will, dann hat Erfolgstrainer Adrian Michaltschischin fraglos recht mit seiner Behauptung, dass die U20-Weltmeisterschaft der Schachwelt als das Schaulaufen künftiger Champions gelte! Sichtbarer Beweis sind Boris Spasski, Anatoli Karpow, Garri Kasparow und Viswanathan Anand, die sie schließlich gewonnen haben!

 

Na ja, heute haben sich die absoluten TOP-Spieler wie Carlsen und Caruna auf kurzem Weg an der Weltspitze etabliert, sind wie der Norweger sogar längst „richtiger Weltmeister“. Aber die Junioren-WM, wie die Titelkämpfe in der Altersklasse U20 heißen, sind durchaus von großem von Interesse, wie die Veranstaltung in Pune zeigte, das seit den 1960er-Jahren eine besonders freundschaftliche Beziehung zur Hansestadt Bremen unterhält, und wo auch eines von sechs Goethe-Instituten in Indien arbeit [ http://www.goethe.de/ins/in/de/poo.html?wt_sc=pune ]. Teilnehmer aus 49 Ländern waren in den Kategorien Open und den Girls am Start – leider vermisste ich bei mehrmaligen Suchen unter den 137 jungen Männern, davon allein 74 aus dem Gastgeberland, und den 78 Mädels – auch hier stellte Indien mit 36 fast die Hälfte – auch nur einen einzigen DSB-Vertreter.

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Eine Vorschau auf das zweite Turnier der dritten FIDE-Grand-Prix-Serie in Taschkent von RAYMUND STOLZE

 

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Gelfand und Cariuana

Es ist tatsächlich so, wie ich in meinem Abschlussbericht [ http://www.chess-international.de/Archive/29305#more-29305 ] zur ersten Etappe der neuen FIDE-Grand-livePrix-Serie 2014-15 angedeutet habe: Die Karawane zieht weiter. Und das fast geschlossen, denn von den „zwölf Samurai“ aus Baku wir nur ein Quartett ausgetauscht. Die Herren Alexander Grischuk, Peter Swidler, Jewgeni Tomaschewski [alle Russland] und Leinier Dominguez [Kuba] werden in Taschkent [ 20. Oktober-3. November] gegen Maxime Vachier-Lagrave [Frankreich], Dimitri Jakowenko [Russland], Anish Giri [Niederlande] und Baadur Jobowa [Georgien] ausgetauscht, der überraschen für den Iraner Esahn Ghanem Maghami kurzfristig nominiert wurde. Letzterer hat ursprünglich eine Wildcard erhalten, weil Teheran Gastgeber des dritten der insgesamt vier Turniere dieser hochkarätigen Veranstaltung ist [18.-28. Februar 2015]. Zum Abschluss folgt dann Moskau [13.-27. Mai 2915].

 

Dass die Serie von sechs auf vier Stationen beschränkt wurde, bietet fraglos auch die nötige Sicherheit. Beim vorhergehenden Grand-Prix hatte der Veranstalter AGON nämlich einige Austragungsstädte, darunter Berlin, einfach nur als „Platzhalter“ angegeben, was alles andere als seriös gewesen ist.

 

Nun also auf nach Usbekistan in die zwei Millionen Stadt nördlich der großen Seidenstraße an der Grenze zu Kasachstan am westlichen Rand des Tian-Shan-Gebirges, wie in einschlägigen Reiseführern zu lesen ist.

 Turnierseite Rundenbeginn Ortszeit Wie spät ist es in Usbekistan?

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Von Moskau nach Bad Königshofen – Alexsej Erofeev gibt innerhalb eines freiwilligen sozialen Jahres Schachunterricht – ein Beitrag von REGINA VOSSENKAUL

 

Mit Aleksej Erofeev aus Moskau steht der Karpow-Schachschule in Bad Königshofen ein kompetenter Trainer für den Unterricht zur Verfügschulungung. Der Sozialpädagoge mit Schwerpunkt Schachausbildung hat bereits drei Jahre lang für das russische Kulturzentrum in Moskau gearbeitet, insgesamt hat er bereits sieben Jahre Erfahrungen in seinem Beruf gesammelt. Jetzt ist er innerhalb eines Freiwilligen sozialen Jahres beim Schachclub 1957 Bad Königshofen tätig und unterrichtet nach den Methoden des ehemaligen Weltmeisters Anatoli Karpow.

 

Deutsch hat der 25-Jährige bei einem privaten Lehrer als Vorbereitung auf seine Tätigkeit in Deutschland relativ schnell gelernt und spricht die Sprache schon ganz gut. Inzwischen hat er sich auch in Kleinbardorf gut eingelebt, wo er bei der Familie Müller wohnt. Von der Großstadt in ein Dorf und in eine Kleinstadt, wie empfindet er den Wechsel? „Ich finde Kleinbardorf und Bad Königshofen sehr gut, vor allem die schöne Umgebung. In einer Großstadt wie Moskau ist es sehr laut und man hat wenig Natur.“ Heimweh hat er nicht, denn Schachspieler sind es gewohnt, viel unterwegs zu sein. In seiner Freizeit geht er gern spazieren, kümmert sich um seine Fitness und liest gern – natürlich auch Schachbücher.

 

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Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

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GM NICLAS HUSCHENBETH

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können nun die Schach-Ticker-Besucher nutzen können: Es sind die Trainingsserien Unglaubliche Züge, Taktikaufgaben lösen! und   Let’s blitz, wobei wir heute in dieser Rubrik das vierte GM-Special anbieten möchten.

 

Diesmal spielt Niclas gegen den Schach-Youtuber Shazzarr eine 15-Minuten Schnellschachpartie. Shazzarr entgegnet auf Niclas’s 1.e4 mit der Skandinavischen Verteidigung [1...d5]. Niclas spielt aggressiv nach vorne, doch sieht sich nach einer Ungenauigkeit gezwungen, ins Endspiel abzuwickeln. Er behält eine leichte Initiative, aber die Frage ist ob es ausreicht für einen greifbaren Vorteil…

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2. Liga: Serienmeister Porz verliert seit Jahren mal wieder – acht Vereine in den vier Staffeln noch mit weißer Weste

 

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Marta Michna

Es gibt sie also doch noch, die überraschenden Nachrichten aus der Zweiten Liga. Und diese vom zweiten Spieltag hat schon fast einen sensationellen Anstrich: In der Gruppe West verliert die SG Köln Porz noch dazu Zuhause gegen DJK Aachen mit 3,5:4,5. Entscheidend dürfte zwei Dinge gewesen sein: die Null von Igor Khenkin gegen den Niederländer Martijn Dambacher sowie das Fehlen von zwei schwer zu ersetzenden Stammspielern [Vladimir Baklan/Brett 3 und shotCAONH3QRDimitri Reinderman Brett 4]. So eine Mittelfeldachse kann auch die Hilgert-Truppe nicht ersetzen. Im vergangenen Jahr ist man noch durch die Liga mit 18:0/56,0 Punkten gefurcht. Die letzte Niederlage datiert aus der Saison 2011/12 gegen den Wiesbadener SV, wo es ebenfalls Zuhause gleichfalls 3,5:4,5 hieß. Damals fehlte am 5. Spieltag allerdings ein komplettes Spitzenquartett…

 

Die Tabellenführung teilen sich die Aachener, die nach dem DJK ein Aufwärts im Vereinsnamen haben, mit den SF Schöneck. Auch für die geht es nach dem 5,5:2,5 gegen Turm Emsdetten 2 aufwärts!

 

In der Staffel Ost haben sich mit Nickelhütte Aue – das ist das Team, das wegen fehlenden Geldes als Staffelsieger in der vergangenen Saison auf den Bundesligaaufstieg verzichten musste – und der Erfurter SK. Die Erzgebirgler die trotzdem keine nennenswerte Abgänge zu verzeichnen hatten,   gewannen gegen Passau und Neutraubling jeweils 5,5:2,5, die Thüringer bezwangen erst Mergentheim mit 4,5;3,5 und danach Bundesliga-Absteiger SC Forchheim 5,5:2,5. Bleibt noch anzumerken, dass bei Aue war übrigens zweimal Inna Gaponenko im Einsatz – und gewann beide Partien!
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OSG Baden-Baden steht in der Bundesliga vor Jubiläums-Titel
Von Hartmut Metzmetz

 

Hat die Langeweile ein Ende? In der Schach-Bundesliga zieht die OSG Baden-Baden seit 2006 einsam ihre Kreise. Seit Sven Noppes das Amt als Kapitän und Organisator übernommen hat, eilen die Kurstädter von einem Titel zum nächsten. Die zehnte deutsche Meisterschaft in Folge wäre ein Meilenstein. Rivalen wie die SG Köln-Porz, SG Solingen oder Werder Bremen haben mittlerweile die Herausforderung um Platz eins aufgegeben. Porz zog sich gar in die Zweite Bundesliga zurück, weil Mäzen Wilfried Hilgert keinen Sinn mehr darin sah, der OSG Paroli zu bieten – Baden-Badens Sponsor Wolfgang Grenke verpflichtete doch immer die besseren Spieler bis hin zu den Weltmeistern Viswanathan Anand und Magnus Carlsen. Doch nun könnte dem Abonnementmeister ein ernsthafter Rivale erwachsen: In Schwäbisch Hall, das bisher eher durch die gleichnamige Bausparkasse bekannt ist, marschierte ein Team aus der Landesliga durch bis ins deutsche Oberhaus. Dort wird der Aufsteiger nun mit dem ehemaligen Vizeweltmeister Boris Gelfand&Co. zum ersten OSG-Jäger. „Die haben durchaus Chancen“, bestätigt Arkadij Naiditsch… Mehr

„Exzellenter Konter“ – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992]Schachbilder_04_800x530px-Kopie-300x198 ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können jetzt die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Taktikaufgaben lösen! und Unglaubliche Züge, deren Folge 15 mit dem Titel „Exzellenter Konter“ wir heute veröffentlichen.

 

In einer unglaublichen wilden Stellung hat Weiß bereits mehrere Bauern geopfert und seinen König entblößt um den schwarzen Monarchen zu attackieren. Schwarz scheint unter Druck zu sein, doch findet er einen eleganten und bemerkenswerten Weg um seine Probleme mehr als nur zu lösen…

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Die Schach-Bundesliga startet am kommenden Wochenende in die neue Saison – Serienmeister OSG Baden-Baden ist hoher Favorit

 

shotEndlich ist es soweit. Am kommenden Wochenende [18./10. Oktober] startet die Schach-Bundesliga in die nebundesligaue Saison. Hoher Favorit in einer der stärksten nationalen Mannschafts-Meisterschaften ist Titelverteidiger OSG Baden-Baden. Die vier Spielorte sind Bremen, Dortmund, Eppingen und Solingen. Samstags ist jeweils um 14 Uhr und sonntags um 10 Uhr Spielbeginn. Und das sind die Ansetzungen der ersten Doppelrunde der Spielzeit 2014/15:

 

Spielort Bremen [Platinlogen im Weserstation, Franz Böhmert- Straße 1b] Werder Bremen–Hamburger SK, Turm Emsdetten–SSC Rostock 07, Hamburger SK–Turm Emsdetten, SSC Rostock 07–SV Werder BremenshotCAONH3QR

 

 

Spielort Eppingen [Hardwaldhalle, Berliner Ring 18/1]
SC Eppingen–SF Berlin, OSG Baden-Baden–USV TU Dresden, SF Berlin–OSG Baden-Baden, USV TU Dresden–SC Eppingen

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Spielort Solingen [Stadtsparkasse, Kölner Straße 68-72]
SG Solingen–FC Bayern München, SV Mülheim Nord–SK Schwäbisch Hall, FC Bayern München–SV Mülheim Nord, SK Schwäbisch Hall–SG Solingen Weiterlesen

+++ Nigel mit unwiderstehlichem Endspurt +++ Baden gewinnt Endspiel gegen Bayern und wird Deutscher Ländermeister der Jugend +++ Anish Giri und Baadur Jobava führen bei Matchkämpfen in Hoogeveen+++ Schachprinz Dennis strandet in Haarlem +++

 

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Elisabeth Pähtz u. Nigel Short

ISLE OF MAN. Dass ein starker Endspurt wahre Wunder wirken kann, bewies Nigel Short beim stark besetzen Open auf der Isle of Man. Mit vier Siegen aus den letzten vier Runden schnappte sich der einstige Herausforderer von Garri Kasparow um die Schachkrone auf der Zielgeraden Platz 1. Entscheidend war dabei   der Schlussrundensieg gegen seinen Landsmann Gawain Jones. In der Tabelle hatte Short einen ganzen Punkt Vorsprung vor einem Quintett mit 6,5 Zählern, das die Plätze 2-5 in der Reihenfolge Laurent Fressinet [Frankreich], Sergej Tiwjakow [Niederlande], David Howell [England] und Gil Popilski [Israel] belegte. Von den deutschen Spitzenspielern waren auf der britischen Insel Daniel Fridman und Elisabeth Pähtz dabei.

 

Der Mülheimer Bundesligaspieler hatte dabei nach sieben Runden in dem starken Teilnehmerfeld mit drei Aktiven über 2700 Elo und sechs über 2600 sehr gut mitgehalten – so spielte er gegen Frankreichs Weltklassemann Maxime Vachier-Lagrave [Elo 2757] mit Schwarz remis. Allerdings verlor er im achten Durchgang überraschend gegen den Israeli Popilski und spielte danach gegen den englischen Großmeister Daniel Gormally [2488] auch nur remis. Mit 5,5/9 blieb dann nur Platz 13. Elisabeth, die mit 2,5/3 fulminant gestartet war – u.a. Sieg gegen Gawain Jones und Remis gegen Sergej Tiwjakow – , verlor nach der Niederlage ausgerechnet gegen Daniel Fridman in Runde 4 den Faden. Mit 5,0/9 und Rang 28 unter 72 voll gewerteten Teilnehmern war sie dennoch zweitbeste Frau, womit die Thüringerin immerhin ein Preisgeld von 1000 Pfund einspielte. Die doppelte Summe in dieser Wertung holte sich die Inderin Harika Dronavalli ab, die mit 5,5/9 als 17. registriert wurde. Alle Ergebnisse finden Sie unter dem Link http://www.chess-results.com/tnr147695.aspx?lan=0&art=0&wi=821 .
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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

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UWE KERSTEN

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

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Der OSG Baden-Baden bietet eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Schach an

 

Die OSG Baden-Baden freut sich, zum Start nächsten Saison 2015/16 eine Stelle zum Freiwilligen Sozialen Jahr einrichten [FSJ] zu können. Damit gibt es neben der FSJ-Stelle bei der BG Buchen eine zweite FSJ-Stelle im Schach Baden-Württembergs.

 

Das „Freiwillige Soziale Jahr“ und der „Bundesfreiwilligendienst“ sind die beiden Freiwilligendienste in Deutschland, die von der Bundesrepublik gefördert werden.

 

FSJ wendet sich an Jugendliche und Junior/-innen zwischen 16 und 27 Jahren, die z.B. zwischen Schule/Ausbildung und Studium/Beruf ein Jahr einschieben und hier in einer der anerkannten Stellen tätig werden möchten. Vielen bekannt sind die Einsatzstellen im Pflegedienst oder beim Deutschen Roten Kreuz. Es gibt aber auch eine Reihe von Stellen im Sport, hauptsächlich in der Betreuung von Kindern. Weiterlesen

Premiere für eine neue Schach-Ticker-Kolumne von ROSEMARIE J. PFORTNER

 

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ROSEMARIE J. PFORTNER

Nicht selten passiert es uns: Wenn wir gründlich und hartnäckig suchen, finden wir Schätze – was das auch immer sein mag. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich sofort an eine Ballade „Die Schatzgräber“ von Gottfried August Bürger, die wie folgt beginnt:

 

„Ein Winzer der am Tode lag,

Rief seine Söhne an und sprach:

„In unserem Weinberg liegt ein Schatz.

Grabt nur danach!“ – „An welchem Platz?“

Schrie alles laut den Vater an.

„Grabt nur!“… O weh, da starb der Mann.

 

Natürlich ist das Internet ein idealer Suchplatz, und so ist unser Webmaster Franz Jittenmeier auf das Internetportal KUNST & SCHACH [ http://www.kunstundschach-rjp.com/ ] von RoseMarie J. Pfortner gestoßen. Unsere Anfrage, ob Sie nicht monatlich eine Kolumne zu diesem Thema schreiben könnte, fand sofort ihre Zustimmung,

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Der etwas andere Bericht vom ersten Turnier der dritten FIDE-Grand-Prix-Serie in Baku von RAYMUND STOLZE

 

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GM Fabiano Caruana

Die Frage nach den vielen kleinen „a“ in der Schlagzeile hatte ich bereits in Teil 2 meines etwas anderen Turnierberichtes beantwortet. Und wie Sie sehen, ist und bleibt Fabiano Caruana mein Hauptdarsteller auch in den letzten drei Runden der ersten Etappe der dritten FIDE-Grand-Prix-Serie Nun also legen wir den Spielfilm des dritten Drittels ein, vor dem der Weltranganglistenzweite und mit 22 Jahren jüngste Teilnehmer in Baku gemeinsam mit Boris Gelfand, seines Zeichen mit 46 der Oldie, bei je 5/8 in Führung liegen.

 

Sonntag, den 12. Oktober, Runde 9

 

Zunächst gibt es eine Ergänzung in Hinblick auf Caruanas Niederlagen im Klassischen Schach in 2014 zu machen, die ich einem aufmerksamen Kollegen verdanke. Er wies mich nämlich darauf hin, dass Fabiano vor seiner Null in Runde 7 gegen Dimitri Andrejkin zuletzt bei der Schacholympiade in Tromsö gegen Weltmeister Magnus Carlsen verloren hat. Und nun raten Sie einmal, was Magnus auf1.e4 geantwortet hat. Richtig, natürlich Skandinavisch! Hier ist der Link zu dieser Partie zum Nachspielen: http://www.viewchess.com/cbreader/2014/10/11/Game16581062.html

Turnierseite Partien Eröffnungsvideo Livestream

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In der DSAM-Saison 2014/15 werden erstmals die Deutsche Frauen-Amateurmeister gekürt – Ein Beitrag von RALF MULDE, BREMEN

 

Über mehr Frauen im Schach reden kann jeder, die Macher des Projektes Deutsche Schach-Amatziegenfusseurmeisterschaft [DSAM] machen lieber etwas. Erstmals werden in der Saison 2014/15, die mit dem ersten Qualifikationsturnier in Baden Soden beginnt [24.-26 Oktober], die Deutschen Frauen-Amateurmeister gekürt. Und das ebenfalls in den aktuell sechs Wertungsgruppen [A: TWZ 2300-21001, B: 2100-1901, C: 1900-1701, D: 1700-1501, E: 1500-1301, F: ≤ 1300].

 

Wie kann Frau das werden? Prinzipiell so: Einen Rang von 1-6 in einem der Qualifikations-Turniere erspielen und damit einen Sitzplatz für das Finale ]4.-6. Juni 2015 in Niedernhausen bei Wiesbaden ] erobern – und dort beste Frau / Mädchen werden.
Ausnahme: In einem der Vorrundenturniere gab’s auf den
Quali-Plätzen 1-6 kein einziges weibliches Wesen. In diesem seltenen Fall reichte es schon, überhaupt nur beste Frau / Mädchen in dieser Gruppe zu werden, egal auf welchem Platz, um sich für das Finale zu qualifizieren – Hauptsache, beste Frau!

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Jan-Christian Schröder

Bei den 24. Jugend-EM in Batumi hat vom deutschen Team nur Jan-Christian Schröder echte Medaillenchancen

 

Die Schlagzeile meines Abschlussbeitrages zur 23. Jugend-Europameisterschaft in Budva/Montenegro lautete „Und wieder ein Spatz…“, Für die beste Platzierung hatte damals Vincent Keymer in der Altersklasse U10 mit Rang 4 gesorgt. Der auf Platz 2 gesetzte Jungen vom   SK Gau-Algesheim verpasste nur durch Wertung eine Medaille, denn die fünf Verfolger hinter dem türkischen Europameister Kagan Aydincelebi hatten mit 7/9 alle einen halben Punkt weniger [alle Ergebnisse, Tabellen etc von 2013 finden sie unter dem http://chess-results.com/tnr106045.aspx?lan=1&art=2&rd=1&turdet=YES&flag=30&wi=984].

 

Sicherlich hätte Filiz Osmanodja, die kürzlich in Durban Vizeweltmeisterin U18 wurde, auch sehr gute Chancen gehabt, um auf das Siegertreppchen zu kommen. Aber in Budva startete die damals 17-Jährige in der Open-Klasse. Das war als „Härtetest“ mit Blickrichtung Jugend-WM Ende Dezember 2013 in den Vereinigten Arabischen Emiraten so geplant. Eine Medaille ist allerdings damals dann doch nicht herausgesprungen…

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Psychoanalytiker Reuben Fine vor 100 Jahren geboren
Von Hartmut Metz

 

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Als Psychoanalytiker ist Reuben Fine zumindest einmal nicht sonderlich geschickt vorgegangen: Der Amerikaner, der heute vor 100 Jahren in New York zur Welt kam, beteiligte sich an einer spiritistischen Sitzung. Als der Schach-Großmeister gefragt wurde, ob er mit einem Geist Kontakt aufnehmen wolle, nannte Fine seinen legendären Landsmann Paul Morphy. Dieser erschien angeblich auch, woraufhin Fine über das Medium das Wort an ihn richten durfte: „Bitte fragen sie ihn, ob Schwarz im Evans-Gambit im sechsten Zug mit dem Läufer den Bauern auf b4 schlagen oder lieber nach b6 ausweichen soll.“ Dem Vernehmen nach sei Fine froh gewesen, die Séance mit heiler Haut verlassen zu können … Mit Morphy hat der Jubilar eines gemein wie mit Bobby Fischer: Ihre ersten Auftritte in Europa sorgten für Aufsehen, weil das Trio durchweg grandiose Ergebnisse erzielte… Mehr

„Starke Leichtfiguren“ – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

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GM NICLAS HUSCHENBETH

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können jetzt die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Taktikaufgaben lösen! und Unglaubliche Züge, deren Folge 14 mit dem Titel „Starke Leichtfiguren“ wir heute veröffentlichen.

 

Die Eröffnungsphase ist gerade vorüber und der weiße Spieler sieht sich einem Angriff seiner Dame ausgesetzt. Er entschließt sich zu einem radikalen und äußerst mutigem Zug, der das materielle Gleichgewicht der Stellung ordentlich durcheinander bringt. Schauen Sie selbst und genießen dabei die Schönheit im Schach!
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 Münsterland Open so beliebt wie eh und je

 

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Der Sieger: IM Karl-Heinz Podzielny

Das Münsterland-Open in Senden feiert seine 32. Auflage. Die geräumige Steverhalle steht wärend der zweiten Herbstferienwoche wieder ganz im Zeichen des Schachs, und bietet hervorragende Spielbedingungen für das offenen Open, sowie das Challengers-Turnier für Spieler mit einer DWZ unter 1700.muensterland_open13

Für das Open sind u. a. bereits GM Ilja Zaragatski,  GM Thomas Päthz, GM Aleksander Karpartschev, GM Lev Gutman und IM Karl-Heinz Podzielny angemeldet. Ein attraktives Feld an der Spitze zeichnet sich ab.

Selbstverständlich bietet die eingespielte Organisation wärend des gesamten Turniers im Foyer wieder eine reichhaltige und kostengünstige Verpflegung an. Neben dem großen Spielsaal kann hier auch analysiert und geblitzt werden.

 

Auszug aus der vorläufigen Teilnehmerliste:

Podzielny, Karl-Heinz SV Letmathe 1933 2419 Karpatchev, Aleksandr SF Bad Mergentheim 2384 Gutman, Lev SV Lingen 2350 Pähtz, Thomas Ilmenauer SV 2287 Dahm, Jochen SG Bochum 31 2232 Webb, Laurence SK Münster 32 2222 Sazanov, Nikolay E. SC Steinfurt 1996 2210 Kummerow, Heiko Recklinghäuser SG 2197 Torres-Kuckel, Rafael SV Ahlen 1954 2195 Rott, Georg SK Münster 32 2136 Böhm, Jürgen SF Dortmund-Brackel 2135 Seegers, Hendrik SF Neuenkirchen 2133 Steinle, Carsten SV Ahlen 1954 2105 Krüger, André SV Mülheim-Nord 2100 Ciorney, Dragos Oberhausener SV 2098 Comes, Bruno SC Wittlich 2086 Rüberg, Jobst SV Ahlen 1954 2075 Kammers, Heribert SK Münster 32 2068 Verfürth, Thomas SK Turm Kleve 1974 2067 …
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Der etwas andere Bericht vom ersten Turnier der dritten FIDE-Grand-Prix-Serie in Baku von RAYMUND STOLZE

 

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Andrejkin (links) schlägt in Runde 7 Caruana!

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Beginn der Partien 12 Uhr

Sie werden sich sicherlich fragen: Was hat es mit den acht kleinen „a“ in der Schlagzeile auf sich? Nun ganz einfach da ich mich in Teil I bewusst entschieden habe, Fabiano Caruana als Hauptdarsteller meine ganze Aufmerksamkeit zu widmen – und das Runde für Runde – signalisiere ich damit einerseits optisch, dass in Baku inzwischen bei der ersten Etappe der dritten FIDE-Grand-Prix-Serie acht Runden bespielt sind, andererseits ist es aber [m]eine ganz persönliche Reverenz an den derzeitigen Weltranglistenzweiten! Doch nun legen wir den Spielfilm des zweiten Drittels ein…
Dienstag, den 7. Oktober, Runde 5
Wer rastet der rostet“, lautet ein Sprichwort. Ist es also sinnvoll, bei nur elf Runden zwei Ruhetage anzusetzen? Und wie werden die Schach-„Gladiatoren“ damit fertig? Mamedjarow und Grischuk spielten fast Schnellschach – 31 Züge, ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern bei jeweils vier Bauern und folglich remis. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt. Aber die beiden haben mit dem Ausgang dieses Turniers nichts mehr zu tun, treten vielleicht schon deshalb kürzer?!

 

Von Caruana ist das zwar so nicht zu erwarten, doch Teimour Radjabow [12. März 1987 in Baku!], der neben Mamedjarow zweite Aseri im Feld, zeigt sich nach längerem Formtief – im November 2012 war er mit Elo 2793 registriert im Mai diesen Jahres ist sein Sinkflug bei 2713 endlich gestoppt – wieder verbessert. Und wenn er wie gegen

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Das Sparkassen Chess Meeting hat einen Botschafter

 

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GM Peter Leko

Der ungarische Weltklasse-Schachspieler Peter Leko wird vom kommenden Jahr an „Botschafter des Dortmunder Sparkassen Chess-Meetings“. Darauf verständigte sich der dreimalige Dortmund-Sieger und Vize-Weltmeister von 2004 in einem Gespräch mit Turnierdirektor Stefan Koth und Veranstaltungsleiter Gerd Kolbe. Leko weilte mit seiner Frau Sofie zu einem privaten Besuch in seiner „zweiten Heimat“ Dortmund.

 

Die gemeinsamen Überlegungen gehen dahin, dass der renommierte Großmeister bei seinem Auftritten im In- und Ausland über das bedeutende Schach-Turnier und die 140jährige Schachgeschichte Dortmunds informiert, die eng mit dem jüdischen Herrenausstatter und Schachpionier Salomon Elkan verbunden ist. Außerdem will der Publikumsliebling ein- bis zwei Mal im Jahr Werbetermine für das Großmeister-Turnier und damit auch für seinen Sport übernehmen. Angedacht sind beispielsweise Auftritte in der Dortmunder Schachschule und Aktivitäten rund um den Ferdinand-Fabra-Nachwuchspreis, der alljährlich im Rahmen des Sparkassen Chess-Meetings verliehen wird.

 

Die Karriere Peter Lekos ist eng mit dem Sparkassen Chess-Meeting verbunden. Er spielte 1991 als Elfjähriger zum ersten Mal in Dortmund und gehört seit langen Jahren praktisch „zum festen Inventar“ der Veranstaltung. Um, wie er es ausdrückte, als Dank für die langjährige Partnerschaft etwas zurückzugeben, hat Leko jetzt die Initiative ergriffen und den Dortmunder Verantwortlichen seine „Botschafter-Idee“ unterbreitet

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

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Uwe Kersten

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

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Die Caruana Story – Ein Exklusiv-Gespräch mit dem neuen Superstar von GM IAN ROGERS für SCHACH-MAGAZIN 64 Heft Oktober 12014*

 

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GM Fabiano Caruana

Bislang ist nur wenig bekannt über den 22-jährigen Fabiano Caruana, der beim diesjährigen Sinquefield Cup derart für Furore sorgte. Ist er Amerikaner oder doch Italiener? Wie war sein Werdegang? In einem ausführlichen Gespräch mit Ian Rogers erzählt Caruana von seiner Kindheit in Amerika und seinem Leben nach dem Umzug mit der Familie nach Europa.

 

Ich habe einen Bruder und eine Schwester. Beide sind viel älter als ich, sie haben beide ihre eigene Familie, beide haben zwei Kinder – mein Bruder lebt mit seiner Familie in Florida, meine Schwester mit ihrer in New Jersey.

 

Im Alter von sechs oder sieben spielte ich Klavier. Das war nur eine kurze Episode – nur ein Jahr lang und ich habe mittlerweile alles wieder vergessen. Bis ich zwölf wurde, ging ich in die Public School 321, gleich gegenüber unserer Wohnung in Brooklyn (New York), anschließend wechselte ich auf die Andries Hudde Schule, eine andere öffentliche Schule. Ich erhielt die Erlaubnis, während der Schulzeit Turniere zu spielen. Das ermöglichte mir die Teilnahme an den Pan Ams (Anm. d. Red.: Panamerikanische Spiele) und den Jugendweltmeisterschaften in Ländern wie Spanien, Argentinien, Griechenland, Kolumbien. Natürlich musste ich den Schulstoff nachholen und die Prüfungen ablegen. Aber die Reisen haben viel Spaß gemacht und es war ganz schön, der Schule eine Weile den Rücken zuzukehren.
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Das höchst dotierte Schachturnier der Gegenwart

 

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Fotos: Patricia Beiderbeck

Wer bei einem Schach-Open 1 Millionen US-Dollar als Preisgeld garantiert, muss entweder positiv verrückt sein, oder zu viel Geld

Wesley So (Philippinen)

Wesley So (Philippinen)

besitzen. Dazu kommt noch, dass man 1.500 Dollar Startgeld verlangt. Das alles ist nur möglich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. In einer Stadt, wo Geld keine Rolle spielt. Wo ohnehin alles teuer ist. Das Luxushotel und  Spielerparadies  Planet Hollywood in Las Vegas ist der Spielort. Ein Spielort, der so groß ist wie ein Einkaufszentrum. Der alles bietet, was dein Geld begehrt.
Es wird das am höchsten dotierte Open der Schachgeschichte sein, das vom 9. bis 13. Oktober 2014 stattfindet. Über 500 Spieler haben sich, trotz des hohen Startgeldes, angemeldet.

 

Organisatoren dieses einmaligen Spektakels sind die Multimillionärin Amy Lee (Foto) aus Kanada und der farbige US-Amerikaner GM Maurice Ashley. Den

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Fotos: Patricia Beiderbeck

beiden ist durchaus bewusst, dass sie einen Verlust machen werden im ersten Jahr. Wenn er sich in Grenzen hält, man spricht von 200.000 US-Dollar, macht Maurice Ashley einen Luftsprung. Das muss man sich mal vorstellen.

 

Ziel dieses einmaligen Open ist es, Schach in Amerika populär und interessanter zu machen. Die Rechnung scheint aufzugehen. Über 500 Spieler aus 39 Ländern habecameran sich bereits angemeldet.
Lesen Sie auch die Visionen von Amy Lee und GM Maurice Ashley …     Interview mit Amy Lee ….

Turnierseite Partien KO-Partien Begrüßungsrede von Amy Lee Uhrzeit in Las Vegas Beginn der Partien nach Ortszeit Weitere Fotos

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