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Februar 2016: Adrenalin

 

Auf die außergewöhnlichen Schachfotos von Christiane Köhne bin ich durch ihre Ausstellungen beim Sparkassen Chess-Meeting aufmerksam geworden. Sie ist seit 2013 mit Voilà Schach Jahr für Jahr mit neuen Bildmotiven vertreten. 2014 folgte Schach-Momente und 2015 Schach ist mehr. Für mich war das Anlass, die Dortmunder Künstlerin zu bitten, die Serie Schachfoto des Monats quasi als virtuelle Schau ihrer besten Arbeiten zu gestalten. Dass Sie von dieser Idee begeistert war und deshalb sofort zugesagt hat, freut uns sehr!   

[Raymund Stolze]

 

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Vom 12. Moscow-Open berichtet exklusiv für den Schach-Ticker aus der russischen Hauptstadt JÜRGEN MÜLLER, Internationaler Schiedsrichter

 

Tja, schweren Herzens verlasse ich das 12. Moskau Open vor der Siegerehrung. Es laufen noch drei Partien bei den Mädels und sieben im A-Turnier. Ich bin zum ersten Mal nicht bei dieser partienZeremonie dabei. Ja, da klingt ein bisschen Wehmut durch, denn da verpasse ich einen kultu002rellen Augen- und Ohrenschmaus. Auch der Chef des Ganzen, Alexander Kostujew, wollte genau wissen, warum ich denn nicht bleibe und war schon fast ein wenig beleidigt, so nach dem Motto, ob die letzten Zeremonien mir denn nicht gefallen hätten …

 

Doch, natürlich, sehr! Betone ich, denn gestern bei der Schüler-Siegesfeier war ich ja auch dabei. Nachdem ich ihm erklärte, dass ich ja nicht mit Schach mein Geld verdiene, sondern mein Chef mich morgen dringend in der Firma braucht, wurde mir sozusagen, der rosa Passierschein ausgestellt, aber erst als ich hoch und heilig versprach, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Dieses Versprechen fiel mir außerordentlich leicht.

Aber zurück zum Weckerklingeln 6:30 Uhr … Rundenbeginn an diesem Sonntag ist 11:00 Uhr, da muss ich also  eine Stunde vorher im Saal sein. Frühstückstermin mit der Sekretärin von Anatoli Jewgenjewitsch Karpow um 9:00 Uhr, Abfahrt eine halbe Stunde vorher, noch was für den Schach-Ticker tippen [denn dazu bin ich gestern Abend nicht gekommen, weil ich ja mit Walentina Gunina Geburtstag feiern musste. und da kommt man nicht vor drei ins Bett]. Also 8:00 Uhr Zimmer räumen, wichtiger Ortstermin im Bad und schon war man nur dreieinhalb Stunden im Bett. Aber egal, da muss man durch, wenn man Moskau erleben will!

 

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Draußen Sturm, drinnen Jubel – Gibt es Schöneres als Schach? Vom 5. DSMA-Qualifikationsturnier in Brühl-Köln berichtet RALF MULDE

 

Rene Kellner

Rene Kellner

Um gleich die Frage in der Unterzeile aufzulösen: Jedenfalls nicht der Karneval, würden die Spieler wohl antworten, denn die waren drinnen und die Kamellenschmeißer draußen. Obwohl, wie es unsere Bilder zeigen, war man doch keineswegs vollkommen isoliert – warum auch? Das bunteste Turnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] zieht ja einen Teil seines Reizes gerade aus dieser Parallele zwischen Feier und Rochade. Witzig ist das immer, auch für das Turnierpersonal und den Hotelservice [Die hübsche Turnierbeguck-Seite: http://www.ramada-cup.de/bruehl/].

 

„Ich kann mich nicht erinnern, dass es schon einmal drei Spielern in einem Turnier gelungen ist, mit 100% zu punkten“, verbeugte sich Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan vor der tollen Leistung von Manfred Berner[Kelkheim, C-Gruppe], Rene Kellner [Briesen, D-Gruppe] und Jean-Pierre Fuß [St.Augustin, E-Gruppe], die in ihrer jeweiligen Leistungsklasse diesen ungewöhnlichen Erfolg hervorzauberten.

 

In der sozusagen Königsdisziplin, der A-Gruppe, gelang dem für den SK Münster 32 spielenden Martin Molinaroli mit 4,5 Punkten der große Wurf, immerhin distanzierte er den Zweiten, nämlich Axel Stephan von Diogenes Hamburg um einen ganzen Punkt. „Ein voller Zähler Vorsprung auf die Verfolger sind im Schach Welten“, wie es hier auf dem Schach-Ticker der große Schachjournalist Hartmut Metz gerade treffend bemerkte, allerdings über Weltmeister Magnus Carlsen.

 

Aber so ganz „amateurig“ sind die Amateure in der besten Leistungsklasse vielleicht auch gar nicht, natürlich ohne jeden Bezug zur Klasse der Weltelite, aber eben doch Oberliga, Zweite Bundesliga – da ist „oben“ zumeist das Niveau im Ratingbereich 2300 – 2101. Im gar nicht so fernen DSAM-Finale in Halle / Saale [vom 26.-28.Mai, vorher steigt die letzte Quali-Party aber noch in Kassel vom 15.-17. April] wird man wieder mit den dähnischen … mit den Dähne-Pokal-Finalisten in einem Saal spielen – und die Rating-Unterschiede beider Finals werden wie immer nicht sehr groß sein. Im Matt sind wir alle gleich. Das erkannte auch Klaus Deventer, Vize-Präsident und Leistungsschach-Referent des DSB, der war bei der Ehrung der Sieger im Brühler RAMADA-Hotel tätig, was von allen dankbar wahrgenommen wurde.

 

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Die 5. und 6. Runde der Bundesliga – Ein Bericht von GEORGIOS SOULEIDIS

 

6. Runde

Die 5. Runde der SBL brachte einige überraschende Resultate hervor und in Berlin lag sogar eine Sensation in der Luft, denn die Schachfreunde waren drauf und dran gegen Baden-Baden einen Punkt zu ergattern. Solingen übernahm nach dem Kantersieg gegen Norderstedt die Tabellenführung, während das Spitzenspiel zwischen Bremen und Hockenheim eine einseitige Angelegenheit zugunsten der Rennstädter war. Eine Zusammenfassung der Ereignisse in Erfurt, Berlin, Trier und Bremen.

 

Erfurt schlägt Mülheim!

 

Dem Erfurter SK gelangpartien die Überraschung des Tages. Die Thüringer besiegten den SV Mülheim Nord mit 4,5:3,5. Während es für Erfurt der erste Saisonsieg war, war es für Mülheim die erste Saisonniederlage. Es begann mit einem schnellen Sieg an Brett acht. Bernd Vökler zeigte sich gegen die Caro-Kann-Verteidigung seines Gegners gut vorbereitet und zerstörte die schwarze Königsstellung durch ein Springeropfer.

 

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Vom 12. Moskau Open berichte exklusiv für den Schach-Ticker JÜRGEN MÜLLER, Internationaler Schiedsrichter

 

Guten Morgen Deutschland, hier Moskau!

 

Heute mal alles ganz ruhig ange011hen, geht ja an diesem Sonnabend [6. Februar] in unserem Saal erst um 16:30 Uhr los, da ja um 15:00 Uhr die Siegerehrung für den Schülercup angesetzt ist. Und diese findet nun mal im Theatersaal statt! Natürlich geht es mit russischer Pünktlichkeit um 15:10 Uhr los, alle Runden haben aber immer genau zur festgelegten Uhrzeit begonnen. Feiern und zelebrieren, das können sie hier in Moskau. Auch für den Schülercup wird sich ins Zeug gelegt und zwei mal drei junge hübsche Frauen, die in den Farben Russlands gekleidet sind, präsentieren die Springerpokale auf dem Silbertablett mit Blumen. Das hat Stil. Das muss man neidvoll anerkennen.

 

Die Zeremonie wird zügig durchgezogen und so können wir 16:02 Uhr loslegen, um unseren Turniersaal in 28 Minuten herzurichten. Zuerst wird das Stühle-Chaos beseitigt, das machen zum größten Teil die Volunteers, Uhren stellen, elektronische Bretter richten, das mache ich. Alexander Iwanow [International Arbiter/IA] teilt derweil die Formulare aus. Die vier Tische für die vier Spitzenbretter müssen auch wieder auf die Bühne, Verkabelung installieren, sprich mit Klebeband auf dem Boden verkleben. Alles läuft wie am Schnürchen und pünktlich zum „Three-minute-warning“ sind wir fertig.

 

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+++ Neuseeland Open: Gawain Jones rettet die Ehre Englands +++  Der 12-jährige Alireza Firouzja wird iranischer Landesmeister +++ Brigitte Burchardt gewinnt die Berliner Seniorenmeisterschaft +++ SC Borussia Friedrichsfelde gewinnt den zweiten Preis beim Zukunftspreis des Berliner Sports +++ DSB-Referat Leistungssport gibt Beendigung der „Prinzen“-Förderung bekannt +++ Neue FIDE-Titel beim DSB +++ Zentrales Bundesligafinale der Saison 16/17 in Berlin +++

 

GawainJones13_by_Stefan64

Gawain Jones

DEVONPORT/AUCKLAND. Zunächst ein Nachtrag von der „New Zeeland Open Champioship“, die  vom 2. bis 10. Januar in Devenport, einem Vorort von Auckland, stattfand. Gawain Jones [Elo 2625] gewann mit 7,5/9 vor der Chinesin Ju Wenjun und deren Landsmann Ma Qun sowie dem Oldie Nigel Short [2694], der gegen die Spitzenspielerin aus dem Reich der Mitte in Runde 4 eine empfindliche Niederlage einstecken musste.

 

Im Vorjahr war übrigens mit Zhao Xue eine andere Chinesin mit 8/9 quasi durchs Feld gepflügt und hatte den zweimaligen Deutschen Meister Klaus Bischoff auf Platz 2 verwiesen. In diesem Jahr war übrigens der frisch gebackene IM Thorben Koop auf Rang 11 mit 6,5/9 bester Deutscher unter den 66 Teilnehmern.

 

Turnierseite: http://www.newzealandchess.co.nz/NZChamp123/index.html

 


 

ChessTeheranLogoTEHERAN. Bei den iranischen Landesmeisterschaften landen drei Jugendliche auf den Plätzen 1-3. Landesmeister wird der erst 12-jährige Alireza Firouzja mit einem vollen Punkt Vorsprung (8-aus-11 mit einer Elo-Performance von 2590). Dem international bekannten Großmeister und 12-fachen Landesmeister Ghaem Maghani bleibt mit 6,5-aus-11 nur Platz 4.

 

Auf ChessBase gewährt ein sehr schöner Bildbericht Einblicke in das offenbar aufstrebende Iranische Spitzenschach: http://de.chessbase.com/post/12-jaehriger-wird-iranischer-meister

 

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Weltmeister Carlsen knüpft wieder an „standesgemäße“ Erfolge an – Von HARTMUT METZ

 

Van Wely – Carlsen: Schwarz piekst und gewinnt

Die Jäger hatten bereits etwas den Respekt verloren und attackierten ihn härter. Magnus Carlsen büßte 2015 von seiner Aura als unantastbarer Weltmeister ein. In der Weltrangliste schrumpfte der Abstametznd zusehends. Doch in den vergangenen zwei Monaten trumpfte der 25-Jährige wieder in gewohnter Manier auf. „Die Rückkehr des Königs“ titelte das „Schach-Magazin 64“ im aktuellen Februar-Heft, noch bevor Carlsen seine dritte Glanztat in Wijk aan Zee folgen ließ. Der Norweger gewann nicht nur die London Chess Classic und die Gesamtwertung der Grand Chess Tour. Danach siegte er beim Qatar Masters. Carlsen wagte sich als erster Weltmeister seit Boris Spasski 1971 in ein offenes Turnier und siegte standesgemäß vor dem niederen Fußvolk. Die Plätze gingen an den Chinesen Yu Yangyi und den Russen Wladimir Kramnik, der mit 2801 Elo auf Platz zwei der Weltrangliste nun fast 50 Zähler hinter dem Führenden liegt. Beim Traditionsturnier an der niederländischen Küste deklassierte Carlsen die Kronprinzen. Bei der 78. Auflage in Wijk aan Zee blieb der Ausnahmekönner ungeschlagen und ging nach 13 Runden mit neun Punkten über den Zielstrich. Ein voller Zähler Vorsprung auf die Verfolger sind im Schach Welten.

 

Der Amerikaner Fabiano Caruana hielt bis zu seiner Schlussrunden-Niederlage am besten mit und wurde vor Ding Liren (China) Zweiter. Mit einem weiteren Zähler Abstand folgten der ungeschlagene Wesley So (USA), der niederländische Lokalmatador Anish Giri und Pawel Eljanow (Ukraine/alle 7).
Nach den jüngsten Turniererfolgen darf Carlsen wieder zuversichtlich der Suche seines Herausforderers im März beim Kandidatenturnier entgegensehen. In der fünften Runde in Wijk aan Zee wich der Weltmeister sogar von seiner üblichen Spielweise ab: Statt den Gegner bis zu dessen Erschöpfung „zu kneten“, opferte der 25-Jährige riskant eine Figur für zweifelhaften Angriff. Loek van Wely, der sich als Schlusslicht mit fünf Punkten gut in der A-Gruppe verkaufte, griff in Zeitnot fehl… Weiterlesen

Am 5. Februar steht eine Begegnung der 7. Runde auf dem Programm, bevor am 6. und 7. Februar die Kämpfe der 5. und 6. Runde der SBL stattfinden. Entnehmen Sie dem folgenden Beitrag alle Infos zu den Paarungen an den Spielorten Erfurt, Berlin, Trier und Bremen – Ein Vorbericht von IM GEORGIOS SOULEIDIS

 

Der Spitzenkampf des Wochenendes findet in Erfurt statt. In der Landeshauptstadt des Freistateaser_5.6.runde1516_0ates Thüringen treffen Mülheim partienund Schwäbisch Hall am Sonntag aufeinander. Mülheim hat neben Baden-Baden und Solingen als einziges Team der Liga bislang alle Kämpfe gewonnen, während Hall zu Beginn der Saison eine Niederlage gegen Solingen einstecken musste. Beide Mannschaften können theoretisch auf einen Großteil ihrer Stars zurückgreifen. Vielleicht reisen Maxime Vachier-Lagrave (Mülheim) und Li Chao (Schwäbisch Hall) aus Gibraltar zusammen an, wo aktuell [bis zum 4.2.] eines der stärksten offenen Schachturniere des Jahres stattfindet. Die zweite Begegnung, die in Erfurt Spannung verspricht, findet ebenfalls am Sonntag statt, wenn der Gastgeber auf Dortmund trifft. Erfurt hat sich bislang als zäher Gegner erwiesen und immerhin zwei Unentschieden ergattert. Vielleicht springt gegen Dortmund der erste Saisonsieg heraus. Das Bundesligawochenende in Erfurt beginnt mit einem Blitzturnier am Freitag. Alle Informationen hierzu entnehmen sie bitte der offiziellen Webseite des Erfurter SK

 

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Der „Normen“-Weltrekordler – Zum Tod von Achim Soltau [13.April 1938 bis 29.Januar 2016] – Von UWE STAROSKE, Präsident des Deutschen Fernschachbundes

 

Achim Soltau, früherer Präsident des Deutschen Fernschachbundes e.V. [BdF] ist am 29. Januar 2016 nach schwerer Krankheit verstorben. Das Amt des Präsidenten übernahm Achim Soltau im Jahr 1988 und gab es 1993 an seinen Nachfolger Dr. Fritz Baumbach ab. In seine AmSoltau_Achimtszeit fielen große und bedeutende Aufgabenstellungen, von denen besonders das Zusammenwachsen der Fernschachgemeinden der früheren Bundesrepublik und der DDR nach der deutschen Wiedervereinigung sowie auch die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Verbandes zählten. Nach dem Ausscheiden aus seinem Vorstandsamt blieb Achim Soltau der ehrenamtlichen Tätigkeit verbunden. So leistete er große und erfolgreiche Arbeit als langjähriger Team Captain der deutschen Olympiamannschaft im Fernschach. Seine große ehrenamtliche und auch berufliche Erfahrung stellte Achim Soltau als sehr hilfsbereiter Fernschachfreund gerne zur Verfügung, wenn Rat und Tat benötigt wurden.
Auch als Fernschachspieler hat Achim Soltau Großes geleistet. Er ist Weltrekordler im Erringen von Großmeisternormen Nur drei Spieler haben die gleiche Anzahl [13] an Normen erreicht: Dr. Hans-Dieter Wunderlich, Joop van Oosterom [Niederlande] und Toro Solis de Ovando [Chile]. Niemand dagegen bisher mehr.

 

Es gelang ihm mehrfach, eine Endrunde um die Fernschach-Weltmeisterschaft zu erreichen. Zurecht stolz war Achim Soltau darauf, dass er der Gewinner des höchsten je vergebenen Geldpreises im Fernschach war.

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EU-Meisterin Jana Schneider hat einen der begehrten 70 Plätze beim Simultan gegen Magnus Carlsen zum 70-jährigen ZEIT-Jubiläum erhalten – Von RAYMUND STOLZE

Jana Schneider

Jana Schneider

Am 14. Januar haben wir unsere Besucher aufgefordert, sich für das Projekt „Spielen Sie gegen den Weltmeister“ zu bewerben. Die in Hamburg herausgegebene Wochenzeitung DIE ZEIT hat sich nämlich aus Anlass ihres 70-jährigen Jubiläums „Die lange Nacht der ZEIT“ einfallen lassen. Ein Höhepunkt wird am 20. Februar ab 15 Uhr im ehemaligen Hauptzollamt der Hansestadt, Alter Wandrahm 19-20, eine Simultanshow des 25-jährigen der Schachweltmeisters Magnus Carlsen sein, der symbolisch an sage und schreibe an 70 Brettern gegen 70 Gegner gleichzeitig spielt [ http://www.chess-international.de/Archive/50159#more-50159 ].

 

Für mich war klar, dass in jedem Fall der SCHACH-TICKER in Hamburg vertreten sein muss. Und so habe ich mich an die zuständige Abteilung mit der Bitte gewandt, ob denn nicht die amtierende EU-Meisterin in der Altersklasse U14 Jana Schneider [*11. April 2002] einen der begehrten Startplätze bekommen könnte. Die 13-Jährige hatte seinerzeit aus dem österreichischen Mureck für diese Online-Plattform ein sehr lebendiges und authentisches Tagebuch geschrieben [ http://online.flipbuilder.com/dytg/kezv/#p=1], und wir hatten auch vereinbart, weiterhin in Kontakt zu bleiben.

 

Janas sportlichen Leistungen, die in der Frauen-Bundesliga für den SC Bad Königshofen spielt, finden natürlich auch im Deutschen Schachbund [DSB] ihre Anerkennung. So gehört sie zum weiblichen D/C-Kader des DSB für das Kalenderjahr 2016 und ist inzwischen unter den TOP 50 der deutschen Frauenrangliste [Platz 48 mit aktuell Elo2112]. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das sympathische Mädchen, das Schach mit vier Jahren von ihrem Vater Ingo gelernt hat und seit 2008 bei der SpVgg Stetten aktiv ist, ihren Weg weiter gehen wird. Immerhin hat sie einige beachtliche Erfolge im Nachwuchsbereich aufzuweisen: Zwei Gold- und eine Bronzemedaille bei den EU-Titelkämpfen, dazu dreimal Deutsche Einzelmeisterin.

 

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HEUTE: Reiner Stach [Deutschland]

 

Interview mit Rainer Stach

Interview mit Rainer Stach

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Das aktuelle Heft 2/2016 von SCHACH hat als den Schwerpunkt auf insgesamt 42 Seiten die Turnierberichterstattung mit einem „Rundflug zum Jahreswechsel“ von Moskau bis Wijk aan Zee. Klasse finde ich es, dass das Team um Chefredakteur Raj Tischbierek immer wieder neue Autoren gewinnt.

 

So gefällt mir beispielsweise die Reportage von Alexander Seyb „Magnus’ perfekter Dezember“ vom Quatar Masters in Doha ausgezeichnet. Sie ist auch deshalb authentisch, weil Alexander bei dem exzellent besetzten Open selbst mitgespielt und nicht nur kommentiert hat.

 

Zwei weitere lesenswerte Beiträge sind „Sind Sammler glückliche Menschen? Oder der Fuchs und die Trauben“ von Dr. Michael Negele und Mihail Marins SCHACH-Schule mit der Folge „Königsindische Strukturen“.

 

Es lohnt im Übrigen auch, Leserbriefe keineswegs zu übersehen. Der von Peter Anderberg aus Harmsdorf beantwortet jedenfalls endlich die Frage eindeutig, ob Klaus Bischoff „ältester Deutscher Meister“ ist.

 

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Vom 12. Moskau Open berichtet exklusiv für den Schach-Ticker JÜRGEN MÜLLER. Internationaler FIDE-Schiedsrichter

 

Eteri Kublaschwilis

Eteri Kublaschwilis

Am heutigen Freitag [5. Februar] ist Eteri Kublaschwilis Geburtstag, deshalb übe ich brav ,„Alles Gute zum Geburtstag“ auch auf russisch hinzubekommen. Letztes Jahr bin ich mit meinem Versuch: „с Днем рождения“ [s Dnem roschdenija] zu sagen, kläglich nach dem „s äh wie war das noch“ gescheitert.

 

Eteri ist die zweite Fotografin, aber hauptsächlich macht sie die englische Webseite. Sie beherrscht prima diese Sprache, macht Interviews mit allen möglichen Leuten. Alles was auf der offiziellen Seite in Englisch ist, ist Eteris Werk.

Also rein ins Pressebüro, wie soll es sein, Eteri nicht da, kommt gleich wieder. Mensch, hoffentlich vergesse ich den Glückwunsch nicht wieder. Doch gerade als ich gehen will kommt Eteri, ich bringe mein „с Днем рождения“ prima raus, Eteri versteht sogar was ich gesagt habe und lacht, wir wissen beide, dass sie auf letztes Jahr anspielt. Torte wird mir angeboten, muss ich leider ablehnen, denn wenn man sich erst mal setzt, dann kommt man nicht mehr weg.

 

Auf ins Schiedsrichterbüro. Unglaublich: Alles da, Formulare, Tischkarten, Paarungslisten, sogar alles in einer Hülle. Auch für die 7 Bretter im B-Turnier [Frauen-Pokal]. Also los rüber in den Theatersaal.

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Vom 5. bis 9.2. – Mit fast 500 Teilnehmern im A- und B-Turnier eines der größten Open in Deutschland

 

Mit dabei: Vincent Keymer

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

1 GM Ivanisevic Ivan SRB 2665 2 GM Baklan Vladimir UKR 2625 3 GM Perunovic Milos SRB 2619 4 GM Nabaty Tamir ISR 2613 5 GM Danin Alexandre RUS 2570 6 IM Heimann Andreas GER 2557 7 GM Zakhartsov Viacheslav V. RUS 2550 8 GM Bogner Sebastian SUI 2539 9 GM Greenfeld Alon ISR 2535 10 GM Malakhatko Vadim BEL 2525 11 IM Zaitsev Mikhail RUS 2499 12 GM Kasparov Sergey BLR 2485 13 IM Dann Matthias GER 2481 14 IM Nestorovic Nikola SRB 2476 15 GM Karpatchev Aleksandr RUS 2475 16 GM Milanovic Danilo SRB 2470 17 GM Teske Henrik GER 2470 18 IM Hirneise Tobias GER 2437 19 Yankelevich Lev GER 2416 20 FM Noe Christopher GER 2413 …bei  insgesamt 209 Teilnehmern im A-Turnier

 

TurnierseiteErgebnisse

Vom 26. Springer-Pokal im Schulschach berichtet CHRISTIAN ZICKELBEIN, Vorsitzender des HSK89

 

Im Vorjahr feierte der Springer-Pokal sein 25-jähriges Jubiläum. Es ist fraglos eine außergewöhnliche Schulschach-Veranstaltung, für die Wolfgang Springer ganz wesentlichen Anteil hat. Der Mäzen und Schachamateur, der seit mehr als 20 Jahren Mitglied des Hamburger SK ist, hat sich insbesondere uneigennützig für das Schulschach engagiert, und der Springer-Pokal ist im Turnierkalender längst eine feste Größe, der auch von außerhalb Mannschaften anzieht. Traditionell spielt ein Hamburger Großmeister – wie schon 2015 war es erneut die Nationalspielerin Marta Michna – vor der abschließenden Siegerehrung ein Blitz-Handicap-Match an vier Brettern gegen den Pokalsieger. Und das ist wahrlich eine echte Werbung für den Schachsport.

 

Lesen Sie nun den Beitrag von der 26. Auflage, die uns CHRISTIAN ZICKELBIN, seines Zeichens 1. Vorsitzender des Hamburger Schachklubs von 1830, übermittelte.

 

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Vom fünften DSAM-Qualifikationsturnier in Brühl-Köln berichtet RALF MULDE

 

Hugo Schulz

Hugo Schulz

Gilt denn Schach nicht stets als „Königliches Spiel“ und wird eher mit den Weisen als mit Narren verbunden? Mag sein, aber im Karneval-Turnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] in Brühl-Köln ist es eben einmal anders! [Turnierhomepage: http://www.ramada-cup.de/bruehl/ ].

 

„350 Teilnehmer sind es diesmal, davon sind 34 weiblich, also 9,71 Prozent“, sagte Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan. Der jüngster Spieler bei diesem fünften und damit vorletzten DSAM-Qualifikationsturnier in der Saison 2015/16 ist der 2007 geborene Max Pick. Im selben Jahr, aber doch ein paar Tage früher, kam auch Hannah Ramien zu Welt. Auf der anderen Seite finden wir als Nestor Gerhard Hund (hatte gestern übrigens Geburtstag), Jahrgang 1932, der wieder mit seiner Schach spielenden Familie anreiste und den [noch!] vereinslosen Dieter Krohn, der ebenfalls 1932 das Licht der Welt erblickte.

 

Der DSB-Breitenschachreferent Hugo Schulz ließ in seinem eröffnenden Grußwort kurz jene Zeit Revue passieren, als alles begann. Die Premiere der größten Breitenschach-Veranstaltung des Deutschen Schachbundes – die Veranstaltung war ein Projekt, dass das 125-jährige des 1977 in Leipzig gegründeten DSB flankierte – war übrigens in Brühl-Köln [2.-4. November 2001]. Damals waren 220 Teilnehmer am Start. Wie es oft so ist, entfalten solche für nur ein Jahr gedachten Initiativen aber ein sehr langes Leben. Inzwischen reichen die Säle in Brühl, erst recht in Aalen, streng genommen schon lange nicht mehr aus, um dem jedes Jahr wieder unglaublichen Ansturm der Schachfreunde gerecht zu werden. Doch aus irgendeinem Grund bauen die Hotels nur für die Schachsportler ihre Häuser nicht um. Und die Turnierstandorte aufzugeben, kommt natürlich überhaupt nicht in Frage.

 

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Vom 12. Moskauer Open berichtet exklusiv für den Schach-Ticker JÜRGEN MÜLLER, Internationaler FIDE-Schiedsrichter

 

Dieser Donnerstag ist ein wunderschöner Tag in Moskau, Sonnenschein 4 Grad plus, in der Sonne sogar gefühlte 10! Trockene Fußwege, keine Wechselschuhe mitnehmen. An den anderen Tagen empfiehlt sich das schon, denn die 001Wasserpfützensituation – bis hin zu Tauchbecken auf den Gehwegen – hat schon etwas Abenteuerliches.

 

Heute pünktlich kurz vor drei im „Direktorat“ , alles was wichtig ist, trifft sich hier, und jeder ist irgendwie ein Direktor, typisch russisch. Partieformulare gibt es heute ausreichend. Dafür fehlen die Tischkarten für Turnier B [Frauen]. Egal, ich denke schon russisch. Irgendwer, wird irgendwann die Karten noch rechtzeitig im Saal vorbeibringen. Also mache ich mich auf den Weg zum Saal. Alles vorbereiten, Tischkarten Turnier B fehlen immer noch, Spieler per Handschlag begrüßen. Pünktlich 5fünf Minuten vor Rundenbeginn kommt ein „Volunteer“ mit den Karten.

 

Na sag ich doch, man hat hier Mut zur Lücke, und trotzdem geht’s! Typisch russisch, aber nicht schlecht gemeint …

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

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Kombiecke 93

Uwe KerstenDa der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird – in diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert mit „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!” – setzen wir unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 93. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Bitte beachten Sie unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 93. Kombiecke!
[Quelle: Kombiecke von JugendSchach 01/2016, Seiten 29/30]

 

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Nakamura Playoff-Sieger gegen Vachier-Lagrave

 

Da die Entscheidung im Turnier mit klassischer Bedenkzeit nicht fiel und auch das Tiebreak-Match knapp und MVL + Nakamuraspannend war, teilen sich Nakamura und Vachier-Lagrave das Titelfoto – auch wenn anderswo voraussichtlich einer viel mehr Lob und Aufmerksamkeit bekommt. Wer die beiden nicht (er)kennt: Nakamura rechts hat den kräftigeren Bartwuchs. Alle Fotos stammen von der Turnierseite, bzw. die aller-aktuellsten ebenfalls von Tradewise Chess aber via Twitter. Fotografiert haben Sophie Triay (das steht dann unten auf dem Foto) und John Saunders.

 

Beim Endstand zunächst nur 8 von etwas mehr als 250: Nakamura 8/10 (+3/5), Vachier-Lagrave 8/10 (+2/5), Bacrot, Sethuraman, Harikrishna, Jones, Li Chao, Sutovsky 7,5. Das sind zwei Franzosen, zwei Inder (aber nicht deren nominell immer noch bester Spieler), ein Amerikaner, ein Engländer, ein Chinese und ein Israeli. Die Spieler mit 7,5/10 sind nach Wertung (TPR) sortiert – die ersten drei fast gleichwertig, die nächsten beiden auch, zu Sutovsky komme ich noch. Alle fünfzehn mit 7/10 erwähne ich nicht, am glücklichsten und reichsten wohl Anna Muzychuk, die den ersten Damenpreis (15,000£) bekam – die vierzehn Herren bekamen für dasselbe oder ein vergleichbares Ergebnis ca. 600£. 6,5/10 reichte für Platz 24-48, auch da waren einige zufriedener als andere: Zwei junge IMs (Benjamin Gledura aus Ungarn und Aryan Tari aus Norwegen) waren sicher zufrieden und wurden mit GM-Normen belohnt. Gledura hatte ab Runde 3 nur GM-Gegner: siebenmal remisierte er, einmal remisierte er nicht. Einige andere waren wohl nicht zufrieden, u.a. Wojtaszek, Yu Yangyi, Ni Hua, Anand und Short. Antoaneta Stefanova und Tan Zhongyi (geteilt zweiter bis dritter Damenpreis) bekamen 7.500£, die Herren bekamen (bis auf eventuelle Ratingpreise) nichts.

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Die TOP 10-Beiträge in den Heften vom Februar 2016

 

Die Besucher-Resonanz auf diese thematischen Tipps aus deutschen Schachzeitungen, die Sie seit dem 27. Dezember 2012 jeden Monat auf Ihrer Schach-Webseite www.schach-ticker.de finden, beweist uns, dass Ihr Interesse an solchen Hinweisen weiterhin ungebrochen ist. Dass sie sicherlich durchaus auch subjektiv sind, versteht sich, aber der Schach-Ticker bemüht sich selbstverständlich gleichermaßen um Objektivität!

 

Und das sind diesmal unsere TOP 10-Beiträge, wobei die Reihenfolge sich aus dem Erscheinungstermin und der damit verbundenen Zustellung durch die Post ergibt:

 

 

1. TURNIERE/Doha. Quatar Masters: Magnus’ perfekter Dezember, Bericht von Alexander Seyb, Partie-Kommentare u.a. von Peter Heine Nielsen und Mihail Marin, SCHACH 2/2016, Seiten 7-2

 

2. Echolot Geschichte[n] VI. Sind Sammler glückliche Menschen? Oder Der Fuchs und die Trauben, von Dr. Michael Negele, SCHACH 2/2016, Seiten 46-47

 

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