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„Kleiner Zug, große Wirkung“ – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Nic1las Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können jetzt die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Taktikaufgaben lösen! und Unglaubliche Züge, deren nun schon 20. Folge mit dem Titel „Kleiner Zug, große Wirkung“ wir heute veröffentlichen.

 

In einer Grünfeld-Indischen-Schlacht zwischen Boris Gelfand und Alexej Schirow hat Weiß ein massives Bauernzentrum, aber Schwarz dafür den typischen entfernten Freibauern am Damenflügel, der schon bis nach a3 vorgezogen ist. Konkret sieht sich Weiß einem Angriff seines Turms ausgesetzt. Er reagiert auf geniale Art und Weise…

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Ein Zwischenbericht vom GERMAN MASTERS der Frauen 2014 in Dresden von RAYMUND STOLZE

 

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Copyright ZMDI Schachfestival e.V.

Sie kennen ja den Spruch aus alten Zeiten noch „Schwarz hören und sehen kommt teuer zu stehen…“. Na ja, wenn man die deutschen Fernsehkanäle checkt, dann sieht man da in Bezug auf die Sportart Schach wirklich schwarz.

 

liveNun kommt gleich der nächste Spruch: „Früher war alles besser…“ – aber in diesem Fall stimmt das! Da gab es zu Weltmeisterschaften im WDR die WM-Sendungen mit Dr. Helmut Pfleger, und sogar in der DDR, wo das Königliche Spiel vom Staat nicht gefördert wurde, weil damit, keine Medaillen bei Olympischen Spielen zu holen waren, lief SCHACH AKTUELL. Ich weiß wovon ich spreche, denn die letzten beiden Sendungen aus dem Studio in Berlin-Adlershof im Jahre 1990 dürfte ich moderieren. Das war unmittelbar nach der Wiedervereinigung und Kasparow und Karpow trugen ihr fünftes WM-Duell aus…

 

Immerhin gibt es, wie mein Kollege André Schulz von ChessBase vermeldet, frohe Kunde., denn die ARD-Sportschau hat es sich nicht nehmen lassen, einen Video-Beitrag vom aktuellen Match um die Schachkrone zwischen Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu veröffentlichen [Infos unter   http://de.chessbase.com/post/schach-bei-der-ard-sportschau ].

Turnierseite Teilnehmerliste/Ergebnisse/Tabelle Spielplan Partien Runde: 1 2 3 4 5 6

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Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Wie angekü10ndigt, haben wir Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Schach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des WM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei kurz kommentieren und nach Abhjgschluss der Weltmeisterschaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute also die zehnte, in der Herausforderer Anand zum vorletzten Mal in der regulären Spielzeit = 12 Partien Weiß hatte.

 

Remisiert sich Carlsen zum Titel?

In der zehnten Partie der Schach-WM konnte Anand Vorteil aus der Eröffnung mitnehmen, aber verpasste im Endspiel einen kritischen Moment, womit es Weltmeister Carlsen ein weiteres Mal gelang, die gegnerischen Chancen zu neutralisieren – remis.

Der Herausforderer eröffnete mit 1.d4, und der Titelverteidiger kehrte zum Grünfeld-Inder zurück, was er zuletzt in der ersten Partie gespielt hatte. Anand wählte die scharfe russische Variante, die durch den Zug 5.Db3 gekennzeichnet wird. Bald darauf entstand eine typische Stellung für dieses Abspiel in der Weiß einen gefährlichen Freibauern auf der d-Linie besitzt: Weiterlesen

Vom zweiten DSAM-Qualifikationsturnier in Magdeburg berichte RALF MULDE

 

Prof. Dr. Matthias Puhle

Magdeburg ist in diesen (nebeligen) Tagen neben und Verden/Aller der dritte, hochrangige Turnierstandort des Deutschen Schachbundes. In Dresden [German Masters] sind die Frauen zugange, in Verden sind die Männer am Zug [Deutsche Einzel], aber in der Ottonen-Stadt Magdeburg sind bei der Deutschen Schach Amateur-Meisterschaft ]DSAM] und der Deutschen Frauen Schach Amateur-Meisterschaft Damen UND Herren aktiv! Ist deshalb nun eins besser als das andere? Nein, es ist jeweils einfach nur anders. Schach ist eben bunt!

 

In Magdeburg sind es 331 Teilnehmer, darunter 30 Spielerinnen, das sind stattliche 9 Prozent. Der geräumige Saal des RAMADA-Hotels hätte auch noch mehr gefasst, und außerdem haben wir ja einen warmen November … draußen ging es also auch. Dazu wird es aber nicht kommen, auch wenn der Repräsentant der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, der bekannte Historiker Prof. Dr. Matthias Puhle (Foto), in seinem kenntnisreichen Grußwort durchaus die sehenswürdigen Sehenswürdigkeiten insbesondere rund um den Magdeburger Dom in sonniges Licht rückte.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

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Großmeister und Experte Dr. Helmut Pfleger über die laufende WM, die Charaktere von Carlsen und Anand und die Frage, warum Schach tatsächlich Sport ist

 

Herr Pfleger, am Montag konnten Sie die WM-Partie nicht bis zum Ende verfolgen. Hat Sie das geschmerzt?

Manchmal schmerzt es viel mehr, wenn man es bis zum Ende mitanschauen muss (lacht).  Ich persönlich hoffe im Gegensatz zu den meisten anderen, dass Anand gewinnt.

Warum?

Weil er viel sympathischer ist als Carlsen. Ich kenne ihn schon lange persönlich. Mit Carlsen hingegen habe ich nichts zu tun.

Der Flegel gegen den Freundlichen – weiterlesen in der Online-Ausgabe der Augsburger-Allgemeine:

Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

9Wie angekündigt, haben wir Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Schach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des WM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei hjgkurz kommentieren und nach Abschluss der Weltmeisterschaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute also die neunte, in der Titelverteidiger Carlsen zum vorletzten Mal in der regulären Spielzeit Weiß hatte.

 

Anand remisiert mit Leichtigkeit

 

In der neunten Partie der Schach-WM versuchte Carlsen ein weiteres Mal gegen die Berliner Mauer anzurennen, aber sah sich gegen einen gut vorbereiteten Anand schon nach 20 Zügen gezwungen in ein Remis durch dreifache Stellungswiederholung einzuwilligen. Der 23-Jährige Champion eröffnete wie gewohnt mit 1.e4, und sein Kontrahent erwiderte wiederum mit der Berliner Verteidigung. Beide folgten der siebten Partie bis zum elften Zug, in dem Carlsen mit 11.Se2 abwich. Weiterlesen

Dokumentation des original Live-Chats zur 9. WM-Partie auf der Plattform www.chessbomb.com

 

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Als ich heute von einer notwendigen OP gegen 14.30 Zuhause eintraf und meinen Computer sofort auf die Live-Übertragung der 9. WM-Partie einschalte, da wollte ich meinen Augen nicht trauen: 20 Züge, dreimalige Zugwiederholung = remis. Die Zeitangaben bei Weltmeister Carlsen gab 1:11:00 h an, die beim Herausforderer Anand sogar nur 1:45:00 h. Insgesamt also eine Spielzeit von 64 Minuten. Beim Nachspielen kam doch Langeweile auf, und Chessbomb-Kommentator Tihomir Yanev brachte es dann auch auf den Punkt: „Game #9 was another rest day for the players. Hopefully, there will be plenty to comment on tomorrow, when surely Anand will do his best to stay in the match…”

 

Natürlich interessierte mich, was die Blogger im Live-Chat zum Partieverlauf äußerten – schon immer wollte ich so eine Dokumentation veröffentlichen, aber bei der dramatischen sechsten Partie mit zwei Fehlgriffen innerhalb von 82 Sekunden – waren es am Ende mehr als 80 Seiten – das wollte ich Ihnen und vor allem meinem Webmaster auf keinen Fall antun. Heute aber ist es recht überschaubar, und so folgt der „Mitschnitt“ – wenn auch in englischer Sprache – der Hardcore-Fans. Ein Urteil können Sie sich über dieses ungewöhnliche „Protokoll“ einer WM-Partie selbst bilden… Mehr? Bitte auf das Bild klicken!

Schachgenie Magnus Carlsen ist sich sicher, dass er seinen Titel verteidigt.

 

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Foto: Offizielle Seite

Im Jahr 2013 gewann Magnus Carlsen im indischen Chennai die Weltmeisterschaft gegen den Inder Viswanathan Anand. Bemerkenswert die Art und Weise wie er den Inder überspielte. Nicht durch spektakuläres Schach. Sondern wie eine Würgeschlange, die langsam aber sicher ihren Gegner erdrückt. Eine zweite Waffe ist sicher das zweifelhafte Benehmen am Schachtisch des erst 23- jährigen Norwegers. Oft liegt er eher auf seinem Stuhl und sieht gelangweilt in die Luft. Seine Grimassen wirken provozierend. Gentleman Viswanathan Anand  ist ein ganz anderer Typ. Stets gut gekleidet und sehr höflich. Eben ein äußerst fairer Sportsmann der alten Schule.

 

 

13uhr

LIVE !!

Wenn Anand den Titel gewinnen will, muss er das Benehmen von Carlsen ignorieren und sich ganz auf das Spiel konzentrieren. Seinen eigenen Stil spielen. Das was ihm am besten liegt. Der Angriff. Wie sagt man so schön? “Angriff ist die beste Verteidigung”. Anand hat viele spektakuläre Partien mit unglaublich schönen Zügen gewonnen. Er sollte früh die Lunte anzünden. Das behagt Carlsen überhaubt nicht. Er mag es lieber ruhig und lauert im Endspiel auf einen Fehler des Gegners. Eine große Stärke von Carlsen ist die Kondition. Je länger eine Partie dauert, desto stärker wird Carlsen.

 

Dass Carlsen zu schlagen ist, hat der deutsche Spitzenspieler GM Arkadij Naiditsch anlässlich der letzten Schacholympiade bewiesen. Naiditsch ist als aggressiver und ideenreicher Spieler bekannt. Das behagt Carlsen überhaupt nicht.

 

Carlsen steht unter enormen Druck seinen Titel zu verteidigen. Die Umfrage des Schach-Tickers hat ergeben, dass beiden die gleichen Chancen eingeräumt werden. Wobei angenommen werden kann, dass viele für Anand aus Sympathie gestimmt haben.

 

Welchen Stellenwert Schach in Norwegen hat kann man daran erkennen, dass das Fernsehen alle Partien live übertragen wird.

Turnierseite Rundenbeginn 13 Uhr MEZ Zeitplan Vom kleinen A****loch zum Schachweltmeister

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Ein Zweikampf  mit Pfeffer

 

21 Uhr

Saint Louis entwickelt sich zum Mekka des Schachs in den USA. Ganz besonders das Scholastic Center, in dem so hochkarätige Turniere wie dnakaronie US-Meisterschaft und der Sinquefield Cup ausgespielt werden. Hervorzuheben sind die ausgezeichneten Spielmöglichkeiten in Räumen, wovon Andere nur träumen. Die Berichterstattung ist vom Feinsten und lässt keine Wünsche offen. Live-Übertragung plus Live-Stream mit Kommentatoren die es verstehen, die Züge der Großmeister verständlich für jedermann zu erklären ist selbstverständlich.
Am Freitag trifft die Nummer 1 der USA, Hikaru Nakamura,  auf die Nummer 4 der Weltrangliste, den Armenier mit Wohnsitz in Berlin, Levon Aronian.  Beide Spieler kämpfen um einen Löwenanteil des ausgesetzten Preisgeldes von 100.000 US-Dollar.

 

Es werden vom 21. bis 24. November 4 Partien mit normaler Bedenkzeit gespielt und am 25. November 16 Blitzpartien. Rund um den Zweikampf kämpfen 10 Spieler in einem Rundenturnier um Normen.

Turnierseite

Reiterstadt Verden für 10 Tage Hauptstadt des Schachs

 

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21.11.2014 bis 28.11.2014 – 15.00 Uhr: Runden 1 bis 8 29.11.2014 – 11.00 Uhr: Runde 9

Die rund 40 Kilometer südöstlich von Bremen gelegene Reiterstadt Verden ist vom 20. bis 30. November 2014 Gastgeber der 85. Deutschen Schachmeisterschaft (DEM). Ausgerichtet wird die Meisterschaft vom Niedersächsischen Schachverband (NSV) und vom Landesschachbund Bremen (LSB). Das letzte Mdem2014_final-5646c67fal gab es in der norddeutschen Region 1998 in Bremen eine Deutsche Schachmeisterschaft.

 

Die Meisterschaft ist mit neun Großmeistern (GM) hochkarätig besetzt. Favoriten auf den Titel sind die deutschen Nationalspieler GM Daniel Fridman, GM Igor Khenkin, GM Rainer Buhmann sowie der Titelverteidiger GM Klaus Bischoff.
Ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis dieser DEM zählen die Spieler aus der “Prinzengruppe” des Deutschen Schachbundes (DSB). In dieser Trainingsgruppe werden talentierte deutsche Nachwuchsspieler von nationalen und internationalen Spitzentrainern mit dem Ziel Nationalmannschaft speziell durch den DSB gefördert. Die drei 17-jährigen Internationalen Meister Matthias Blübaum, Rasmus Svane und Dennis Wagner (alle Jahrgang 1997) zählen zu den hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchstalenten.

 

Turnierseite Partien Runde: Ausschreibung

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Die ersten 4 Runden der “Bundesliga in Österreich”live

 

Dioesb_logoesen Donnerstag um 16.00 h startet die höchste Spielklasse Österreichs die Saison 2014/2015 mit ihren ersten vier Runden. Dazu treffen sich die zwölf Teams der 1. Bundesliga im Freizeitzentrum in Feffernitz (Mühlenweg 32, 9710 Mühlboden). Neben dem Vorjahresmeister Hohenems, ist natürlich Dauerfavorit Jenbach besonders hoch einzuschätzen. Zum weiteren engen Kreis zählt sicher auch einer der vier Kärntner Vereine, wobei es gleich in der ersten Runde in der Begegnung St. Veit vs. Feffernitz zu einem richtungsweisenden Derby kommt. Die weiteren Runden am Wochenende beginnen für interessierte Kiebitze am Freitag und Samstag ab 14.00 h, am Sonntag ab 10.00 h. Für alle, die sich die Partien im Internet ansehen wollen, überträgt Karl Theny die 36 Partien ohne Zeitverzögerung direkt am Heinz Herzog Server. (wk, Text/Info: Manfred Mussnig:

Partien Donnerstag Ergebnisse bei Chess-Results

 

Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Wi1e angekündigt, haben wir Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Schach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des WM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei kurz kommentieren und nach Abschluss der Weltmeisterschaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute also die siebte, in der Hhjgerausforderer Anand nach zwei aufeinanderfolgenden Begegnungen   Weiß hatte. Und natürlich lautete die Frage: Kann er aus die Anzugsvorteil zu seinem zweiten Sieg kommen, womit der Zweikampf beim Stand von 4:4 wieder völlig offen wäre. Aber es wurde für ihn nichts aus die Punktgewinn, denn…

 

Carlsen remisiert mit Leichtigkeit

In der achten Partie der Schach-WM konnte Anand den gut vorbereiteten Carlsen keinerlei Probleme stellen und die Spieler einigten sich unmittelbar nach der ersten Zeitkontrolle auf remis. remis. Der Exweltmeister eröffnete wie gewohnt mit 1.d4, und sein Gegner erwiderte mit dem Abgelehnten Damengambit – der Eröffnung, mit der er bisher seine einzige Partie verloren hatte. Mit 7…c5 statt 7…Sbd7 wich er jedoch von der dritten Partie ab und überraschte Anand dann mit dem selten gespielten Zug 9…Te8.

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2000 Euro Preisgeld garantiert

 

Das Schnellschachturnier zu Gunsten des Ev. Kinderheims Herne ist sbenefiz14eit 14 Jahren fester Bestandtei des Terminkalenders zahlreicher Titelträger aus dem In- und Ausland. Zu den Stammgästen kann man neben dem mehrfachen deutschen Blitz- und Schnellschachmeister IM Karl-Heinz Podzielny auch Großmeister Daniel Fridman und seine Ehefrau GM Anna Zatonskhi zählen, die, wenn immer sie Zeit haben, an dem beliebten Turnier teilnehmen. Daniel Fridman ist Mannschaftseuropameister, während seine Ehefrau sich als mehrfache US-Meisterin ausgezeichnet hat. Alle prominenten Titelträger aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Darüber hinaus kommen Schachspieler aus ganz Deutschland, um die Gelegenheit zu nutzen, gegen einen Titelträger zu spielen.

 

Das Turnier findet im großen Saal der Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde statt. Die Anschrift: Regenkamp 78, in 44625 Herne. Die Teilnehmerzahl  ist auf 110 Spieler begrenzt. Das Turnier geht über 7 Runden mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler und Partie.
Weitere Infos und Anmeldung auf der Turnierseite

Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Wi7e angekündigt, haben wir Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Schach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des WM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswhjganathan Anand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei kurz kommentieren und nach Abschluss der Weltmeisterschaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute also die siebte, in der Weltmeister Carlsen erneut Weiß hatte, weil zur Halbzeit das Anzugsrecht geauscht wurde.

 

Die Berliner Mauer hält

 

In der siebten Partie der Schach-WM versuchte Carlsen über sechs Stunden lang die gegnerische Festung Anand’s zu knacken, aber vermochte es nicht und musste sich letztlich mit einem Remis nach 122 Zügen zufrieden geben. In der zweiten Weißpartie in Folge griff Carlsen wiederum zu 1.e4, doch sein Kontrahent verzichtete diesmal auf die Sizilianische Verteidigung und erwiderte 1…e5. Wie in der zweiten Begegnung spielte der Herausforderer die Berliner Verteidigung und diesmal ließ sich der Titelverteidiger auf das Berliner Mauer-Endspiel ein. Beide Spieler zeigten sich sehr weit vorbereitet und folgten einer theoretisch relevanten Variante, in der Weiß einen Bauern für aktives Figurenspiel opfert.

 

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In den nächsten vier Wochen gibt es hochkarätige internationale Turniere, aber nur in Abu Dhabi und Peking sind mit Arkadij Naiditsch und Elisabeth Pähtz zwei Deutsche dabei

 

Es bleibt wohl dabei: Nüchtern mit realistischem Blick betrachtet sind wir Deutschen imArkadij Naiditsch Schach, wenn es um Einladungen zu internationale Events, bestenfalls zweitklassig, also eigentlich eher nicht gefragt.

 

Und wenn die Qualifikation die „Eintrittskarte“ ist , so sind wir bei den attraktiven FIDE-Grand-Prix-Serien der Männer und Frauen leider seit Jahren auch nicht vertreten.

 

Ein Lichtblick war fraglos zu Jahresbeginn bei der 76. Auflage der traditionellen Veranstaltung in Wijk aan Zee der Start von Arkadij Naiditsch. Dass unsere Nummer 1 den letzten Platz belegte, fällt für mich nicht so ins Gewicht. Dabei sein in einem solchen Weltklassefeld – vor der vierten Runde hatten die 14 Herren im Rijksmuseum von Amsterdam Aufstellung zum Gruppenbild vor Rembrandts berühmten Nachtwache genommenzählt! Und der inzwischen 29-jährige Arkadij war es auch, der bei der Schacholympiade Weltmeister Magnus Carlsen eine von zwei Niederlagen beibrachte. Dieser Sieg fand sogar wieder einmal Eingang in den News der Sportseiten, der 30. Platz des Männer-Teams allerdings nicht und auch nicht das mit Rang 9 bemerkenswerte Abschneiden unseres Damen-Quintetts…

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Zwei Patzer ohne Folgenbillionphotos-1211595_xsmall150

 

6. Partie. Anand stand bis zum 25. Zug mit dem Rücken an der Wand. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der Titelverteidiger Magnus Carlsen den Sack zumacht. Da passiert Carlsen im 26. Zug mit Kd2 ein unglaublicher Fehler. Ein richtiger Patzer, der mindestens einen Bauern kostet, wenn nicht sogar die ganze Partie. Kd2 und die Schachwelt hielt den Atem an. In der Live-Übertragung läuft eine Engine mit.  Jeder konnte sehen, dass die Partie zu Gunsten von Anand durch einen taktischen Schlag kippte. Er hätte sich aus der Einengung befreien können. 26. …  Sg6 schlägt e5 kostet Carlsen einen Bauern und überlässt Anand die Initiative. Doch zum Schrecken aller Schachfans, außer ganz Norwegen, übersah Anand diesen Patzer von Carlsen und zog a4. Beide haben, nachdem sie ihre Züge ausgeführt hatten, ihre eigenen Patzer gesehen. Carlsen konnte aufatmen und Anand nervlich angegriffen. Es sollte die einzige Chance in dem Spiel bleiben das Match noch zu drehen. Am Ende verlor Anand sang- und klanglos (Siehe Analyse).
Über entscheidende Fehler in WM-Partien schreibt Raymund Stolze …

 

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IM Elisabeth Paehtz

German Master der Frauen 2014 mit zehn der besten deutschen Spielerinnen ist Höhepunkt des Dresdener Schachherbstes – Vorschau auf eine einzigartigen Veranstaltung

 

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14 Uhr

Ich bin bereit lauthals auszurufen: ENDLICH! In der Vergangenheit wurde ja im Deutschen Schachbund über das Thema Frauen viel geredet, aber nun haben wir nach dem 1. Internationalen Erfurter Frauen-Schachfestival Ende August einen echten nationalen Höhepunkt. Vom 16. bis 25. November findet dank des Sponsors UKA Meißen und seines Schach besessenen Geschäftsführers Gernot Gauglitz das German Master der Frauen 2014 im Rahmen des Dresdner Schachherbstes statt. Im Wyndham Garden Hotel in der Wilhelm-Franke-Straße werden zehn der besten deutschen Schachspielerinnen bei dieser einzigartigen Veranstaltung ein Rundenturnier spielen. Und der Preisfonds ist mit 10.000 €, von dem die Siegerin immerhin 3000 € mitnehmen darf, fraglos beachtlich.

 

Von den TOP 10 der nationalen Frauenrangliste fehlen lediglich Elena Levushkina [Platz 9] und die wenig aktive Elena Borulja [10]. Mit Elisabeth Pähtz [1/Elo 2480], Zoya Schleining [2/2351], Marta Michna [3/2343], Ketio Kachiani-Gersinska [4/2342], Sarah Hoolt [5/2334], Tatjana Melamed [6/2323], Melanie Ohme, der aktuellen U18-Vizeweltmeisterin Filiz Osmanodja [beide 7/2322], die ein Heimspiel in Elbflorenz hat, Judith Fuchs [11/2289] und der Deutschen Meisterin 2013 Hanna Marie Klek [21/2219] ist ein Teilnehmerfeld nominiert worden, das es in einer solchen Spielstärke in Deutschland bisher noch nicht gegeben hat . Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern! So dürfte denn auch der Werbeffekt für die Schach spielenden Frauen und ihr großes Potenzial im DSB sehr groß sein.

Turnierseite Teilnehmerliste/Ergebnisse/Tabelle Spielplan Partien Runde: 1 2 3 4 5 6

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Vier Tage Zeit für Autogramme von Carlsen und Anand auf meine Originalzeichnung – Eine Kolumne von ROSEMARIE J. PFORTNER

 

Natürlich ist das Internet ein idealer Suchplatz für neue Ideen , und so ist unser Webmaster Franz Jittenmeier auf das Portal KUNST & SCHACH [http://www.kunstundschach-rjp.com/] von RoseMarie J. Pfortner gestoßen. Unsere Anfrage, ob Sie nicht monatlich eine Kolumne zu diesem Thema schreiben könnte, fand sofort ihre Zustimmung, und so erschien am 15. Oktober ihr erste Beitrag [ http://www.chess-international.de/Archive/29323 ] in der gleichnamigen Kolumne. Heute nun folgt die zweite Geschichte, die so recht zum WM-Match in Sotschi zwischen Magnus Carlsen und Viswanathan Anand passt, wo am heutigen Sonntag [16. November] beim Halbzeitstand von 3,5:2,5 für den Titelverteidiger der dritte Ruhetag ist.

 

Die Schachfiguren sind wie Drucklettern, die Gedanken in eine Form bringen; und obwohl diese Gedanken einen visuellen Eindruck auf dem Schachbrett hinterlassen, äußert sich ihre Schönheit abstrakt, wie in einem Gedicht.“ [Marcel Duchamp]

 

KUNST & SCHACH – diesmal nenne ich die „Kunst“ zuerst, weil sie diesmal ausschlaggebend war! November 2013, meine erste bewusst erlebte Schach-Weltmeisterschaft. Aus meinen Büchern kannte ich Namen wie Bobby FISCHER, Siegbert TARRASCH; José-Raúl CAPABLANCA – aber den Namen dieses jungen Herausforderers Magnus CARLSEN und des amtierenden Weltmeisters

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Schach hat manchen Schriftsteller zu genialen Werken inspiriert
Von Hartmut Metz

 

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Die größte Tragik mit Schach verbindet Stefan Zweig. Im Exil in Brasilien vollendete der Wiener Autor die „Schachnovelle“, verschickte die Typoskripte an drei Verleger – und beging tags darauf am 23. Februar 1942 in Petropolis zusammen mit seiner Gattin Lotte Selbstmord. Das anfänglich nur 300 Mal gedruckte Werk sollte das berühmteste von Zweig werden: Weit mehr als 1,2 Millionen Exemplare wurden von der fesselnden Geschichte über den tumben Schach-Weltmeister Czentovic verkauft. „Königin der Spiele oder Tummelfeld von Verrückten? Schach nimmt eine einzigartige Stellung in der westlichen Kultur ein und hat unzählige Schriftsteller inspiriert. Spektakulär und raffiniert, perfid und humorvoll, realistisch und grotesk – die Rolle des Schachspiels in der Literatur scheint unerschöpflich“, schreiben Richard Forster und Ulla Steffan. Die beiden haben im Unionsverlag das wunderbare Bändchen „Auf die Dame kommt es an“ (14,95 Euro) zusammengestellt, das auf 192 Seiten Ausschnitte aus der Weltliteratur kredenzt, die sich mit dem königlichen Spiel befasst. Es sind 15 Beispiele, die die Magie der Könige, Figuren und Bauern erspüren und selbst dem größten Laien verständlicher machen… Mehr

Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Wie angekün1digt, haben wir Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Schach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des WM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei kurz kommentieren und nach Ahjgbschluss der Weltmeisterschaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute also die sechste, in der Weltmeister Carlsen Weiß hatte und zu seinem zweiten Sieg kam womit er zur Halbzeit mit 3,5:2,5 in Führung liegt.

 

Carlsen patzt und siegt!

In der sechsten Partie der Schach-WM verpasste Anand in schlechterer Stellung eine hervorragende Chance, konnte sich davon psychologisch nicht mehr erholen und verlor die Partie in der Folge. Carlsen eröffnete wie in seinen bisherigen Weißpartien mit 1.e4, und der Herausforderer entgegnete wie schon in der vierten Begegnung mit 1…c5, also der Sizilianischen Verteidigung. Diesmal spielte der Titelverteidiger jedoch den Offenen Sizilianer, und Anand erwiderte mit der Paulsen-Variante, die durch den Zug 4…a6 gekennzeichnet wird. Carlsen zeigte sich gut präpariert und wählte den nicht häufig gesehenen, doch giftigen Zug 7.Dd3. Anand erlaubte es ihm in ein angenehmes Endspiel abzuwickeln, was keine gute praktische Entscheidung gegen den Weltmeister war.

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„Die Bauern sind die Seele des Schachspiels…“– Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächli1ch auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können jetzt die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Taktikaufgaben lösen! und Unglaubliche Züge, deren Folge 19 mit dem Titel „Die Bauern sind die Seele des Schachspiels…“ wir heute veröffentlichen.

 

http://youtu.be/DAMsuPjPfsg

 

… so lautet ein Zitat von François-André Philidor [7. September 1726 – 31. August 1796], und sicherlich hätte der Franzose, der zu seinen Lebzeiten der beste Schachspieler der Welt war, mit Freuden diese Partie gesehen. Schwarz hat eine weit vorgerückte Bauernmacht am Damenflügel, doch noch ist sie nicht entscheidend. Das kann sich jedoch schnell ändern…

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Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Wie angekündi5gt, haben wir Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Schach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des WM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan hjgAnand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei kurz kommentieren und nach Abschluss der Weltmeisterschaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute die fünfte, in der Herausforderer Anand   Weiß hatte.

 

Anand drückt, Carlsen hält

In der fünften Partie der Schach-WM konnte Anand ein wenig Vorteil aus der Eröffnung mitnehmen, aber glaubte im Endspiel nicht an seine Chancen und ließ die Stellung zum Remis verflachen. Der Herausforderer eröffnete wie in seinen ersten beiden Weißpartien mit 1.d4, und Carlsen spielte wiederum eine neue Eröffnung – Damenindisch. Der Weltmeister versuchte früh mit einer Nebenvariante seinen Gegner aus seiner Vorbereitung zu bringen, aber musste sich mit einer leicht schlechteren Stellung begnügen.

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„Völlig vergessen!“ – zum 80. Geburtstag von Lew Polugajewski [20. November 1934 – September 1934 – 30. August 1995] – eine Geschichte von Jules Welling

 

 

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Lew Polugajewski

Der Mann, der 1956 seine erste von insgesamt 20 UdSSR-Meisterschaften spielte und dabei einen ehrenvollen 5.-7. Platz mit Ratmir Cholmow und dem späteren Weltmeister Michail Tal belegte, war in den 1970er- und 1980er-Jahren einer der WM-Kandidaten. Ich selbst bin im Anfang der 1990er-Jahre in Berlin begegnet. Da war Lew Abramowitsch auf der Durchreise via Paris, wo er in seinen letzten Lebensjahren sein neues Zuhause hatte und schachlich die damals große französische Hoffnung Joel Lautier betreute. In der „Stadt der Liebe“ ist er auch gestorben und wurde auf dem berühmten Friedhof Cimetière du Montparnasse beigesetzt, unweit des Grabes von Alexander Aljechin.

 

Ein Ergebnis unserer Arbeitsberatung war sein zweibändiges Werk Im Sizilianischen Labyrinth, das 1992 im Sportverlag Berlin erschien, dessen Cheflektor ich damals war. Dass ich dieses Projekt in unser Programm aufgenommen hatte, lag daran, dass es ein originelleres und ebenso kühnes Schach-Buch über diese populäre Eröffnung bis dahin nicht gegeben hatte. „Diese bisher beste Monographie über die Sizilianische Verteidigung verdient in der Tat das Prädikat Standardwerk der internationalen Schachliteratur!“ [Originalton Anatoli Karpow].

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

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Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

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Über entshotscheidende Fehler in WM-Partien – Eine Betrachtung aus aktuellem Anlass von RAYMUND STOLZE

 

Am heutigen Donnerstag [13. November] steht im WM-Duell in Sotschi der zweite Ruhetag an. Nach dem ersten Drittel steht es zwischen Titelverteidiger Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand wie vor einem Jahr 2:2. Allerdings gibt es den feinen Unterschied, dass sich die beiden Kontrahenten seinerzeit viermal remis getrennt hatten, während diesmal bereits zwei Partien entschieden worden sind. Ich hoffe, dass der Inder den Spielfilm von Chennai längst gestrichen hat, denn da folgte ja in Runde 5 und 6 der vorentscheidende Doppelschlag des Norwegers, von dem sich Vishy nicht mehr erholte.

 

Und irgendwie schienen die meisten seiner Fans tief erschüttert zu sein, als ihr Idol in der zweiten Partie anstatt 34…Dd2 zu spielen mit 34…h5?? einen fatalen Aussetzer hatte. Nach 35.Db7 musste Anand sofort aufgeben – es gab keine Rettung mehr.

Blitzen auf hohem Niveau

 

live

13 Uhr

Gleichzeitig mit der Fide-WeltmeisterschMikhail-Tal-300x168aft zwischen Magnus Carlsen und Viswanathan Anand wird der “Russische Schachverband” das Mikhail Tal Memorial vom 13. bis 14. November veranstalten. Spielort ist ist die 2. Etage des Sotschi Mediacenter. Die erste Runde wird am 13. November um 15 Uhr Ortszeit (13 Uhr MEZ) beginnen. Insgesamt streiten sich 12 Spieler um den mit 100.000 US-Dollar gefüllten Preisfond. Der Gewinner bekommt 20.000 US-Dollar.

 

Die Bedenkzeit beträgt 4 Minuten pro Spieler und Partie. Zuzüglich 2 Sek. pro Zug. Es wird doppelrundig gespielt. Der Rückkampf wird am 14. November ausgetragen.

 

Hier das hochkarätige Teilnehmerfeld:
Alexander Grischuk Vladimir Kramnik Boris Gelfand Peter Leko Alexander Morozevich Ernesto Inarkiev Sergey Karjakin Ian Nepomniachtchi Peter Svidler Alexandra Kosteniuk Shakhriyar Mamedyarov Evgeny Tomashevsky

Informationen von Chessdom             Partien

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Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Wie angekündigt, haben wir 2Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Shjgchach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des WM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei kurz kommentieren und nach Abschluss der Weltmeisterschaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute also die vierte, in der Weltmeister Carlsen   Weiß hatte.

 

Die vierte Partie der Schach-WM zwischen Magnus Carlsen und Viswanathan Anand endete nach langem Kampf im Unentschieden. Carlsen eröffnete wie in der zweiten Partie mit 1.e4, aber diesmal entgegnete Anand mit 1…c5, also Sizilianischen Verteidigung. Nach 2.Sf3 spielte Anand vermutlich überraschend für Carlsen 2…e6 – Anand hat die Najdorf-Variante in seinem Repertoire, die mit 2…d6 eingeleitet wird – und Carlsen wollte daraufhin nicht sehen, welchen Sizilianer Anand vorbereitet hatte und spielte 3.g3. Es entstand eine ruhige Stellung in der Schwarz einen isolierten Bauern auf d5 hatte, aber dafür freies Figurenspiel.

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Der Tiger zeigte seine Krallen

 

Wir alle wissen, wschulung-300x205ie unangenehm es ist gegen einen Gegner zu spielen der sein Spiel positionell anlegt und nur auf den Fehler seines Gegners lauert, um am Ende mit einem Bauern mehr zu gewinnen. Das ist zwar nicht spektakulär, aber es entspricht den Regeln. Das beste Mittel gegen einen solchen Spieler Erfolg zu haben, ist frühzeitig die Lunte anzuzünden. Das Spiel kompliziert zu machen. Das lieben Positionsspieler überhaupt nicht. So auch Weltmeister Magnus Carlsen. Er ist ein Spieler der sein Spiel so anlegt, dass er möglichst unbeschadet aus der Eröffnung kommt, und  dann beharrlich auf den Fehler seines Gegners wartet. Viele Partien, die Experten schon im Remishafen gesehen haben, hat Carlsen noch zu seinen Gunsten entschieden.
Anand hat in der 3. Partie das gespielt, was er am besten kann. ANGREIFEN. Das Spiel frühzeitig kompliziert machen. Hier fühlt sich der kreative Anand wohl. Das ist seine Stärke.
Der Weltmeister zeigte in der 3. Partie Nerven. Anand  hatte schon frühzeitig einen lästigen Freibauern auf der 7. Reihe von Carlsen platziert und zog die Schlinge immer mehr zu. Carlsen fischte noch ein wenig im Trüben, den Schluss wollte er sich aber nicht mehr zeigen lassen und gab in aussichtsloser Stellung auf.
Ein Fressen natürlich für die schreibende Zunft. Die 3. Partie war spektakulär und keiner hatte mit einem Sieg von Anand, nach seinem groben Schnitzer in der 2. Partie, gerechnet.

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Match um die Krone Carlsen vs. Anand – kommentiert von Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Wie 1angekündigt, haben wir Großmeister Niclas Huschenbeth als Experten für den Schach-Ticker gewinnen können, die Begegnungen des hjgWM-Duells zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Viswanathan Anand zu analysieren. Die jeweils aktuelle Partie wird der 22-jähriger deutsche Großmeister dabei kurz kommentieren und nach Abschluss der Weltmeisterschaft im russischen Kurort Sotschi dann seine „Masterpartie“ exklusiv für Sie ausführlich präsentieren. Heute also die dritte, in der Herausforderer Anand Weiß hatte.

 

Der Tiger schlägt zurück!

In der dritten Partie der Schach-WM gewann Viswanathan Anand mit hervorragender Eröffnungsvorbereitung und präzisem Spiel zum ersten Mal in einem WM-Match gegen Magnus Carlsen. In einem Abspiel des Abgelehnten Damengambits folgten beide Spieler lange Zeit einer Partie zwischen Levon Aronian und Michael Adams von 2013. Doch während Carlsen unsicher wirkte und früh viel Zeit verbrauchte, spielte Anand schnell und selbstsicher.

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Ein Abschlussbericht vom Petrosjan-Memorial in Moskau von RAYMUND STOLZE

 

Grischuk

Alexander Grischuk

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Und im Fall des Petrosjan-Memorials trifft das auf acht der acht Supergroßmeister voll zu. Beim von der Russischen Schachföderation ausgerichteten Blitzschach-Gedenkturnier zu Ehren von Michail Tal am WM-Ort Sotschi, werden nur der Chinese Ding Liren und Levon Aronjan von der Moskauer Besetzung fehlen. Doch die Ergänzung auf zwölf Aktive ist mit Sergej Karjakin, Ian Njepomjatschtschi, Peter Swidler, Schachrijar Mamedjarow und Jewgeni Tomaschweski wahrlich erstklassig. Hinzu kommt Exweltmeisterin Alexandra Kostenjuk – weiß der Teufel wie sie es nach Sotschi geschafft hat. Aber sie ist als einzige Frau in diesem illustren Männerfeld am 13./14. November dabei, wenn es in der zweiten Etage des Medienzentrums der Olympiastadt um 100.000 US-Dollar Preisgeld geht.

 

Die gleiche Summe wurde für die Veranstaltung in Erinnerung an den neunten Schachweltmeister Tigran Petrosjan in der russischen Hauptstadt ausgelobt – das Firmenkonsortium TASHIR macht es möglich, Allerdings waren da nur sieben Partien zu spielen, und es ging wohl weniger aufregend zu. Von den insgesamt 28 Partien wurden lediglich neun entschieden, wobei die beiden Erstplazierten Alexander Grischuk [4] und Wladimir Kramnik [2] insgesamt sechs davon verbuchten, die übrigen drei kommen auf das Konto von Boris Gelfand [2] und Levon Aronjan [1].

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benninger

Dr. Rudolf Benninger

Ein Vorbericht zum Heusenstammer Schloss-Open

 

Früher, als man noch die Insignien eines heute längst untergegangenen Reiches in Nürnberg lagerte, und diese nach der Königswahl in die Krönungsstadt am Main bringen musste, ließ es sich im Dorf Heusenstamm, nur wenige Rittstunden vor den Toren der alten freien Reichsstadt Frankfurt gelegen, gut ein letztes Mal rasten. Doch es musste nicht immer der Dienstleister, der Spediteur dieser Machtfetische sein, der hier innehielt. Vor 250 Jahren schaute der Chef selbst, Kaiser Franz I., in Heusenstamm mal vorbei. Grund genug, sich daran zu erinnern und das zu feiern.

 

Die in vielen Jahrhunderten ausgetrampelten Pfade sind längst einem asphaltierten Wegesystem gewichen und haben Namen wie A3 bekommen. Und während Kaiser Franz sich eher im heutigen Schloss Heusenstamm aufhielt, wird heute, wer zum Wochenende des 20.November hin den Weg nach Heusenstamm sucht, eher zur Martinseehalle fahren, dem heutigen Kultur- und Sportzentrum des ehemaligen Dorfes am Rande der großen Stadt.

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Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

YouTubeDer junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können nun die Schach-Ticker-Besucher nutzen können: Es sind die Trainingsserien Unglaubliche Züge, Taktikaufgaben lösen! und   Let’s blitz, wobei wir heute in dieser Rubrik das fünfte   GM-Special anbieten möchten.

 

In diesem Let’s blitz GM-Special spielt Niclas gegen den deutschen Top-Großmeister Jan Gustafsson. In der ersten Partie beginnt Jan mit der englischen Eröffnung und bereitet Niclas mit einer Nebenvariante Kopfzerbrechen. Hoher Zeitverbrauch und die schlechtere Stellung für Niclas machen seine Aufgabe sehr schwierig.

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GM Klaus Bischoff greift nach den Sternen
23. Oktober bis 5. November 2014

 

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GM Klaus Bischoff

 

Es ist schon erstaunlich, dass man im Schach schon mit 50 Jahren bei der Senioren-WM mitspielen darf. Während die Menschen in Deutschland immer älter werden und die Piloten mit 60, statt mit 55 Jahren, in Rente gehen sollen. Aber gut. Man muss zur Kenntnis nehmen, dass hier Funktionäre entscheiden, die ohnehin manche weltfremde Entscheidungen treffen. Es kann aber auch sein, dass man die Senioren als neue Zielgruppe entdeckt hat und den schrumpfenden liveMitgliederzahlen entgegenwirken möchte.

 

Aus deutscher Sicht eine kleine Sensation. Der amtierende Deutsche Meister, kein Geringerer als GM Klaus Bischoff, mehrfacher Deutscher Meister im Blitz- und Schnellschach, spielt mit um den Titel eines Weltmeisters. Ausgerechnet Bischoff, der gesagt hat: “Mit 50 ist man als Schachspieler ein alter Mann!“ Mit diesem selbstironischen Kommentar kokettierte Schachplauderer Klaus Bischoff bei einer seiner Schachreportagen, damals selbst schon 50+. Ein paar Monate später gewann er mit 52 Jahren gegen die wesentlich jüngere Konkurrenz prompt die Deutsche Meisterschaft 2013!

 

Auszug aus der vorläufigen Teilnehmerliste:

1 GM Nunn John D M ENG 2602 2 GM Hebden Mark L ENG 2540 3 GM Vaisser Anatoly FRA 2531 4 GM Sturua Zurab GEO 2523 5 GM Sveshnikov Evgeny LAT 2517 6 GM Bischoff Klaus GER 2504 7 GM Movsziszian Karen ARM 2487 8 IM Kalegin Evgenij RUS 2474 9 IM Zhelnin Vladimir V RUS 2471 10 GM Arkell Keith C ENG 2450 11 GM Vasiukov Evgeni RUS 2448 12 GM Balashov Yuri S RUS 2429 13 IM Bruno Fabio ITA 2422 14 GM Kristiansen Jens DEN 2405 15 GM Kupreichik Viktor D BLR 2405 16 GM Suba Mihai ROU 2341 17 IM Rooze Jan BEL 2341 18 IM Van Riemsdijk Herman C. BRA 2339 19 IM Barle Janez SLO 2338 20 IM Shvedchikov Anatoli I. RUS 2331 …

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