Schachshop

Umfrage

Sollen die Paarungen bei Open direkt vor Rundenbeginn ausgelost werden?

View Results

Loading ... Loading ...

Falls Kasperski meckert

Kalli`s Turnierkalender

25 Jahre JugendSchach

Hol Dir Dein Cartoon!

Bundesliga -Termine

2. Bundesliga – Termine

Flipbuilder

Kategorien

Archive

DWZ / Spielersuche

DWZ / Vereinssuche

Elo

de.wikipedia.org

Live-Rating

2700chess.com for more details and full list 2700chess.com for more details and full list

Beste Partie

Ein kurzer Besuch bei Reinhart Fuchs – zum 80. Geburtstag einer [leider fast vergessenen] Berliner Schachlegende [28. September 1934]

 

 

Reinhart Fuchs bin ich das erste Mal beim Internationalen Dr.-Emanuel-LaskFotoer-Gedenkturnier 1962 [8.-24. Juli 1962] begegnet. Damals zählte ich zu der auserlesenen Schar von acht Berliner Nachwuchsspieler, die im Haus der Jungen Talente in der Klosterstraße die Demobretter bedienen durfte. Ich habe von dieser Veranstaltung ein Fotoalbum angelegt, und darin befinden ein Sonderbriefumschlag mit den Autogrammen aller 16 Teilnehmer.

 

Einige Jahre später – ich hatte inzwischen einen bescheidenen Leistungssprung zu Lok Brandenburg in der DDR-Liga gemacht – trafen wir uns im Pokal in der Stadt an der Havel. Nach meinen Erinnerungen bereitete ich dem IM, der sich Französisch verteidigte, einige Schwierigkeiten, aber in Zeitnot hat er mir dann ziemlich sicher meine Grenzen aufgezeigt.

 

Die nächste Begegnung fand Mitte der 1980er-Jahre statt. Ich schrieb damals mein Buch Die Umkämpfte Krone… [Sportverlag Berlin 1987], und bei der Suche nach Quellen war Reinhart Fuchs, der damals Stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift SCHACH war, zu einem ungewöhnlichen Tauschgeschäft bereit: Ich gab ihm ein kleines Kurt-Richter-Bändchen und erhielt dafür den Band 100 Jahre Schachturniere… [W. TEN HAVE N.V. Amsterdam]. Weiterlesen

Anand, SOCAR und Batumi gewinnen

 

Bilbao Chess 14 Winners

Von links nach rechts: Ponomariov, Vallejo, Anand und Aronian

So, Bilbao ist vorbei – was macht man nun an einem Tag ohne Schach-Liveübertragungen im Internet? Die Spieler warten vielleicht am Flughafen auf ihren Rückflug – wer, wie Werder Bremen, bei Air France gebucht hat muss eventuell etwas länger warten, die streiken. Und ich lasse das Geschehen Revue passieren. Alle drei Turniere waren bereits nach der vorletzten Runde entschieden, zumindest de fakto – SOCAR hatte noch theoretische Chancen, nicht Europameister der Vereine zu werden. Ebenso stand mehr oder weniger das Konzept für diesen Abschlussbericht, inklusiv wen ich individuell lobend und weniger lobend erwähnen würde – aber da überraschten einige Spieler am letzten Tag, positiv wie auch negativ.

Bevor ich das und anderes näher aufbrösele, wie üblich zunächst die Abschlusstabellen:

 

Masters Final: Anand 11, Aronian 10, Ponomariov und Vallejo 5 – offensichtlich Fussballwertung: Anands 4/6 (+3=2-1) waren diesen Regeln entsprechend besser als Aronians 4/6 (+2=4). Wer mitdenkt, kann bereits das Ergebnis des direkten Duells in der Rückrunde erahnen.

 

Offener Europacup: SOCAR Azerbaijan 14 (mehr geht nicht), G-Team Novy Bor (CZE) 12, Malakhite (RUS) 11, Odlar Yourdu (AZE), SG Solingen, SHSM Moskau, Minsk, Ladya alle 10, St. Petersburg, Obiettivo Risarcimento (ITA) usw. 9.

Turnierseite

Weiterlesen

Partie Heimers vs. Schlenker – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Schachbilder_03_800x530px

NICLAS HUSCHENBETH

In der Serie „Videocoaching“, analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

In Folge 2 analysiert Niclas die Partie von Remy Heimers, der sie mit Weiß gegen Jörg Schlenker bei der Trossingen Stadtmeisterschaft gespielt hat. In einer Variante der Pirc-Verteidigung steht Heimers über lange Strecken gut, obwohl sich hier und dort ein paar Fehler und Ungenauigkeiten in sein Spiel mischen. Niclas geht auf all diese Fehler ein, zeigt mögliche Verbesserungen und spekuliert über die eventuellen Ursachen der Fehler. Letztendlich erreicht Heimers ein Endspiel mit klarem Mehrbauern, doch hier beginnt das eigentliche Drama…

Die Partie ist 64 Züge lang und dementsprechend ist auch das Videocoaching mit 44 Minuten nicht gerade kurz. Viel Spaß beim Anschauen! Weiterlesen

Naiditsch setzt sich bei deutscher “Supermeisterschaft“ durchmetz
Von Hartmut Metz

 

„Wenn man ein Turnier gewinnt, ist man zufrieden“, unterstreicht Arkadij Naiditsch. Der Großmeister der OSG Baden-Baden zeigte sich trotz der soliden Ausbeute von 5:2 Punkten wenig begeistert von seinem Spiel bei den Grenke Chess Classic. Vor allem seine Niederlage gegen Nachwuchs-Hoffnung Matthias Blübaum (Werder Bremen) geißelte der Weltrang- listen-34. als „katastrophal. So zu verlieren“, nimmt der Sandweierer bezüglich der zweiten Runde der „deutschen Supermeisterschaft“ kein Blatt vor den Mund, sei „keine gute Basis für ein Turnier und war furchtbar“. Die nächste Partie „entschied“ laut Naiditsch den mit mehr als 20 000 Euro dotierten Wettbewerb, an dem alle nationalen Topspieler teilnahmen: „Dass ich gegen Georg Meier so schnell gewann, war wichtig für das Turnier.“ Bis dahin führte der zuletzt so überzeugende Nationalmannschafts- und Vereinskollege. Anschließend brach Meier ein – frustriert von der Schlappe in 25 Zügen und zermalmt von der Doppelbelastung: … Mehr

„Mein schönster Zug“ – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlicSchachbilder_04_800x530px - Kopieh auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können jetzt die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz-Special und Unglaubliche Züge, deren Folge 11 mit dem Titel „Mein schönster Zug“ wir heute veröffentlichen.

 

Niclas präsentiert diesmal den schönsten Zug seiner Schachkarriere. Alle Figuren stehen zum finalen Schlag bereit, aber gerade so überdeckt Schwarz noch alle wichtigen Felder. Das Stichwort lautet deshalb Überlastung. Können Sie den entscheidenden Überlastungszug finden? Weiterlesen

25. September bis 18. Oktober 2004: Wladimir Kramnik verteidigt in Brissago seinen WM-Titel gegen Peter Lékó mit einem 7:7-Unentschiedenkramnikleko

 

Was kaum jemand nach der ersten enttäuschenden Hälfte des WM-Matches zwischen Wladimir Kramnik und Peter Lékó erwartet hatte: Es wurde ganz zum Schluss in der finalen Partie höchst dramatisch. Der russische Titelverteidiger musste an jenem 18. Oktober 2004 im schweizerischen Brissago unbedingt die letzte Partie gewinnen, um mit einem 7:7-Unentschieden die Schachkrone gegen den vier Jahre jüngeren ungarischen Herausforderer zu verteidigen. Die Stunde der Wahrheit war für „Vlad“ gekommen, der seit seinem 8,5:6,5-Sieg [+2 =13 – 0] in London [8. Oktober bis 2. November 2000] gegen Garri Kasparow den Thron des 14. Weltmeisters der Schachgeschichte verwaltete, denn eine Revanche hatte er in seiner Regentschaft nicht zugelassen. Zudem war die Schachwelt gespalten – es gab seit 1993 parallel die FIDE-Weltmeister Karpow, Ponomarjow, Chalifman, Kasimdschanow, Topalow. Von einer möglichen Einigung der Schachwelt war man zu diesem Zeitpunkt weit entfernt. Dass dann doch alles schneller als erwartet kam und es seit 2006 mit dem Vereinigungskampf zwischen Vladimir Kramnik und Wesselin Topalow wieder einen Champion gibt, war nicht abzusehen. Und vielleicht ist dieser Kraftakt Kirsan Iljumschinows bleibendes Verdienst… Weiterlesen

Nikoletta Lakos und Walentina Gunina erhalten Schach-Ticker-Auszeichnungen als „Bundesliga-Spielerinnen des Jahres“

 

2789_9_1376_1

Nikoletta Lakos

dfgdf

Walentina Gunina

Was macht man, wenn sich bei einer fest vereinbarten Kooperation der Partner verloren geht?

Bekanntlich hatten wir gemeinsam mit der Tageszeitung neues deutschland für die Saison 2013/14 den Wettbewerb „Bundesliga-Spielerin des Jahres“ in zwei Kategorien ausgeschrieben [siehe auch Beitrag „Hurra, zwei Mädchen fahren nach Berlin – Link http://www.chess-international.de?p=10526#more-19526 ].

 

Grundbedingung war, dass von den Kandidatinnen mindestens acht von elf möglichen Partien gespielt werden müssen. „Nachwuchsspielerin der Saison“ – hier war die Altersgrenze maximal 25 Jahre beim Start in die Spielzeit – wurde Walentina Gunina [4. Februar 1989]. Mit einem Schlussspurt von 1,5/2 schob sich die Europameisterin von 2012, die einer der wichtigsten Leistungsträger in der Meistermannschaft ist, mit 6,5/8 [81,2%] auf Platz 1 vor ihrer Landsfrau Anastasia Sawina [18. März 1992], die auf 8/10 [80%] kam. Der Bronzerang ging an die Tschechin Karolina Olsarowa [28. Juni 1993[ vom SK Großlehna] mit 6/8 [75%]. Beste deutsche Spielerin war in dieser Kategorie Judith Fuchs [23. Januar 1990] vom Hamburger SK mit 6,5/9 [72,2%].
Weiterlesen

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

kjl

Uwe Kersten

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten! Weiterlesen

Zweithöchsten Spielklasse startet am Sonntag [21. September] in den Staffeln Nord, Süd und West in die Saison 2014/15

 

Kaum ist die 41. Schacholympiade im norshotCA4FXWJXwegischen Trömso beendet, wirft die neue Saison in den nationalen Spielklassen ihre Schatten voraus.

Robert_Hübner

Dr. Robert Huebner

In der zweithöchsten deutschen Spielklasse ist die erste Runde für den 21. September angesetzt – nur in der Staffel Ost, wo doppelrundig gespielt wird – gibt  es erst am 18,/19. Oktober den Auftakt zur Saison 2014/15.

 

Bundesliga-Turnierleiter Jürgen Kohlstädt aus Hamburg hat uns dankenswerterweise die Starthefte der vier Staffeln  zugeschickt. Gern veröffentlichen wir diese, denn darin finden Sie wirklich alles über Liga 2 – von den Schiedsrichtern, Spielplänen bis hin zu den Aufstellungen der 40 Zweit-Liga-Mannschaften und den Tabellen zum Selbsteintragen.

 

Das Schach-Ticker-Team wird sich in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit auch in der neuen Spielzeit um eine kontinuierliche Berichterstattung bemühen. Die Besucherresonanz  hat fraglos das Interesse signalisiert, was man  von den Vereinen leider nicht sagen kann. Unsere Bitte, das Projekt „Zweite Liga“ mit bescheidenen 100,00 € zu unterstützen, blieb jedenfalls ohne Echo.

Ergebnisse der 1. Runde

Weiterlesen

Sollen bei Open die Runden-Auslosungen direkt vor der Partie gemacht werden? Umfrage für „Schachkalender 2015“ bis 30. September

 

Schach ist eine Wissenschaft: Manche Eröffnungsvarianten sind mehr als 20 Züge lang ausanalysiert. Einige Spieler spulen sie in wenigen Minuten herunter, bevor das Duell wirklich beginnt – wenn es überhaupt beginnt, weil der Gegner sich besser vorbereitete. Amateure sindSK2015_Cover_Abo_04_ml1-189x270 dabei noch ausrechenbarer als Profis, die über ein breiteres Repertoire verfügen. Nervt Sie das oder sehen Sie die Vorbereitung eher als Teil des Wettkampfs an?

 

Um die Theorie zu umgehen, plädieren mittlerweile einige Schachspieler für Chess960, bei dem die Grundstellung unter 960 Positionen ausgelost wird. Allerdings ist das Mail-iconmanchem zu radikal, der auf seine Eröffnungen schwört und die vertrauten Stellungsbilder schätzt. Eine Alternative wäre es daher, wenn in Open die Auslosung erst direkt vor der Runde durchgeführt würde. In Mannschaftskämpfen könnte man auch die bis dato starre Rangliste beseitigen – etwa durch die Möglichkeit, alle Spieler innerhalb einer vorgegebenen Spielstärken-Differenz (zum Beispiel 100 DWZ) bei jedem Match bunt mischen zu dürfen.

 

Der „Schachkalender“, den die Edition Marco jedes Jahr herausgibt, möchte sich dem Thema in der nächsten Ausgabe widmen. Daher führt Hartmut Metz, der regelmäßig für den „Schachkalender“ schreibt, eine Umfrage durch. Das Ergebnis findet sich dann im „Schachkalender 2015“. Wenn Sie an der Umfrage teilnehmen möchten, geben Sie bitte auch Ihr Alter, Elo und DWZ an. Dies dient vor allem dazu, um zu ermitteln, welche Präferenzen stärkere oder schwächere Spieler haben. Zudem können Sie die Möglichkeit einen Kommentar zum Thema abgeben, der beim Bericht über die Umfrage eventuell zitiert wird. Geben Sie dafür auch Ihren Namen an.

Zweiklassen-Gesellschaft beim Masters Final, Chaos beim Europacup

3

liveDrei parallele Turniere in Bilbao, wie soll man da den Überblick behalten? Zumal “Chaos beim Europacup” sich auch auf die Partien, aber vor allem auf die Liveübertragung bezieht – dazu später mehr. Ich beginne mit dem Masters Final – bei nur vier Spielern ist das Feld bei Halbzeit bereits recht sauber sortiert: Anand 2.5/3, Aronian 2, Ponomariov 1, Vallejo 0.5. Oder wenn man, wie die Ausrichter, Fussball-Fan ist und dementsprechend die Punkte verteilt: Anand 7, Aronian 5, Ponomariov 3, Vallejo 1. Eben A-Klasse und P-Klasse; für letzteres brauche ich Vallejos Vor-, Spitz- oder Kosenamen Paco.

 

Im “offenen” Europacup ist noch nichts entschieden; schliesslich kommen die Favoritenduelle erst noch – auch wenn es einige bereits gab. Vorne liegen SOCAR (der Sponsor und drei der acht Spieler kommen aus Aserbaidschan) sowie das tschechische G-Team Novy Bor mit jeweils 6 Mannschaftspunkten. Dahinter wird die Gruppe von sieben Teams livemit 5-1 Mannschaftspunkten derzeit von Solingen angeführt, die drei anderen deutschen Teams spielen wohl etwa im Rahmen ihrer (niedrigeren) Erwartungen.

 

Im Damenturnier spielen acht Teams ein Rundenturnier – da gab es einige Favoritenduelle bereits zu Beginn. Ich weiss nicht, wer nun Favorit für den Turniersieg ist – jedenfalls nicht mehr die Startruppe (Hou Yifan, Anna Muzychuk, Kateryna Lagno usw.) aus Monte Carlo, die beide direkten Duelle gegen die Konkurrenz aus Batumi und Moskau 1,5-2,5 verlor. Heute haben sie mit einem glatten 2,5-1,5 immerhin das deutsche Team aus Bad Königshofen eingeholt. Nur Batumi hat noch eine weisse Weste, aber sie müssen noch gegen die drei russischen Teams antreten.

Turnierseite

Weiterlesen

Vorfreude ist die beste Freude

 

Vom 13. bis 19. Februar 2015 wird sich erneut die Weltelite des Schachs zur vierten Auflage der „Zurich Chess Challenge“ im Hotel Savoy Baur en Ville in Zürich einfinden. Mit Fabiano Caruana, dem überlegenen Sieger des kürzlich beendeten Superturniers in logo_sgzSt.Louis, kommt der aktuell wohl attraktivste Schachspieler in unsere Stadt und trifft dort auf die früheren Weltmeister Viswanathan Anand und Vladimir Kramnik sowie auf die absoluten Topspieler Levon Aronian, Sergej Karjakin und Hikaru Nakamura. Nach einem Blitzturnier zum Auftakt im geschlossenen Rahmen, das die Farbverteilung der folgenden Partieen bestimmt, wird vom 14. bis 18.Februar 2015 ein vollrundiges Turnier mit klassischer Bedenkzeit gespielt bevor am letzten Tag ein Rapidturnier
mit vertauschten Farben den Abschluss macht. Siege im klassischen Turnier werden mit 2 Punkten, ein Unentschieden mit 1 Punkt, Siege im Rapidturnier werden mit 1 Punkt und ein Unentschieden mit einem halben Punkt gewertet. Alle Partien werden live kommentiert und weltweit im Internet übertragen(www.zurich-cc.com).

 

Ermöglicht wird dieses Turnier erneut durch die grosszügige Unterstützung von Oleg Skvortsov, Besitzer der „International Gemological Laboratories“ in Moskau und selbst ein leidenschaftlicher starker Schachspieler mit guten persönlichen Beziehungen zur gesamten Weltelite des Schachs. Weiterlesen

Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

 

Schachbilder_05_800x530px

NICLAS HUSCHENBETH

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können nun die Schach-Ticker-Besucher nutzen können: Es sind die Trainingsserien Unglaubliche Züge und   Let’s blitz, wobei wir heute in dieser Rubrik das zweite GM-Special anbieten möchten.

 

Im zweiten GM-Special spielt Niclas gegen den starken IM Ilja Schneider, der zum Aufgebot des Bundesliga-Teams der SF Neukölln gehört und sich im Internet durch seine Webseite „Schachzoo“als Autor bekannt geworden ist, Gegenwärtig betreut Ilja einen aktuellen Schachblog bei der Wochenzeitung DIE ZEIT [ http://blog.zeit.de/schach/ ].

 

In der ersten Partie, in der Niclas mit Schwarz antritt, kommt ein Trompowsky aufs Brett und es entsteht bald eine dynamische Stellung. Niclas entschließt sich einen Bauern zu opfern, um seinen König in Sicherheit zu bringen. Wird er genug Kompensation erhalten? Weiterlesen

Das Bundesministerium des Innern gewährt für 2014 einen Zuschuss für den Leistungssport in Höhe von 93.000 Euro

 

Vom Deutschen Schachbund erhielten die Vereine – so auch der SV Unser Fritz [ http://www.sv-unser-fritz.de/ ] in Herne (Nordrhein Westfalen) – per E-Mail am gestrigen Sonntag [14. September] nachstehende Information:billionphotos-1024734_xsmall150

 

Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

 

die Verhandlungen zur Sicherung der Förderung des Deutschen Schachbundes (DSB) durch das Bundesministerium des Innern (BMI) wurden, wenn auch im Hintergrund, mit Hoch- und Nachdruck geführt.

 

Und heute können wir endlich einen bedeutenden Teilerfolg vermelden. Der DSB erhält in diesem Jahr 93.000,– Euro als Zuschuss für den Leistungssport (Personal und Aktivitäten)! Die entsprechenden Anträge wurden in enger Abstimmung mit dem BMI und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in der letzten Woche beim Bundesverwaltungsamt (der die Geldflüsse des BMI steuernden Verwaltungseinheit) eingereicht. Weiterlesen

Die besten deutsches Nachwuchsspieler fahren mit Medaillenchancen zu den Jugend-Weltmeisterschaften nach Durban/Südafrika

 

matthias blbaum

Matthias Blübaum

 

 

Normalerweise sind die Jugend-Weltmeisterschaften stets der Höhepunkt im Kalenderjahr. Das ist diesmal anders, denn zunächst trifft sich der Nachwuchs zu seiner WM in Südafrika [18. bis 30. September], einen Monat später ruft dann Batumi in Georgien zu den Europameisterschaften [18. bi 29 Oktober].

 

 

Was die Veranstaltung in Durban angeht, so wird es keinen Teilnehmerrekord wie im Vorjahr in den Vereinigten Arabischen Emiraten geben, wo mehr als 1800 Aktive aus 121 Föderationen in sechs Altersgruppen [U8, U10, U12, U14, U16, U18 jeweils weiblich und männlich] am Start waren. Aber ein Blick auf die Meldeliste der World Youth Chess Championships 2014 zeigt dennoch ein großes Interesse, denn fast 1000 Mädchen und Jungen aus über 90 Ländern werden in der fast 3,5 Millionen Metropole am Indischen Ozean an der Ostküste Südafrikas erwartet. Darunter ist auch eine nach Meinung von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler „schlagkräftige Delegation“ mit 23 der besten deutschen Nachwuchsspieler [9 Mädchen, 14 Jungen]. Zum Betreuerstab vor Ort gehören neben ihm noch der Bundestrainer Doria Rogozenco sowie Großmeister Henrik Teske und IM Jonathan Carlstedt. Weiterlesen

„Ausschlussverfahren“ – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Schachbilder_04_800x530px - Kopie

NICLAS HUSCHENBETH

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können jetzt die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz und Unglaubliche Züge, deren Folge 10 mit dem Titel „Zwei Bauern vor der Umwandlung“ wir heute veröffentlichen.

 

In diesem Beispiel hat Weiß eine gesamte Mehrdame, aber auf den ersten Blick scheint es, sein König könnte dem Dauerschach nicht entrinnen. Aber auf den zweiten Blick gibt es doch eine Möglichkeit…

 

Weiterlesen

111 Gründe, Schach zu lieben – Eine Hommage an das königlichste aller Spieleshot

 

Der Autor, Essayist und leidenschaftliche Schachspieler Christoph Brumme berichtet Erstaunliches, Amüsantes und nachdenklich Stimmendes über das Brett, das die Welt bedeutet

 

Christoph Brumme liebt Radfahren und Schach. Nach dem Radfahren widmet er nun dem Schachspielen eine überaus erhellende, philosophische und persönliche Hommage: In 111 Gründe, Schach zu lieben entführt er, selbst aktiver Schachspieler, den Leser in alle Bereiche des Spitzen- und Breitensports. Er erklärt die Seele der Schach!guren, würdigt die großen Spieler, die spielentscheidenden Momente, die Skandale und internationalen Verwicklungen, übersetzt den Schachjargon, gibt Einblicke in das Innenleben eines Schachvereins und erzählt Anekdoten aus der Schachgeschichte. Es geht um Spielzüge, Taktik, die Ewigkeit, Stille, Konzentration, Rausch, Hingabe und Entdeckerfreude.

»Schach wurde nicht an einem Tag erfunden, sondern es hat sich über Jahrhunderte hinweg entwickelt. Es bringt Menschen nahezu aller Kulturen und Länder zusammen. Kein anderes Spiel und kein anderer Sport inspiriert die Wissenschaften und die Künste so stark. Es ist ein unsterbliches Spiel – noch die letzten Menschen werden Schach spielen, dessen bin ich mir sicher.« Christoph Brumme

Brumme gelingt es, die Faszination dieses Königsspiels auf ebenso informative wie poetische Weise einzufangen. Herausgekommen ist eine literarische Liebeserklärung mit vielen Hintergrundinformationen zu den legendärsten Partien und berühmten Spielern. Das ideale Geschenk für alle Taktiker, Geduldigen und Strategen!

Italienischer Überflieger gewinnt beim stärksten Turnier der Schach-Geschichte sieben Partien in Folge
Von Hartmut Metz

 

metz

Das war “deprimierend“, scherzte Weltmeister Magnus Carlsen nach dem Sinquefield Cup in St. Louis. Der Norweger hatte zwar nach zehn Runden mit 5,5 Punkten einen akzeptablen zweiten Platz beim stärksten Schachturnier aller Zeiten belegt – doch den 23-Jährigen trennten Welten vom Sieger. Drehten sich in den letzten Jahren die Schlagzeilen meist um den Aufsteiger aus dem hohen Norden, ist plötzlich ein Großmeister aus dem tiefen Süden Europas in aller Munde: Fabiano Caruana. Der in Miami geborene Italiener deklassierte nicht nur die Konkurrenz. Der 22-Jährige hielt die Schach-Fans Runde für Runde mehr in Atem! Nach drei, nach vier, nach fünf und auch nach sechs Siegen dachte jeder, seine Siegesserie müsse endlich brechen – doch Caruana baute sie gegen die fünf Rivalen, die durchweg in den Top Ten stehen, auf sieben Erfolge hintereinander aus! Das gab es noch nie in solch einem erlesenen Feld. Und selbst in Durchgang acht hatte der Weltranglistendritte gegen den Branchenführer Carlsen erneut Siegchancen… Mehr

Schachbilder_05_800x530px

NICLAS HUSCHENBETH

Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können nun die Schach-Ticker-Besucher nutzen können: Es sind die Trainingsserien Unglaubliche Züge und   Let’s blitz, In dieser Rubrik bieten wir Ihnen heute Folge 6 an!

 

Niclas spielt mit Weiß gegen den User „pproche“ und bekommt die Aljechin-Verteidigung vorgesetzt. In einem symmetrischen Stellungstyp hat Niclas langfristigen Raumvorteil, doch reicht das um einen Vorteil für sich zu reklamieren? Weiterlesen

Europacup für Vereinsteams und Masters Final

 

liveBILBAOWie bereits im Januar auf einer Pressekonferenz in Wijk aan Zee angekündigt, ist Bilbao ab morgen schachliche Hauptstadt Europas – und ein bisschen auch der Schachwelt, da auch Spieler aus anderen Kontinenten an den Brettern sitzen, auf denen man Holzklötze verschiebt. Es gibt gleich zwei Turniere (bzw. drei, wenn man die Veranstaltung für Damen neben den Brettern als eigenes Turnier betrachtet), nämlich: Europacup für Vereinsteams (offene und Damenkategorie) sowie das Masters Final für ausgewählte Spieler, die sich den Stress von Mannschaftskämpfen nicht antun wollen. Ich beginne aber mit der grösseren Veranstaltung, zumal ich da auch einige Spieler persönlich kenne. Der Europacup ist ein bisschen vergleichbar mit Wijk aan Zee oder der Olympiade – Amateure und Grossmeister bis hin zur absoluten Weltspitze im selben Turniersaal, bzw. sogar im selben Turnier und mitunter in derselben Mannschaft. Untergrenze ist tendenziell Elo ca. 2000, vereinzelt auch noch darunter. Im offenen Turnier werden sieben Runden nach Schweizer System gespielt. Bei den Damen sind neun Teams gemeldet, ob die auch sieben Runden nach Schweizer System spielen ist bei Redaktionsschluss noch nicht bekannlivet (ein Team verzichtet womöglich, dazu später mehr).

 

Beim Titelfoto hatte ich ein kleines Problem: Olaf Steffens hat in seinem sehr persönlichen Vorbericht ein viel schöneres Potpourri, aber wir wollen doch nicht dieselben Inhalte wie anderswo! Genau wie Olaf habe ich mich auf Wikipedia bedient, mein Fotograf heisst Andrea Bocchino.

 

Bevor ich ins Detail gehe, noch kurz die Teilnehmer des Masters Final: Anand, Aronian, Ponomariov und Vallejo (alphabetisch geordnet, wird das auch der Endstand nach sechs Runden?). Beim Europacup spielen jede Menge andere Weltklassespieler, von den ganz bekannten top10-Namen verzichteten nur Carlsen und Kramnik auf die Reise nach Bilbao.

 Turnierseite

Weiterlesen

Von St. Louis nach Baden-Baden

 

Naiditsch-NisipeanuIch gebe zu, dass ich dieses Turnier nicht allzu detailliert verfolgt habe – auch ich nehme mir mal eine ruhigere Woche, davor war der Sinquefield Cup abendfüllend, danach ist schachlich auch jede Menge los. Schon im Sinquefield-Vorbericht hatte ich St. Louis und Baden-Baden verglichen, nun mache ich das nochmals für die beiden Turniere. In St. Louis spielten sechs Spieler aus sechs Ländern doppelrundig – auch wenn die Amerikaner den überlegenen Sieger Caruana für sich reklamieren und Gerüchte verbreiten, dass dem demnächst auch offiziell so sein könnte. In Baden-Baden spielten acht Spieler aus einem Land einmal gegeneinander; erst nächstes Jahr leistet sich Wolfgang Grenke wieder ein internationales Turnier, bei dem mehrere Spieler Elo über 2700 (vielleicht auch über 2800) haben werden. Dieses eine Land ist natürlich Deutschland – obwohl Lettland, Georgien und Rumänien auch vertreten waren, so ist es eben in der multikulturellen deutschen Schachszene. Dass der Spieler mit dem urdeutschen Namen Georg Meier eine Mutter aus Uruguay hat, ist dagegen nur ein biographisches Detail.

Titelfoto (Quelle Vereinsseite): Das NN-Duell der Elofavoriten gleich in Runde 1 – nur einer war mit dem Ergebnis dieser Partie (1-0) und dem gesamten Turnier zufrieden

 

In St. Louis konnte jeder der Papierform nach Erster oder auch Letzter werden – na gut, fast jeder, ein “noch schlechteres” Ergebnis für Carlsen wäre eine Überraschung gewesen. In Baden-Baden war das Feld dagegen sauberer nach Elo sortiert, und das kam am Ende dabei heraus: Naiditsch 5/7, Baramidze und Fridman 4, Nisipeanu, Bluebaum und Meier 3.5, Wagner 2.5, Schlosser 2. Naiditsch war ja Elofavorit und konnte das bestätigen, und auch der letzte Platz für Philipp Schlosser ist für mich keine Überraschung – er hat zwar (momentan?) mehr Elo auf seinem Konto als die Jungstars Bluebaum und Wagner, aber wohl weniger “Restpotential”, weniger neuere Turnierpraxis und trainiert vielleicht momentan auch weniger. Dennis Wagner musste noch etwas Lehrgeld bezahlen, während Matthias Bluebaum mit 50% sicher zufrieden war – im Gegensatz zu den beiden anderen Spielern mit 3.5/7.

 

Weiterlesen

Online spielen

Bundesliga-Statistik

September 2014
M D M D F S S
« Aug    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930