Translate »
EnglishFrenchGermanSpanish
EnglishFrenchGermanSpanish

Schachshop

25 Jahre JugendSchach

Benefiz-Schach-Simultan

Hol Dir Dein Cartoon!

  • Besucher heute: 15294
  • Yesterday Visit: 14721

GM Daniel King

Flipbuilder

Fußball-WM 2014

Kategorien

Archive

DWZ / Spielersuche

DWZ / Vereinssuche

Elo

de.wikipedia.org

Live-Rating

2700chess.com for more details and full list 2700chess.com for more details and full list

Weltmeisterin Hou Yifan bezwingt beim 4. Turnier der Frauen-Grand-Prix-Serie 2013/14 in Chanty Mansijsk ihre Vorgängerin Anna Uschenina (Foto) und ist weiterhin Spitzenreiterin

 

Es gibt sie bei jeder Veranstaltung, diese Prestigeduelle. Oft haben sie nicht einmal einen Einfluss auf das Schlussklassement, aber sie sind für die beteiligten Akteure von größter Bedeutung. So war es denn auch in Runde 7 beim 4. Turnier der Frauen-Grand-Prix-Serie 2013/14 in Chanty Mansijsk. Am gestrigen Mittwoch [16. März] standen sich dabei Hou Yifan und Anna Uschenina gegenüber. Und wie schon beim Duell um die Schachkrone ließ die 20-jährige chinesische Weltmeisterin ihre Vorgängerin am Ende keine Chance. Die Ukrainerin kam wie schon im WM-Match ziemlich schnell in Zeitnot, was eventuell Rückschlüsse auf ihre Eröffnungsvorbereitung schließen lässt. Als dann fast alle Probleme überstanden waren – 30…d5! wäre wohl der Riegel gewesen – unterliefen der 28-Jährige aus Charkow unter den Augen ihres ehemaligen Sekundanten Alexander Chalifman, der schachkundig stundenlang auf der Veranstalter-Webseite die sechs Begegnungen an jedem Spieltag kommentiert, eine Ungenauigkeiten. Und die darf man sich gegen eine Hou Yifan, deren Spiel mit einem Express verglichen wird, einfach nicht leisten. Aus und vorbei nach der Zeitkontrolle. Doch sehen Sie selbst.

 

Turnierseite Live Termine Zeit

Weiterlesen

Stelldichein der Weltklasse – einer fehlt und ist doch dabei

 

Ein paar Wochen war (bis auf die russische Mannschaftsmeisterschaft) Ruhe im Superturnier-Kalender; demnächst trifft sich die Weltelite in Shamkir, einer Kleinstadt (67.200 Einwohner) im Nordwesten von Aserbaidschan. Ein Spieler der gar nicht spielt – aber ohne ihn gäbe es dieses Turnier nicht – steht im Mittelpunkt: Vugar Gashimov (Foto Stefan64 – Wikipedia)

 

Er ist sicher noch präsenter als Tal beim Tal Memorial, da einige wenn nicht alle Teilnehmer ihn persönlich gut kennen. Bevor ich ihn im Rahmen meiner Möglichkeiten würdige (und dann erst auf die aktiven Teilnehmer eingehe), ein paar nackte Fakten: Im A-Turnier spielen Carlsen, Caruana, Nakamura, Karjakin, Mamedyarov und Radjabov – zum B-Turnier siehe unten. Gespielt wird ab Sonntag 20. April jeweils um 15:00 Ortszeit (12:00 für die meisten unserer Leser), am Freitag 25.4. ist Ruhetag und die letzte Runde am 30.4. beginnt anderthalb Stunden früher. Englischen Livekommentar gibt es unter anderem auf der Turnierseite (momentan nicht erreichbar, aber das ändert sich hoffentlich rechtzeitig) von Genna Sosonko und Gashimovs Trainer Viorel Iordachescu sowie auf chess24.com von Jan Gustafsson, Lawrence Trent und (last but not least) Peter Svidler. Wer Russisch versteht, kann sich auf der Turnierseite auch Sergey Shipov anhören – lohnt sich sicher auch wenn man denn Russisch kann.

 

Und nun zu Gashimov:

 

Weiterlesen

Deutschlands Nummer 1 Arkadij Naiditsch (Foto) ist vom 17. bis 21. April in Deizisau am Start!

 

Mit über 650 Teilnehmern ist das 18. Neckar-Open das stärkste Open Deutschlands. Der gesamte Preisfonds beträgt 16.500 Euro. Das alleine kann aber nicht der Grund für den großen Erfolg des Opens sein. Es sind die guten Spielbedingungen, die Organisation und die Umgebung mit den Freizeitmöglichkeiten. Um ein Open in der Größenordnung durchführen zu können bedarf es vieler Helfer, ohne die ein solches Open nicht möglich wäre. Hier stimmt einfach alles.

Von der Ausschreibung bis zum letzten Tag. Die gute Präsenz im Internet. Die Live-Übertragung und vieles mehr, sorgen dafür, dass Sponsoren bereit sind das Open finanziell zu unterstützen.

 

Auszug aus deliveschach-netr Teilnehmerliste:

 

GM Arkadij Naiditsch (GER, 2718) GM Richard Rapport (HUN, 2681) GM Viktor Laznicka (CZE, 2681) GM Eduardo Iturrizaga Bonelli (VEN, 2645) GM Ivan Ivanisevic (SRB, 2624) GM Andrey Vovk (UKR, 2610) GM Sabino Brunello (ITA, 2577) GM Axel Bachmann (PAR, 2577) GM Piorun Kacper (POL, 2570) GM Vitaly Kunin (GER, 2545) GM Vladimir Epishin (RUS, 2545) IM Matthias Blübaum (GER, 2525) IM Andreas Heimann (GER, 2522) GM Momchil Nikolov (BUL, 2515) IM Hagen Poetsch (GER, 2479) GM Ivan Farago (HUN, 2474) IM Dennis Wagner (GER, 2465) IM Tobias Hirneise (GER, 2459) GM Spyridon Skembris (GRE, 2451) IM David Lobzhanidze (GEO, 2451) … alle Titelträger

Turnierseite Rückblick 2013 Rückblick 2012 Rückblick 2011 Rückblick 2010 Rückblick 2009 Ausschreibung

 

Schachanekdoten von ERWIN ROSENBLATT, Prag. HEUTE: „Wie ich zwei Damen auf einmal verlor!“

 

Wenn ich die Zeit habe, in meiner doch eher bescheidenden, aber trotzdem feinen Schachbibliothek zu verweilen, dann werde ich immer wieder dazu vbuechererführt, in den SCHACH-TASCHEN-JARBÜCHERN aus dem Siegfried Engelhardt Verlag in Berlin-Frohnau zu stöbern. Ich gebe zu, dass ich mitunter sogar einen Anflug von „süchtig“ verspüre. So habe ich alle daran gesetzt, den Premierenband für das Jahr 1951 antiquarisch zu erwerben. Und siehe da, meine Bemühungen waren im vergangenen Herbst dann doch von Erfolg gekrönt.

 

Das einleitende Zitat des französischen Schriftstellers und Historikers Charles Jean Francois Hénaut [8. Februar 1685-24. November 1770] zum Vorwort sollte für den Verleger auch für die kommenden Jahrgänge Programm sein: „Indocti discant, et ament meminisse periti.“ steht da in reinsten Latein, was auf Deutsch so viel heißt wie „Laien, die mögen hier lernen, und Kenner sich freun der Erinnerung…“ – so jedenfalls die erklärende Fußnote auf Seite 4.
 

Weiterlesen

16. bis 26.4.2014
 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

1 GM Harikrishnalive2 P. IND 2726 2 GM Bu Xiangzhi CHN 2699 3 GM Kasimdzhanov Rustam UZB 2693 4 GM Sasikiran Krishnan IND 2680 5 GM Yu Yangyi CHN 2667 6 GM Ni Hua CHN 2654 7 GM Negi Parimarjan IND 2640 8 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2631 9 GM Gupta Abhijeet IND 2630 10 GM Wei Yi CHN 2629 11 GM Nguyen Ngoc Truong Son VIE 2621 12 GM Vidit Santosh Gujrathi IND 2610 13 GM Adhiban B. IND 2609 14 GM Lalith Babu M.R. IND 2594 15 GM Sandipan Chanda IND 2594 16 GM Wen Yang CHN 2581 17 GM Jumabayev Rinat KAZ 2580 18 GM Sethuraman S.P. IND 2576 19 GM Salem A.R. Saleh UAE 2561 20 GM Ghaem Maghami Ehsan IRI 2556 …

Auszug aus der Teilnehmerliste Frauen:

1 GM Harika Dronavalli IND 2507 2 WGM Tan Zhongyi CHN 2488 3 IM Munguntuul Batkhuyag MGL 2432 4 IM Tania Sachdev IND 2427 5 IM Karavade Eesha IND 2414 6 WGM Gomes Mary Ann IND 2386 7 WIM Abdumalik Zhansaya KAZ 2379 8 WGM Soumya Swaminathan IND 2336 9 WGM Pourkashiyan Atousa IRI 2335 10 IM Pham Le Thao Nguyen VIE 2332 11 WIM Gong Qianyun SIN 2327 12 WIM Ni Shiqun CHN 2325 13 WGM Sukandar Irine Kharisma INA 2319 14 WIM Nguyen Thi Mai Hung VIE 2312 15 WGM Khademalsharieh Sarasadat IRI 2292 16 WGM Hoang Thi Bao Tram VIE 2280 17 WGM Swathi Ghate IND 2269 18 WGM Nguyen Thi Thanh An VIE 2237 19 WIM Hoang Thi Nhu Y VIE 2207 20 WIM Gu Tianlu CHN 2162 …

Turnierseite Ergebnisse Männer Ergebnisse Frauen

 

Weiterlesen

17. bis 21.4.2014

 

Auszug aus der Teilenehmerliste:

1. Bindrich, Falko GM 2592 GER 2. Bogner, Sebastian GM 2570 SUI 3. Neiksans, Arturs GM 2560 LAT 4. Maiorov, Nikita GM 2552 BLR 5. Pap, Gyula GM 2538 HUN 6. Chatalbashev, Boris GM 2533 BUL 7. Teske, Henrik GM 2525 GER 8. Lalic, Bogdan GM 2489 CRO 9. Simantsev, Mikhail GM 2479 UKR 10. Richter, Thomas IM 2470 GER 11. Kopylov, Michael IM 2460 UKR 12. Sipos, Istvan IM 2459 HUN 13. Meskovs, Nikita FM 2436 LAT 14. Feuerstack, Aljoscha IM 2431 GER 15. Neelotpal, Das GM 2427 IND 16. Kantans, Toms FM 2419 LAT 17. Pedersen, Christian Kyndel IM 2418 DEN 18. Fries-Nielsen, Jens Ove IM 2417 DEN 19. Yagupov, Igor GM 2388 RUS 20. Scheerer, Christoph IM 2363 GER …

Turnierseite

 

Ein Überblick und Buchempfehlungen zum Frühjahrsprogramm 2014 des Joachim Beyer Verlages von RAYMUND STOLZE 2

 

Zunächst ist eine Berichtigung zu Folge 3 dieser Rubrik zu machen [ http://www.chess-international.de/Archive/24062#more-24062 ]. Der Schachversand Ullrich [hat nicht den Joachim Beyer Verlag [ www.beyerverlag.de ] erworben, sondern dieser ist ein Imprint des Schachverlages Ullrich. Auf diesen feinen Unterschied machte mich der Verleger zurecht aufmerksam, der mir bei einem längeren Telefonat zugleich anbot, jeweils ein Exemplar des das Frühjahrsprogramms 2014 zu schicken. Die Übernahme des Beyer-Schachprogramms im Jahre 2012 war vor allem eine wichtige strategische Entscheidung, denn nun hat Robert Ullrich mit seinem beiden Verlagen über 100 lieferbare Titel im Angebot. Der Prozess der Überführung und Neuausrichtung sei vor allem nicht überstürzt, sondern mit der entsprechenden Weitsicht erfolgt. Inzwischen werden vom Imprint-Unternehmen jährlich ca. 15 Titel veröffentlicht, wobei sich Neuerscheinungen und Nachauflagen in etwa die Waage halten…  Mehr

16. bis 20.4.2014

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

1 GM Granda Zuniga Julio E PER 2685 2677 CAN 2 GM Peralta Fernando ARG 2615 2600 CAT 3 GM Perez Candelario Manuel ESP 2561 2552 EXT 4 GM Burmakin Vladimir RUS 2561 0 5 GM Matamoros Franco Carlos S. ECU 2537 2553 AND 6 GM Strikovic Aleksa SRB 2533 2530 GAL 7 GM Maiorov Nikita BLR 2522 0 8 GM Del Rio De Angelis Salvador G ESP 2507 2516 EUS 9 IM Forcen Esteban Daniel ESP 2498 2494 ARA 10 GM Paunovic Dragan SRB 2497 2487 GAL 11 IM Arribas Lopez Angel ESP 2476 2471 MAD 12 GM Campora Daniel H. ARG 2458 2470 AND 13 IM Rubio Mejia Luis Ignacio ESP 2457 2468 MAD 14 IM Barria Zuniga Daniel CHI 2452 2453 CAT 15 IM Antoli Royo Joaquin Miguel ESP 2410 2417 ARA 16 GM Suba Mihai ROU 2401 2388 AND 17 IM Dias Paulo POR 2401 2378 EXT 18 IM Ramiro Ovejero Juan Luis ESP 2382 2379 ARA 19 Garcia Jhoel PER 2367 2262 VAL 20 FM Aguera Naredo Javier ESP 2362 2331 AST …

Turnierseite Resultate

 

Eine Sternstunde für Schachweltmeister Dr. Emanuel Lasker – Das Internationale Schachturnier von St. Petersburg 1914 feiert sein 100-jähriges Jubiläum

 

Ohne Kenntnis der Vergangenheit ist die Gegenwart nicht zu verstehen. Diese fundamedfgdgntale Erkenntnis gilt unbestritten auch für das Jahrtausende alte Königliche Spiel. Der Schach-Ticker hat deshalb im Januar 2013 damit begonnen, eine Chronik der bedeutenden Schachturniere zu veröffentlichen. Der erste Beitrag dieser Serie war aus gegebenem Anlass dem 75-jährigen Jubiläum der nach Hastings wohl wichtigsten Turnierserie der Welt in Wijk aan Zee gewidmet. Es folgten das Gibraltar Chess Festival und Baden-Baden, wo mit dem 1. GRENKE Chess Classic im Februar eine Tradition in der berühmten Kurstadt fortgesetzt wurde. Teil 4 widmeten wir den Gedenkturnieren an Alexander Aljechin, Teil 5 dem Tal-Memorial, Teil 6 dem Internationalen Schachfestival in Biel und Teil 7 dem Schaakfestival Groningen, das seine 51. Auflage vom 21. bis 30. Dezember 2013 erlebte. Nun wird diese Chronik mit einem Beitrag zum Großmeisterturniers zu St. Petersburg, das in diesem Tagen sein 100-jähriges Jubiläum feiert.

 

Ein Blick in der Chronik der bedeutenden Schachturniere in der ersten Hälfte der zweiten Dekade des 20. Jahrhunderts lässt neben der Veranstaltung von 1911 im spanischen Badeort San Sebastian, wo José Raoul Capablanca seinen ersten großen Auftritt in Europa hatte, dem 2. Karlsbader Turnier im gleichen Jahr, das Richard Teichmann in imponierendem Stil mit 18/25 in

Weiterlesen

Malakhit gewinnt vor allem dank Grischuk und Leko

 

Kurz & Knapp wurde das Turnier bereits erwähnt, aber aus meiner Sicht verdient es noch einen eigenen Artikel. Ich kann dabei unmöglich auf alle oder auch nur einige Partien näher eingehen – zum Teil wurde sehr kreatives und spektakuläres Schach geboten. Zum Beispiel stimmt zwar, dass Moskau und St. Petersburg in der letzten Runde gegeneinander 3-3 spielten mit sechs Remisen an sechs Brettern, aber “friedlich” (im Sinne von abgesprochene Kurzremisen) war es keinesfalls. Wenn der Leser sich nur eine (Remis)Partie anschauen will, kann ich Nepomniachtchi-Svidler am Spitzenbrett wärmstens empfehlen. Ebenso steht der Teamgedanke etwas im Hintergrund, stattdessen will ich einige Spieler individuell hervorheben – DER individuelle Sieger Alexander Grischuk (Foto) wurde von Kollege Raymund Stolze bereits mit einem Ausrufezeichen hinter seinem Einzelergebnis (“6/7!”) hervorgehoben, aber noch einige andere können mit ihrem Turnier persönlich zufrieden sein.

 

Die neue Nummer 3 der (Live-)Weltrangliste (alle Fotos ruchess.ru)

 

Einige Teamaufstellungen will ich kurz streifen, wobei “usw.” oft, bis runter zu Brett 6 oder den Reservebrettern, für GMs der Kategorie Elo 2600+ steht. Malakhit (Karjakin, Grischuk, Leko, Shirov usw.) vertrat die Region Swerdlowsk bzw. wurde von/aus dieser gesponsort. Karjakin twitterte hinterher stolz, dass dies sein vierter russischer Mannschaftstitel war, nach 2007 für Tomsk, 2010 für Moskau und 2012 wieder für Tomsk. Der Tomsker Geldhahn versiegte danach, und 2007 war er ja noch Krim-Ukrainer [aber, im Gegensatz zu z.B. Karjakin, verzichte ich (hier) auf politische Äusserungen]. Moskau spielte mit Nepomniachtchi, Morozevich usw. . St. Peter-Svidlerburg hatte ausserdem Vitiugov, Dominguez usw. . Die Überraschungsmannschaft von University Belorechensk hatte vorne Jobava, und die Schachmetropole Khanty-Mansiysk ein sehr homogenes Team mit Jakovenko, Tomashevsky usw. . Kasan hatte vorne Kamsky, dann spielten noch sieben Teams ganz ohne prominente Namen.

Nun die Abteilung positive Einzelkritik:

Weiterlesen

 

+++ Doppelsieg für Deutschland in Polen +++ Einladung zum Schach auf der größten Adria-Insel+++ Russlands Mannschafts-Landesmeister stehen fest +++ Melanie Ohme ist Olympia-Botschafterin +++ Premiere für German Masters der Frauen in Dresden im Spätherbst +++

 

TRZCIANKA. Was machen eigentlich unsere Spitzenspieler nach der Bundesliga-Saison? Nun, sie suchen Herausforderungen in den Ligen anderer Länder oder bei diversen Open. Zur Erholung kommt dabei auch ein Schnellschach-Turnier wie das 4. Ferdynand Dziedzic Internationale Memorial gerade recht. Am vergangenen Sonntag [13. April] fand im polnischen Trzcianka diese Veranstaltung in Erinnerung an den erfolgreichen Trainer, Schiedsrichter und Begründer des Schachvereins in der Kleinstadt unseres Nachbarlandes statt. Was erstaunt ist, dass immerhin 244 Teilnehmer den Weg nach Schönlake fanden, so der deutsche Namen für Trzcinaka, dass nach ersten Teilung Polens zu Preußen kam. Dazu gehörten auch Arkadij Naiditsch und Daniel Friedman, die gerade für das deutsche Männer-Team für die Schacholympiade in Tromsö nominiert wurden. Deutschlands Nummer 1 Arkadij Naiditsch bewies dann in den neun Runden im Schweizer System mit jeweils 10 Minuten Bedenkzeit pro Partie plus einem Inkrement von fünf Sekunden pro Zug seine Klasse. Mit 8 aus 9 wurde er alleiniger Erster, was ihm an diesem „Schach“-Arbeitstag einen „Lohn“ von immerhin 1500 € einbrachte. Und es ist sogar ein deutscher Doppelsieg zu vermelden. Daniel Fridman war aus dem Verfolger-Quartett mit 7,5/9 nämlich der Wertungsbeste vor Radoslaw Wojtaszek, Rustam Kasimdshanow und Bartlomiej Heberla. Alle Platzierungen und weiter Infos finden Sie unter dem Link http://www.chessdom.com/arkadij-naiditsch-wins-4th-ferdynand-dziedzic-international-chess-memorial/ .

 

Weiterlesen

7. Willi-Knebel-Gedenkturnier: FM Willy Rosen (Foto) knapp vor Jurij Vasiljev

Ein Bericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

 

Die offenen Ruhrgebietsmeisterschaften der Senioren, die zum 7. Mal als Willi-Knebel-Gedenkturnier firmierte, wurde mit der erfreulich großen Anzahl von 49 Teilnehmern wieder in Essen von den Sportfreunden Katernberg durchgeführt. Nach 9 spannenden Runden mit vielen Führungswechseln siegte FM Willy Rosen (Sportfreunde Katernberg) dank besserer Wertung vor Jurij Vasiljev (Schachfreunde Moers) – beide Spieler blieben ungeschlagen und erreichten 7 Punkte. Die Preisverleihung wurde von Frau Elfi Knebel durchgeführt, im Bild zusammen mit dem Turniersieger Willy Rosen. Die Plätze 3-5 erreichten mit jeweils 6,5 Punkten Manfred Achenbach (SC Mülheim), FM Bernhard Schippan (Schachklub Herne-Sodingen) und Heinz Schlefing (Velberter SG).

Die Willi-Knebelturniere haben ein besonderes Format, erstrecken sie sich doch über volle drei Wochen, wobei Montags, Dienstags und Mittwochs jeweils eine Runde gespielt wird, insgesamt also 9 Runden. Dank der relativ geringen Entfernungen können die Teilnehmer täglich zum Spielort anreisen; der Einzugsradius erstreckte sich in diesem Jahr sogar bis Aachen und Osnabrück! Als Spielsaal stand uns der bestens geeignete Gemeindesaal St. Bonifatius im schönen Essener Moltkeviertel zur Verfügung und die dankbaren Schachspieler erbrachten Spenden zur Restaurierung des maroden Kirchendaches. Das Ruhrgebiet ist halt nicht Köln und nicht Limburg!

Ausführliche Berichte zu allen 9 Runden gibt es auf den Seiten der Sportfreunde Katenberg: http://www.sfk-schach.de/willi-knebel-turniere.html
Außerdem gibt es eine kommentierte Fotostrecke: http://www.sfk-schach.de/senioren-113.html

Anand feiert beim WM-Kandidatenturnier grandioses Comeback

Von Hartmut Metz

 

Viswanathan Anand hat ein glanzvolles Comeback gefeiert. Nachdem er den WM-Kampf gegen Magnus Carlsen sang- und klanglos Ende 201

3 verloren hatte, schrieb ihn nicht nur die ganze Schachwelt ab. Auch der Inder haderte mit sich und erwog gar, das Kandidatenturnier in Sibirien abzusagen. Doch ein Gespräch mit seinem alten Rivalen Wladimir Kramnik bestärkte ihn, doch in Chanty-Mansijk mitzuspielen.

 

Der „Tiger von Madras“ stieg dabei wie Phönix aus der Asche empor! Als einziger blieb Anand in den 14 Runden ungeschlagen und deklassierte die Konkurrenz um einen vollen Punkt (das BT berichtete). „Ich leugne nicht, dass dieses Ergebnis zu den angenehmsten Überraschungen meiner Karriere zählt“, gestand der Ex-Weltmeister nach langer Durststrecke. Dank der 8,5:5,5 Zähler kletterte der Baden-Badener Bundesligaspieler auch in der Weltrangliste wieder auf Platz drei hinter Carlsen und Lewon Aronjan, nachdem der 44-Jährige zuletzt fast aus den Top Ten gefallen war. Favorit Kramnik, der mit sieben Punkten hinter seinem russischen Landsmann Sergej Karjakin (7,5:6,5) nur Dritter wurde, glaubt nun, dass Anand in dieser Form sogar Chancen bei der WM-Revanche gegen Carlsen besitzt. Der Zweikampf soll wieder im Herbst stattfinden. Ein Ausrichter wird noch gesucht… Mehr

Die Weltmeisterin aus China ist zum Auftakt des 4. Turniers der FIDE-Grand-Prix-Serie 2013/14 im russischen Chanty Mansijsk in TOP-Form

 

Was werden die zwölf Damen am ersten verdienten Ruhetag des 4.Turniers der FIDE-Grand-Prix-Serie 2013/14 am morgigen Sonntag wohl machen? Shoppen

dürfte im russischen Chantay Mansijsk wohl kaum angesagt sein. Also doch Schach spielen, wenn auch „piano“, sprich, sich auf die nächste Gegnerin vorbereiten?!

Eine von ihnen kann diese Pause nach vier Runden jedenfalls mehr als genießen. Die amtierende Weltmeisterin zeigt sich, wie der Zwischenstand beweist, in TOP-Form. Mit 3,5 aus 4 hat sie erst einmal einen schönen Abstand von einem halben zu Weltranglistenvierten Anna Musitschuk aus Slowenien geschaffen. In den ersten drei Runden legte die inzwischen 20-Jährige los wie in einem Bahnrad-Radsport-Verfolgungsrennen: Drei Wertungen hinter einander, sprich Siege, holt sie sich, um dann in der vierten Begegnung gegen Katarina Lagno aus der Ukraine mal eben einen Gang runter zu schalten und sich mit Schwarz mit einem kräftesparenden Remis durch dreifache Zugwiederholung zu begnügen.

Dieser Superstart tilgt natürlich ihre Pleite vom Auftakt in Genf vor elf Monaten, wo sie nur einen enttäuschenden achten Rang belegt hatte. Es sieht ganz danach aus, dass dieses Ergebnis aus der Wertung fällt, denn von insgesamt sechs Turnieren in dieser äußerst attraktiven Veranstaltung müssen die Damen an vier teilnehmen, wovon die besten drei für das Gesamtklassement zählen.
 

 

Turnierseite Live Termine Zeit

Weiterlesen

12. bis 19. April 2014


Auszug aus der Teilnehmerliste:live_transparent

1 Vallejo Pons Francesco GM ESP 2693 2 Fedorchuk Sergey A. GM UKR 2636 3 Socko Bartosz GM POL 2635 4 Gustafsson Jan GM GER 2634 5 Barbosa Oliver GM PHI 2580 6 Atalik Suat GM TUR 2562 7 Gomez John Paul GM PHI 2524 8 Venkatsh M.R. GM IND 2515 9 Laylo Darwin GM PHI 2511 10 Liu Qingnan IM CHN 2500 11 Dzhumaev Marat GM UZB 2496 12 Karthikeyan Murali IM IND 2475 13 Thejkumar M.S. IM IND 2460 14 Schebler Gerhard GM GER 2451 15 Socko Monika GM POL 2450 16 Kuderinov Kirill IM KAZ 2448 17 Lazarev Vladimir GM FRA 2441 18 Kreisl Robert IM AUT 2435 19 Saptarshi Roy IM IND 2434 20 Torre Eugenio GM PHI 2427 ..

Turnierseite Resultate

 

Ein Abschlussbericht zur Schach-Frauen-Bundesliga aus Sicht des Mannschaftsleiters vom Hamburger SK ANDREAS ALBERS

Nach einer Saison, die schon denkbar unglücklich anfing, war vor dem letzten Wochenende klar: Drei Punkte mussten her, und zwar zwei am Samstag gegen Leipzig und einer am Sonntag gegen Rodewisch; dann – und nur dann – konnte die Frauenbundesliga-Truppe des Hamburger Schachklubs aus eigener Kraft den Klassenerhalt sichern. In jedem anderen Fall müssten wir auf die Ergebnisse der anderen Teams hoffen.

Welche Besetzung schickt man für solch ein entscheidendes Doppelmatch in den Ring? Ist es schlau, zwischen den Runden zu wechseln? Welche Optionen haben wir überhaupt?

Eine Nachricht an Shayesteh Ghader Pour wurde beantwortet mit: „Ich würde sehr gerne helfen, aber ich bin zur Zeit in den Vereinigten Staaten, 12 Stunden Flug, Zeitverschiebung und Flugtickets, das ist wirklich schlecht!“ Schöne Idee, aber nicht zu realisieren.

Dass Monika Socko in der polnischen Frauenmeisterschaft spielen musste, war klar (übrigens an dieser Stelle auch noch mal herzlichen Glückwunsch zum fünften Titel!), die gute Nachricht allerdings, dass zumindest auch das Spitzenbrett der Leipzigerinnen dort „gebunden“ war. Mehr

Dr. Thorsten Heedt gewinnt die 22. Schachmeisterschaft für Ärztinnen und Ärzte in Bad Neuenahr – Titelverteidiger Dr. Giampiero Adocchio landet nur auf Platz 17

 

Das Steigenberger Hotel im Kurort Bad Neuenahr ist seit einigen Jahren im Frühjahr Treffpunkt der Schach spielenden deutschen Ärztinnen und Ärzte, die bei einem zweitägigen Schnellschach-Open über neun Runden ihren Meister küren. Am vergangenen Wochenende [4. bis 6 April] fand das bereits 22. Championat dieser nach wie vor hierzulande angesehensten Berufsgruppe statt, und immerhin folgten 143 Männer und fünf Frauen der Einladung des Veranstalters „Deutsches Ärzteblatt“.

Als ich Helmut Pfleger im Vorfeld fragte, wie es denn zu dieser „Familiengründung“ kam – der Wahlspruch des Weltschachbundes FIDE lautet „Gens una sumus“ (Wir sind eine Familie),und der wird bei diesem alljährlichen Treffen stets mit Leben erfüllt – erzählte er: „Alles fing an mit der Gretchenfrage von Herrn Josef Maus, dem stellvertretenden Chefredakteur des Deutschen Ärzteblatts: ‚Wie halten es die Ärzte mit dem Schach?’ Ich war skeptisch, da sei oft eine Affinität zur Musik, mit dem Schachspiel hätten es wohl eher die Mathematiker und Juristen. Doch er ließ sich nicht abschrecken – und voilà! Keine andere Berufsgruppe hat etwas auch nur entfernt Vergleichbares zuwege gebracht.“
 

Endstand

Weiterlesen

Bei den 16. Europa-Mannschaftsmeisterschaften der Senioren 2014 gewinnt die Schach-Nation Nummer 1 den Titel vor Kroatien und der Slowakei

 

Bei den Senioren sortiert sich die Schachwelt neu. Jedenfalls ist die Altersgrenze auch in dem Teamwettbewerben nach unten hin gefallen. Bei den Mannschafts-Europameisterschaften im kroatischen Sibenik – das liegt an der bezaubernden Adriaküste im Süden des Landes – waren erstmals die S50er-Spieler zugelassen, was von den insgesamt 36 Teams aus 16 Ländern weidlich genutzt wurde. Bei Russland 1, das natürlich die Setzrangliste anführte hatte mit Semen Dvoirys, Jewgeni Gleizerow und Alexej Gawrilow gleich einmal ein Großmeister-Trio aus dieser Altersklasse aufgeboten, dazu die beiden S65-Aktiven GM Juri Balaschow – das ist der Mann aus dem Karpow-Team, der mit seinem verblüffenden Gedächtnis seinerzeit alle Fischer-Partien in seinem Gehirn abgespeichert hatte – und IM Wladimir Zhelnin. Keine Frage, dass es nach dem mäßigen dritten Platz im Vorjahr in Dresden hinter Israel und Weißrussland nur ein erklärtes Ziel gab: Der EM-Titel musste wieder nach Russland! Vom Bronzemedaillen-Gewinner 2013 war dann auch nur noch Zhelnin im Aufgebot, und der wusste das in ihn gesetzte Vertrauen mit 3/3 zu rechtfertigen.

Turnierseite Resultate

Weiterlesen

 

+++ Bundestrainer nominierte deutsche Teams für die Schacholympiade in Trömso +++ Monika Socko und Radoslaw Wojtaszek sind polnische Landesmeister +++ Georg Meier holt in New York mit seiner Uni-Mannschaft den President’s Cup +++

 

HAMBURG. Bundestrainer Dorian Rogozenco hat wie angekündigt nach der Zentralen Bundesliga-Endrunde die deutschen Teams für die 41. Schacholympiade [1. bis 14. August] nominiert. Im norwegischen Trömso werden die Männer mit den Großmeistern Arkadi Naiditsch (Elo 2706), Liviu-Dieter Nisipeanu (Elo 2686), Georg Meier (Elo 2636), Daniel Fridman (Elo 2616) und GM David Baramidze (Elo 2610). folgenden Mannschaften gespielt werden. Exeuropameister Nisipeanu [2005 in Warschau], der mit der OSG Baden-Baden gerade erneut Deutscher Mannschaftsmeister wurde, ist nach seinem Föderationswechsel von Rumänien zum DSB fraglos eine echte Verstärkung der Nationalmannschaft, für die er erstmals zum Einsatz kommen wird. Das Frauen-Team bilden

 

IM Elisabeth Pähtz (Elo 2440) sowie die WGMs Tatjana Melamed (Elo 2389), Zoya Schleining (Elo 2370), Melanie Ohme (Elo 2347) und Sarah Hoolt (Elo 2330). Aktuelle Informationen zur Schacholympiade finden Sie im Internet auf der Homepage des Veranstalters unter https://chess24.com/de/schacholympiade2014 .

 

Weiterlesen

10. bis 13. April 2014

Auszug aus der Teilnehmerliste:

1 Danin,Alexandre GM 2595 RUS 2 Kunin,Vitaly GM 2554 GER 3 Teske,Henrik GM 2521 GER 4 Meijers,Viesturs GM 2470 LAT 5 Simantsev,Mikhail GM 2464 UKR 6 Gutman,Lev GM 2449 GER 7 Kniest,Oliver FM 2310 GER 8 Hilverda,Alexander 2302 GER 9 Vogt,Andreas,Prof. Dr. 2269 GER 10 Schmücker,Marcus 2257 GER 11 Ackermann,Hans Werner FM 2255 GER 12 Hess,Christian FM 2240 GER 13 Freiberger,Jonas 2219 GER 14 Barlag,Christoph 2203 GER 15 Schmitz,Philipp 2183 GER 16 Weimann,Maximilian 2175 GER 17 Reyer,Ulli 2166 GER 18 Schaffarczyk,Andre 2151 GER 19 Bundesmann,Jörg 2139 GER 20 Kemper,Meinolf 2138 GER …
 

Turnierseite Rückblick

Beim vierten Turnier der Frauen-FIDE-Grand-Prix-Serie 2013/14 treffen Schachkönigin Hou Yifan und Exweltmeisterin Anna Uschenina aufeinander

 

„Die Grand-Prix-Serie der Frauen ähnelt immer mehr der Entwicklung im europäischen Fußball. Frei nach Gary Lineker: ‚Schach ist ein einfaches Spiel. Zwei Gegner spielen auf einem Brett mit 32 Figuren und am Ende gewinnt… Humpy Koneru!“, so Adrian Michaltschischin in seinem Bericht über das dritte Turnier in Taschkent [sein Betrag ist in SCHACH Heft 11/2013, Seiten 44-46 nachzulesen!]. Das fand von 18.-30. September vergangenen Jahres in Taschkent statt, und als Sponsor trat der Usbekische Fonds für Kulturelle Entwicklung auf. Dessen Präsidentin Gulnara Karimowa, Tochter des Staatspräsidenten, kündigte dann auch vollmundig an, in 2014 erneut einen Männer-Grand-Prix sowie ein Studentenfestival auszurichten.

 

Na ja, Taschkent ist bekanntlich weit, und auch die Pause zum vierten Turnier dieses attraktiven Wettbewerbs, das nun vom 7. bis 22. April in der heimlichen Welt-Schachhauptstadt Chanty Mansijsk stattfinden wird, war doch eine halbe Ewigkeit.

Turnierseite Live Termine Zeit

Weiterlesen

Heimlich still und leise zieht der SV Wattenscheid 30 seine Mannschaft, nach 16- jähriger Zugehörigkeit,  aus der Bundesliga zurück

 

Alexander Morozevich und Levon Aronian (Foto aus April 2004) waren später Weltklassespieler, die allerdings ihre ersten Sporen in Wattenscheid verdienten. Oft wurde der SV Wattenscheid als Absteiger zu Beginn der Bundesligasaison gehandelt, doch Wattenscheid gelang es immer mit guten Leistungen und minimalem finanziellen Einsatz den Klassenerhalt zu schaffen und war stets für überraschende Ergebnisse gut. Das überhaupt der SV Wattenscheid 16 Jahre durchgehalten hat,  ist nicht zuletzt ein Verdienst von Mannschaftsführer Ulli Wolf, der mit vielen Anderen die gute Seele der Bundesligamannschaft war. Wie der Vorsitzende des SV Wattenscheid 30 Veit-Kempen betonte, hat der Rückzug keine finanziellen Gründe. Die Gründe liegen im personellen Bereich. Wo der SV Wattenscheid in der nächsten Saison spielt, steht noch nicht fest. Die Entscheidung fällt in Kürze. In Zukunft wird der Verein sein Augenmerk mehr auf Jugendarbeit ausrichten, die in der Vergangenheit etwas vernachlässigt wurde.
Viele Schachfans in der Region bedauern den Rückzug sehr. Auch ich war einer der Stammgäste, wenn der SV Wattenscheid seine Heimspiele hatte. Ja, man kann sogar sagen, dass ich ein richtiger Fan war. Die Atmosphäre vor Ort ist durch eine Live-Übertragung nicht zu ersetzen. Man konnte getrost sein Mittagessen ausfallen lassen, denn Tanja Krause und ihre Mutter, sowie viele andere fleißige Helfer sorgten auch für das leibliche Wohl. Man kannte sich einfach und das eine und andere Gespräch zwischen den Zügen machte auch den Reiz aus, die Heimspiele des SV Wattenscheid zu besuchen.
Nachrücken wird wohl der FC Bayern München, der sich sicher freut in der nächsten Saison wieder in der höchsten Klasse spielen zu dürfen. Man darf gespannt sein, ob es der einzige Rückzug bleibt. Der Schach-Ticker wünscht dem SV Wattenscheid 30 alles Gute für die Zukunft. Ein sympathischer Verein verabschiedet sich. Vielleicht nur für eine Saison? Wer weiß das schon.
Schreiben an Bundesliga e.V.

 

Weiterlesen

Schachgruppe der JVA Straubing verliert spannendes Fernschachmatch gegen den Berliner Großmeister Robert Rabiega 0,5:1,5 – neuer Gegner ist der Wissenschaftler Robert Schwarz am Südpol

 

Selbst wenn Fernschachpartien per Email gespielt werden, können sie lange dauern. Das Minimatch zwischen der Schachgruppe der JVA Straubing und Robert Rabiega begann am 4. Oktober 2011 um 13.32 Uhr und endete mehr als zwei Jahre und drei Monate später am 27. März 2014 mit einem 1,5:0,5-Sieg für den Berliner Großmeister.

„Unsere zweite Fernschachpartie durften wir ja leider ‚begraben’, und ich sage natürlich herzlichen Glückwunsch’ an Robert Rabiega. Es hat uns viel Spaß gemacht und war immer eine Bereicherung im Schachalltag.

Liebe Grüße aus Straubing an den Champion.

Wir freuen uns jetzt auf eine neue Herausforderung gegen den eiskalten Südpoleroberer Schwarz, welcher sicher durch die langen, ruhigen Winternächte (soviel Aktion dürfte dort ja nicht sein?) im schachlich-analytischen Vorteil ist. Hierzu haben wir einen Artikel

 

in der "Kleinen Schachpost" verfasst und senden Ihnen diesen gleich mit“, so das Straubinger Betreuertrio mit den Herren Kasberger Freudenstein und Klein, sowie das Team der Schachredaktion. „Natürlich können Sie auch unseren Beitrag veröffentlichen!“ Was wir hiermit gern tun!
Foto: DSB

 

Weiterlesen

2. Liga: Nach ESV Nickelhütte Aue [Ost], SK Schwäbisch Hall [Süd] und Köln Porz [West] holte sich der SSC Rostock 07 am letzten Spieltag Platz 1 in der Nord-Gruppe

 

Saisonfinale hieß es am vergangenen Sonntag [6. April] nicht nur bei den Zentralen Bundesliga-Endrunde in Eppingen, sondern auch in der 2. Liga. Während in der Gruppe Ost ja bereits am 19. Januar zum Halali geblasen wurde und der Staffelsieg an dem ESV Nickelhütte Aue ging sowie der SK Schwäbisch Hall in der Süd-Staffel und die SG Köln Port in der West-Gruppe bereits nach acht Runden alles klar gemacht hatten, war die Entscheidung in der Gruppe Nord noch offen. Und das sowohl im Kampf um die Meisterschaft als auch um den dritten Abstiegsplatz.

 

Was den Staffelsieg angeht, so hatte der SSC Rostock 07 mit einem Mannschaftszähler Vorsprung vor dem SK Norderstedt die besseren Karten. Es fragte sich aber: Wollen die Ostseestädter überhaupt Platz 1, der gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Beletage des deutschen Schachs ist?

Weiterlesen

7. bis 13.4.2014

 

Die Mannschaftsmeisterschaft ist sehr stark besetzt. Nachfolgend nur die Spieler die unter den Top 100 in der Welt zu finden sind:


Alexandra Grischuk (2777), Foto: Sergey Karjakin (2772), N7, Lenier Dominguez (2757), Peter Svidler (2756) Vitiugov Nikita (2747), Nepomnyashchii Yang (2732), Peter Leko (2730), Dmitry Yakovenko (2724), Alexander Morozevich (2722), Gata Kamsky (2714), USA, Tiebreak Jobava (2706), Sergey Rublevsky (2706), Alexei Shirov (2702), Vladimir Malakhov (2701), Eugene Tomaszewski (2697), Inarkiev Ernesto (2691), Matlakov Maxim (2690), Alexander Ryazantsev (2688), Alexander Motyl (2685), Hismatullin Denis (2681), Evgeny Alekseev (2678), Alexey Dreev (2670), Sergei Movsesian (2670), Boris Grachev (2659), Zahar Efimenko (2657), Viorel Bologan (2649) …

Die besten Frauen:

Viktoria Cmilyte (2511), Walentina Gunina (2508), Natalija Pogonina (2499), Anna Zatonskih (2475), Alissa Galljamowa (2458), Anastasia Bodnaruk (2453), Ekaterina Atalik (2442), Ekaterina Kovalevskaya (2424) …

Gespielt wird täglich ab 15 Uhr Ortszeit in Moskau. Ein vereinbartes Unentschieden vor dem 40. Zug ist nicht erlaubt. Gespielt werden 7 Runden. Die Bedenkzeit beträgt für 40 Züge 90 Minuten und 30 Minuten für den Rest der Partie plus 30 Sek. pro Zug.

Turnierseite Live Partien Männer Partien Frauen Foto: Copyright chess-tigers

 

Weiterlesen

7. bis 17.4.2014

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

1 GM Korobov Anton UKR 2698 2 GM Akopian Vladimir ARM 2674 3 GM Edouard Romain FRA 2670 4 GM Istratescu Andrei FRA 2667 5 GM Lupulescu Constantin ROU 2660 6 GM Balogh Csaba HUN 2656 7 GM Jones Gawain C B ENG 2650 8 GM Kuzubov Yuriy UKR 2639 9 GM Amin Bassem EGY 2637 10 GM Iturrizaga Bonelli Eduardo VEN 2635 11 GM Gupta Abhijeet IND 2630 12 GM Mchedlishvili Mikheil GEO 2628 13 GM Petrosian Tigran L. ARM 2627 14 GM Azarov Sergei BLR 2610 15 GM Rakhmanov Aleksandr RUS 2610 16 GM Stevic Hrvoje CRO 2607 17 GM Andriasian Zaven ARM 2603 18 GM Iordachescu Viorel MDA 2601 19 GM Volkov Sergey RUS 2600 20 GM Bachmann Axel PAR 2598 21 GM Lalith Babu M.R. IND 2594 22 GM Bogner Sebastian SUI 2587 23 GM Jumabayev Rinat KAZ 2580 24 GM Brkic Ante CRO 2568 25 GM Stojanovic Mihajlo SRB 2568 26 GM Kotsur Pavel KAZ 2557 27 GM Ghaem Maghami Ehsan IRI 2556 28 GM Jankovic Alojzije CRO 2554 29 GM Bosiocic Marin CRO 2542 30 IM Nigalidze Gaioz GEO 2536 … insgesamt 150 Spieler und davon 37 Großmeister- Preisfond 50.000 $

Turnierseite Ergebnisse Live

 

Weiterlesen

Obwohl die Meisterschaft entschieden war, bot die letzte Runde der Saison 2013/14 während der zentralen Endrunde in Eppingen zahlreiche Highlights und eine überraschende Wendung, auf die wir im folgenden Beitrag eingehen.

Von Georgios Souleidis


Für die OSG Baden-Baden war die letzte Runde der Saison 2013/14 nicht mehr als ein Schaulaufen. Am Vorabend wurde im Beisein von Wolfgang Grenke (Vorstandsvorsitzender GRENKE Leasing AG) der Meistertitel kräftig gefeiert und keiner zweifelte an einem abschließenden Sieg gegen Bayern München.

Der deutsche Meister OSG Baden-Baden mit Wolfgang Grenke ganz rechts (Foto: Reinhold Faber)

Weiterlesen

Zwei Erfurterinnen stellen sich vor:

 

Die ersten Teilnehmerinnen für die beiden geschlossenen Turniere Elisabeth Pähtz und Alina Zahn stellen sich den Fragen unseres Festival-Teams.

 

Hallo Elisabeth,

Erfurt musste lange darauf warten: Als Deutsche Nr. 1 bist du beim Internationalen Frauen-Großmeisterinnen-Turnier in deiner Heimatstadt mit von der Partie.

1. Was reizt dich am Erfurter Festival?

Endlich geht mein Wunsch in Erfüllung. Es ist für mich eine besondere Herausforderung, vor heimischem Publikum zu spielen. Außerdem wird das Erfurter Schachfestival nicht nur das größte Frauenschachevent, welches bislang auf deutschem Boden stattfand, sein, sondern mit dem Frauengroßmeisterturnier auch das stärkste. Bei den Vorgängerturnieren in 2010 und 2012 wurde ein Eloschnitt von nicht einmal 2330 erreicht. Das Großmeisterinnenturnier 2014 wird mit einer durchschnittlichen ELO-Zahl von über 2400 in Deutschland Rekorde brechen… Mehr

Von himmlischen Zügen und verbotenen Küssen am Schachbrett – zwei bemerkenswerte Neuerscheinungen – ausgelesen von RAYMUND STOLZE

 

Ich gebe ja zu, dass ich diese Rubrik in der Vergangenheit schon etwas vernachlässigt habe- die letzte erschien vor über einem Jahr am 7. März [ http://www.chess-international.de/Archive/14656 ]. Das mag einerseits daran liegen, dass ich Ihnen mehr als nur eine Kaufempfehlung geben möchte. Andererseits haben wir [noch] nicht jene stabilen Kontakte geknüpft, dass der infrage kommende Rezensent auch ein Freiexemplar erhält, der Schach-Ticker sich also vor Anfragen kaum retten kann…

 

Was neue Schachbücher angeht, so halten sich die bekannten deutschsprachigen Verlage ziemlich zurück. Regelmäßig meldet sich der Schachversand Ullrich [„Ihr Partner rund um’s Buch“] mit neuen Titeln zu Wort [ http://www.schachversand-ullrich.de/ ] . Und das hart gute Gründe, denn immerhin steht dahinter diesen Aktivitäten auch eine kompakte Backliste von Büchern des erworbenen Joachim Beyer Verlages. Und in diesem ist gerade von Dagobert Kohlmeyer Magnus Carlsen – kam, zog und siegte erschienen.

 

Weiterlesen

Online spielen

Bundesliga-Statistik

April 2014
M D M D F S S
« Mrz    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930