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Sparkassen Chess Meeting 2015 - Ergebnisse Runde 3: GM Nisipeanu, Liviu-Dieter vs GM Hou, Yifan [*] +++ GM Kramnik, Vladimir vs GM Nepomniachtchi, Ian [*] +++ GM So, Wesley vs GM Naiditsch, Arkadij [*] +++ GM Meier, Georg vs GM Caruana, Fabiano [*] +++ Sparkassen Chess Meeting 2015 - Ergebnisse Runde 3: GM Nisipeanu, Liviu-Dieter vs GM Hou, Yifan [*] +++ GM Kramnik, Vladimir vs GM Nepomniachtchi, Ian [*] +++ GM So, Wesley vs GM Naiditsch, Arkadij [*] +++ GM Meier, Georg vs GM Caruana, Fabiano [*] +++ 

Bunte Teilnehmermischung beim Sparkassen Chess Meeting

 

Zum Glück (sagt Thomas Richter) gibt es neben der Chess Tour nach wie vor Turniere, bei denen Spieler der „zweiten Garnitur“ die Chance bekommen, gegen die Weltelite anzutreten – Dortmund ist eines dieser Turniere, daneben auch Wijk aan ZOrchesterzentrumee im Januar und Biel ebenfalls im Sommer. Ich nenne die Dortmund-Teilnehmer mal in der Reihenfolge, in der sie auch auf der Turnierseite erwähnt werden: Kramnik, Caruana, Naiditsch, Meier, Hou Yifan, Nepomniachtchi, Nisipeanu, So. Das ist weder alphabetisch noch nach Elo sortiert, vielleicht die Reihenfolge in der sie eingeladen wurden und/oder zusagten? Wie dem auch sei, es sind drei top10 Spieler, drei deutsche Spieler (Stand von heute), ein Aeroflot-Qualifikant und eine Dame. Da kann man nicht meckern, bzw. nur bei Hou Yifan meckere ich ein bisschen: Warum „immer“ (auch anderswo, Wijk aan Zee und Biel hatte ich bereits genannt) sie, und nicht auch mal ein etwa gleichwertiger männlicher Spieler der selten bis nie hochkarätige Einladungen bekommt? Kandidaten wären z.B. Maxim Matlakov, Markus Ragger oder Vladimir Fedoseev. Oder, wenn es unbedingt ein Chinese sein soll, Li Chao – der sich in Opens beachtliche Elo 2748 erarbeitet hat, aber meines Wissens noch nie ein hochkarätiges Rundenturnier ausserhalb Chinas gespielt hat. Aber gut, die Dortmunder können einladen wen sie wollen. Turniersaal ist wiederum das Orchesterzentrum (Foto Turnierseite).

TurnierseiteLIVESpielplan

 

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Tiefschlag für Naiditsch trotz des Titelgewinns mit den Elsässern – Von Hartmut Metz

 

Giri – Fressinet: Weiß wickelt rasch ab in ein gewonnenes Endspiel

Geld schießt keine Tore“, hat es früher einmal geheißen. Die alte Sportler-Weisheit mag zu Amateur- zeiten gegolten haben, im Profisport setzen sich besser dotierte Teams jedoch überproportional oft durch. Das gilt im Schach genauso wie im Fußball. Seit zehn Jahren dominiert die OSG Badenmetz-Baden die Bundesliga dank der Unterstützung von Wolfgang Grenke. Weil seine Grenke-Leasing AG unter anderem auch in Frankreich agiert, unterstützt die Firma aus der Kurstadt den grenznahen Klub CE Bischwiller mittler- weile ebenso. Die Elsässer beherrschten deshalb im Stile der OSG Baden-Baden die Meisterschaft. Sie gewannen beim „Top 12“-Turnier, das anders als die Bundesliga in knapp zwei Wochen durchgezogen wird, alle elf Begegnungen. Das entscheidende Match gegen Mitfavorit Clichy endete 2:1 (die Franzosen zählen bei ihren Endergebnissen nur die Einzelsiege und lassen die Unentschieden außer Acht). Mit 33 Punkten sicherte sich das Team um die Baden-Badener Etienne Bacrot, Arkadij Naiditsch und Philipp Schlosser den Titel vor Clichy (31) und Bois-Colombes (28).
Wacker schlug sich der frühere elsässische Vorzeigeklub CE Straßburg (25), der ohne Stars Rang vier belegte.

 

Völlig von der Rolle war Naiditsch. Die deutsche Nummer eins büßte durch 3:6 Zähler 32 Elo-Weltranglistenpunkte ein und dürfte im Juli-Ranking aus den Top 50 fallen. Momentan steht der Sandweierer noch auf Platz 29. Bacrot (6,5:3,5) und Schlosser (3,5:1,5) schnitten gemäß ihrer Erwartung ab. Herausragend agierten der Österreicher Markus Ragger (7:1) und Spitzenspieler Anish Giri. Der Niederländer mit nepalesischen Wurzeln, der morgen 21 Jahre alt wird, holte 8:2 Punkte. Vor allem sicherte er zusammen mit Bacrot den 2:1-Erfolg über Clichy. Der Weltranglistenzehnte Giri bezwang Laurent Fressinet. … Weiterlesen

Die Dame ist nicht der beste Freund des Königs– Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich a22uch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren inzwischen 51. Folge wir heute veröffentlichen.

 

Diesmal zeigt Niclas ein recht seltenes und verblüffendes Motiv. Weiß hat seinen König in der Mitte gelassen (auf d2!) und früh seine Bauern am Königsflügel nach vorne bewegt, um den Angriff zu suchen. Mit geschickten Mitteln ist der Anziehende in der Lage, den Angriff auf Dame und König des Gegners zu kombinieren. Versuchen Sie herauszufinden, warum im konkreten Fall die Dame nicht der beste Freund des Königs ist!

 

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Eine schillernde Schachpersönlichkeit – Zum Tode von Walter Browne   [10. Januar 1949 bis 24. Juni 2015]

 

Dass das Las Vegas International Chess Festival sein letztes Turnier sein sollte, hat wohl keiner erwartet. Aber so ist es: Schach ist ein Spiel mit dem Tod …

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Wie ChessBase am gestrigen Freitag [26. Juni] meldete, ist Walter Browne, der eine der schillerndsten Persönlichkeiten im amerikanischen Schach war und in den 1970er- und 1980-Jahren zu den besten Spielern der Welt zählte, zwei Tage zuvor mit 66 Jahren unerwartet im Schlaf gestorben [ http://de.chessbase.com/post/nachruf-walter-browne-10-01-1949-24-06-2015#discuss ]. Legendär war für Browne, der als Sohn eines Amerikanerpartiens und einer Australierin in Sydney geboren wurde, seine Zeitnot und die Intensität, mit der er spielte, wie Johannes Fischer in seinem faktenreichen Nachruf schreibt.

 

Der Schach-Ticker hatte Walter Browne aus Anlass seines 65. Geburtstages am 10. Januar 2014 sein Kalenderblatt [10] gewidmet [ http://www.chess-international.de/Archive/22220 ]. Und vielleicht ist dieser Story, die wir dem niederländischen Schachjournalisten Jules Welling verdanken, die beste „Variante“ an den sechsfachen US-Landesmeister zu erinnern, der bei der Schacholympiade 1970 und 1972 für Australien aktiv war, und das natürlich am Spitzenbrett, um danach die amerikanische Auswahl mit Erfolg zu verstärken, wie die vier Bronzemedaillen zwischen 1974 und 1984 beweisen.

 

Doch lesen Sie selbst noch einmal die umwerfend amüsante Geschichte „Table talks“ aus dem empfehlenswerten Buch  Aus erster Hand – Begegnungen mit dem Großmeistern des Schachs [EDITION MARCO 1994].

 

[Redaktion Raymund Stolze]

Abschluss und Nachbetrachtung aus Sicht von Yu Yangyi

 

Auch dieses Superturnier ist vorbei. Ich lege mich vor einem Turnier nie auf einen Spieler fest – schon gar nicht bei einem nominell recht ausgeglichenen Feld. Aber hinterher, bzw. schon während dem Turnier, war deutlich, dass einer dominierte und damit Mittelpunkt der Nachbetrachtung wird. Gemeint ist Yu Yangyi, aber bevor ich mich seinem gesamten Turnier widme noch eine ganz kurze Zusammenfassung der letzten drei Runden. In Runde 8 legte der Chinese noch einen drauf mit einem sizilianischen Sieg gegen Dominguez; danach liess er das Turnier mit zwei Kurzremisen austrudeln. Veränderungen gab es nur am Tabellenende: Nepomniachtchi kam in Runde 8 zu einem „normalen“ Sieg gegen Bruzon, gespielt wurde Schottisch. Tags darauf überlebte er gegen Andreikin einen aus weisser Sicht verunglückten Schotten (remis), danach spielte er gegen Yu Yangyi – oder auch nicht, nach neun Zügen war es Remis durch Zugwiederholung. Da Bruzon am Ende nochmals verlor, landete er am Tabellenende und Nepo hatte (noch eine Parallele zu Carlsen in Stavanger) einen halben Punkt Vorsprung auf diesen letzten Platz. Endstand: Yu Yangyi 7/10, Eljanov und Andreikin 5.5, Dominguez 4.5, Nepomniachtchi 4, Bruzon 3.5.

 

Und nun zu Yu Yangyi: Er konnte sein Anfangstempo von 4,5/5 nicht durchhalten, musste auch nicht sein. Seine Partien reduziere ich auf einige diagrammwürdige Momente – deutlich wird, dass er mitunter auch das Glück des Tüchtigen hatte. Aber das geht schon in Ordnung, zumal ansonsten niemand besonders beeindruckte.

Turnierseite

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

DSB-A-Trainer Uwe Kersten

DSB-A-Trainer Uwe Kersten

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten billionphotos-1209956_128x128Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test.

Topalov gewinnt, Anand überzeugt, Carlsen fährt Achterbahn

 

Nach dem Superturnier ist während dem Superturnier ist kurz vor dem Superturnier – Capablanca Memorial (momentan, 22:00 mitteleuropäische Zeit, läuft noch eine Partie der Schlussrunde) und Dortmund bekommen eigene (Vor-)Berichte, zunächst der Abschlussbericht über Stavanger. Was ist in den letzten zwei Runden passiert? Topalov rettete seinen klaren Vorsprung knapp ins Ziel. Carlsen sorgte dafür, dass jeder – wirklich jeder – am Ende einen Sieg auf seinem Konto hatte. Aronian verwandelte ein bis dahin für seine Verhältnisse mässiges in ein ganz schlechtes Turnier. Sein mögliches Motiv erwähne ich erst später – Disclaimer: nicht alles in diesem Bericht ist wortwörtlich zu nehmen, manchmal bin ich auch ironisch oder sarkastisch.

 

Ein Leser sagte mal, dass es bei mir nie Wiederholungen gibt. Aber heute kopiere ich mich selbst – den Untertitel habe ich (mit z.T. anderen Namen und Rollen) schon einmal, und nun noch etwas mehr: Am Ende stand es so: Topalov 6.5/9, Anand und Nakamura 6, Giri 5.5, Caruana und Vachier-Lagrave 4, Carlsen und Grischuk 3.5, Aronian und Hammer 3. Noch Fragen? Ja, man kann durchaus fragen, wie Topalovs 6,5/9 zustande kamen und warum Anands in einem für ein Turnier dieser Kategorie überragende 6/9 nur für Platz zwei reichten (diesmal gar nur nach Wertung vor Nakamura). Aber zunächst die letzten beiden Runden, dann „Einzelkritik“ zu allen Spielern.

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Wie Schach für Kids e.V. und IBM Smarties digitalisierte

 

Peter Kusterer, Leiter Corporate Citizenship & Corporate Affairs bei IBM und Ralf Schreiber

Peter Kusterer, Leiter Corporate Citizenship & Corporate Affairs bei IBM und Ralf Schreiber

Vor über 11 Jahren wollte Sarah, die zweieinhalbjährige Tochter von Ralf Schreiber, das Schachspiel erlernen. Der vermittelte ihr die einzelnen Gangarten der Figuren und prüfte das Gelernte mit Smarties ab. Wenn sie mit der richtigen Gangart die Smarties geschlagen SFK_Logohat, durfte sie diese essen. So konnte Sarah bereits mit 2,5 Jahren schachspielen.

 

Inzwischen entwickelte sich hieraus ein ganzes Lehrsystem das inzwischen in über 900 Bildungseinrichtungen nicht nur in Deutschland eingesetzt wird. Aus den Smarties wurden Plastikchips. Diese werden in vier verschiedenen Farben eingesetzt um nicht nur die korrekte Gangart abzufragen, sondern um für Kinder ab 3 Jahren die Spielsituationen auf dem Brett zu vereinfachen. Mit der Methode lassen sich pädagogisch sinnvolle Spielsituationen erstellen und sie sorgt auch dafür, das die Kinder auch alleine und mit nur einer Figur Chipschach© spielen können. So können die Kinder schon früh miteinander erste Partien bestreiten, ohne die Funktion aller Figuren kennen und beherrschen zu müssen. Das ermöglicht Erziehern und Erzieherinnen, Kinder ab dem dritten Lebensjahr an das Schachspielen heranzuführen.

 

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Topalov ist ein Glückspilz, Dominguez ist ein Dummkopf
 

Damit habe ich bereits angedeutet, dass das Rennen um den Oscar für absurdes Theater weitergeht – auch Dominguez hat sich beworben, obwohl er nicht in Stavanger sondern in Havanna mitspielt. Jon Ludvig Hammer hat sich in einer Partie womöglich zweimal beworben. Grischuk lasse ich da aussen vor – er tat nur das, was er des öfteren tut. Carlsen (in Stavanger) und Nepomniachtchi (in Havanna) haben inzwischen immerhin jeweils eine Partie gewonnen – ihre Gegner nannte ich bereits. Hammer hat immerhin laut und öffentlich von einem Sieg geträumt.

 

Da ich nur einen Untertitel zur Verfügung habe, taucht „Schach und Massenmedien“ erst hier und später in diesem Beitrag auf. Was fehlt sind Fotos – auch in dieser Hinsicht setzt Norway Chess neue Masstäbe im Schach: es gibt keine Fotogalerie auf der Turnierseite. Andere haben entweder einen eigenen Fotografen vor Ort oder verwenden offenbar Screenshots aus der Liveübertragung – die Mühe mache ich mir nicht …. .

 

Aktuelle Zwischenstände: Norway Chess: Topalov 6/7, Nakamura und Anand 4.5, Giri 4, Vachier-Lagrave, Aronian, Caruana 3, Carlsen und Grischuk 2.5, Hammer 2. Warum der überlegen führende Topalov ein Glückspilz ist – siehe unten im Beitrag, siehe auch „oben“ im ersten Zwischenbericht. Capablanca Memorial: Yu Yangyi 5/7, Andreikin und Eljanov 4, Bruzon und Dominguez 3, Nepomniachtchi 2.

 

Norway Chess LIVECapablanca LIVETurnierseite Norway ChessTurnierseite Capablanca

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+++ Nur eine Medaille für Deutschland beim Mitropa-Pokal +++ Terminverschiebungen in Liga 2 wegen FIDE-Rapid- und Blitz-WM in Berlin +++ Helfer gesucht für die zweite Schach–Weltmeisterschaft für Menschen mit Behinderungen +++

 

MAYRHOFEN. Beim 34. Mitropa-Pokal in Mayrhofen/Österreich wurde es leider nichts mit einem Titel für die deutschen Teams. In der Open Klasse – hier vertraten uns die beiden Schachprinzen Matthias Blübaum, Dennis Wag1ner, die mit diesem Turnier zugleich das DSB-Schachjahr beendeten – sowie Andreas Heimann und Elisabeth Pähtz – gab es zumindest Bronze hinter Österreich [15:3/21,5] und der Slowakei [13:5/22,5]. Freilich dürften die Ambitionen für den „Deutschland-Vierer“ doch größer gewesen sein. Mit fünf Siegen sowie jeweils zwei Unentschieden und Niederlagen [1:3 gegen Österreich und 1,5:2,5 gegen Slowenien] wurde am Ende aber klar der Bronzerang mit 12:6/21,0 Mannschafts- und Brettpunkten erreicht. Die individuellen Ergebnisse bei je neun Partien: Blübaum 4,0, Wagner 5,5, Heimann 7 [!] und Pähtz 4,5. Das Team Austria mit der Doppelspitze Markus Ragger und David Shengelia war ungefährdet und konnte sich in der 1finalen Runde sogar eine 0,5:3,5-Niederlage gegen Kroatien leisten. Für die Gastgeber war es der zweite Erfolg seit 1977. Bei den Frauen, wo der Mitropa-Cup erst zum zwölften Mal vergeben wurde, lag das deutsche Team vor der abschließenden Match gegen Österreich II auf Medaillenkurs, und Bronze wäre bereits mit einem 1:1 sicher gewesen. Aber es war wohl nicht der Tag von Sarah Hoolt [Elo 2283] und Judith Fuchs [2286]. Jedenfalls gab es gegen Austrias Zweite mit Elisabeth Hapala [2090] und Denis Trippold [1966] eine unerklärlich 0:2-Pleite. Bei jeweils 11:7-Mannschaftspunkten hatte die Slowakei in der Brettzählerwertung mit 11,5:10,5 das bessere Ende für sich. Da nützte es wenig, dass die beiden Deutschen im direkten Aufeinandertreffen 1,5:0,5 gewonnen hatten. Gold ging an Ungarn [16:2/15,0] und Silber sicherte sich Titelverteidiger Italien [14:4/12,0].

 

Alle Runden- und individuellen Ergebnisse, Kreuztabellen sowie 180 Partien der Open Section und 90 von der Damen-Konkurrenz zum Downloaden finden Sie unter dem Link http://www.chess-results.com/tnr172497.aspx?lan=0.

 

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Evelyn Moncayo Romero (Foto) aus Ecuador kam, sah und besiegte in Strausberg beim Sporttag zur 775-Jahrfeier Maximilian Mätzkow – Ein Augenzeugenbericht von RAYMUND STOLZE

 

WIM Evelyn Moncayo Romero

WIM Evelyn Moncayo Romero

Wie kann man für den Schachsport nachhaltig in der Öffentlichkeit werben? Eigentlich ist es ganz einfach. Es heißt nur seine Chance zu sehen und sie dann aber auch zu nutzen. Für die Abteilung Schach des KSC war das am vergangenen Sonntag [21. Juni] der Sporterlebnistag, der zum 775. Geburtstag von Strausberg stattfand. Der Sport- und Erholungspark in der Landhausstraße bot dazu ideale Bedingungen, denn auf dem SEP-Gelände ist alles „unter einem Dach“ zu finden: gepflegte Sportanlagen, Übernachtungsmöglichkeiten, Gastronomie für jeden Geschmack und abwechslungsreiche Freizeitangebote wie beispielweise den attraktiven Kletterwald

[ http://www.strausbergersep.de/sportstaetten.htm?start=anlageplan# ]. Da lohnt in jedem Fall ein Besuch auch außerhalb von „Feiertagen“ …

 

Beim Sporterlebnistag hatten vor allem die Vereine der „grünen Stadt am See“ die Möglichkeit, Werbung in eigener Sache zu machen. Und das nutzten dann auch die KSC-Königsjäger. Für das Rahmenprogramm hatten sie sich etwas Besonderes einfallen lassen: Ein Blitzmatch zwischen einem prominenten Strausberger und Brandenburgs derzeit bestem Nachwuchsspieler Maximilian Paul Mätzkow. Die Wahl fiel im Vorfeld auf die Bürgermeisterin Elke Stadeler, die aber – Originalzitat – , wenn es sinnvoll ist, jederzeit delegieren kann. Und so überredete sie am „Herrentag“ beim Grillen ihren Ehemann, diese Herausforderung für sie anzunehmen. Diese Entscheidung kam freilich nicht von ungefähr, denn Peter Stadeler war einst ein ziemlich guter Schachspieler, aber nun als „selbstständiger Unternehmer “ fehlt ihm einfach die nötige Zeit dafür.

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Und ein „exklusiver“ Bericht vom Capablanca Memorial

 

Yu Yangyi beim Capablanca Memorial

Yu Yangyi beim Capablanca Memorial

Hoppla, sollte man die erste Veranstaltung der „Chess Tour“ nicht in den siebenundzwanzigsten Himmel loben – und das parallele Superturnier in Havanna ignorieren? So macht es zum Teil die ‚Konkurrenz‘ – ich sehe das anders. Was Stavanger betrifft, kann ich mich nicht entscheiden wer meinen Oscar für absurdes Theater bekommt: die Ausrichter und ihre Galionsfigur Kasparov, die andere Galionsfigur Carlsen oder doch Caruana – der in Runde 3 gegen Nakamura in Remisstellung plötzlich sehr konsequent und erfolgreich auf Verlust spielte. Was Capablanca Memorial betrifft: ich sah bisher im Internet nur Berichte auf Spanisch (auszugsweise von Europe Echecs ins Französische übersetzt), wahrscheinlich gibt es auch was auf Russisch, aber Englisch und Deutsch – Fehlanzeige!? Statt mein (bedingt vorhandenes) Spanisch zu üben, bastele ich an einem komplett eigenen Bericht. Nur das Titelfoto habe ich hier gefunden. Warum Yu Yangyi? Er dominiert bisher in Havanna. In Stavanger teilen sich zwei Spieler Platz eins, die beide ein bisschen „aus Versehen“ vorne liegen. Der Kombi-Bericht zu beiden Turnieren kommt etwas früher als üblich, nämlich nach drei bzw. vier Runden und damit einen Tag vor dem Ruhetag – schliesslich ist schon sehr viel passiert. Der jeweilige Zwischenstand passt nicht mehr in den „Teaser“, bitte den kompletten Beitrag lesen!

 

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Fitness-Guru zählt zehn positive Auswirkungen durch Schach auf – Von Hartmut Metzmetz

 

Das deutsche Innenministerium war sich 2014 nicht klar darüber, ob Schach überhaupt ein förderungs- würdiger Sport ist. Der Gesundheits- und Fitness- experte Samir Becic hält Schach hingegen für einen wahren Wundersport, der das Gehirn stärkt und die Kreativität fördert“, beschreibt die stets unterhaltsame Webseite www.chessbase.de den plötzlichen Wandel vom Saulus zum Paulus. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ scheint nun das Brettspiel für sich entdeckt zu haben. Diese Woche berichtet das Blatt auf drei Seiten über den zehnjährigen deutschen Wunderknaben Vincent Keymer (wir berichteten). Kurz davor beschäftigte sich Becic auf den Gesundheitsseiten von www.focus.de mit Schach. Der ehemalige Martial-Arts-Sportler aus den USA zählt laut „Focus“ zu den begehrtesten Fitnesstrainern der Welt und entwickelte „seine revolutionäre Resnyc-Fitness-Technik“. In seinem Plädoyer für Schach nennt Becic zehn Plus- punkte und belegt sie mit Studien… Weiterlesen

Frauen-Super-Team des deutschen Vizemeister SK Schwäbisch Hall ohne Perspektive – Ein Hintergrundbeitrag vom ehemaligen SHA-Capitain MARIO MEINEL

 

Von links nach rechts: Karina Ambartsumova, Irina Bulmaga, Alina Kashlinskaya, Ekaterina Atalik, Jana Zpevakova, Deimante Daulyte

Von links nach rechts: Karina Ambartsumova, Irina Bulmaga, Alina Kashlinskaya, Ekaterina Atalik, Jana Zpevakova, Deimante Daulyte

Drei Wochen sind seit meinem Radiointerview vergangen [Link: http://www.sthoerfunk.de/blog/post.php?s=2015-05-31-jetzt-steh-ich-da-habe-ein-super-team-und-keine-perspektive ]. Eine Entscheidung über das Wohl des Frauenteams konnte das Präsidium des SK Schwäbisch Hall bis heute noch nicht fällen! Das letzte E-Mail an die Damen [19. Juni] deutet jetzt auf eine Entscheidung am 31. Juli hin!

 

Laut der Jahreshauptversammlung [JHV] im April fehlen 20.000 € für das Team. Nur das Absurde an dieser Geschichte ist, das Herrenteam rüstet weiter auf. Die Großmeister Jewgeni Postny, GM Sebastian Bogner und Peter Michalik wurden neu verpflichtet. GM Dimitri Jakowenko wird wohl bleiben. Ein weiterer Chinese neben GM Li Chao b soll kommen. Die Gerüchte um einen Wechsel von Maxim Rodshtein nach SHA machen hier die Runde. Das alles, obwohl der 1. Vorsitzende Michael Riedel persönlich in der Veranstaltung zu einem rigorosen Sparkurs geraten hat.

 

Wie geht es weiter mit dem Frauenteam? Der 1. Vorsitzende Michael Riedel erlaubt nun den Damen zu wechseln! Möchte einige in der Verbandsliga Nord einbauen mit den IMs Aguetaz und Minh. In diesem B-Team spielen unsere langjährigen Freunde aus Tschechien IM Zpevak und FM Mudrak.

 

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Der Zug der EM 2015 – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Ve57reinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren inzwischen 50. Folge wir heute veröffentlichen.

 

Es ist der Zug der Europameisterschaft 2015 wenn nicht sogar der des Jahres! Diesmal bespricht Niclas die Partie Denis Chismatullin gegen Pawel Eljanow aus Runde 10. In einem komplizierten Schwerfigurenendspiel haben beiden Seiten weit vorgerückte Freibauern. Aber ein anderer Faktor ist noch viel bedeutender: die Königssicherheit. Weiß findet eine unglaubliche Fortsetzung in der Partie. Probieren Sie es ruhig, erst selbst diesen „Thriller“ zu lösen und sich dann die faszinierenden Varianten anzuschauen!

 

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Von Live Chess Ratings und anderen Bestenlisten und Rekorden – Eine Betrachtung von RAYMUND STOLZE

 

Ich hatte schon in der zweien Folge dieser Rubrik verkündet, wo es thematisch um die 14. Saison der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft ging, dass ich Zahlenspiele liebe

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/40100 ]. Diesmal nun sollen die Profis im Mittelpunkt stehen. Zu jedem Ersten des Monats blicken wir gespannt auf die FIDE-Elo-Ranglisten, und wer aktuell auf dem Laufenden sein will, der informiert sich sogar täglich auf der Webseite www.2700chess.com, wo es wirklich zahlreiche Bestenlisten zu bestaunen gibt.

 

Natürlich ist jene, mit Elo-Schwergewichten von 2700 Punkten an, die spannendste. Da zumeist Spieler dieses Kalibers irgendwo in der Welt bei Turnieren oder Mannschaftskämpfen aktiv sind, gibt es ständig Verschiebungen. So sind mit dem heutigen 19. Juni 2015 um 0:00:08 GMT genau 44 Männer in diesem Leistungsbereich. Gerade ist der Alexej Schirow [4 Juli 1972], der in der Bundesliga in den Diensten des amtierenden deutschen Meisters OSG Baden-Baden steht, wieder in diesem erlauchten Kreis aufgestiegen. Mit 2702,2 und Platz 42 ist der 42-jährige Lette allerdings von seiner einstigen Bestmarke, die im Januar 2008 bei 2755,0 stand, doch weit entfernt.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Uwe Kersten

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die billionphotos-1209956_128x128Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test… Mehr

Und ein „Ausflug“ nach Wijk aan Zee

Wei Yi - MVL

 

Zwei der im Kombi-Vorbericht erwähnten Turniere (oder Turnierchen) sind bereits beendet: In Prag hat der Favorit gewonnen, in Leon der Spieler der vielleicht schon demnächst auch Vachier-Lagrave gegenüber favorisiert sein wird. Ich habe nur ein Titelfoto zur Verfügung und beginne ohnehin mit der zuerst beendeten Veranstaltung. Das Foto stammt von der Turnierseite und zeigt neben Wei Yi auch Maxime Vachier-Lagrave. Zunächst die nackten Ergebnisse von beiden Orten: Leon Halbfinale Vachier-Lagrave – Ponomariov 2,5-1,5 sowie Wei Yi – Anton Guijarro 2,5-1,5, Finale Wei Yi – Vachier-Lagrave 2,5-1,5, alles Schnellschach. Anfangs war als Untertitel „viermal 2,5-1,5″ vorgesehen, aber in Prag endete So – Navara 3-1 (klassische Bedenkzeit). Alle vier Sieger blieben ungeschlagen – damit kann der Leser ausrechnen, wieviele Partien remis endeten. Und nun zunächst nach Leon:

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Ein Erlebnisbericht von meiner Simultanpartie gegen GM Arik Braun beim 5. Schachfest von JULIA KIRST

 

Julia Kirst

„Zug um Zug“ und „Schach für alle!“ – mit diesen Slogans wurde seitens der Emanuel Lasker Gesellschaft für das 5. Schachfest im Berliner Hauptbahnhof (13. und 14. Juni 2015) geworben. Vor der Imbissbude McDonald’s hatte die Emanuel Lasker Gesellschaft ihre Zelte aufgeschlagen. Das Programm war vielfältig. Simultanschach am Samstag (GM Arik Braun) und Sonntag (WIM Filiz Osmanodja), etliche Schauvorführungen des Lebendschachensembles Ströbeck, ein Schnellschachturnier an beiden Tagen und ein Freundschaftsvergleichswettkampf im Schnellschach zwischen der Emanuel Lasker Gesellschaft und der Deutschen Bahn um den Pokal des Berliner Hauptbahnhofes am Samstag.

 

Ich war nur am Samstag beim Simultan mit von der Partie, sodass ich ausschließlich darüber berichte. Züge wurden nicht nur am Brett gespielt, sondern fuhren auch direkt unter uns mit donnerndem Getöse durch. Perfekter kann Werbung für Schach nicht sein.

 

Nun zu meiner Simultanpartie gegen GM Arik Braun, seines Zeichens Schachschwergewicht in Deutschland mit ELO 2559, dem Jugendweltmeistertitel u18 im Jahre 2006 sowie dem Deutschen Einzelmeistertitel 2009.

 

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