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Carlsen: „Schach bei Olympia wäre großartig“

 

Julia_Kirst

Julia Kirst

Was denken Sie, in welcher Zeitung liest man einen Artikel mit so einer Überschrift? Nein, es ist keine Schachzeitung, sondern die Sport Bild, laut eigener Aussage „Europas Nr. 1“. In dem Artikel von Christopher Mallmann in der Ausgabe vom 01.04.2015 wird unser Weltmeister Magnus Carlsen zum Thema „Olympische Spiele und Schach“ wie folgt zitiert: „Es wäre großartig, wenn man das realisieren könnte. Ich denke, es wird ein hartes Stück Arbeit – eine solche Verwirklichung braucht sicher auch Zeit -, doch ich werde zur Stelle sein, wenn eine günstige Gelegenheit kommt, und alles dafür tun.“

 

Außerdem wird berichtet, dass die FIDE in der Vergangenheit bereits versuchte, das IOC davon zu überzeugen, dass Schach das Potenzial für eine olympische Sportart hat. Es wurde in Lausanne (Hauptsitz des IOC) ein Büro eröffnet und die FIDE veranstaltet seit 2008 die Weltdenksportspiele, um zu zeigen, dass Schach populär und auch ein Sport ist. Jedoch hatten Verhandlungen mit dem IOC bis jetzt keinen Erfolg. Laut Christopher Mallmann schafft es vielleicht Magnus Carlsen, das IOC für Schach zu begeistern.

 

Na ja, das klingt sehr verwegen. Aber immerhin ist es toll, dass in „Europas Nr. 1“ über Schach berichtet wird. Vielleicht wird Schach ja dadurch populärer.

 

Julia Kirst

Vier Eröffnungsredner und vier Schwarzsiege in Wien

 

Gestern wurden im Wiener Haus des Schachsports von Wiens Präsident Christian Hursky, ÖSB Präsident Kurt Jungwirth, Slowakiens Schachpräsident Martin liveHuba und Tschechiens FIDE-Delegierten Petr Pisk das Chess Masters und Chess Ladies 2015 eröffnet. Die Kooperation der drei Länder soll ihren Spielern bessere Normenchancen ermöglichen. In der ersten Runde in Wien gibt es sechs Remisen und vier Schwarzsiege. Erfolgreich sind bei den Frauen die Ukrainerin Diana Arutyunova gegen Martina Mareckova (SVK) und Veronika Maslikova (SVK) gegen die Tirolerin Anna-Lena Schnegg. Newrkla remisiert gegen Hapala ebenso wie Exler gegen Sochorova. Im Masters gelingen Siegfried Baumegger und Mikulas Manik Auftaktsiege. Baumegger besiegt im Österreicherduell Georg Kilgus, Manik ist im Kampf zweier Slowaken gegen Christopher Repka erfolgreich. Andreas Diermair remisiert gegen Elofavorit Rainer Buhman (GER), Georg Fröwis gegen Milan Pacher (SVK). Heute beginnt um 15:00 Uhr die zweite Runde. (wk)

Chess Ladies Chess Masters

 

Ein Schach-Ticker-Exklusiv-Gespräch mit dem langjährigen SC-Vereinsvorsitzenden RUDOLF EYER

 

RUDOLF EYER

RUDOLF EYER

Die Nachricht am 18. März vom Rückzug des SC Eppingen aus der Schach-Bundesliga zum Ende der Saison 2014/15 hat fraglos für Aufsehen gesorgt. Im Vorjahr hatte sich bekanntlich der SV Wattenscheid aus der höchsten deutschen Spielklasse verabschiedet und es gab mit dem ESV Nickelhütte Aue auch einen „Aufstiegsverweigerer“, weil der Verein einfach keine potenten partienSponsoren finden konnte, sodass dann mit dem USV TU Dresden der Zweite in der Gruppe Ost diese unverhoffte Chance nutzte.

 

Auf dem Schach-Ticker sind zu diesem Thema mehrere Beiträge erschienen. Zunächst habe ich mich in unserer Rubrik „So sehe ich das …“ zu Wort gemeldet, um eine konstruktive Diskussion anzuschieben [Link http://www.chess-international.de/Archive/36433#more-36433 ], es folgte Christian Midderhoff, der 1. Vorsitzender 1.Vorsitzender der Schachfreunde Neuenrade ist [ http://www.chess-international.de/Archive/36570#more-36570, dessen Credo lautete: „Die Schach-Bundesliga ist nur zu retten, wenn alle an einem Strang ziehen …“. Schließlich hat sich auch mein geschätzter Schach-Ticker Thomas Richter zu Wort gemeldet mit dem Beitrag „Ist das System Bundesliga so schlecht, dass man es quasi abschaffen sollte oder muss?“ [ http://www.chess-international.de/Archive/36604 ].

 

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Bad Königshofen macht es spannend: Vizemeistertitel steht erst nach der letzten Bundesliga-Runde fest – Ein Bericht von REGINA VOSSENKAUL

 

Mit epartieninem eindeutigen 5,5:0,5 setzte sich der SC Bad Königshofen am vergangenen Wochenende in Runde acht der Frauen-Bundesliga ganz klar gegen den gastgebenden Verein SK Großlehna durch. Da Elisabeth Pähtz, die in der erste K.o.- Runde bei der Schach-WM in Sotschi ausgeschieden war, am Austragungsort als Kommentatorin bleibt, und Xue Zhao um den Einzug ins Halbfinale kämpfte – die Chinesin unterlag mit 1,5:2,5 nach Verlängerung der Finalistin Natalja Pogonina – saß diesmal Walentina Gunina an Brett eins. Die zweifache Europameisterin war in Sotschi im Achtelfinale ausgeschieden und somit einsatzfähig, und sorgte gegen Eva Kulovana für einen vollen Punkt. Alle Bad Königshöferinnen konnten am Samstag gewinnen, lediglich Irina Sakurdjajewa geriet in Zeitnot und musste ein Remis akzeptieren.

 

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Über die K.o.-Weltmeisterschaft der Frauen in Sotschi berichtet WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

 

WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

Erst nach dem Tiebreak standen die WM-Finalistinnen am Dienstagnachmittag fest. Maria Musitschuk aus der Ukraine und Natalja Pogonina aus Russland werden ab übermorgen [2. April] um den WM-Titel spielen, was sicher vor diesem K.o.-Turnier mit 64 Teilnehmerinnen nicht die am meisten prognostizierte Filivenalbegegnung gewesen sein dürfte.

 

Natürlich kann man nun darüber klagen, dass keinesfalls die nominell favorisierten Spielerinnen das Finale bestreiten. Aber beide Frauen haben sich auf ihrem Weg gegen stärkste Konkurrenz durchgesetzt und stehen verdient im alles entscheidenden Match um die Schachkrone.

 

Beginnen wir mit Natalja Pogonina, die als erste Spielerin ins Finale eingezogen ist.

 

Zunächst besiegte sie die Chinesin Guo, ehe sie in Runde zwei deren Landsfrau und Mitfavoritin Ju eliminierte. In beiden Runden reichten ihr zwei Partien. Mit Marie Sebag wartete in Runde drei ausnahmsweise keine Chinesin, sondern eine Französin. Erstmals benötigte Pogonina den Tiebreak, um dann im Viertelfinale abermals gegen eine Chinesin zu spielen. Gegen Zhao glich sie eine Niederlage in Runde eins aus und setzte sich erneut im Tiebreak durch.

Turnierseite Ergebnisse Rundenbeginn 13 Uhr.

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N.N. [1598] vs. N.N. [1557] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehlerbcvb

und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

Im heutigen Videocoaching analysiert Niclas die Weißpartie von einem Spieler, der gerne anonym bleiben möchte. In einer Englischen Partie gewinnt Weiß früh einen Bauern, aber macht sich dann mit einem positionellen Fehler das Leben schwer. In der Folge gibt Schwarz einen weiteren Bauern, um auf den geschwächten schwarzen Feldern aktiv zu werden. Tatsächlich ist ein großes Thema dieser Partie: Wie geht man am besten mit geschwächten Feldern umgeht? Wie gewöhnlich weist Niclas auf Ungenauigkeiten und Fehler hin und gibt Ratschläge, wie an den Problemen gearbeitet werden kann. Viel Spaß beim Anschauen!

 

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Osterhasen für alle Spielerinnen und vier Punkte für Neuling Schwäbisch Hall – Ein Bericht vom Bundesliga-Wochenende in Leipzig von DR. THOMAS MARSCHNER

 

Nachdem bei der Runde am 7.Dezember in billionphotos-991760_xsmall150Schwäbisch Hall die Spielerinnen Nikoläuse erhalten hatten, gab es am vergangenen partienWochenende [28./29. März] im Leipziger Sportforum der Jahreszeit angemessen Osterhasen für die gastgebenden Leipziger Spielerinnen und die Gäste aus Friedberg und Schwäbisch Hall, die hochfavorisiert in die Begegnungen der vorletzten Doppelrunde gingen. Für beide Leipziger Mannschaften geht es noch um den Klassenerhalt, für den möglicherweise der drittletzte Platz noch reichen kann, wenn nicht alle aufstiegsberechtigten Mannschaften von ihrem Recht Gebrauch machen. Für Schwäbisch Hall geht es noch um die Vizemeisterschaft und eine kleine Chance auf einen Stichkampf mit Baden-Baden, falls diese in einer der letzten Runde noch stolpern. Für Friedberg geht es nur noch um eine möglichst gute Platzierung in der Endabrechnung – weder nach Oben noch nach Unten ist noch etwas möglich.

 

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Allianz Leipzig, SK Lehrte und der SG Leipzig sind die drei Absteiger aus der Frauen-Bundesliga, OSG Baden-Baden unbeirrt auf Meisterkurs

 

Maria Schöne (by Frank Hoppe)

Maria Schöne (by Frank Hoppe)

In der vorletzten Doppelrunde der Saison 2014/15 ist bereits eine Entscheidung in der Frauen-Bundesliga gefallen. Mit Allianz Leipzig [0:18], SK Lehrte [1.17] und der SG Leipzig [2:16] stehen das Absteigertrio aus der Frauen-Bundesliga definitiv fest – es sei denn es gibt partien„Aufstiegsverweigerer“. In diesem Fall besteht noch Hoffnung für den Zwölften in der Abschlusstabelle. Zur Zeit ist es die Schachgemeinschaft aus der Messestadt, aber die Niedersächsinnen können in jedem Fall noch hoffen, denn sie treffen Zuhause auf das Leipziger Duo am 18. und 19. April. Da sind vier Punkte möglich, während die Teams aus Sachsen jeweils noch den Hamburger SK zum Gegner haben. Der reißt zwar mit aktuell 7:11 Punkten auch keine Bäume aus, aber in Bestbesetzung mit Monika Socko am Spitzenbrett, dazu die drei DSB-Kaderspielerinnen Marta Michna, Judith Fuchs und Sarah Hoolt sowie die Studentenweltmeisterin Klaudia Kulon dürfte das doch eine zu große Herausforderung für beide Mannschaften sein.

 

Wozu allerdings Außenseiterinnen in der Lage sein können, bewies Allianz Leipzig – hier spielt übrigens unsere Autorin Julia Kirst! – in Runde 8 gegen das einstige Spitzenteam aus Friedberg. Die 2,5:3,5-Niederlage gegen die Burgfräuleins aus Hessen ist aller Ehren wert. An den Brettern 1-3 gab es sogar ein 2,5:0,5 für die Leipzigerinnen, wobei der Sieg von Prof. Dr. Grit Kalies gegen Elena Levushkina sogar das Prädikat „sensationell“ verdient. Immerhin beträgt der Elo-Unterschied zwischen beiden satte 300 Punkte!

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Ein Text-Bild-Bericht vom Frauen-Bundesligawochenende in Großlehna von JÜRGEN LUTHER, Teamchef des USV Volksbank

 

vorn rechts Josefine Heinemann, dahinter Natalia Straub

vorn rechts Josefine Heinemann, dahinter Natalia Straub

Am Wochenende mussten wir zur vorletzten Doppelrunde nach Großlehna. Dort warteten mit den Rodewischer Schachmiezen und dem amtierenden Deutschen Meister SC Bad Königshofen zwei richtige Brocken auf uns. partienTrotzdem wollten wir punkten, um unsere theoretische Chance zu wahren, noch Dritter werden zu können. Dazu wollten wir am Samstag endlich einmal wieder gegen Rodewisch gewinnen und am Sonntag schauen, was dann gegen Königshofen machbar ist.

 

Nach etwa zwei Stunden zog ich am Samstag Zwischenbilanz für mich und stellte fest, heute könnte es mit einem Sieg klappen. An den Brettern eins bis vier verliefen die Partien recht ausgeglichen, sodass die vier Remisen von Tatiana Kononenko, Tatjana Melamed, Ildiko Madl und Nikoletta Lakos nach gut drei Stunden Spielzeit in zehnminütigem Rhythmus in Ordnung gingen. Auch hier wurde aber um jeden Vorteil gekämpft. An den Brettern 5 und 6 zeichneten sich für uns Vorteile ab. Daher rechnete ich mit den Siegen. Natalia Straub und Josefine Heinemann gewannen dann auch ihre Partien nach knapp vier bzw. 4,5 Stunden. Somit war der 4:2-Sieg perfekt.

 

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 Die “Amerikanischen Einzelmeisterschaften” so stark besetzt wie nie zuvor

 

Die Einzelmeisterschaften der USA werden im Scholastic Center in Saint Louis ausgetragen. Die 12 stärksten Spielerinnen und Spieler Amerikas spielen nicht nur um 175.000 US-Dollar Preisgeld (Damen: 75.000 US-Dollar), sondern auch um 2015 Mens Logodie Teilnahme am WM-Zyklus. In 11 Runden wird der Sieger ermittelt. Der Sieger erhält 45.000 US-Dollar.

live

Die Eröffnungsfeier findet am 31. März im St. Louis Art Museum statt. Die erste Runde wird am 1. April gespielt. Favorit bei den Männern ist sicher die Nummer Zwei in der Welt, GM Hikaru Nakamura, der die magische 2800er Elozahl überschritten hat. Erstmalig im Feld der Hochkaräter ist der gebürtige Philippino Wesley So, der seine Wurzeln in Manila, der Hauptstadt der Philippinen, hat und seit kurzem amerikanischer Staatsbürger ist.

 

Im vergangenen Oktober gewann Wesley So das  erste Millionärs Open in Las Vegas und erhielt als Preisgeld 100.000 US-Dollar. Wesley So war bereits mit 14 Jahren Großmeister. Ebenfalls zum Favoritenkreis muss man GM Gata Kamsky zählen, der schon mehrfach den Titel gewinnen konnte.
Weniger bekannt ist GM Ray Robsen. Der mit seiner Elozahl noch vor Kamsky geführt wird. Die weiteren Teilnehmer entnehmen Sie bitte der vorbildlichen Turnierseite.

 

Bei den Damen ist GM Irina Krush die haushohe Favoritin. Die letzten drei Meisterschaften konnte Irina Krush für sich entscheiden. Auf der Turnierseite sind alle 12 Teilnehmerinnen mit ihrer Biographie aufgeführt.
Alle Partien werden live über das Internet übertragen. Natürlich mit einem Livestream, sodass Sie das Gefühl haben direkt dabei zu sein.

Turnierseite Uhrzeit in St. Louis

In der Ruhe liegt die Kraft Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in denewr Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 38. Folge wir heute veröffentlichen.

 

In der Partie Alexej Schirow und Leinier Dominguez hat Weiß Turm und Läufer ins Geschäft gesteckt. um den schwarzen König zu entblößen. Doch im Moment hat Schwarz alle Drohungen abgewehrt und es scheint, als wäre der weiße Angriff versiegt. Schirow wäre jedoch nicht Schirow wenn er nicht auch in schwierigen Stellungen noch unglaubliche Ressourcen finden würde. Dass bei Alexej oft das „Brett in Flammen steht“ ist typisch für ihn. Könnt ihr den richtigen Zug finden? Mein Tipp: In der Ruhe liegt tatsächlich die Kraft …

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Dresdner Schach-Legende Wolfgang Uhlmann feiert heute 80. Geburtstag
Von Hartmut Metz

 

Wolfgang Uhlmann beschäftigt sich derzeit in seiner Kolumne im Fachblatt „Rochade Europa“ mit den „ewigen Zweiten“. Selmetzbst war der Dresdner in der DDR jahrzehntelang die Nummer eins – international reichte es dem Weltklassespieler aber nicht einmal zum „ewigen Zweiten“. Mit ein Grund war, dass nur olympische Sportarten exzessiv gefördert wurden – und Schach hatte trotz der enormen Popularität im Bruderstaat Sowjetunion keine Lobby in der DDR. Schlimmer noch: Die Großmeister um Uhlmann wurden von 1974 bis 1986 international vom Arbeiter- und Bauernstaat komplett ausgebremst. Heute feiert der elffache DDR-Meister seinen 80. Geburtstag. Kurz zuvor durfte die Ost-Legende sogar in der Bundesliga noch einmal ans Brett, unterlag aber für seinen Dresdner Klub – immerhin ein neuer Rekord als dienstältester Spieler im deutschen Oberhaus. Eng verknüpft wird Uhlmann mit einer Eröffnung: Sein Buchtitel „Ein Leben lang Französisch“ mag für Nicht-Schachspieler zweideutig klingen, doch der Jubilar widerspricht schmunzelnd: … Mehr

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die 86Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

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Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

Turniersieger Helmut Hassenrück, Organisator Willy Rosen und Elfi Knebel

Turniersieger Helmut Hassenrück, Organisator Willy Rosen und Elfie Knebel

Ein Schlussbericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

 

Sieger des mit 50 Teilnehmern sehr gut besetzten “8. Willi-Knebel-Gedenkturniers” alias “22. Offene Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren” ist Helmut Hassenrück (SG Gladbeck) mit 8 Punkten aus 9 Runden. Der Vorjahressieger Willy Rosen (Sportfreunde Katernberg) wurde mit 7,5 Punkten nur knapp auf Platz 2 verwiesen und Knut Andersen (Schachfreunde Buer) mit 6,5 Punkten erreichte Platz 3. Die Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren firmiert seit dem viel zu frühen Tod von Willi Knebel im Jahr 2007 als “Willi-Knebel-Gedenkturnier”. Willi Knebel war eine der bedeutendsten Schachpersönlichkeiten Nordrhein-Westfalens, als langjähriger Vorsitzender der Sportfreunde Katernberg Motor des Vereins und als Internationaler Schiedsrichter an vielen Schachveranstaltungen organisatorisch beteiligt. Die abschließende Preisverleihung wurde durch Frau Elfie Knebel vorgenommen, die dieses Turnier zu Ehren ihres verstorbenen Mannes von Anfang an begleitet und unterstützt. Turnierorganisator Willy Rosen kündigte in seinen Schlussworten bereits die nächste Auflage dieses Turniers an, das von den Sportfreunden Katernberg wieder in den Wochen vor Ostern 2016 in dem bewährten Format (drei Wochen, jeweils Mo, Di, Mi) an gleichem Ort im Essener Moltkeviertel durchgeführt werden wird.
Ausführliche Berichte über alle Turniertage inklusive zahlreicher Fotos: http://www.sfk-schach.de/willi-knebel-turniere.html  Foto: Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

26. März bis 8. April – Mit deutscher Beteiligung

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

GM Mamedyarov Shakhriyar

GM Mamedyarov Shakhriyar

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1 GM Mamedyarov Shakhriyar AZE 2756 2 GM Nepomniachtchi Ian RUS 2714 3 GM Ponomariov Ruslan UKR 2713 4 GM Rapport Richard HUN 2709 5 GM Vallejo Pons Francisco ESP 2708 6 GM Inarkiev Ernesto RUS 2706 7 GM Korobov Anton UKR 2694 8 GM Matlakov Maxim RUS 2693 9 GM Sasikiran Krishnan IND 2682 10 GM Fedoseev Vladimir RUS 2674 11 GM Grachev Boris RUS 2673 12 GM Petrosian Tigran L. ARM 2671 13 GM Sjugirov Sanan RUS 2669 14 GM Kovalenko Igor LAT 2661 15 GM Mamedov Rauf AZE 2658 16 GM Zvjaginsev Vadim RUS 2658 17 GM Motylev Alexander RUS 2653 18 GM Khismatullin Denis RUS 2650 19 GM Adhiban B. IND 2646 20 GM Kobalia Mikhail RUS 2632 …

 

Das Aeroflot-Open, das in der ganzen Welt bekannt und beliebt ist, findet zum 14. Mal in Folge statt. Hauptsponsor ist die größte russische Fluggesellschaft “AEROFLOT“. Zum 2. Mal findet das Schachfestival in einem der größten Hotels Moskaus statt (1700 Zimmer), dem Hotel “Kosmos”, das nur 200 m von einer U-Bahn entfernt liegt und dadurch der “Rote Platz” in 20 Minuten erreicht werden kann. Das Event hat einen Preisfond von 120.000 Euro!
Zusätzlich berechtigt der begehrte 1. Platz in der A-Gruppe zur Teilnahme an dem Sparkassen Chess-Meeting 2015 in Dortmund.
Übrigens: Mit  dabei sind auch drei deutsche Spieler: IM Bluebaum Matthias GER 2576 IM Wagner Dennis GER 2549 IM Svane Rasmus GER 2509
Am 5. April wird um den “Aeroflot Pokal” geblitzt.

Turnierseite Resultate Regularien etc.

 

Ein Zwischenbericht zur K.o.-Weltmeisterschaft der Frauen in Sotschi von WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

 

Drei Runden sind bei der Frauen-WM gespielt, so dass nur noch acht Spielerinnen im Wettbewerb verblieben sind.

 

WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY

Da ich mich langsam auf die Bundesliga-Runde gegen Bad Königshofen vorbereiten muss, interessiert mich natürlich, wer von den sieben Starterinnen des amtierenden deutschen Meisters noch im Wettbewerb ist und am Samstag [28. März] auf keinen Fall nach Großlehna kommen wird.

live

Von den gestarteten Spielerinnen sind nur noch Xue Zhao und Elisabeth Pähtz in Sotschi aktiv. Die deutsche Nummer Eins ist zwar überraschend in Runde gegen die 21-jährige Georgierin Meri Arabidse ausgeschieden, wird aber den Kampf um die Schachkrone der Frauen bis zum Schluss vor Ort kommentieren.

 

Noch weit stärker als das Aufgebot des deutschen Meisters wurde die chinesische Delegation dezimiert. Von ursprünglich neun Starterinnen aus dem Reich der Mitte sind bis auf die bereits erwähnte Zhao alle anderen Chinesinnen bereits ausgeschieden In Runde zwei verloren dabei je zwei Chinesinnen gegen Spielerinnen aus Russland und Georgien.

Turnierseite Ergebnisse Rundenbeginn 13 Uhr.

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+++ DSB-Pokal-Endrunde komplett +++ China schlug Indien +++ Teilnehmer der Offenen Team-WM stehen fest +++

 

Benjamin Dauth, der mit Weiß sehr erfolgreich die Punkte einfährt  (by Frank Hoppe)

Benjamin Dauth, der mit Weiß sehr erfolgreich die Punkte einfährt (by Frank Hoppe)

AUE/BERLIN/NORDHORN/SCHWARZENBACH. Die Saison 2014/15 nähert sich mit Riesenschritten ihrem Ende. Das trifft auch auf die 15. Deutsche Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften zu, deren Zwischenrunde am vergangenen Wochenende [21./22. März] über die Bühne ging. Der Modus war wie immer: Vier Gastgeber, jeweils vier Teams, die im K.o.-Modus die vier Endrunden-Teilnehmer ermitteln. Wo diese stattfinden wird, ist allerdings noch nicht entschieden, aber da zwei aus Berlin kommen, würde ich die deutsche Hauptstadt einmal favorisieren.    In Aue, setzte sich nicht der ESV Nickelhütte durch – der verlor in Runde 1 gegen den Bayerischen Landesligisten SV Röhrbach klar mit 1:3. Allerdings waren aus dem Zweitliga-Team nur Gunter Spiess [Brett 5], Cliff Wichmann [10] und Jürgen Heinz [14] dabei, während die Mannschaft aus dem Freistaat mit voller Kapelle spielte, darunter IM Peter Schmidt. So hatte es dann auch der zweite Zweitligist SC Kreuzberg beim 2,5:1,5-Sieg nicht leicht, wobei hier das Duell Sergej Kalinitschew vs IM Peter Schmid letztlich das Match entschied, das der Berliner Großmeister gewann. In Berlin hatte der SC Rotation Pankow das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite.

 

Beim 2:2 gegen den vorjährigen Endrundenteilnehmer SG Löberitz entschied die Berliner Wertung mit 6:3 für den nach acht Spieltagen verlustpunktfreien Spitzenreiter der Oberliga Nord Staffel Ost, der als Aufsteiger in Liga 2 feststeht. Erneut in der Endrunde ist die SG Aufbau Elbe Magdeburg. Der Dritte des Vorjahres bezwang in Nordhorn dabei sensationell den Favoriten SG Porz, weil Johannes Paul am Spitzenbrett GM Christopher Lutz besiegte. So musste auch hier die Berliner Wertung beim 2:2 den Ausschlag geben, und da hatten die Elbestädter, die mit Tatjana Melamed und Maria Schöne zwei Frauen aufboten, mit 4:1 die Nase vorn. Keine Probleme hatte schließlich Pokalverteidiger OSG Baden-Baden [Fabian Döttling, Andreas Heimann, Roland Schmaltz, Lorenz Maximilian Drabke] in Homburg . Zunächst wurde der SK Ladenburg mit 4:0 ausgeschaltet, und die Endrunde [9./10. Mai 2015] mit einem 3,5:0,5 gegen Ausrichter Caissa Schwarzenbach erreicht. Einen Bericht vom Berliner Pokalwochenende sowie alle Einzelergebnisse finden Sie auf der DSB-Homepage unter dem Link http://www.schachbund.de/news/der-mann-mit-dem-harten-aufschlag.html .

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Dustin Bachstein [2025] vs. Bernd Huemmer [2142] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutzutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

In diesem Videocoaching analysiert Niclas eine weitere Partie von Dustin Bachstein, der diesmal mit Weiß gegen Bernd Huemmer spielte. Aus einem Nimzo-Inder heraus bekommt Bachstein eine angenehme Stellung mit Raumvorteil. Mit geschickten Manövern baut Weiß seinen Vorteil immer weiter aus und erreicht schließlich eine Gewinnstellung. Doch ab hier beginnen die Schwierigkeiten für Weiß. Deshalb geht Niclas auf die Thematik der Vorteilsverwertung ein und betont mehrmals wie wichtig es ist bis zum Ende die Konzentration aufrecht zu halten. Außerdem empfiehlt er Trainingsmethoden zum Verbessern der Ausdauer. Viel Spaß beim Anschauen!

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Werden die drei Staffelsieger im Osten, Süden und Westen „Aufstiegsverweiger“ sein? Im Oberhaus ist Baden-Baden ungefährdet

 

Frauen-Bundesliga

Frauen-Bundesliga

Es ist ja nicht so, dass wir angesichts der derzeitigen Diskussion um die Zukunft der Schach-Bundesliga die Situation livebei den deutschen Vereinsmeisterschaften der Frauen völlig ausblenden würden. Schon deshalb nicht, weil am kommenden Wochenende [28./29. März] die vorletzte Doppelrunde in der höchsten Spielklasse ansteht und gleichzeitig die Zweite Liga ihr Finale spielt. Da sind es ja immer nur sieben Runden, also der Zeitaufwand hält sich im überschaubaren Rahmen – vier Wochenenden, und dann ist eigentlich alles vorbei. Die drei Meister in den Staffeln Ost, West und Süd sind aufstiegsberechtigt – wenn sie denn wollen – und zwei Teams müssen den Fahrstuhl in eine der sechs Regionalliga-Gruppen nehmen.

 

Was die aktuelle Situation angeht, so halten im Osten die Sachsen-Mädels von SV Grün-Weiß Niederwiesa gemeinsam mit dem SC Zeulenroda [jeweils 7:3 Mannschaftspunkte] die Spitze. Dahinter folgt mit Leipzig-Lindenau, dem SV Medizin Erfurt und Rotation Berlin ein Trio mit 6:6 Zählern, wobei die Damen aus der thüringischen Landeshauptstadt noch auf die beiden führenden Teams treffen und so gesehen bei zwei Siegen zumindest Meister aus eigener Kraft werden können. Ob sie allerdings diesmal aufsteigen wollen, wage ich doch zu bezweifeln, denn schon im vergangenen Jahr verzichtete man auf einem Stichkampf um Platz 1. In jedem Fall gibt es für die Berlinerinnen ein Schaulaufen, denn mit Iris Mai, Brigitte Burchardt, Annett Wagner-Michel, Sylvia Wolf und Kirsten Jeske könnte das komplette Seniorenweltmeister-Team 2015 der Frauen gegen Leipzig-Lindenau und die SG Löberitz auflaufen.

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Meine Begegnungen mit Wolfgang Uhlmann [29. März 1935] – Zum 80. Geburtstag einer deutschen Schachlegende von RAYMUND STOLZE

 

Schachlegendentreffen 2014 - Wolfgang Uhlmann und Raymund Stolze in angeregtem Gespräch ... Foto: Dr. Gabriele Stolze

Schachlegendentreffen 2014 – Wolfgang Uhlmann und Raymund Stolze in angeregtem Gespräch … Foto: Dr. Gabriele Stolze

Bei einem Jubiläum wie diesem – es ist der 80. Geburtstag der deutschen Schachlegende Wolfgang Uhlmann – frage ich mich natürlich: Wie kann ich seine Lebensleistung, und in diesem Fall betrifft sie in erster Linie das Schachspiel, so würdigen, das ich nicht nur dem Großmeister, sondern ebenso dem Menschen gerecht werden kann.

 

Was seine sportlichen Erfolge angeht, so sind sie längst vom Deutschen Schachbund spätestens im Jahre 2003 gewürdigt worden, wo unser Mann als erster Ostdeutscher Ehrenmitglied der Dachorganisation aller organisierten deutschen Schachspieler wurde. Und dass er in dem 2000 erschienenen Buch „Das Großen Lexikon der DDR-Sportler“, wo die 1000 erfolgreichsten und populärsten ostdeutschen Sportlerinnen und Sportler mit ihren Erfolgen und Biographien erfasst wurden, sei unbedingt erwähnt.

 

Das sind nicht nur auf den ersten Blick sehr beeindruckende Fakten. Für mich aber zählen vor allem meine Begegnungen mit Wolfgang Uhlmann, die sich zu einem Portrait einer integren Persönlichkeit formen, die öffentliche Anerkennung zurecht verdient.

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dass man es quasi abschaffen sollte oder muss?

 

Eine rhetorische Titelfrage stellen heisst, diese zumindest nicht mit einem uneingeschränkten JA beantworten, so sehe ich es jedenfalls. Als Deutscher, der seit Jahren im Ausland lebt, habe ich eine etwas andere, eben eine internationale Perspektive. Natürlich ist die Bundesliga eine Herausforderung, im sportlichen und finanziellen Sinn. Nur weil einzelne Vereine irgendwann “scheitern” – sei es wie Eppingen oder Wattenscheid nach vielen Jahren, sei es wie Wiesbaden nach nur einer Bundesligasaison – ist doch nicht das gesamte Format überflüssig. Ein Leistungsgefälle innerhalb der Bundesliga ist ebenso normal wie eine sportliche und finanzielle Lücke zwischen Erster und Zweiter Bundesliga – übrigens ebenso auf niedrigerem Niveau zwischen allen Amateurligen. Ich werde zunächst fünf Thesen zum Ist-Zustand aufstellen, diese dann näher erläutern, und danach geht es unstrukturiert weiter. Eine Patentlösung habe ich auch nicht, und weniger rigide Reformen wie von Kollege Raymund Stolze vorgeschlagen lehne ich nicht pauschal ab – werde aber auf deren Risiken und Nebenwirkungen hinweisen. Zunächst die fünf Thesen:

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