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+++ Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, 11. und letzte Runde: Dominguez–Grischuk, Nakamura-Jakowenko, Karjakin–Gelfand, Giri–Caruana, Tomaschewski–Vachier-Lagrave alle Remis, Swidler–Jobava 1-0, . +++ Endstand: 1.-3. Jakowenko, Nakamura, Caruana alle 6,5, 4.-5. Dominguez, Gelfand beide 6,0, 6.-9. Swidler, Grischuk, Giri. Karjakin je 5,5. 10. Tomaschewski 5,0, 11. Jobava 4,0, 12. Vachier-Lagrave 3,5 +++ Für das WM-Kandidatenturnier in St. Louis/USA sind Caruana und Nakamura qualifiziert, die in der Gesamtwertung der Turniereserie 2014-15 die Plätze 1 und 2 belegen +++ Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, 11. und letzte Runde: Dominguez–Grischuk, Nakamura-Jakowenko, Karjakin–Gelfand, Giri–Caruana, Tomaschewski–Vachier-Lagrave alle Remis, Swidler–Jobava 1-0, . +++ Endstand: 1.-3. Jakowenko, Nakamura, Caruana alle 6,5, 4.-5. Dominguez, Gelfand beide 6,0, 6.-9. Swidler, Grischuk, Giri. Karjakin je 5,5. 10. Tomaschewski 5,0, 11. Jobava 4,0, 12. Vachier-Lagrave 3,5 +++ Für das WM-Kandidatenturnier in St. Louis/USA sind Caruana und Nakamura qualifiziert, die in der Gesamtwertung der Turniereserie 2014-15 die Plätze 1 und 2 belegen +++ Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, 11. und letzte Runde: Dominguez–Grischuk, Nakamura-Jakowenko, Karjakin–Gelfand, Giri–Caruana, Tomaschewski–Vachier-Lagrave alle Remis, Swidler–Jobava 1-0, . +++ Endstand: 1.-3. Jakowenko, Nakamura, Caruana alle 6,5, 4.-5. Dominguez, Gelfand beide 6,0, 6.-9. Swidler, Grischuk, Giri. Karjakin je 5,5. 10. Tomaschewski 5,0, 11. Jobava 4,0, 12. Vachier-Lagrave 3,5 +++ Für das WM-Kandidatenturnier in St. Louis/USA sind Caruana und Nakamura qualifiziert, die in der Gesamtwertung der Turniereserie 2014-15 die Plätze 1 und 2 belegen +++

Von den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2015 in Willingen berichtet A-Trainer BERND ROSEN

 

Kompletter Artikel

Wir leben bekanntlich im Zeitalter der Verpackung, und da wirkt so eine prosaische Überschrift wie „Turnierbericht“ natürlich etwas antiquiert und genügt einfach nicht dem hohen Standard, dem unser Meisterschaftszeitung GAUKLERBLATT verpflichtet ist – also: Was war los und wie steht‘s?

 

U10

 

Die Spitzenbegegnung zwischen Alexander Krastev und Leopold Franziskus Wagner endete nach einem interessanten taktischen Zusammenprall mit einem wohl von der Furcht diktierten Friedensschluss schon im 25. Zug:

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„Ein Rundflug durch die Schachwelt“ von Rudolf Spielmann, neuveröffentlicht vom Jens-Erik Rudolph Verlag – Eine Buchempfehlung von JULIA KIRST

 

Leseprobe

Der österreichische Schachspieler und -autor Rudolf Spielmann ist als glänzender Angriffsspieler bekannt. So erklärte Richard Réti in „Die Meister des Schachbretts“: „Spielmann wird als der letzte Romantiker einen Ehrenplatz in der Schachgeschichte einnehmen.“

 

Julia Kirst

Rudolf Spielmann wurde am 5. Mai 1883 in Wien geboren. Er begann ein Mathematikstudium, brach dieses aber ab, weil er fortan nur noch Profischachspieler sein wollte. Das Turnier in St. Petersburg im Jahre 1909 markierte seinen Aufstieg in Weltspitze: Er wurde Dritter hinter Lasker und Rubinstein. Als Romantiker konnte er das Königsgambit vorzüglich behandeln. 1912 wurde ein Königsgambit-Thementurnier in Abbazio durchgeführt, welches Spielmann gewann. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Soldat für Österreich-Ungarn. Nach Ende des Krieges verdiente er sich seinen Lebensunterhalt wieder als Berufsschachspieler. Seine größten schachlichen Erfolge feierte er in den Jahren 1925-1930. Das Turnier auf dem Semmering 1926 gewann er, in Berlin 1928 wurde er Dritter hinter Capablanca und Nimzowitsch und in Karlsbad 1929 belegte er zusammen mit Capablanca den zweiten Platz hinter Nimzowitsch. In dieser Zeit arbeitete Spielmann auch an dem Buch „Ein Rundflug durch die Schachwelt“, welches 1929 vom Walter de Gruyter-Verlag veröffentlicht wurde. 1935 erschien sein bekanntestes Buch „Richtig Opfern!“.

 

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Der etwas andere Bericht vom finalen Turnier der dritten FIDE-Grand-Prix-Serie in Chanty Mansijsk von RAYMUND STOLZE

 

By Kirill Merkurev

By Kirill Merkurev

Ich hatte es in meiner Vorschau auf die finale Etappe des FIDE-Grand-Prix-Serie 2014-15 bekanntlich angedroht: Nach Boris Gelfand [Baku], Fabiano Caruana [Taschkent] und Alexander Grischuk Tbilissi] fokussiere ich mich diesmal auf Hikaru Nakamura

 

[ http://de.wikipedia.org/wiki/Hikaru_Nakamura ]. Nun also Teil 4 und Schluss mit den Runden 8-11 sowie einen Ausblick auf das Kandidatenturnier im Frühjahr 2016.

 

Sonntag, 23. Mai, Runde 9

 

Feiertage gibt es nicht in Chanty Mansijsk. Eine Umfrage von Matthew S. Wilson auf Twitter hat u.a. ergeben, dass die Chancen von Fabiano Caruana auf Platz 1 bei der letzten Etappe dieser Veranstaltung bei 16,765 Prozent liegen, es folgen Hikaru Nakamura [14,815] und Alexander Grischuk [9,325] vor Anish Giri [8,03]. Der Rest ist abgeschlagen. Leinier Dominguez beispielsweise, der nach Runde 8 gemeinsam mit Caruana und Nakamura das Führungstrio mit 5,0 Punkten bildet, landet bei diesem Voting von www.e4stat.blogspot.com gerade mal auf Platz 11 mit 2,25%.

 

Turnierseite

 

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Von den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2015 in Willingen berichtet A-Trainer BERND ROSEN

 

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Nathalie Wächter

Nathalie Wächter

Nach dem zweiten Turniertag sind rund ein Drittel der Partien gespielt, und erste Trends lassen sich ausmachen. Schon jetzt zeichnet sich in allen Altersklassen ein ganz hartes Ringen ab:

 

U10

 

Noch drei Spieler haben eine weiße Weste: Außer den beiden Ersten der Setzliste Leopold Franziskus Wagner aus Sachsen und Alexander Krastev (Hessen) freut sich auch Jakob Weihrauch (Hamburg) über seinen Platz an der Sonne. Unter den drei Verfolgern mit 3,5 Zählern fällt vor allem Dominik Kodalle (Bayern) auf, der von Platz 42 der Setzliste kommt.
TurnierseiteLIVE

Meisterschaftszeitung Ausgaben: 1 2 3 4 5

 

Ruud Janssen: kurz entschlossen zum Turniersieg

 

GM Ruud Janssen

GM Ruud Janssen

Offiziell war das Turnier voll – Nachmeldungen vor Ort nur wenn vorangemeldete Spieler nicht auftauchen – aber für zwei Titelträger war doch noch Platz: GM Ruud Janssen und IM Twan Burg. Janssen ist “eigentlich” oder tendenziell ein Grossmeister der Kategorie “Karrierehöhepunkt: GM-Titel” – danach hatte er nur kurz Elo über 2500, mit momentan Elo 2464 hat er eher IM-Niveau. Auf der Turnierseite stand dann auch “Beiden [Janssen und Burg] fehlt wohl ein bisschen, um ganz vorne mitzuspielen – aber das Brett hat vier Seiten und nichts ist unmöglich.” Ob Janssen das mitbekommen hat und ob es ihn besonders motiviert hat, weiss ich nicht – dieses Jahr war ich nicht als Reporter vor Ort, sondern pendelte im eigenen Wohnzimmer via Internet zwischen Maastricht und Khanty-Mansiysk. Jedenfalls teilten sich am Ende diese Spieler, nach Wertung sortiert, den ersten Platz mit 5,5/7: GM Ruud Janssen, IM Jorden Van Foreest, GM Bartosz Socko, GM Benjamin Bok, GM Sipke Ernst.

 

Janssen bekommt das Titelfoto (alle Fotos von der Turnierorganisation), die anderen reiche ich nach. Da ich letztes Jahr vor Ort in Maastricht war und er auch, weiss ich wie er aussieht (und man kann ihn kaum mit anderen verwechseln).

 

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Deutschlands Nummer 1 hat noch Chancen auf ein Ticket für die nächste K.o.-WM, aber bei der EM in Chakvi überrascht die Rumänin Mihaela Sandu – Ein Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE

 

Mihaela Sandu (by Sophie Nikoladze)

Mihaela Sandu (by Sophie Nikoladze)

So, am Dienstag [25. Mai] ist bei der 16. Frauen-Europameisterschaft in Chakvi/Georgien [18.-31. Mai] der einzige Ruhetag angesetzt. Dann haben die noch 98 billionphotos-1867157verbliebenen Teilnehmerinnen aus 19 Ländern sieben Runden absolviert und noch vier vor sich. Im Tagesangebot steht „Different kinds of amusements“. Fragt sich nur, wer wirklich Lust haben wird, sich auf „Freizeitzerstreuungen“ ernsthaft einzulassen. Aus unserem deutschen Trio dürften da schon mit Zoya Schleining und Filiz Osmanodja zwei Kandidatinnen ausfallen, denn es läuft für beide kaum nach Wunsch.

 

Was unsere erfahrendste Spielerin mit ihren 53 Jahren angeht – das muss schon mal gesagt werden – ist es wirklich nicht ihre EM. Schon die Kurzniederlage in Runde 2 gegen Olga Gyria war erstaunlich. Doch die steckte Zoya weg. Viel tragischer war dann der einzügige Verlust gegen Ex-Europa- und Ex-Weltmeisterin Antoaneta Stefanowa in Runde 5. Die Bulgarin hatte gerade einen „kapitalen Bock“ mit 35… Df8?? gespielt, und nun musste unsere Frau nur mit 36.g4 kommen, was Antoaneta ganz schön ins Schwitzen gebracht hätte. Stattdessen kam aber vorsichtig 36.b3, um dann nach 36…Tf1 mit 37.Dc8?? die Partie endgültig wegzuwerfen. Es folgte 37… Da3+ 38.Kb1 Dxb3+, und Weiß gab auf

[ http://www.chessbomb.com/arena/2015-ewcc/05-Schleining_Zoya-Stefanova_Antoaneta ].

 

TurnierseiteResultateZeitplanLIVE Beginn der Partien um 13 Uhr Weiterlesen

Von den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften in Willingen berichtet A-Trainer BERND ROSEN

 

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Traditionell beginnt die Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaft gleich mit einer Doppelrunde, in der sich die Favoriten aufgrund der Logik des Auslosungssystems erst mal gegen deutlich schwächer gewertete Spieler behaupten müssen. Wer hier strauchelt, geht mit einer spürbaren Hypothek in die nächsten Runden – doch wer mit zwei Siegen startet, hat noch nicht wirklich etwas erreicht. Schauen wir trotzdem, ob die Cracks die erwarteten Pflichtsiege auch eingefahren haben.

 

U10

 

Die drei Erstgesetzten stehen noch mit 2:0 vorne, mussten zum Teil aber schon sehr hart für ihre Punkte arbeiten. Momchil Kosev zum Beispiel strauchelte gegen den Topfavoriten Leopold Franziskus Wagner in einem remislichen Turmendspiel erst im 77. Zug:

 

TurnierseiteLIVE

Von den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften 2015 in Willingen berichtet SONJA KLOTZ

 

Sonja-Maria Bluhm

Sonja-Maria Bluhm

Am heutigen Pfingstsonntag [24. Mai] geht es endlich ran an die Bretter – und das gleich mit einer Doppelrunde. Ritterliche Taten sind zu erwarten. Natürlich dürfen Prognosen bezüglich der Favoriten nicht fehlen. Die liveMeisterschaftszeitung hat sich die einzelnen Altersklassen vorgenommen und wirft einen Blick auf Turnierfavoriten, Außenseiterchancen und Vorjahressieger.

 

U10/U10w

 

Beginnen wir mit den Jüngsten. Hier sind Prognosen wohl besonders schwer abzugeben und doch haben wir mit Leopold Franziskus Wagner einen recht deutlichen DWZ-Favoriten. Der Vorjahresfünfte Alexander Krastev findet sich auf dem zweiten Setzlistenplatz wieder. Doch auch andere junge Talente werden sicher in den Titelkampf eingreifen – wir sind auf Überraschungen gespannt.

 

Bei den Mädchen wird wohl Antonia Ziegenfuß versuchen, den Titel ins Visier zu nehmen. Im letzten Jahr musste sie sich noch knapp mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

 

Turnierseite
Meisterschaftszeitung Ausgaben: 1 2 3 4 5

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Aserische Öl-Barone locken deutsche Nummer eins – Von Hartmut Metz

 

Dautov – Dauth: Ein (weißes) Damenopfer liegt in der Luft

Das Karussell hat Fahrt aufgenommen: Die Wechsel von Liviu-Dieter Nisipeanu vom rumänsichen zum Deutschen Schachbund oder von Alexej Schirow zurück aus Spanien nach Lettland sorgten noch für moderates Aufsehen. Die beiden Großmeister gehören zwar zur erweiterten Weltspitze, sinmetzd aber mit 38 und 42 Jahren über ihren Zenit hinaus. Weit mehr in die Schlagzeilen gerieten der Filipino Wesley So und der Italiener Fabiano Caruana. Dem Weltranglistensiebten und -dritten (Jahrgänge 1993 und 1992) gehört die Zukunft – und sie machen plötzlich die USA zur Schach-Supermacht. Mit dem 27-jährigen Weltrang- listenvierten Hikaru Nakamura haben die Amerikaner auf einen Schlag drei Asse in den Top Ten! Föderationswechsel sind im Schach einfacher als im Fußball, bei dem sich alle Optionen nach einem Auswahlmatch erledigten. In anderen Sportarten muss man jahrelang warten, bevor ein Wechsel möglich wird. Beim königlichen Spiel überweist man 50 000 Euro an den alten Verband – und der Wechsel ist geritzt. Nach dem Zugang durch Nisipeanu droht dem deutschen Schach nun ein herber Verlust.

 

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) vermeldete diese Woche den Transfer von Arkadij Naiditsch nach Aserbaidschan. In Baku fließen Öl-Millionen für den Denksport, und die deutsche Nummer eins eckt häufiger bei ein paar trägen DSB-Funktionären an. „Alles Quatsch“, dementiert Naiditsch, dass der Wechsel perfekt sei. „Mitte Juni“ will er ausgiebig Stellung nehmen. Ihm seien aber „keine Paläste“ in Aserbaidschan versprochen worden, wie kursiere. Mehr möchte der Sandweierer, der zuletzt Weltmeister Magnus Carlsen zweimal schlagen konnte, nicht sagen… Mehr

Die Überlastung Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auztrzch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren inzwischen 46. Folge wir heute veröffentlichen.

 

In dieser Folge “Unglaubliche Züge” zeigt Niclas ein wunderschönes Beispiel aus den Händen des Altmeisters Siegbert Tarrasch. Weiß hat bereits eine klare Gewinnstellung, denn neben einen Mehrbauern besitzt er auch starken Druck gegen einen exponierten König auf b5. Alle weißen Figuren stehen bereit, aber wie bricht Weiß durch? Diese Frage ist an Sie gerichtet. Viel Spaß beim Lösen!

 

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Der etwas andere Bericht vom finalen Turnier der dritten FIDE-Grand-Prix-Serie in Chanty Mansijsk von RAYMUND STOLZE

 

Ohne Bart, wobei ihm sein erster Sieg frisch rasiert gegen Maxime Vachier-Lagrave [rechts] in Runde 7 gelang!

Ohne Bart, wobei ihm sein erster Sieg frisch rasiert gegen Maxime Vachier-Lagrave [rechts] in Runde 7 gelang!

Ich hatte es in meiner Vorschau auf die finale Etappe des FIDE-Grand-Prix-Serie 2014-15 schon angedroht: Nach Boris Gelfand [Baku], Fabiano Caruana [Taschkent] und Alexander Grischuk Tbilissi] fokussiere ich mich diesmal auf Hikaru Nakamura [ http://de.wikipedia.org/wiki/Hikaru_Nakamura ]. Nun also Teil 3 mit den Runden 5-8.

 

Dienstag, 19. Mai, Runde 5
 

 

Wer ist nach dem Ruhetag in kämpferischer Stimmung. Von bisher 24 Partien sind nur sechs entschieden worden. Es gab jeweils drei Siege für Weiß und Schwarz.

 

Hier die Ergebnisse der Paarungen in Runde 5: Grischuk – Gelfand 1/2, Caruana–Jobava [Turmendspiel mit einem „Doppel“-Bauern mehr für Weiß, der allerdings wenig wert ist] 1/2, Jakowenko–Vachier-Lagrave [Eine Ungenauigkeit von MVL 19…Lxh6 bringen Schwarz deutlich in Nachteil, der dann mit 39…Kf5 noch einen unverzeihlichen Fehler einstreut] 1-0, Giri–Dominguez 1/2, Karjakin–Tomaschewski [99 Züge brauchen die beiden Nachsitzer, kann nur für Sergej gut sein, denn der trifft morgen auf Jobava, und er ist der Geduldigere, was sich für ihn auszahlt] 1-0.

 

TurnierseiteLIVEResultate(Foto: Kirill Merkurec/FIDE)

 

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Am kommenden Sonnabend [23. Mai] werden in Willingen die Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2015 eröffnet – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

Musik verleiht Vincent im doppelten Sinn Flügel ...

Musik verleiht Vincent im doppelten Sinn Flügel …

shotFragt man die Nachwuchsspieler hierzulande, was sie denn alljährlich zu Pfingsten machen, dann werden die Besten von Ihnen einstimmig antworten: Wir fahren zu den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften! Und natürlich ist das auch in diesem Jahr so. Am kommenden Sonnabend [23 Mai] werden in Willingen die Titelkämpfe 2015 eröffnet werden. In jeweils fünf Altersklassen [U10, U12, U14, U16, U18] ermitteln dann im Wintersport- und Wanderparadies in den Bergen des Sauerlandes bereits zum zehnten Mal seit 2002 Mädchen und Jungen ihre Meister und Medaillengewinner. Für die Besten von ihnen warten als Auszeichnung auch Nominierungen zu den Europa- und Weltmeisterschaften.

 

Was Willingen angeht so war zuletzt 2010 das Sauerlandhotel Austragungsort, danach ging es dreimal nach Oberhof und im letzten Jahr machte die größte Veranstaltung der Deutschen Schachjugend [DSJ] in Magdeburg Station.

 

TurnierseiteLIVE

 

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Elisabeth Pähtz, Zoya Schleining und Filiz Osmanodja vertreten Deutschland bei den 16. Frauen-EM in Chakvi/Georgien – Ein Vorbericht von RAYMUND STOLZE

 

Elisabeth Pähtz

Was die kontinentalen Einzelmeisterschaften angeht, so gehen Männer bzw. die Offene Klasse und Frauen zumeist, billionphotos-1867157was den Austragungsort angeht, getrennte Wege. Nur bei fünf von inzwischen 16 Titelkämpfen – 2003 Silivri, 2006 Kusadasi, 2007 Dresden, 2008 Plowdiw und 2010 Rijeka – war das nicht so. Die Damen kehren übrigens in diesem Jahr nach Georgien zurück, wo sie im Jahr 2000 ihre EM-Premiere hatten. Und die wurde von Natalja Schukowa gewonnen. Die erste Europameisterin wurde übrigens in Dresden am 5. Juni 1979 geboren, denn die Hauptstadt des heutigen Freistaates Sachsen war seinerzeit der Standort ihres Vaters, der bei der Sowjetarmee diente.

 

Die inzwischen fast 36-Jährige, die auf dem Papier wohl noch immer mit Alexander Grischuk verheiratet ist, dem das „Biest“ Jekaterina Lagno den Kopf verdrehte, hat in ihrer sportlichen Karriere fast alle Titel geholt, die es zu gewinnen gab: Zweimal Jugend-Europameisterin [1993/U14, 1994/U16] im gleichen Jahr Jugend-Weltmeisterin U16, 1999 EU-Meisterin, bei der ersten Frauen-EM, die noch im K.o-Modus ausgetragen wurde, bezwang sie im Finale Jekaterina Kowalewskaja 2,5:1,5. Seit 1996 nahm sie mit der ukrainischen Nationalmannschaft an zehn Schacholympiaden teil und holte 2006 Gold in Turin, dazu kommt der WM-Titel bei der Team-Weltmeisterschaft 2013. Schließlich spielte sie alle acht bisherigen Frauen-Mannschafts-Europameisterschaften, wo es ebenfalls 2013 Gold gab. Was für eine außergewöhnliche Frau, die lediglich niemals Weltmeisterin wurde, aber als Teamplayerin wahrlich unverzichtbar ist.

 

TurnierseiteResultateZeitplanLIVE Beginn der Partien um 13 Uhr

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den m80eisten Fällen richtig liegen.

 

billionphotos-1209956_128x128Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!

 

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test… Mehr

Wie letztes Jahr, aber eine (halbe) Nummer grösser

 

BevofedorchukPortret02r ich es vergesse – soviel los in der Schachwelt, und die Zeit vergeht schnell: Nächstes (langes) Wochenende ist Pfingsten, und damit die nächste Auflage des BPB (Bruls Prefab Beton) Limburg Opens in Maastricht. Im Prinzip dassellivebe Format wie letztes Jahr (und einige Jahre davor): sieben Runden nach Schweizer System, und zwar eine Freitag abend und dann jeweils zwei Samstag, Sonntag und Montag. Allerdings etwas grösser, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Für viele Leser zählen wohl Elozahlen und Schachtitel, also beginne ich mit diesen nackten Fakten: Wie letztes Jahr haben sechs Spieler Elo 2500-2600; allerdings war damals Erwin l’Ami der einzige mit Elo über 2600 und recht klarer Elofavorit, diesmal hat er drei etwa gleichwertige Konkurrenten. Da ich Erwin l’Ami gerade erst hatte (Sieg beim Blitzturnier in Rabat), gönne ich das Titelfoto dem Elofavoriten Sergey Fedorchuk – Ukrainer, spielt für Discendo Discimus aus Den Haag in der zweiten NL-Liga. Quelle Turnierseite – wer sich die anderen GMs anschauen will, findet sie dort (auf der niederländischen Seite unter “Uitgelicht”).

 

Ich nenne mal die top12 der Setzliste, dann habe ich auch noch den nominell besten deutschen Teilnehmer: GM Fedorchuk, GM l’Ami, GM Bauer, GM Socko, GM Dragun, GM Bok, GM Ernst, IM Van Foreest, GM Johannessen, IM Hovhannisyan, GM Dambacher, IM Henrichs.

 

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Es stand in der Online-Ausgabe vom 20.5. der Frankfurter Allgemeinen: Aserbaidschan kauft Deutschlands besten Spieler

 

Zuletzt hat Arkadij Naiditsch Weltmeister Magnus Carlsen zweiArkadij Naiditschmal besiegt. Nun wird er aber nicht mehr für Deutschland starten. Dennoch herrscht beim deutschen Schach-Verband Erleichterung.

 

Arkadij Naiditsch will nicht mehr für Deutschland ans Brett gehen. Dass der 29 Jahre alte Schachprofi am Pfingstwochenende in Baku einen gutdotierten Vertrag mit dem aserbaidschanischen Verband unterschreibt, gilt als Formsache. Damit verliert der Deutsche Schachbund sein sportliches Aushängeschild. Zuletzt gelangen Naiditsch zwei Siege gegen Weltmeister Magnus Carlsen. Mit dem Norweger hat er im Februar in Baden-Baden beim seit langem bestbesetzten Turnier in Deutschland den ersten Platz geteilt. Mit einer Weltklasseleistung führte er das deutsche Team 2011 zum überraschenden EM-Sieg. Er ist hierzulande der Erste und Einzige, der mit über 2700 Elopunkten in der Weltrangliste geführt wird, und seit gut zehn Jahren die nationale Nummer eins … Der komplette Artikel: fazlogo_ressort

 

Lesen Sie auch: Blick nach vorne ! Eine Vorausschau und ein Rückblick des neuen Prtäsidiums des DSB

 

Schachprinz Matthias Blübaum (Foto) hat nach sechs Runden das zweite Ziel im DSB-Schachjahr erreicht

 

Copyright: SV Werder Bremen

Copyright: SV Werder Bremen

Sicherlich ist die 2600er-Elomarke nicht die Besteigung des Mount Everest. Einem solchen Vergleich mit dem höchsten Berg der Erde – sind es nach dem furchtbaren Erdbeben in Nepal jetzt noch 8848 Meter? – würde der 2800er-Schallmauer entsprechen. Und da liegt aktuell mit Weltmeister Magnus Carlsen, Fabiano Caruana und Exweltmeister Viswananthan Anand nur ein Trio darüber.

 

liveAber wenn man ein „Schachprinz“ ist, und in dem ersten DSB-Schachjahr zwei Ziele hat – nämlich Großmeister zu werden und eben möglichst in diesen zwölf Monaten zwischen dem 1. Juli 2014 und 30. Juni 2015 diese verdammte Elo-Schallmauer von 2600 zu erreichen – dann sind das schon Herausforderungen.

 

Matthias Blübaum [18. April 1997] aus Lemgo hat den ersten Teil dieser Aufgabe noch vor seinem 18. Geburtstag geschafft – der Titel wurde ihm von der FIDE Ende April in China endgültig verliehen wie auch seinen beiden Mitstreitern Dies Wagner [19. Juni 1997] und dem ein Jahre jüngeren Alexander Donchenko [22. März 1998].

 

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5 Sterne – was will man mehr? – Ein Erlebnisbericht von Uwe Ritter

 

Thomas Pähtz - Weltmeister der Amateure

Thomas Pähtz – Weltmeister der Amateure

Sicherlich kennen Sie das, Sie unterhalten sich mit Freunden und man unterhält sich über den letzten Urlaub. Man war tauchen, segeln oder Ski laufen. Nur ich war mal wieder am Mittelmeer und hatte nichts besseres zu tun, als Schach zu spielen. Was ist daran nur so schön, könnte man fragen.

 

Nun ja, sofern es Sie interessiert, hier das Rezept. Man nehme ein bisschen Meer in sonnigen Gefilden, ein Hotel mit 5 Sternen, eine überdurchschnittliche mediterane Küche und als Nachtisch ein kleines aber feines Rahmenprogramm. Anschliessend verpackt man dies in ein bezahlbares Preisleistungsverhältnis und schon haben Sie ein Wohlfühlpaket der allerbesten Kategorie. Ich übertreibe, werden Sie nun denken, nun gut, dann man muss man halt ein bisschen überzeugen.

 

Im 4. Jahr ihres Bestehens lud die ACO nach KOS ein. Spielort war das 2009 erbaute Helona-Resort-Hotel im Osten der Insel. Wie immer wenn die ACO ruft, ist ein Hotel schnell ausgebucht, so dass zum wiederholten Mal vorzeitig ein Anmeldestopp verhängt werden musste. 240 Teilnehmer sind mehr als ein eindeutiger Vertrauensbeweis für den Veranstalter, der sich im vierten Jahr seinen Schaffens bereits einen excellenten Ruf erarbeitet hat.

 

Turnierseite

 

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Herbert Bastian für eine dritte Amtszeit gewählt

 

Die Schmähbriefe der Vize-Präsidenten Woltmann und Langer auf der Plattform des Hauptsponsors ChessBase haben dem Schachbastian_herbert_2011_foto_wolfgang_maier-f2f91354 im allgemeinen zwar geschadet, aber die Wiederwahl von Herbert Bastian nicht verhindert.

 

Der 103. Bundeskongress des Deutschen Schachbundes hat den jetzigen Präsidenten Herbert Bastian mit 109 Stimmen bestätigt. Es gab 29 Enthaltungen und zwei ungültige Stimmen (?). Insgesamt waren es 216 Stimmberechtigte. Herbert Bastian wurde vom Landesverband Rheinland-Pfalz nominiert. Gegenkandidat Joachim Gries vom Hessischen Landesverband bekam 76 Stimmen.

 

Michael Woltmann und Michael Langer fuhren schwere Geschütze gegen den in China weilenden Präsidenten auf. Dass ausgerechnet der Hauptsponsor ChessBase den beiden Herren seine News-Plattform zur Verfügung stellte, ist mehr als merkwürdig. Die beste Antwort auf diese unseriöse Vorgehensweise der beiden Herren Langer und Woltmann war die Wiederwahl von Herbert Bastian. Es spricht für Herbert Bastian, dass er trotz der schweren Vorwürfe angetreten ist.

 

Der Schach-Ticker gratuliert herzlich Herrn Herbert Bastian zur Wiederwahl.  Hier noch einmal ein Rückblick

Bericht auf der Seite des DSBTwitter

16.5.2015 – Am heutigen Montag [18. Mai] erreichte den Schach-Ticker ein Statement von DSB-Präsident Herbert Bastian, das wir gern veröffentlichen:

 

“Ich bedanke mich bei den Delegierten für ihr großartiges Engagement und für ihre Disziplin, mit der sie diesen schwierigen Kongress durchgestanden und zu einem tragfähigen Ergebnis gebracht haben. Für die kommende Periode appelliere ich an alle, sich auf unser gemeinsames Ziel der Förderung und Verbreitung des Schachsports zu besinnen und die vor uns liegenden Aufgaben mit Mut und Sachverstand anzupacken. Persönliche Befindlichkeiten dürfen uns nicht als Alibi dafür dienen, die Lösung der Sachfragen zu vernachlässigen.“

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Die Sieger stehen fest…

 

Nach neun Tagen Turnierschach mit 167 Teilnehmern aus 21 Nationen stehen beim Int. Bodensee-Schachopen in Bregenz die Sieger im Open und Seniorenturnier fest.
Großmeister Sebastian Bogner (SUI) gewinnt dank besserer Feinwertung mit 7½ Punkten aus 9 Partien vor dem punktegleichen Großmeister Philipp Schlosser (GER). Den dritten Rang holt Großmeister Vladimir Sergeev (BLR) mit 7,0 Punkten.

 

Erfreulich sind auch die Spitzenergebnisse der Vorarlberger Spieler. Auf Rang vier landet Fidemeister Luca Kessler (SK Dornbirn), der ebenso ohne Niederlage blieb wie die beiden erstplatzierten. Rang acht holt der Internationale Meister Georg Fröwis aus Lustenau (er musste leider aus familiären Gründen eine Runde aussetzen). Hauchdünn eine noch größere Sensation verpasste Fabian Matt (Bregenz), der in der letzten Runde am Spitzenbrett gegen den Turniersieger die Gewinnchance verpasste, und so wie die beiden anderen Denksportler aus dem Ländle mit 6½ Punkten, auf dem neunten Rang landete.

 

shotEine weitere Talentprobe legte der erst neunjährige Leopold Franziskus Wagner (Wolfurt) mit 5½ Punkten und einer Performance von Elo 2143 ab.
Das Seniorenturnier gewinnt der Internationale Meister Henryk Dobosz (Bregenz) mit 8,0 Punkten aus 9 Partien vor dem Internationalen Meister Nedeljko Kelecevic (Winterthur 7½ Pkt.) und Fidemeister Ates Ulker (Istanbul 6½ Pkt.).

 

Sichtlich angetan waren die Teilnehmer von der Landeshauptstadt Bregenz mit seinen vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, und dem Hotel Mercure als Turnierort in bester Lage. Als weiterer Höhepunkt wurde eine Runde im Festspielhaus ausgetragen, wo die Teilnehmer direkten Zugang zur Seebühne mit „Turandot“ hatten.

 

TurnierseiteErgebnisseErgebnisse - SeniorenPartienPartien Senioren

Weltmeister deklassiert Rivalen beim Gaschimow-Gedenkturnier – Eine Kolumne von Hartmut Metz

 

Carlsen – Mamedjarow: Weiß setzt Matt in Eins

Magnus Carlsen hat das Interesse an Schach weltweit befeuert. In Norwegen führt das Interesse am Superstar inzwischen sogar dazu, dass selbst Turniere ohne ihn gleich im Fernsehstudio von TV 2 ausgetragen werden! Sechs Spieler kämpfen um den Freiplatz, den es beim Turnier „Norway Chess“ in Stavanger gibt. Der Wett- bewerb ist eine der drei Stationen auf der mit einer Million Dollar dotierten „Grand Chesmetzs Tour“. Carlsen ist sich dabei nicht zu schade, bei dem Qualifikations-Wettbewerb in Oslo als Kommentator zu fungieren und gegen Prominente eine Blitzpartie in der Schach-Show von TV 2 auszutragen. Seine Klasse bewies der Welt- meister im vergangenen Monat einmal mehr in Aserbaidschan. In Schamkir fand das Wugar Gaschimow Memorial statt, das an den ehemaligen Weltranglistensechsten erinnert, der 2014 mit nur 28 Jahren an einem Gehirntumor gestorben war. Carlsen deklassierte die Rivalen deutlich.

Mit 7:2 Punkten lag er einen vollen Zähler vor Ex-Weltmeister Viswanathan Anand und zwei Punkte vor Fabiano Caruana und Wesley So. Die beiden Letzteren sorgten im Übrigen zuletzt für Aufsehen, weil sich der Italiener und der Filipino dem US-Verband anschlossen. Die Amerikaner sind nun heißer Anwärter auf alle Mannschaftstitel, denn mit Hikaru Nakamura haben sie einen dritten Top-Ten-Spieler in ihren Reihen.
Einer der drei Schach-Amerikaner könnte durchaus der nächste WM-Herausforderer von Carlsen werden. Doch einstweilen thront der 24-Jährige weit über allen anderen. In der Weltrangliste steht er kurz vor einer neuen Bestmarke und besitzt mit 2876 Elo beachtliche 72 Ratingpunkte mehr als Anand. Der Inder (2804) schob sich dank des zweiten Platzes in Aserbaidschan knapp vor Caruana (2803) und Nakamura (2799).
Der Sieg von Carlsen über Lokalmatador Schachrijar Mamedjarow ist ein brillantes Beispiel für die Kunst des Weltmeisters: Präzise erhöht er mit glänzenden Bauernzügen den Druck – bis der Gegner zusammenbricht…  Weiterlesen …..

Dr.Matthias Kierzeck gewinnt – Ein Bericht von Gerhard Meiwald

 

Turniersieger vlnr TL Michael Jung-FM Berthold Bartsch-Dr.Matthias Kierzek-Pim Ghisen-SR Dr.Ulrich Zimmermann

Turniersieger vlnr TL Michael Jung-FM Berthold Bartsch-Dr.Matthias Kierzek-Pim Ghisen-SR Dr.Ulrich Zimmermann

Am 09.Mai 2015 eröffnet der Hauptturnierleiter und Seniorenreferent des Hessischen Schachverbandes Dr. Ulrich Zimmermann die 11. Offene Senioreneinzelmeisterschaft von Hessen, die bis zum 17.05.2014 im schönen Mozartsaal der Kur – und Kongresshalle Bad Sooden-Allendorf stattfindet. Er freut sich über den wieder einmal großen Zuspruch der über 210 Teilnehmer und wünscht allen einen erfolgreichen Turnierverlauf.

 

Die Grüße der gastgebenden Stadt Bad Sooden-Allendorf überbringt Bürgermeister Frank Hix und wünschte allen Teilnehmern einen angenehmen Aufenthalt im schönen Bad Sooden-Allendorf. Michael Jung der Vorsitzende des gastgebenden Schachklubs freut sich viele bekannte, aber auch neue Schachfreunde begrüßen zu können, insbesondere die 101 Teilnehmer die bereits das Nestorenalter überschritten haben. Selbstverständlich freute er sich auch über den mit 17 Teilnehmerinnen großen Anteil der Schachspielenden Damen.

 

Im großen Teilnehmerfeld waren wie schon in den vergangenen Jahren viele Niederländische Schachfreunde mit einigen Meisterspielern die durchaus Titelambitionen anmelden durften.

 

Darunter Vorjahresmeister Ad van den Berg (Aas Alsmaar), Pim Ghijsen (VAS Amsterdam) Ben van Geffen (Meesemaaker 74), Peter Holscher (SC Artswoud) und Pierre Smeets (HMC Hertogenbosch) Aber auch aus Belgien und der Schweiz wurden Teilnehmer begrüßt.

 

Ergebnisse/Teilnehmer/TabelleAusschreibung

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Der etwas andere Bericht vom finalen Turnier der dritten FIDE-Grand-Prix-Serie in Chanty Mansijsk von RAYMUND STOLZE

 

Ich hatte es in meiner Vorschau auf die finale Etappe des FIDE-GranHikaru Nakamurad-Prix-Serie 2014-15 schon angedroht: Nach Boris Gelfand [Baku], Fabiano Caruana [Taschkent] und Alexander Grischuk Tbilissi] fokussiere ich mich nun auf Hikaru Nakamura

 

Der 27-jährige vierfache US-Landesmeister [9. Dezember 1987] hat in den letzten Monaten durch stabile Leistungen auf hohem Niveau überzeugt und liegt mit seiner aktuellen Elozahl von 2799 [Stand 1. Mai 2015] immerhin auf Platz 4 der FIDE-Weltrangliste. Und was für ihn viel wichtiger ist: Mit einem alleinigen Sieg in Chanty Mansijsk hätte „Naka“ sehr gute Aussichten auf einen der beiden Qualifikationsplätze für das Kandidatenturnier im Frühjahr 2016 in St. Louis.

 

Ich setzte also kühn zu Beginn auf Sieg, nachdem Hikaru in Baku zum Auftakt [2.-14. Oktober 2014] mit den Russen-Quartett Sergej Karjakin, Alexander Grischuk, Peter Swidler und Jewgeni Tomaschewski die Punkte für Platz 3-7 teilte [82 wurden da gut geschrieben]. Es folgte unmittelbar danach beim zweiten Turnier in Taschkent [21. Oktober bis 2. November 2014] hinter dem alleinigen russischen Sieger Dimitri Andrejkin Platz 2-3 gemeinsam mit Schachrijar Mamedjarow, was ihm schon 125 Punkte brachte. In Tbilissi [15.-27. Februar 2015] war er turnusgemäß nicht dabei und musste aus der Ferne zuschauen, wie Tomaschewski – er gewann überzeugend mit 1,5 Punkten Vorsprung vor seinem Landsmann Dimitri Jakowenko – unerwartet die Gesamtführung mit 252 Punkten übernehmen konnte.

 

TurnierseiteLIVEResultateBeginn der Partien am Donnerstag um Uhr   (Foto: Hikaru Nakamura – Copyright: Stefan64)

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